Der Schatten des Körpers des Kutschers

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Alltag auf einem Gutshof. Der Ich-Erzähler schildert seine Beobachtungen detailliert, distanziert und minutiös. Erst allmählich fügt sich dem Hörer aus einzelnen Mosaiksteinen eine Welt, eine Zwangsgemeinschaft von Flüchtlingen, in der sich menschliche Nähe nicht entfalten will. Michael Farin montiert die innere Stimme des Beobachters mit den Stimmen seiner Außenwelt und stellt so dem Hörer eindringlich die Frage: Wie weit kann man Auge und Ohr trauen?

(Laufzeit: 1h 18)

"So konzentriert und eindringlich wie hier wird selten gesprochen, man spürt beim Hören, wie die fragmentarische Welt in der Beschreibung entsteht..."

Süddeutsche Zeitung (25. Juli 2011)

Originaltitel: © 1960 Suhrkamp Verlag, (P) Bayerischer Rundfunk 2010
Hörbuch Download, Laufzeit: 1h 18 min
ISBN: 978-3-8445-0354-8
Erschienen am  26. Mai 2011
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Vita

Peter Weiss

Peter Weiss erscheint rückblickend als eine zentrale Figur der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Er wurde am 8.11.1916 in Nowawes bei Berlin geboren und verbrachte seine Jugend in Berlin und Bremen. 1934 emigrierte er mit seinen Eltern nach London, von 1936 bis 1938 besuchte er die Kunstakademie in Prag. 1939 siedelte er mit seinen Eltern nach Schweden über, wo er am 10.5.1982 starb. 1982 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen neben der "Ermittlung" (1965) u.a. "Abschied von den Eltern" (1961), "Die Verfolgung und Ermordung des Jean Paul Marat" (1964) sowie die viel beachtete "Ästhetik des Widerstands" (1975).

Zur AUTORENSEITE

Paul Herwig wurde 1970 in Berlin geboren. Von 1990 bis 1994 besuchte er die Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Am Bayerischen Staatsschauspiel München hatte er sein erstes Engagement. 1998 wurde er mit dem "Staatlichen Förderpreis" im Bereich Darstellende Kunst des Landes Bayern und 2000 mit dem "Förderpreis des Vereins der Freunde" des Bayerischen Staatsschauspiels ausgezeichnet. Von 2001 bis Ende der Spielzeit 2006/07 ist er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Darüber hinaus arbeitet Paul Herwig für Film und Fernsehproduktionen, wie "Sophie Scholl" (2004).
Für den Hörverlag hat er bereits in den Hörspielen "Doktor Faustus" von Thomas Mann, "Der Zementgarten" von Ian McEwan und in "Die Ästhetik des Widerstands" von Peter Weiss mitgewirkt.

Nico Holonics, geboren 1983 in Leipzig, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Von 2007 bis 2010 war er am Münchner Volkstheater, ab 2010 an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Für seine darstellerischen Leistungen wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2010 ausgezeichnet.

Paul Herwig
Nico Holonics
Tobias Lelle
Jochen Noch

Michael Farin

Michael Farin, geboren 1953, Inhaber des Belleville Verlags. Er war Co-Drehbuchautor für Romuald Karmakars preisgekrönte Filme "Der Totmacher" und "Frankfurter Kreuz", arbeitete als Regisseur, Kurator und inszeniert und bearbeitet seit 1980 Hörspiele und Radio-Features. Die vielfältigen Interessen und Aktivitäten Farins haben oft einen Bezugspunkt zum Film. Hörspiel ist für ihn Kino im Kopf und ihm gelang, was per se unmöglich scheint: Deutsche Stummfilm-Klassiker zum Radio-Ereignis werden zu lassen, z. B. das zum Hörspiel des Jahres 2001 gekürte "Metropolis" nach Fritz Lang. Im Hörverlag sind in der Bearbeitung von Michael Farin "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse und Louis-Ferdinand Célines "Reise ans Ende der Nacht" erschienen.

zum Regisseur

Pressestimmen

"Mit der Limitierung des Personals schafft Michael Farin es, die Handlung zu bündeln, ohne die künstlerische Substanz der Vorlage zu beschädigen oder gar auszuzehren."

MDR Figaro (15. Juni 2011)

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