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Der letzte Stern Die fünfte Welle 3
Roman

Ungekürzte Lesung mit Merete Brettschneider, Philipp Baltus, Julia Nachtmann, Achim Buch

Kundenrezensionen (10)

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€ 22,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2494-9

Erschienen: 03.10.2016
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Das grandiose Finale der Bestseller-Trilogie

Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...

Eine fesselnde Geschichte ums Überleben - gelesen von Merete Brettschneider, Julia Nachtmann, Achim Buch und Philipp Baltus.

Laufzeit: 670 min

Rick Yancey (Autor)

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

www.rickyancey.com


Merete Brettschneider (Sprecherin)

Merete Brettschneider arbeitet als Sprecherin für Film- und Fernseh-, Hörbuch- und Hörspielproduktionen und verleiht diesen mit ihrer jungen, facettenreichen und einfühlsamen Stimme einen ganz besonderen Charme. Sie hat ihren festen Platz in der Kinder- und Jugendunterhaltung (z. B. als Marie in den "Drei !!!") und ist auch im Erwachsenensegment sehr gefragt (z. B. als Synchronstimme von Melissa Benoist, Hauptfigur der TV-Serie "Supergirl").


Philipp Baltus (Sprecher)

Merete Brettschneider arbeitet als Synchronsprecherin ("Emergency Room" u.a.), Schauspielerin (z.B. "Unter Uns") und Hörbuchsprecherin. Sie hat bei verschiedenen Hörspielreihen feste Rollen und wirkt bei Gesangsproduktionen mit. Auch für Lesungen, denen sie mit ihrer jugendlichen Stimme einen besonderen Charme verleiht, ist Merete Brettschneider gefragt.

Julia Nachtmann (* 1981 in Filderstadt bei Stuttgart) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin. Sie absolvierte von 2001 bis 2005 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Parallel dazu war sie schon in mehreren Inszenierungen am Thalia Theater zu sehen. In den Jahren von 2005 bis 2007 hatte sie ein Engagement am Jungen Schauspielhaus in Hamburg, ehe sie in der Spielzeit 2007/2008 Ensemblemitglied im Großen Haus des Schauspielhauses wurde. Julia Nachtmann wirkte zudem als Sprecherin in zahlreichen Hörbuch-Produktionen, die sich oft auf der hr2-Hörbuchbestenliste platzierten.

Philipp Baltus, der 1978 in Hamburg geboren ist, begann seine Sprech- und Schauspielausbildung direkt nach dem Studium der Germanistik und Amerikanistik. Er besuchte die New Yorker Filmacademy und nahm Sprechunterricht bei Andreas Birnbaum. Neben Gastrollen in "Danni Lowinski" und dem "Tatort" war er unter anderem in "Die Familiendetektivin" (2013) und "Soko Leipzig"(2013) zu sehen. Außerdem ist Baltus Sprecher für Werbung, Hörspiel, Dokumentation und Synchron.

Achim Buch, geboren bei Bonn, studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen. Er war schon an vielen deutschen Schauspielhäusern engagiert, darunter am Thalia Theater und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Buch spielt zudem immer wieder Rollen in Funk und Fernsehen.


Julia Nachtmann (Sprecherin)

Julia Nachtmann (* 1981 in Filderstadt bei Stuttgart) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin. Sie absolvierte von 2001 bis 2005 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Parallel dazu war sie schon in mehreren Inszenierungen am Thalia Theater zu sehen, wie beispielsweise in "Herr Kolpert" (R: Roger Vontobel), in "Port" (R: David Bösch), in "White Trash" (R: Andreas Kriegenburg) und in "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" (R: Henning Bock). In den Jahren von 2005 bis 2007 hatte sie ein Engagement am Jungen Schauspielhaus in Hamburg, ehe sie in der Spielzeit 2007/2008 Ensemblemitglied im Großen Haus des Schauspielhauses wurde. Julia Nachtmann wirkte zudem als Sprecherin in zahlreichen Hörbuch-Produktionen, die sich zum Teil auf der hr2-Hörbuchbestenliste platzierten.


Achim Buch (Sprecher)

Achim Buch absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen, danach war er Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden, Engagements in Mannheim, Frankfurt und Freiburg folgten. Von 1997 bis 2000 gehörte er dem Ensemble des Thalia Theaters in Hamburg an, danach fünf Jahre lang dem Freiburger Schauspiel. Von 2005 bis 2013 war er Ensemblemitglied am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg. Neben seiner Tätigkeit bei Funk, Film und Fernsehen gastierte er u. a. auch bei den Wiener Festwochen, den Ruhrfestspielen Recklinghausen, an den Staatstheatern Stuttgart und Dresden, am Residenztheater München sowie an den Schauspielhäusern Bochum und Düsseldorf. Im Hörverlag ist er die feste Stimme von Andreas Gruber.


Thomas Bauer (Übersetzer)

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

Aus dem Amerikanischen von Thomas Bauer
Originaltitel: The Last Star
Originalverlag: Putnam/Penguin

Hörbuch Download, Laufzeit: 670 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2494-9

€ 22,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 03.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

düster, faszinierend, actionreich

Von: Favola Datum: 02.05.2017

www.favolas-lesestoff.ch/

"Der letzte Stern" steigt mit einem kurzen, schönen Prolog ein, in dem erklärt wird, wie Cassie zu ihrem Namen kam.
Danach wird es wieder brutaler, denn wir lernen einen skrupellosen Silencer kennen, der in der Haut eines Priesters steckt.

Auch im dritten Band erleben wir wieder viele Perspektiven. Cassie bekommt sogar noch weniger Erzählraum, dafür sind ihre Parts immer sehr eindrücklich und intensiv. Beinahe alle wichtigen Protagonisten bekommen ihre Kapitel und auch Nebencharaktere kommen zu Wort. So gewährt uns Rick Yancey einen guten Rundumblick.

Cassie hat uns schon zu genüge bewiesen, dass sie eine starke Protagonistin ist. Sie ist zäh und weiss, was sie will. Trotz der schlimmen Situation will sie die Gruppe zusammenhalten und die Menschheit retten.
Obwohl Ringer schon im zweiten Band mehr ins Zentrum rückte, konnte sie bei mir keine Sympathiepunkte holen. Dies ändert sich nun aber, denn ihre Rolle wird zunehmend interessanter, sie macht eine enorme Wandlung durch und weiss zu überraschen.
Auch Cassies kleiner Bruder Sam bekommt in "Der letzte Stern" mehr Raum, was sehr spannend ist. Ihm gegenüber bin ich jedoch sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite hänge ich an ihm, denn er ist noch so jung, auf der anderen Seite hätte ich ihn gerne ab und zu einmal gründlich durchgeschüttelt.

Mir hat es sehr gut gefallen, die vielen unterschiedlichen Charaktere noch besser kennenzulernen und ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Diese Trilogie überzeugt mit sehr facettenreichen und interessanten Persönlichkeiten, die überraschen - positiv und negativ.
Dieses Mal konnte mich Rick Yancey definitiv früher fesseln. Ich hatte weniger Mühe mit den Perspektivenwechseln und das Finale ist spannend und actiongeladen. Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil man einfach wissen will, wie es ausgeht.
Auch das Ende fand ich sehr passend. Es lässt einen zwar etwas fassungslos zurück, aber es passt zur trostlosen, oft hoffnungslosen Welt, in der die Geschichte spielt.

Wo ich Yanceys Schribstil in Band 1 und 2 als nüchtern empfand, schweift er dieses Mal gern ab, schmückt aus und philosophiert über Gott und die Welt. Dies bringt zwar zum Teil sehr schöne Passagen, aber manchmal wäre es besser gewesen, er hätte den roten Faden etwas straffer angezogen.
Das Ende ist recht offen gehalten, was hier sehr passend ist, doch auch sonst bleiben einige meiner Fragen ungeklärt. Da hätte ich mir doch noch die eine oder andere Antwort gewünscht.

Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir wieder sehr gut gefallen und ich finde, dass er sehr gut zur Story passt. Er arbeitet oft mit Metaphern und schafft es, zum Teil schöne, aber vor allem Grauen erregende Bilder vor meinem inneren Auge aufsteigen zu lasen. In diesem finalen Band gibt es aber zum Teil schon fast poetische Passagen, mit denen mich der Autor oft positiv überraschen konnte. Manchmal wäre aber weniger mehr gewesen.
Auch "Der letzte Stern" ist wieder in kurze Kapitel unterteilt. Dieses Mal erfahren wir aber jeweils mit einer Überschrift, in wessen Haut wir gerade stecken.

Fazit:
Auch "Der letzte Stern" ist ganz bestimmt kein Buch, das man mal eben schnell liest. Rick Yancey schreibt anspruchsvoll und macht dieses Mal sogar einen Abstecher in die Poesie und Philosophie.
Dieser dritte Band ist ein würdiger Abschluss einer düsteren, faszinierenden und actionreichen Trilogie, die vor allem mit ihren facettenreichen Charaktere begeistern kann.

... das große Finale ...

Von: Levenyas Buchzeit Datum: 12.11.2016

levenyasbuchzeit.blogspot.de/

Der letzte Stern

3/3
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.
(Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Rick_Yancey/p498472.rhd).

Website des Autors:
www.rickyancey.com

„Der letzte Stern“ ist das Finale der „Die 5. Welle-Trilogie“.

Erster Satz:
„Vor vielen Jahren, als ihr Vater zehn war, fuhr er mit einem großen gelben Bus zum Planetarium.“

Klappentext:
Das grandiose Finale der Bestseller-Trilogie

Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...

Cover:
Das Cover hat mich auch beim 3. Teil sehr angesprochen und mich richtig neugierig auf das Buch gemacht. Zu sehen ist wieder ein junges Mädchen von hinten, das alleine auf eine Stadt hinabblickt. Man fragt sich unweigerlich, wohin sie unterwegs ist und warum sie alleine ist. Eine sehr spannungsgeladene Atmosphäre. Zudem ist alles in ein rötliches Licht getaucht, das mich an einen Sonnenuntergang erinnert. Ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Buches und das Cover passt im Nachhinein auch klasse zu der Geschichte. Toll ist auch, dass die anderen Cover in einem ähnlichen Stil gehalten sind und so schön zusammen passen.

Leseprobe:
https://www.randomhouse.de/leseprobe/Der-letzte-Stern-Die-fuenfte-Welle-3Roman/leseprobe_9783442313365.pdf

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Goldmann für das Rezensionsexemplar.

Ich habe mit großer Begeisterung den 1.Teil der Trilogie, „Die 5. Welle“, und den 2. Teil, „Das unendliche Meer“ verschlungen und habe das Finale herbeigesehnt. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde!

Das Buch beginnt, wie bereits im ersten Teil, mit einem Prolog. Hier bekommt der Leser einen Einblick, wie Cassie zu ihrem Namen kam und es ist gleichzeitig eine Einleitung dahingehend, was es mit dem „Letzten Stern“ auf sich hat, wie ich finde. Der Rest des Buches ist in vier unterschiedliche Teile gegliedert, die aus verschiedenen Sichten erzählt werden.
Unsere Hauptprotagonistin ist wieder Cassiopeia - Cassie - Sullivan, die, nachdem die Welt von Außerirdischen überrannt worden ist, ums nackte Überleben kämpft. In den letzten Teilen hat sie alles daran gesetzt, ihren kleinen Bruder zurückzugewinnen und hat dabei schwere Kämpfe ausfechten müssen. Ich mochte sie erneut sofort und fand es sehr spannend, mit ihr durch diese Endzeit zu ziehen. Sie ist eine Kämpferin, durch und durch. Ansonsten hätte sie nicht so lange überleben können. In ihren jungen Jahren hat sie schon viel durchmachen und viele Verluste einstecken müssen. Das hat sie jedoch stärker gemacht und den Wunsch nach Überleben nur noch mehr in ihr geweckt. Obwohl sie zum Teil schon ziemlich resigniert, hat sie dennoch nicht ihren Humor verloren und ich musste einige Male lachen. Ihre Begegnung mit Evan Walker hat sie grundlegend verändert und sie muss sich nicht nur den Gefahren des Überlebens stellen, sondern auch moralische Fragen über das Ende der Welt und seiner Ordnung diskutieren. Sie gibt nicht auf und setzt alles daran, Sammy und den Rest der Truppe über den Winter zu bringen. Sie ist mutig, klug, entschlossen und hat zudem ein großes Herz. Sie ist eine unglaublich sympathische Heldin, die sich mit jedem Schritt weiterentwickelt. In diesem großen Finale spielt sie, wie man sich bestimmt schon seit dem ersten Teil denken kann, eine ausschlaggebende Rolle. Sie geht über ihre eigenen Grenzen hinaus, um diejenigen zu beschützen, die sie liebt. Ich hätte mir für sie keine andere Rolle vorstellen können!
Eine weitere Erzählstimme besitzt auch diesmal wieder Ringer, die ich im ersten Teil nicht wirklich mochte und mit der ich auch im zweiten Teil nicht richtig warm geworden bin. Jetzt, im Finale, habe ich sie noch einmal anders kennengelernt und ich bin tatsächlich etwas warm mit ihr geworden. Denn sie ist ein extrem interessanter Charakter. Sie handelt genau entgegengesetzt zu Cassie und hat anders als sie ihr Herz unter einem dicken Panzer begraben. Ringer ist durch und durch Soldatin und fragt sich mehr und mehr, wofür es sich noch zu leben lohnt. In diesem Teil hat sie mit ihrer Veränderung und einer ungeahnte Wendung zu kämpfen und sie muss sich entscheiden, ob es sich zu überleben lohnt oder nicht. Ich mochte sie diesmal bedeutend mehr.
Evan Walker ist eine weitere Figur, die wieder eine Erzählstimme verliehen wurde und der diesmal etwas weniger Raum einnimmt, als noch im letzten Teil. Ich finde ihn unheimlich interessant. Wie alle anderen im Buch hat auch er alles verloren. Nachdem Cassie angeschossen wurde, findet er sie und pflegt sie gesund. Die beiden verbindet ein Geheimnis, das die anderen nur schwer akzeptieren können. In diesem Band wird die Beziehung von Cassie und Evan auf eine harte Probe gestellt. Denn Evan wird erneut von Vosh gefangen genommen und schlimmer noch, muss er einen Kampf führen, bei dem er nicht auf Cassies Seite steht … Ich fand es unglaublich spannend, von dieser Seite mehr zu erfahren und hätte es toll gefunden, noch mehr aus seiner Sicht zu lesen.
Auch die übrigen Charaktere im Buch, wie z.B. Sammy oder Zombie, sind alle wunderbar ausgearbeitet worden und bekommen diesmal wieder eine Erzählstimme. Mit ganz viel Liebe zum Detail, Charme und Kreativität hat der Autor die Charaktere in die Geschichte verwoben und bietet jedem Raum, für seine eigene Geschichte. Vielschichtig und tiefgründig. Bis zum Ende weiß man erneut nicht, wer auf wessen Seite steht, wer überleben wird und wie der große Kampf zu Ende gehen wird!

Die dystopische Welt, in der Cassie und ihre Freunde leben, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Welt ist von Außerirdischen überrannt worden und brachte Wellen mit sich.

Die erste Welle: Licht aus
Die zweite Welle: Hohe Brandung
Die dritte Welle: Seuche
Die vierte Welle: Silencer

Die Menschheit ist fast vollständig ausgelöscht worden und die wenigen Überlebenden kämpfen um das nackte Dasein. Jeder wartet auf die unvermeidliche 5. Welle und was sie mit sich bringen wird. Wer ist Freund und wer ist Feind? Das hat mir mit am besten gefallen. Denn der Autor schafft es wie kein Zweiter den Leser völlig im Dunkeln tappen zu lassen. Sehr geschickt lässt er immer wieder „Den letzten Stern“ mit einfließen, was ich richtig gut fand. Obwohl ich schon zu Beginn des Buches geahnt habe, worum es sich bei dem „Letzten Stern“ handelt, war ich von der Umsetzung trotzdem überrascht. Auch wenn ich bis zum Ende auf eine andere Lösung gehofft habe (dazu werde ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern). In diesem Band erleben wir durch Ringer wieder eine andere Seite und wir bekommen erneut neue Informationen. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer auf wessen Seite steht, wer Alien und wer Mensch ist und wer zu den Guten gehört. Wer ist der wirkliche Feind? Dabei kann es nicht mehr nur Gute und nur Böse geben. Kann die Menschheit überleben und die Erde zurückerobern? Dabei müssen sich Cassie und ihre Freunde auch moralischen Fragen stellen und sich entscheiden, welchen Teil ihrer Menschlichkeit sie sich bewahren wollen. Ob die Menschheit es schaffen wird, müsst ihr allerdings selber nachlesen :)

In dieser brutalen Welt darf aber auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Cassie liebt ihren kleinen Bruder Sammy, der ihre einzige Familie ist, über alles und setzt auch alles daran, um ihn wiederzufinden. Doch nachdem sie ihn gerettet hat, muss sie feststellen, dass er nicht mehr der Sammy ist, der ihr genommen wurde. Eine wunderschöne Geschwisterliebe, die alles überwinden kann. Selbst eine Alieninvasion und das Ende der Welt.
Ihr Leben lang hat Cassie für Ben geschwärmt und hatte nie die Gelegenheit, es ihm auch zu sagen. Sie malt sich aus, wie es hätte sein können, wenn sie ihn noch einmal treffen würde. Als sie dann allerdings auf den attraktiven Evan Walker trifft, schlägt ihr Herz plötzlich höher. Dabei ist die erste Regel, wenn man überleben möchte, „vertraue niemanden“. Doch allen Regeln zum Trotz vertraut Cassie Evan und kommt dabei seinem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur …
In diesem Teil ist es auch wieder ein Hin und her mit den beiden. Cassie weiß nicht, ob sie ihm vertrauen kann und wagt es nicht, ihr Herz zu öffnen. Dabei setzt Evan wirklich alles daran, sie wieder für sich zu gewinnen. Ich bin ein Cassie&Evan Fan. Die beiden sind so wunderbar gefühlvoll, hoffnungsvoll und dramatisch. Auch wenn ich jetzt am Ende traurig zurückbleibe.
Da Ringer einen größeren Part in diesem Teil bekommen hat, erfahren wir auch mehr über ihre Gefühle, die sie so gut verborgen hält. Eigentlich hat auch sie sich geschworen, nie wieder jemanden an sich ran zu lassen. Doch die kleine Teacup erreicht ihr Herz und der charmante Razor schafft es tatsächlich, ihre „Seele zu erwecken“, um ihr dann das Herz zu brechen. Sie muss sich diesmal wieder ihren Gefühlen stellen. Denn obwohl sie es leugnet, gibt es doch immer noch jemanden, den sie nicht verlieren möchte …
Der Autor hat auf jeden Fall ein Händchen für gefühlvolle und dramatische Liebesgeschichten. Mir haben sie sehr gut gefallen.

Den Schreibstil des Autors kannte ich bis zu „Die 5. Welle“ noch nicht, aber ich muss sagen, dass er mir auch in diesem Teil unglaublich gut gefallen hat. Nicht nur seine sehr einnehmenden Charaktere haben mich überzeugt, sondern auch die authentische Atmosphäre und das geniale Setting des Buches. Sehr ehrlich, aber zugleich auch humorvoll, actionreich, brutal und spannungsgeladen entführt uns Rick Yancey in eine apokalyptische Welt, in der es um das nackte Überleben geht. Jeder Charakter bringt eine neue Wendung, sodass man wieder nicht weiß, woran man ist. Zudem werden immer wieder moralische Themen aufgeworfen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte startet absolut spannend, geht rasant weiter und endet in einem Finale, das mir sehr gut gefallen hat.

„Der letzte Stern“ war für mich ein würdiges Finale, das mit neuen Wendungen, neuen Charakteren und einer prickelnden Atmosphäre punkten kann. Atmosphärisch, brutal und herzergreifenden. Es ist die Geschichte um Cassie, die das Ende der Welt erlebt und trotzdem alles daran setzt, ihren Bruder und ihre Freunde zu retten und an eine bessere Zukunft zu glauben. Eine Geschichte über Menschlichkeit und den Wunsch, zu lieben. Diese spannende und gefühlvolle Geschichte kann ich wirklich jedem empfehlen, der ein Fan von Dystopien ist und eine gut durchdachte Geschichte, mit knisternder Atmosphäre und einem genialen Setting erleben möchte. Ich persönlich habe die Geschichte um „Den letzten Stern“ mit Begeisterung verfolgt!

Lg
Levenya
http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!
Hier kaufen:
https://www.randomhouse.de/Buch/Der-letzte-Stern/Rick-Yancey/Goldmann/e420253.rhd

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