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Der verbotene Liebesbrief

Ungekürzte Lesung mit Simone Kabst

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€ 29,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2787-2

NEU
Erschienen: 18.09.2017
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Lucinda Riley macht es spannend

Als die junge Londoner Journalistin Joanna Haslam durch mysteriöse Umstände in den Besitz eines alten Briefes gerät, steht sie vor einem Rätsel. Was sie da in Händen hält, ist ein Liebesbrief – geheimnisvoll, wegen der enthaltenen Andeutungen, und gefährlich. Denn plötzlich bricht jemand bei Joanna ein und sucht danach. Joanna beginnt unerschrocken zu recherchieren und gerät dabei immer stärker ins Visier der Widersacher. Glücklicherweise lernt sie Marcus kennen, der ihr zur Seite steht und bald mehr als ein Freund ist. Doch dann schweben beide in Lebensgefahr ...

Ungekürzt gelesen von Simone Kabst.

(Laufzeit: ca. 16h 37)

Informationen zu den Romanen von Lucinda Riley

Offizielle Website von Lucinda Riley [engl.]

Lucinda Riley im Interview zu ihrem neuen Roman "Die sieben Schwestern"

Lucinda Riley (Autorin)

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.


Simone Kabst (Sprecherin)

SIMONE KABST wurde 1973 geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie spielte u. a. an der Schaubühne und am Maxim Gorki Theater Berlin, ist als Gastdozentin an der Hamburg Media School tätig und zurzeit am Theater Poetenpack in Potsdam zu sehen. Immer wieder übernimmt Simone Kabst auch Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, wie "Rote Rosen", "Claudia, das Mädchen von Kasse 1", "Fürst Pückler" und "Der blinde Fleck – Das Oktoberfestattentat". Darüber hinaus ist sie eine gefragte Sprecherin für Features, Audioguides und Hörspiele, las für den Hörverlag z. B. Cecelia Aherns "Für immer vielleicht" und Janet Evanovichs "Der Beste zum Kuss" sowie die Lucinda-Riley-Romane "Das Orchideenhaus", "Das Mädchen auf den Klippen", "Der Lavendelgarten", "Das italienische Mädchen", "Die Mitternachtsrose", "Der Engelsbaum" und "Helenas Geheimnis".

11.11.2017 | 10:00 Uhr | München

Lesung und Gespräch im Rahmen der lit.Love 2017

weitere Infos siehe im Programm der lit.Love

lit.Love 2017

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Mehr Infos

Verlagshaus der Verlagsgruppe Random House
Neumarkter Straße 28
81673 München

Übersetzt von Ursula Wulfekamp
Originalverlag: Goldmann TB

Hörbuch Download, Laufzeit: 997 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2787-2

€ 29,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 18.09.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Lucind Riley von einer ganz anderen Seite

Von: LeseBlick Datum: 13.10.2017

leseblick.blogspot.de/

Ein ganz großer Teil der Leser kennt und liebt die Romane von Lucinda Riley.
Auch ich zähle mich dazu.
Bisher habe ich Merkmale, wie Familiengeschichten, große Emotionen und die zwei verschiedenen Zeitebenen geliebt. Mit ihrem neu in Deutschland veröffentlichten Roman, „Der verbotene Liebesbrief“, welchen die Autorin bereits im Jahr 2000 schrieb und veröffentlichte, zeigt sie eine andere Seite von sich und ihrem Können.
Ich hätte tatsächlich nicht damit gerechnet, dass die Autorin auch anders schreiben kann, doch in diesem Werk beweist sie es.

Lässt der Klappentext noch auf die altbekannten Merkmale schließen, so kommt es doch ganz anders. Denn der Roman ist von vielen krimitechnischen Kennzeichen durchzogen. Dies stellt den Punkt Emotionen zwar in den Hintergrund, aber hebt den Fakt Spannung enorm herauf. Ich war begeistert mit welchem Tempo uns Riley durch dieses Werk treibt. Zu keiner Sekunde hätte ich aufhören wollen zu lesen.
Wer nun denkt, dass es schade um die großen Gefühle ist, welche die Autorin sonst so gezielt in Szene zu setzen weiß, der brauch absolut nicht enttäuscht sein. Die verschiedenen Geheimnisse und die Vielzahl an Charakteren, bringen Verluste und Vereinigungen mit sich, dies bedeutet also auch Emotionen.

Joanna war für mich die Protagonistin, weil ihr ziemlich zu Beginn die Aufgabe zu kam, das Geheimnis um diesen mysteriösen Liebesbrief zu lüften.
Waren die Geheimnisse in den bisher erschienen Büchern der Autorin nie leicht zu lösen, stellt Riley ihre Figur Joanna vor eine schwierige Aufgabe, welche nicht nur mit Zeit und Mühe, sondern auch mit großer Gefahr verbunden ist.

In diesem Werk gilt es Freundschaften zu erkennen und schätzen zu wissen, aber auch skeptisch zu sein, wer denn nun ein Freund und wer sich als Feind herausstellt. Auch die Liebe ist in den Riley-Romanen kein einfaches Spiel, so auch hier. Sowohl die Prota Joanna, als auch Zoe Harrison, die Enkeltochter des verstorbenen Schauspielers, welcher im Klappentext erwähnt wird, haben es alles andere als leicht, DIE Liebe zu finden.
Ich habe beide auch unheimlich gern auf diesem Weg begleitet.

Für mich das absolute Highlight war allerdings der Weg zur Lösung des Geheimnisses. Riley schafft es, diese Auflösung fast über das gesamte Buch im Schatten stehen zu lassen. Man hat Ahnungen, aber so richtig weiß man erst am Ende Bescheid.

Schreibstiltechnisch hatte ich bei Lucinda Riley noch nie etwas zu bemängeln, so auch hier nicht. Es liest sich nahezu perfekt und ist für mich und wahrscheinlich auch für euch ein absoluter Pageturner.

Ob ich die zweite Zeitebene vermisst habe?
Wenn ich ganz ehrlich bin, nicht wirklich. Die durchgängige Spannung hat es absolut wett gemacht. In Bezug auf die Geschichte hätte es mit zwei Zeitebenen sogar funktionieren können, aber ich denke, dass die Autorin sich dabei etwas gedacht hat. War ich mir ziemlich sicher, dass dies ihr erstes Werk ist und sie sich dort noch in einem anderen Stil versucht hat, war ich überrascht, dass „Seeing Double“ (Originaltitel) erst 8 Jahre nach ihrem ersten Roman erschien.
Da bleibt mir nun dafür eine umso größere Hoffnung, dass Riley irgendwann nochmal zu diesen Spannungselementen greifen wird.

Mein Fazit
„Der verbotene Liebesbrief“ überraschte mich total, aufgrund des ganz anderen Stils der Autorin. Umso mehr konnte sie mich mit dieser spannenden und actionreichen Geschichte um den Finger wickeln. Es ist sehr schön zu sehen, wenn Autoren plötzlich eine ganz andere Art zu schreiben zeigen.
Ich bin begeistert und freue mich, dass diesen Monat bereits ein weiteres Buch von ihr in Deutschland erscheint.

Ein Pageturner par excellence

Von: Buntes Tintenfässchen Datum: 10.10.2017

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Wenn man denkt, man weiß ziemlich genau, in welche Richtung Lucinda Rileys Romane mit beeindruckender Regelmäßigkeit gehen, dann kommt sie mit einem neuen Buch um die Ecke und überrascht einen komplett. Genau so war es mit Der verbotene Liebesbrief. Zwar dreht sich auch diese Geschichte wieder um ein verhängnisvolles Geheimnis aus der Vergangenheit, dessen Enthüllung weitreichende Folgen für den Entdecker hat, aber es spielt durchgehend auf einer Zeitebene. Der Leser begleitet die angehende Journalistin Joanna bei ihren Recherchen zu einem mysteriösen Liebesbrief, der ihr unter ebenso mysteriösen Umständen zugespielt wird. Und auch wenn er aus den 1920er Jahren stammt, verlässt Riley die Zeitebene der Gegenwart (hier 1995) nicht, sondern lässt den Leser diesmal genau das entdecken, was auch die Protagonistin entdeckt. Wir lernen das geheimnisvolle Leben des Schauspielers James Harrison also anhand alter Dokumente und verworrener Spuren durch die Augen von Joanna und seinen Angehörigen kennen - das ist aber nicht minder spannend. Mir hat das sehr gut gefallen und es bringt frischen Wind in Rileys Romane.

Spannend sind Rileys Geschichten ja sowieso, aber mit Der verbotene Liebesbrief wagt sie sich einmal in ein völlig anderes Genre vor. Dieses Buch liest sich nämlich nicht nur durchgehend wie ein Thriller, es ist auch einer. Das Geheimnis, dem Joanna auf der Spur ist, ist von nationaler Bedeutung und so gibt es natürlich mehrere Parteien, die vor allem daran interessiert sind, dass es ein Geheimnis bleibt. Eine gefährliche Situation jagt die andere, Paranoia und Skepsis lassen bei Joanna immer wieder Zweifel daran aufkommen, ob sie wirklich noch einen Schritt weitergehen kann. Aber wie auch der Leser wird sie in einen Sog gezogen, dem sie nicht entkommen kann und ist schon bald an einem Punkt, an dem sie nicht mehr aufhören kann.

Langeweile kommt bei der rasanten Handlung garantiert nicht auf. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Die Mischung aus Familiengeheimnis und Action-Thriller hat mich von Anfang bis Ende in Atem gehalten und ich muss sagen, dass Riley diesen Genre-Mix bravourös bewältigt hat. Anders als bei vielen anderen Romanen, kommt bei Der verbotene Liebesbrief nicht erst auf den letzten Seiten Spannung auf. Riley platziert wohl dosiert und vor allem geschickt einen Plot Twist nach dem anderen und dem kann man sich einfach nicht entziehen.

Mich haben hier viele Dinge fasziniert und zum Nachdenken angeregt. Etwa die Rolle des Staates und der Monarchie, die teils fragwürdige Existenz von Geheimdiensten, die man vielleicht ab und an kritisch hinterfragen sollte, und vor allem dieses schwerwiegende, unfassbare Geheimnis, das Joanna und alle, die es aufdecken wollen, in große Gefahr bringt. Obwohl Riley den Leser systematisch mit der Nase darauf stößt, hatte ich bis zuletzt keine Ahnung, worum es geht. Wie immer grandios eingefädelt!

Natürlich kann ich keine Aussage dazu treffen, wie realitätsnah Riley die Arbeit der Geheimdienste schildert - ob man hier wirklich über Leichen gehen würde, um ein Geheimnis zu wahren, das über ein halbes Jahrhundert in der Vergangenheit liegt? Einerseits, nein. Das würde man nicht denken. Andererseits: Großbritannien ist ein traditionsreiches Land und wer weiß, wie viele Leichen die großen Adelsfamilien so im Keller haben. Eine Menge, würde ich denken. Das ganze packende Szenario würzt Riley außerdem mit einer ordentlichen Prise Romantik - wer ihre Bücher kennt, weiß, dass die nicht fehlen darf. Auch wenn sie sich hier einmal mehr einiger Klischees bedient und am Ende vielleicht ein kleines Bisschen über das Ziel hinausschießt, darf die Romanze einfach nicht fehlen. Und schließlich beginnen ja wohl die meisten bedeutenden Geschichten mit einem Romeo-und-Julia-Szenario, oder? ;)

Übrigens: Kennt ihr diese Horrorfilme, in denen die beiden verbliebenen Jungfrauen über den Killer siegen und sich selig in den Armen halten? Und dann gibt es einen Schnitt, es erscheint der Schriftzug "x Monate später" auf dem Bildschirm und wir sehen den Irren, wie er, die Axt hinter sich her schleifend, die Straße entlanggeht? Macht euch auf ein spannendes Ende gefasst ;)

Mein Fazit:
Wow - wieder einmal hat mich Lucinda Riley komplett überrascht. Einerseits bleibt sie ihrem Schema (sehr zu meiner Freude) treu und entführt den Leser wieder einmal in eine längst vergangene Zeit mit großen Rätseln und Geheimnissen. Andererseits aber ist der Der verbotene Liebesbrief ein spannender Thriller, der einen kaum zu Atem kommen lässt. Das hatte ich nicht erwartet und es hat mir außerordentlich gut gefallen. Trotz vielleicht einiger nicht ganz so realistischer Situationen ist das Buch Unterhaltung pur - von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Pageturner par excellence.

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