Die Furcht des Weisen (1)

Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag. Band 1

(7)
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„Der Platz NEBEN TOLKIEN ist besetzt.“ BRIGITTE

Eine Intrige zwingt Kvothe, die arkanische Universität zu verlassen. Seine Suche nach den Chandrian, die seine Eltern getötet haben, führt ihn an den Hof von Maer Alveron, und weiter zu den Sturm umwogten Hügeln von Ademre. Schließlich gelangt er in das zwielichtige Reich der Fae, wo er der sagenumwobenen Felurian begegnet, der bisher noch kein Mann widerstehen konnte …

Wieder erweckt Stefan Kaminski Kvothe, dessen Freunde und Widersacher auf geheimnisvolle Weise zum Leben.

(Laufzeit: 26h 58)


Originaltitel: © 2011 by Patrick Rothfuss, © 2011 J.G. Cotta’sche Buchhandlung, (P) Der Hörverlag 2012
Hörbuch Download, Laufzeit: 26h 57 min
ISBN: 978-3-8445-0804-8
Erschienen am  14. Januar 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Königsmörder-Chronik

Leserstimmen

Kvothes Reise geht weiter

Von: Lupina15

01.08.2019

s ist erstaunlich, wie grandios ein Autor schreiben kann. Patrick Rothfuss ist ein Meister der Worte. Er malt Bilder in die Luft und katapultiert direkt in die von ihm geschaffene Welt. Kaminski als Hörbuchsprecher ist nicht minder grandios! Er spricht jeden Charakter feinfühlig und verleiht ihnen eine eigene Stimme. Es ist unglaublich angenehm, ihm zuzuhören und in Kvothes Geschichte abzuztauchen. Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Es gibt wider die Rahmenerzählung mit dem Chronisten, Bast und dem Wirt Kote. Das Scherfällige des Wirtes ist zum Greifen nah. Auch Kvothes Geschichte geht natürlich weiter. Er wird erwachsener und lernt begierig an der Universität. Sein Zwist mit Ambrose spielt natürlich eine große Rolle. Rothfuss gelingt es, seine Charaktere so zu egstalten, dass man sie entweder mag oder hasst oder sich überhaupt nicht sicher ist, was man von ihnen halten soll. Auch Denna bleibt weiterhin ein großes Rätsel. Rothfuss streut vereinzelt Hinweise, die man begierig aufsaugt, um sie vielleicht zu einem großen Ganzen zusammensetzten zu können. Die Welt, die er egschaffen hat, ist so dicht, vor allem durch die vielen Legenden, die es gibt. Man hat das Gefühl, als würde dieses Reich wirklich existieren. Da Kvothe in diesem Teil umherreist, bekommt man etwas mehr von dieser grandiosen Welt zu sehen. Der Schreibstil ist natürlich einzigartig. Wunderbar! Es gibt keine Superlative oder überhaupt Worte, die diesem Buch gerecht werden. Einfach selbst lesen oder hören. Das Hörbuch ist wirklich ein Genuss

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Eine gelungene Fortführung der Geschichte

Von: Der Büchernarr

17.08.2017

Der zweite Teil der Königsmörder-Chronik wurde für den deutschen Markt in zwei Teile gespalten. Und zwar relativ hart im hinteren Drittel des Buchs. Im Hörbuch schließt der zweite Teil nahtlos an den ersten an. Ohne Übergang. Das muss der Leser bzw. Hörer wissen, denn er muss beide Bücher lesen, um der Geschichte folgen zu können. Und wenn wir gerade schon dabei sind: Der erste Tag „Der Name des Windes“ muss ebenfalls vorab gelesen bzw. gehört werden, um diesen Band zu verstehen. Viel zu lange in der Universität „Wir haben uns schon viel zu lange mit der Universität aufgehalten“, so oder so ähnlich sagt es Kvothe seinem Chronisten. Und es scheint, als wäre es Rothfuss selbst aufgefallen, dass dieser Part ein bisschen ausgeufert ist. Sind die Geschehnisse in der Universität im ersten Teil noch stimmig und zur Gesamtgeschichte passend, verpassen sie in diesem Buch eine (vermeidbare) Länge. Es passiert einfach zu wenig in den Tagen als Kvothe an der Universität ist. Dabei meinte ich mitnichten Nichts, sondern tatsächlich zu wenig. Ab in die Welt Die Geschichte zieht erst wieder an, als er sich auf den Weg zum Hof von Maer Alveron begibt und dann dort wie gewohnt vom Regen in die Traufe stolpert. Dies ist nämlich weiterhin Kennzeichen des Hauptprotagonisten: Er stellt sich immer wieder extrem ungeschickt an. Und verspielt dabei sicherlich die ein oder andere Sympathie des Lesers, was aber durchaus gewollt ist. Viele Charaktere, die in den ersten zwei Dritteln eine Rolle spielen, kennt der Leser aus dem ersten Buch. Erst im zweiten Drittel am Hof des Maer gesellen sich neue und zuweilen deutlich interessantere Charaktere dazu. Selbstredend mischen aber auch (ein wenig vorhersehbar) alte Bekannte mit. Und dann, mitten in einem Abenteuer bricht dieser erste Teil des zweiten Tags ab. Und mit mittendrinnen, meine ich mittendrinnen. Sprecher Das Hörbuch wird wieder von Stefan Kaminski gelesen. Dass ich auf die Königsmörder-Chronik gestoßen bin, weil ich nach Büchern gesucht habe, die er gelesen hat, spricht eigentlich schon für sich. Allerdings ist mir aufgefallen, dass er in diesem Band ein wenig nachgelassen hat. Seine sprecherische Vielfalt hat er hier nicht unter Beweis gestellt. Dennoch ist der gesprochene Text angenehm anzuhören. Wie sehr das allerdings vom persönlichen Geschmack abhängt, sieht man an den Negativkritiken, die das Hörbuch wegen ihm schlecht bewerten. Fazit Ich verwende sehr gerne den Ausspruch, dass eine Geschichte konsequent weitererzählt wird. Und bei diesem ersten zweiten Teil trifft das zu Hundert Prozent zu. Erzählstil, Story und Charaktere werden so fortgeführt, wie es angefangen hat. Das Stilmittel, dass eine Geschichte in einer Geschichte erzählt wird, in der sich ihrerseits wieder eine Geschichte befindet, wird in diesem Teil ebenso angewandt. Wie im ersten Teil funktioniert das auch hier sehr gut. Durch die enge Verwebung der einzelnen Teile ist es zwingend notwendig, dass der Leser diese drei Bücher lesen muss. Allerdings muss er dann wie alle anderen Fans der Serie ebenfalls auf die Teile drei und vier warten. Auch wenn die Wartezeit schon fünf Jahre beträgt, so ist eine Veröffentlichung des nächsten Teils leider nicht in Sicht.

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Vita

Patrick Rothfuss

Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Madison (Wisconsin), unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. "Der Name des Windes" ist sein erster Roman. 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman "Der Name des Windes" mit dem Quill Award sowie dem Publishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.

Zur AUTORENSEITE

Stefan Kaminski ist Schauspieler, Sprecher und Autor. 1974 geboren, in Berlin aufgewachsen, wollte er immer Meeresbiologe werden, hat dann aber Mikrofone, Kassetten und Geräusche für sich entdeckt – und seine Stimme, die aus vielen zu bestehen schien! Sein professioneller Weg begann 1996 beim Hörfunk. Danach Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seit 2001 spielt er am Deutschen Theater Berlin, wo er mit Regisseuren wie Jürgen Kruse, Dimiter Gotscheff und Leonhard Koppelmann arbeitete. 2004 entstand dort sein Live-Hörspielformat Kaminski ON AIR. Filmklassiker, Theaterstoffe und Opernlibretti sind hier Gegenstand freier Bearbeitung. Sein 'Stimmen-Morphing' führt ihn dabei von einer Figur zur nächsten und lässt bekannte Geschichten neu entstehen. Eine erfolgreiche Mischung aus Theater, Hörspiel und Entertainment, die auch auf Tour zu erleben ist. Darüber hinaus ist Stefan Kaminski in vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen vertreten.
Beim Hörverlag war er bereits in Lewis Carrolls "Alice im Wunderland", Nick Hornbys "A Long Way Down", Sergej Lukianenkos "Trix Solier", in "Lautlos", "Tod und Teufel" und "Der Schwarm" von Frank Schätzing und in "Der Name des Windes" und "Die Furcht des Weisen" von Patrick Rothfuss zu hören.

Mehr unter www.kaminski-on-air.de

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