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Der Name des Windes Die Königsmörder-Chronik - 1. Tag

Die Königsmörder-Chronik (1)

Ungekürzte Lesung mit Stefan Kaminski

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€ 17,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-0803-1

Erschienen: 10.09.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Hörbuch MP3-CD

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„Ein Fantasy-Epos voll MUSIK und MAGIE.“ Denis Scheck

„Vielleicht habt ihr von mir gehört“ ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Stefan Kaminski leiht dem berühmten Zauberer Kvothe und seiner spannenden Geschichte eine Stimme, die von der ersten Minute an fesselt.

(Laufzeit: 28h 19)

Hörbuch-Sprecher im Interview: Stefan Kaminski

"Stefan Kaminski leiht dem berühmten Zauberer Kvothe und seiner spannenden Geschichte eine Stimme, die von der ersten Minute an fesselt."

Rheintalische Volkszeitung (28.09.2012)

ÜBERSICHT ÜBER DIE WERKE VON PATRICK ROTHFUSS

Die Königsmörder-Chronik

Weiteres aus der Welt der Köngismörder-Chronik

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Patrick Rothfuss (Autor)

Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Madison (Wisconsin), unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. "Der Name des Windes" ist sein erster Roman. 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman "Der Name des Windes" mit dem Quill Award sowie dem Publishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.


Stefan Kaminski (Sprecher)

Stefan Kaminski ist Schauspieler, Sprecher und Autor. 1974 geboren, in Berlin aufgewachsen, wollte er immer Meeresbiologe werden, hat dann aber Mikrofone, Kassetten und Geräusche für sich entdeckt – und seine Stimme, die aus vielen zu bestehen schien! Sein professioneller Weg begann 1996 beim Hörfunk. Danach Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'. Seit 2001 spielt er am Deutschen Theater Berlin, wo er mit Regisseuren wie Jürgen Kruse, Dimiter Gotscheff und Leonhard Koppelmann arbeitete. 2004 entstand dort sein Live-Hörspielformat Kaminski ON AIR. Filmklassiker, Theaterstoffe und Opernlibretti sind hier Gegenstand freier Bearbeitung. Sein 'Stimmen-Morphing' führt ihn dabei von einer Figur zur nächsten und lässt bekannte Geschichten neu entstehen. Eine erfolgreiche Mischung aus Theater, Hörspiel und Entertainment, die auch auf Tour zu erleben ist. Darüber hinaus ist Stefan Kaminski in vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen vertreten.
Beim Hörverlag war er bereits in Lewis Carrolls "Alice im Wunderland", Nick Hornbys "A Long Way Down", Sergej Lukianenkos "Trix Solier" in "Lautlos" und "Der Schwarm" von Frank Schätzing und in "Der Name des Windes" und "Die Furcht des Weisen 1 und 2" zu hören.

Mehr unter www.kaminski-on-air.de

"Stefan Kaminski leiht dem berühmten Zauberer Kvothe und seiner spannenden Geschichte eine Stimme, die von der ersten Minute an fesselt."

Rheintalische Volkszeitung (28.09.2012)

Übersetzt von Jochen Schwarzer, Hans-Ulrich Möhring
Originaltitel: © 2008 J.G. Cotta’sche Buchhandlung, (p) 2012 Der Hörverlag

Hörbuch Download, Laufzeit: 1689 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0803-1

€ 17,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 10.09.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch MP3-CD)

Eine Matrjoschka Geschichte

Von: Flaventus Datum: 15.06.2017

buecher.fl-e.de

Eine Geschichte in einer Geschichte, die sich in einer Geschichte befindet. Der erste Teil der Königsmörder-Chronik liest sich wie die bunten Figuren russischen Ursprungs, die man ineinanderstecken kann. Kaum ist man in der ersten Geschichte drinnen, offenbart sich die zweite, in der dann auch manchmal eine dritte Geschichte erzählt wird.

Komplexität
Diese Verschachtelung spricht für eine gewisse Komplexität der Geschichte, die zwar hin und wieder anspruchsvoll ist, den Leser aber nie überfordert. Schnell wird klar, wo der Fokus dieser Geschichte liegt. Nämlich im Leben und Wirken von Kvothe, der in der übergeordneten Geschichte als Gastwirt auftritt und in der ersten Verschachtelung von seinem bewegten Leben erzählt.

Und zwar gewährt er dem Chronisten exakt drei Tage, um seine Geschichte zu erzählen, der den Auftrag erhalten hat, die Geschichte wortwörtlich niederzuschreiben, ohne sie zu verändern zu dürfen.

Wer nun denkt, dass es sich im eine klassische Trilogie handelt, der täuscht (zumindest im deutschsprachigen Raum), denn der schon erhältliche zweite Teil wurde für das deutschsprachige Publikum in zwei Teile gespalten. Der dritte Teil soll bis 2018 erscheinen … oder einfach, „when it’s done“ (wenn es fertig ist).

Fantasy
Es handelt sich bei diesem Buch um ein klassisches Fantasywerk, in dem Rothfuss es schafft, ohne Umschweife den Leser direkt in die Geschichte zu werfen, ohne die Besonderheiten der Welt darzulegen. Wie die Magie der Welt funktioniert, wird dem Leser nach und nach offenbart. Eine Kunst des Schreibens, mit der sich sehr viele Autoren schwertun, die Rothfuss aber außerordentlich gut gelingt.

Das Setting ist gut durchdacht und es macht richtig Spaß in diese besondere Welt jenseits von Elfen und Zwergen abzutauchen. Es ist die Magie, die diese Welt besonders macht, und wie sie gewirkt wird.

Charaktere
Der Leser lernt den Hauptprotagonisten Kvothe in all seinen Facetten kennen. Wie er überschwänglich und im jugendlichen Eifer einen Fehler nach dem anderen macht, wie er Freundschaften schließt, ums Überleben kämpft, sich Feinde macht oder vom Schicksal getroffen wird.

Das Leben des Kvothe ist fürwahr sehr außergewöhnlich und es wert aufgeschrieben zu werden. Neben dem Hauptprotagonisten tauchen immer wieder Nebenfiguren auf, die sich alle sehr gut in die Geschichte eingliedern. Von blassen Charakteren fehlt in dieser Geschichte jegliche Spur.

Hörbuch
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, das von Stefan Kaminski gesprochen wird, der mir schon durch die „Chroniken des eisernen Druiden“ bekannt ist. Hin und wieder übertreibt er es zwar mit den Schmatzgeräuschen vor allem im letzten Drittel des Buchs, aber er schafft es wie kaum ein anderer den Figuren eine Stimme mit Wiedererkennungswert zu geben.

Fazit
Dieses Buch lag schon etwas länger auf meinem SuB und ich bin froh, dass es ich endlich angegangen bin. Es ist eine wunderbare Geschichte, in der ich mich als Leser verlieren kann. Mit über 28 Stunden Hörzeit ist zwar kein kurzes, aber ein durchweg empfehlenswertes Hörvergnügen. Ich kann dieses Werk nur allen Freunden des Fantasy ans Herz legen.

Review: Der Name des Windes – Patrick Rothfuss

Von: Thecupsoflife Datum: 23.04.2017

www.thecupsoflife.wordpress.com

Fantasy ist wohl eines meiner absoluten Lieblingsgenres. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb lese ich recht wenig Fantasy. Es gibt sehr viel Blödsinn auf dem Markt, der sich allein über den Klappentext schwer ausmachen lässt. Denn wenn ich etwas von Kobolden, Feen, etc. lese, läuten bei mir sofort die Alarmglocken. Damit tue ich ganz vielen Büchern unrecht, deshalb bin ich immer froh über Lesetipps in diesem Genre. Der Name des Windes wurde mir von meinem Ehemann empfohlen. Warum habe ich bloß Monate gebraucht, um das Buch dann zur Hand zu nehmen? Gelohnt hat es sich auf jeden Fall!

Inhalt:

Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.
Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen … und ein schüchterner Liebhaber.
Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: »Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten.« Das Magazin »The Onion« gibt den Lesern folgenden Rat: »Stellen Sie Der Name des Windes neben „Der Herr der Ringe“ ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.«

Rezension

Mein Leseerlebnis von Der Name des Windes lässt sich mit einem Wort beschreiben: Begeisterung! Es ist das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe!

Wenn man noch gar nichts über die Geschichte gehört hat, weiß man zunächst nicht wirklich, in welche Richtung sie gehen wird. Wir lernen einen Wirt kennen, seinen Gästen und erfahren von einem ungewöhnlichen und gefährlichen Vorfall. Soweit so gut. Das weckt schon einmal das Interesse des Lesers. Dann taucht ein Chronist auf und wir erfahren, dass der einfache Wirt Kote eigentlich Kvothe heißt und eine geheime Vergangenheit hat. Und was für eine! Aus den Gerüchten, die der Chronist aufzählt, könnte man unzählige Bücher schreiben.

Was danach folgt ist eine Schilderung seines Lebens durch Kvothe. Dabei ist alles stimmig und organisch. Die Figuren sind liebens- und hassenswert, aber glaubhaft. Während der Schilderungen von Kvothe zu seiner Jugendzeit möchte man ihn manchmal rütteln. Wie kann jemand, der so intelligent ist, so dumme Dinge tun? Tja, das macht die Jugend mit dir, der Übermut, vielleicht auch der Stolz. Man wird an die eigene Dummheit der Jugend erinnert und verzeiht ihm schnell.

Kvothes Schicksalsschläge und Herausforderungen sind herzzerbrechend. Man leidet regelrecht mit. Ich war zeitweise so schockiert und traurig, dass ich das Buch zur Seite legen musste. Denn mit diesen Plot Twists hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Natürlich darf bei einer Erzählung über das Leben eines Menschen die Liebe nicht fehlen. Mir gefällt es überaus gut, wie Rothfuss dieses Thema aufgenommen hat. Es spielt tatsächlich eine große Rolle in Kvothes Leben, aber ist nicht sein einziger Antrieb. Er hat zeitweise nur seine Angebetete im Kopf, aber alles andere wäre für einen Teenager auch unglaubwürdig. Der Gegenpart, also die Dame, die ihm den Kopf verdreht, ist mal ein etwas anderes Love Interest. Man hat zwar den Eindruck sie wäre an Kvothe interessiert, aber so richtig lässt sie sich nicht auf ihn ein. Sie ist nicht die dahin schmelzende junge Magd, die sich nach ihrem Geliebten sehnt. Sie steht auf ihren eigenen Beinen und tut, was sie tun muss, um zu überleben. Niemand weiß, an was er bei ihr ist. Nicht einmal der Leser. Man ist verzückt und genervt zugleich. Mir gefällt sie aber unglaublich gut. Ein anderer Love Interest für Kvothe wäre zu langweilig gewesen, für den Leser und für Kvothe selbst.

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