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Der Bote

Fredrik Beier (2)

Gekürzte Lesung mit Dietmar Wunder

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€ 9,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3929-7

NEU
Erschienen:  14.05.2018
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Nach dem internationalen Bestseller Der Hirte der neue Thriller von Ingar Johnsrud

In einer Villa in einem reichen Vorort Oslos wird die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mannes gefunden. Von der Bewohnerin des Hauses, einer alten Witwe, fehlt jede Spur. Der Tote wird als ihr Sohn identifiziert – der vor zwanzig Jahren bei einem Militäreinsatz ums Leben kam. Kurz darauf entdeckt man in einem Abwasserschacht am anderen Ende der Stadt eine zweite Leiche. Der Körper des unbekannten Mannes weist schwere Folterspuren auf. Hauptkommissar Fredrik Beier glaubt an eine Verbindung zwischen den beiden Fällen, doch irgendjemand scheint verhindern zu wollen, dass diese ans Licht kommt – Akten werden gesperrt, Beweismittel verschwinden …

Spannend und mitreißend gelesen von Dietmar Wunder

Blog von Ingar Johnsrud

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Fredrik Beier

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ingar Johnsrud (Autor)

Ingar Johnsrud, Jahrgang 1974, wuchs in Holmestrand auf. Er studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete fünfzehn Jahre als Journalist bei einem der größten norwegischen Medienunternehmen. Sein erster Thriller, Der Hirte, wurde als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert und eroberte international die Bestsellerlisten.


Dietmar Wunder (Sprecher)

Dietmar Wunder synchronisiert Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig. Außerdem ist er ein gefragter und exzellenter Hörbuchsprecher, der seine markante Stimme Größen des Krimi-Genres leiht, u. a. Jeffery Deaver, David Baldacci und Stieg Larsson.

05.10.2018 | 19:00 Uhr | Hagen

Lesung im Rahmen des Festivals "Mord am Hellweg"/Hellweg trifft Europa - mit weiteren Autoren
Eintritt: VVK € 19,90 / erm. € 17,90; AK: €24,- / erm. € 21,-

Tickets über: www.mordamhellweg.de

Mord am Hellweg

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Mehr Infos

Kunstquartier
Museumplatz 1
58095 Hagen

Weitere Informationen:
Westfälisches Literaturbüro e.V.
59423 Unna

Tel. 02303/963850

Originaltitel: Kalypso - Fredrik Beier 2 (Aschehoug, Oslo 2016)
Originalverlag: Blanvalet HC

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 766 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3929-7

€ 9,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen:  14.05.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Rezension: Der Bote

Von: x.mariereads Datum: 14.07.2018

https://xmariereads.wordpress.com/

Diesen Thriller wollte ich unbedingt lesen, da er in Oslo spielt und ich fand es während des Lesens toll, dass ich die meisten Orte über die gesprochen wurde, selbst kannte und ich wollte sofort wieder zurück nach Oslo reisen. „Der Bote“ war der erste Thriller, den ich von Ingar Johnsrud gelesen habe, deshalb kannte ich auch das erste Buch aus der Fredrik Beier Reihe nicht, was aber für das Lesen nicht schlimm ist, da sie nicht zusammenhängen.

Der Schreibstil von Ingar Johnsrud ist sehr angenehm. Man kann den Geschehnissen leicht folgen und auch die Ermittler haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn ihre Charaktere recht düster sind.

Aber irgendwas hat mich an dem Buch gehindert, wirklich in die Geschichte zu finden. Zu Beginn dachte ich, dass es einfach ein bisschen dauert, bis ich mit den Charakteren und der Geschichte vertraut geworden bin, aber das Gefühl bekam ich leider nie wirklich. Der Inhalt und die Idee hinter der Geschichte waren prinzipiell nicht schlecht, aber haben in diesem Fall einfach nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen. Hinzu kommt, dass der Inhalt und die Ereignisse, aus denen sich alles zusammensetzt, für meinen Geschmack ein bisschen viel war. Man hat das Gefühl man wird fast von neuen Ideen erschlagen.

Dadurch, dass ich nie wirklich in der Geschichte kam, konnte ich leider auch nicht richtig mitfiebern. Gegen Ende wurde es ein bisschen spannender, aber auch dann konnte es mich nicht ganz fesseln, wie ich es mir von einem Thriller gewünscht hätte.

Ich werde auf jeden Fall ein anderes Buch von Ingar Johnsrud lesen und hoffen, dass mich dieses Buch vom Inhalt mehr überzeugen kann, denn der Schreibstil an sich war nicht schlecht. Jedem anderen Leser könnte das Buch besser gefallen, aber ich kann leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Ein Ende mit Schrecken

Von: Krimisofa  aus Wien Datum: 10.07.2018

www.krimisofa.com

Fredrik Beier kommt gerade aus dem Krankenhaus. Er wollte sich umbringen, warum, weiß er nicht, er hat die Erinnerung daran verloren. Er nahm eine Überdosis Schmerzmittel und spülte sie mit Alkohol hinunter, danach legte er sich vors Haus seiner Ex-Frau Alice. Er hat überlebt – sein Privatleben nicht. So ziemlich alle sind sauer auf ihn, vor allem seine Lebensgefährtin Bettina, die überhaupt nicht verstehen kann, warum er das getan hat, aber noch weniger, warum er sich ausgerechnet vor das Haus seiner Ex gelegt hat. Sein Sohn Jacob verkriecht sich indes in seinem Zimmer und spielt Brahms auf seiner Bratsche. Aber Life goes on, die Kriminellen nehmen keine Rücksicht auf ihn und so verkriecht sich Beier in seinen Beruf als Mordermittler. Kafa Iqbal, seiner Kollegin, geht er seit der Explosion auf Solro allerdings aus dem Weg. Doch nun müssen sie wieder an einem Strang ziehen, denn die Leiche aus der Kanalisation, die er und sein Kollege Andreas Figueras gefunden haben, hängt unmittelbar mit jener Leiche, die Kafa gefunden hat, zusammen.

Ich habe mich tatsächlich auf „Der Bote“ gefreut, das hätte ich nach „Der Hirte“ nicht gedacht. Aber man ist direkt wieder drin, der Schreibstil ist – zumindest zunächst – flott und packend – es war für mich wie heimkommen. Alles ist am richtigen Platz, oder auf einem vier besseren, und diese angenehme Schwere fand ich auch wieder vor. Mit einem schwerst depressiven Fredrik Beier, bei dem man sich fragen kann, warum er in seinem Job überhaupt eine Waffe tragen darf. Und Kafa, die orientalische Schönheit, die mit ihrer toughen Art den ein oder anderen männlichen Kollegen alt aussehen lässt. Sowie Andreas, der diesmal als besonderer Kotzbrocken auftritt – aber diese Meinung teile ich mit einigen anderen.

„Der Bote“ spielt anderthalb Jahre nach „Der Hirte“ und ist wesentlich politischer als sein Vorgänger, vor allem militärpolitischer. Was den Aufbau betrifft sieht die Geschichte genau so aus wie der erste Teil der Trilogie. Wir haben kurze, knackige Kapitel und zwischendurch immer wieder Rückblenden – die Rückblenden führen uns diesmal aber nicht so weit in die Vergangenheit. Auch diesmal haben mich die Rückblenden eher überfordert, weil man anfangs so gar nicht einschätzen kann, wie diese zum Rest der Geschichte passen – aber natürlich wird am Ende alles immer klarer. Johnsrud macht auch diesmal wieder einige Fässer auf, behandelt einige Themen – Religion, Militär, Politik, Geschichte und etliche andere –, aber diesmal werden sie wesentlich stimmiger behandelt als im „Hirten“ – zumindest wirkt es so. Und die Atmosphäre gefällt mir noch besser als bei Teil eins, die hat mich sehr an die US-Serie „The Americans“ erinnert, die in der Zeit des Kalten Krieges spielt – und genau dieses Thema spielt in „Der Bote“ eine Hauptrolle. Sonst habe ich diesmal aber keinerlei Anleihen an diversen Serien entdeckt. Vor allem das Ende ließ mich mit offenem Mund zurück – das wird definitiv noch eine Rolle spielen und ist für mich ein Grund, den dritten Teil auch zu lesen. Ich freue mich.

Was mir dennoch abermals Kopfzerbrechen bereitet hat, war diese verworrene Konstruktion der Geschichte, die es mir nicht immer einfach gemacht hat, alles nachzuvollziehen. Aber das gehört offenbar zu Johnsruds Schreibstil und macht ihn vermutlich so erfolgreich – zumindest in seiner Heimat Norwegen. Bei den Figuren hätte er allerdings etwas präziser sein können was deren Profil betrifft – vor allem bei den Rückblenden habe ich ein paar Charaktere verwechselt bzw. bin ich erst gegen Ende  darauf gekommen, dass das zwei unterschiedliche sind.

Tl;dr: „Der Bote“ von Ingar Johnsrud ist ein facetten- und themenreicher Thriller, der diesmal für meine Begriffe wesentlich stimmiger ist als dessen Vorgänger. Die Charaktere entwickeln sich weiter und Johnsrud sorgt mit der schweren Stimmung und einer Kalter-Krieg-Atmospäre dafür, dass man sich in dem Buch wohlfühlt – wenn man es gerne so hat.

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