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Die Gabe des Himmels Historischer Roman

Die Fleury-Serie (4)

Gekürzte Lesung mit Johannes Steck

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€ 10,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2799-5

NEU
Erschienen:  19.03.2018
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Die Fortsetzung der Bestseller-Reihe

Anno Domini 1346. Der junge Kaufmannssohn Adrien Fleury studiert in Montpellier Medizin und träumt von einer Laufbahn als Arzt. Als er nach Varennes-Saint-Jacques zurückkehrt, erkennt er seine Heimatstadt kaum wieder. Reiche Patrizier regieren Varennes rücksichtslos. Das einfache Volk rebelliert gegen Unterdrückung und niedrige Löhne. Die Juden leiden unter Hass und Ausgrenzung. Als Adrien eine Stelle als Wundarzt antritt, lernt er die jüdische Heilerin Léa kennen. Sie verlieben sich und bringen sich damit in höchste Gefahr. Doch dann wütet der Schwarze Tod in Varennes, und Adriens Fähigkeiten werden auf eine harte Probe gestellt ...

Gelesen von Johannes Steck.

(Laufzeit: 21h 55)

Zur Website von Daniel Wolf

DIE FLEURY-SERIE

Die Fleury-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Daniel Wolf (Autor)

Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen „Das Salz der Erde“ und „Das Licht der Welt“ gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in Speyer.


Johannes Steck (Sprecher)

Johannes Steck wurde 1966 in Würzburg geboren. Er ist gelernter Theatermaler und Absolvent der Schauspielschule von Professor Krauss in Wien, an der er von 1988 bis 1991 studierte. Neben seiner Bühnenarbeit in Wien, Chemnitz, Würzburg und Darmstadt ist er auch im Fernsehen zu sehen. Außerdem arbeitet Johannes Steck als Radio-, Fernseh- und Hörbuchsprecher.
Für den Hörverlag las er u. a. "Das Salz der Erde", "Das Gold des Meeres" und "Das Licht der Welt" von Daniel Wolf und von Michael Robotham "Der Insider", "Bis du stirbst" und "Sag, es tut Dir leid". Von Matteo Strukul hat Johannes Steck bereits Band 1 der Medici-Reihe "Die Macht des Geldes" gelesen.

23.08.2018 | 19:00 Uhr | Kirchheimbolanden

Lesung

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Mehr Infos

Buchhandlung Sattler Inh. Jasmina Djordjevic e.K.
Schloss Straße 10
67292 Kirchheimbolanden

Tel. 06352/3462, info@buch-sattler.de

08.11.2018 | 19:00 Uhr | Bruchsal

Lesung

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Mehr Infos

Buchhandlung Wolf Inh. Carolin Wolf
Hoheneggerstraße 6
76646 Bruchsal

Regie: Lutz Magnus Schäfer

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 1315 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2799-5

€ 10,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen:  19.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Medizin

Von: Michael Sterzik Datum: 11.05.2018

buchempfehlungensterzik.blogspot.de

Der vorliegende Band „Die Gabe des Himmels“ von Daniel Wolf ist der vierte Band der Fleury-Saga. Der in Speyer lebende Autor Christoph Lode hat unter seinem o.g. Pseudonym, eine herausragende und vielseitig, spannende historische Reihe geschaffen.

Seit dem ersten Band um die Patrizierfamilie Fleury hat diese fiktive Familie für die kleine Stadt Varennes-Saint-Jacques viel erreichen können.
„Das Salz der Erde“ spielte im historischen Zeitraum 1173 – 1206, der zweite Band „Das Licht der Welt“ umfasste die Jahre 1214-1248 und die Handlung von „Das Gold des Meeres“ spielt zwischen den Jahren 1256 – 1261.

Inzwischen schreiben wir das Jahr 1346. Die Stadt ist gewachsen, der Wohlstand seiner Bürger ebenfalls, Handwerker haben sich in Zünfte organisiert, der nationale und internationale Handel floriert – doch es gibt es auch viele Probleme. Der Unmut der Bevölkerung wächst, der Rat der Stadt kann nicht jedem Berufszweig gerecht werden, eine gewisse soziale Unruhe breitet sich in den Straßen und Häusern von Varennes aus. Der Neid auf die „erfolgreichen“ Juden, die wie in vielen anderen Städten auch, in ihrem eigenen Viertel leben, entfaltet sich zu einem riskantem Hass.
Auch die Familie Fleury hat ihre Probleme: Josseline Fleury, ein angesehener Kaufmann und Ratsmitglied verschenkt, große Teile seines Besitzes an die Kirche um seine Sünden reinzuwaschen. Sein Sohn Cesar, der ebenfalls Kaufmann ist, bekommt damit erhebliche wirtschaftliche Probleme und sieht berechtigterweise, die Existenz seiner Familie gefährdet. Adriannus, auch genannt Adrien Fleury studiert Medizin an der Fakultät Montpellier. Mit seinem wachem Geist, und seinem querdenkendem, aber wissenschaftlichem Fokus, gerät er in einem Konflikt mit der traditionellen Schulmedizin und wird kurz vor der Abschlussprüfung rausgeschmissen. Seine erworbenen, medizinischen Kenntnisse und seine tatkräftige Hilfe bei einem ansässigen Wundarzt bereiten ihn allerdings auf eine epochale Katastrophe vor, die Europa heimsuchen wird – der Pest.

Spielte die Handlung des dritten Teils „Das Gold des Meeres“ größtenteils, wie der Titel schon preisgibt auf den Meeren, konzentriert sich der Autor mit nun auf die Stadt Varennes. Fast alle Haupt- und Nebenhandlungen komprimieren sich innerhalb dieser Stadtgrenzen und mit ihnen alle Probleme. Das Thema Medizin im Mittelalter, ist uns spätestens seit Noah Gordons „Der Medicius“ wohlbekannt. Auch Daniel Wolf befasst sich zu einem großen Anteil mit diesem sehr interessanten und vielfältigen Beruf. Das ist auch gut so, denn wenn sich schon die ersten drei Bände fast ausschließlich mit kaufmännischen Herausforderungen befassen, warum nicht mal einen anderen Weg einschlagen. Doch es bleibt nicht nur bei der Medizin; auch Themen wie der aufkeimende und dann später eskalierende Antisemitismus gegenüber der jüdischen Bevölkerung, und der Unmut der Handwerkszünfte wird von Daniel Wolf hervorragend in die Handlungen eingepasst. Natürlich darf die Religion in einem mittelalterlichen Epos nicht fehlen, und so finden auch die Flagellanten und Geisler Einzug in die Handlung.

Daniel Wolf baut diese einzelnen Parts gewitzt und gekonnt auf, um diese dann innerhalb der Handlung zu einem Handlungsstrang zu verweben. Großartig gemacht – da sich der Spannungsbogen auf über 900 Seiten nicht abwärts bewegt. Im Gegenteil – die Erzählkunst des Autors ist ein verdammt imposantes Panorama, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Größere und kleine Konflikte nicht nur der Hauptpersonen werden bestens in Szene gesetzt, ohne sich dabei in Langwierigkeiten zu verlieren.

Die Haupthandlung neben der Medizin und dem „Schwarzen Tod – das große Sterben“ ist die Situation der Juden. Massive Einschränkungen und Übergriffe und spätere hasserfüllte Gewaltorgien werden thematisiert. Aber nicht nur diese Übergriffe, sondern werden vom Autor vielmehr auch die Gründe und Vorurteile auf dem literarischen Tisch gebracht.

Auch die soziale Spaltung der Bevölkerung findet seine Gewichtung. Der Zwist zwischen den Patriziern und den Zünften mündet in einem gewalttätigen Aufstand, der auch die jüdische Bevölkerung angreift.

„Die Gabe des Himmels“ ist ein großartiges Epos. Fakten und Fiktion feinsinnig miteinander kombiniert. Die Figuren mitunter und größtenteils nicht nur klassisch eindimensional, sondern facettenreich spielend aufgestellt. Die Spannung ist immer vorstellig – im gesamten Roman gibt es keine Passagen, die Langweile aufkommen lassen. Analysiert man die Verteilung der Themen, so hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der Anteil der religiösen Massenhysterie weniger ausgebaut hätte sein können, dafür aber der Ausbruch und die Behandlung der Pest größere Betrachtung finden könnte.

Fazit

„Die Gabe des Himmels“ ist einer der stärksten, historischen Romane und nach „Das Salz der Erde“ wohl mit der interessanteste und spannendste dieser Reihe. Er ist nicht vergleichbar mit „Der Medicus“, auch wenn es natürlich wenige Parallelen gibt. Jedem Leser empfehle ich allerdings, die Reihe chronologisch zu lesen – es geht auch ohne, doch die Eigenarten und der Einfluss der Familie Fleury versteht man dann doch deutlich besser.

„Die Gabe des Himmels“ von Daniel Wolf ist ein historisches Panorama, dass Spannung garantiert und die dunklen Kapitel des Mittelalters etwas heller beleuchtet.
Pageturner und ein must-read-titel im historischen Genre.

Michael Sterzik

guter Historischer Roman

Von: Jessica S.  aus Gundelfingen Datum: 11.05.2018

https://www.facebook.com/Alle-Jahre-Reader-145443386284946/

Ich bin ehrlich, aber ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, welches derart viele Seiten hat. Zu Beginn hat es mich etwas geschockt, dass die Seitenanzahl so "hoch" war: hier kommt meine Rezi:

Der 4. Teil der Fleury-Saga:Im Jahr 1346 treffen wir die Familie Fleury in Varennes-Sint-Jacques wieder. Ungefähr zwei Generationen liegen zwischen den Geschehnissen in „Das Gold des Meeres“ und diesem Teil.
Varennes hat sich verändert, eine Handvoll reicher Patrizier hat das alleinige Sagen. Die Handwerker und einfachen Leuten werden ausgebeutet und die Juden sehen sich zunehmender Feindlichkeiten ausgesetzt. César Fleury hat es als Kaufmann zu Reichtum gebracht. Doch sein Vater Josselin verschenkt den Großteil des Besitzes an das Kloster und nun steht er praktisch mittellos da. Sein Bruder Adrianus kehrt nach einem Medizinstudium in Montpellier nach Hause zurück, um als Wundarzt zu praktizieren. Bald lernt er die jüdische Heilerin Léa kennen.
Als die Pest über Varennes herfällt und erbarmungslos wütet, ändert sich alles.

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich die anderen Teile nicht kenne und deswegen nicht wusse, was ich von dem Buch erwarte. Ich lese nicht oft historische Romane, doch dieses Buch hat mir zugesagt. Man kann sich regelrecht in die Zeit hineinversetzen und die unterschiedlichen Perspektive der Menschen (Juden, Christen, Kaufmänner usw.) zeigen deutlich, wie die Denkweisen zu der damaligen Zeit gewesen sein mussten.

Neben den Hauptcharaktetren César und Adrianus ist Daniel Wolf auch dieses Mal mit der Jüdin Léa eine starke weibliche Hauptfigur gelungen.

Ich bin sehr gespannt,ob der Autor uns auch eines Tages wieder in die Welt des Mittelalters entführen wird

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