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Die Geschichte des Wassers

Ungekürzte Lesung mit Christiane Pearce-Blumhoff, Shenja Lacher

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2936-4

Erschienen:  19.03.2018
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Nach dem Sensationserfolg "Die Geschichte der Bienen": der neue Bestseller von Maja Lunde

Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird – wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.

Irgendwo in der Nordsee, im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln – um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm ...

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos – bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.

Gelesen von Christiane Blumhoff und Shenja Lacher.

(Laufzeit: 10h 5)

Maja Lunde (Autorin)

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 30 Länder verkauft. "Die Geschichte des Wassers" ist der zweite Teil ihres literarischen Klima-Quartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt.


Sprecher

Shenja Lacher, geboren 1978, ging nach seiner Schauspielausbildung an der HMT Rostock ans Theater, wo er u. a. Romeo, Hamlet, Danton und Raskolnikov spielte. Von der Bühne in Zittau führte ihn sein Weg über Mannheim und Oldenburg nach München, wo er am Residenztheater von 2007 bis 2016 engagiert war. Hier spielte Lacher u. a. Prinz Friedrich von Homburg, Orest und Peer Gynt. Neben seiner Bühnenarbeit übernahm er immer wieder Fernsehrollen, z. B. im "Tatort" oder im "Polizeiruf 110", einen verzweifelten Geiselnehmer im Film "Das letzte Wort" oder den Ermittler in "Das weiße Kaninchen". Shenja Lacher ist außerdem regelmäßig Sprecher beim Bayerischen Rundfunk und die Stimme mehrerer Hörbücher.

Christiane Blumhoff hatte ihren ersten Auftritt im Alter von neun Jahren in der Oper am Gärtnerplatz. Ihre Ausbildung hatte sie bei Ruth von Zerboni und Ado Riegler. Bundesweit bekannt wurde sie durch ihre Rollen in der ZDF-Reihe "Liebe Babys und ..." sowie zuvor im Theaterstadl von Peter Steiner. Außerdem ist sie regelmäßig in Beiträgen des Bayerischen Rundfunks zu hören. Sie lebt und arbeitet in München.

11.10.2018 | 12:00 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung
im Rahmen der Frankfurter Buchmesse

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Mehr Infos

Frankfurt Pavillion
Messegelände
60327 Frankfurt am Main

Weitere Informationen:
Frankfurter Buchmesse
60327 Frankfurt am Main

12.10.2018 | 21:00 Uhr | Essen

Lesung
im Rahmen von "lit.RUHR 2018"

Moderation: Angela Spizig
Deutsche Lesung: Claudia Michelsen
Eintritt: VVK 16 € / 12 € erm., AK 21 € / 17 € erm.

weitere Informationen und Tickets

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Mehr Infos

UNESCO-Welterbe Zollverein Salzlager
Arendahls Wiese
Areal C [Kokerei]
45141 Essen

Weitere Informationen:
lit e. V. – Verein zur Förderung der Literatur
50677 Köln

13.10.2018 | 19:00 Uhr | Göttingen

Lesung
im Rahmen des "Göttinger Literaturherbst"
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Deutsche Lesung: Jan Reinartz
Eintritt: ab 15 €

weitere Informationen und Tickets

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Mehr Infos

Altes Rathaus
Markt 9
37073 Göttingen

Weitere Informationen:
Göttinger Literaturherbst GmbH
37073 Göttingen

Übersetzt von Ursel Allenstein
Originalverlag: btb HC

Hörbuch Download, Laufzeit: 10h 5 min

ISBN: 978-3-8445-2936-4

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  19.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mehr als enttäuscht

Von: Ulrich Datum: 25.08.2018

Nachdem ich von der "Geschichte der Bienen" völlig begeistert war, bin ich von der "Geschichte des Wassers" mehr als enttäuscht. Auf mich wirkt dieses Buch so, als sei die Autorin aufgrund des Erfolges des ersten Buches vom Verlag zu einem raschen zweiten Buch animiert worden. Das ist leider misslungen. Die Brisanz der Thematiken des Umgangs mit Wassers und der Wasserknappheit (u. a. aktuell Kapstadt, Südsudan u.v.a.) werden durch eine derart oberflächliche und plakative Darstellung in keiner Weise angemessen wiedergegeben und der postulierten Absicht eines Umweltromans gerecht.

Wo stehe ich in einer Welt zwischen Verschwendung und Mangel?

Von: Lilly Rauch Datum: 14.08.2018

Maja Lunde beschreibt in ihrem Buch "Die Geschichte des Wassers" zwei sehr unterschiedliche Leben. Beide werden von etwas bestimmt, das für viele von uns so selbstverständlich ist, dass wir nicht einmal darüber nachdenken würden: Wasser. Während die Umweltaktivistin Signe 2017 aufopferungsvoll für die Rettung eines Gletschers kämpft, kämpfen David und seine Tochter Lou ums Überleben in der Dürre des Jahres 2041. Die Erzählungen sind miteinander verwoben, ergänzen und unterscheiden sich gleichzeitig. Es zeigen sich Gegensätze globalen Charakters, die aktueller nicht sein könnten und für jeden politische Relevanz haben sollten: Wo stehe ich in einer Welt zwischen Verschwendung und Mangel? Lundes Szenarien menschlicher Not und Auseinandersetzung sowie ihre Konsequenz zu detailreichen Beschreibungen, lösen eine starke Verbundenheit mit den Menschen in ihrer Geschichte aus. Die Prinzipien, nach denen die Protagonisten handeln und leben, werden nachvollziehbar, obwohl das Szenario unvorstellbar erscheint. Dieses Buch ermöglicht es die Welt anders zu sehen und dabei zu lernen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Spitze des Eisberges Der zweite Teil des großen Klimaquartetts

Von: Jutta Klink aus Stuttgart Bad Cannstatt Datum: 23.03.2018

Buchhandlung: Wissothek

Man darf kein populärwissenschaftliches Werk zum Thema Klimawandel erwarten. Wie auch im ersten Teil der Klimaquadrologie "Die Geschichte der Bienen" geht es bei der "Geschichte des Wassers" um die Störung des ökologischen Gleichgewichts.

***SPOILER***

Wir erleben zusammen mit der Protagonistin Signe das Jahr 2017 und, durch ihre Lebenserinnerungen, wie alles 50 Jahre zuvor anfing, als die Nutzung der Wasserkraft durch eine unkritisch hinterfragte Technikgläubigkeit zu nicht wiedergutzumachenden Schäden im Ökosystem führte. Flüsse und Bäche wurden unterirdisch in Kanäle umgeleitet, Flussauen trockengelegt, Pflanzen und Tiere verloren ihren Lebensraum. Langfristig, das erzählt der zweite Handlungsstrang des Romans parallel, führten diese Maßnahmen in ganz Europa zu Trockenheit, Versiegen von Quellen, Versalzung der Böden. In der Folge zu kriegerischen Auseinandersetzungen um die knappe Ressource Wasser und große Fluchtbewegungen innerhalb und außerhalb Europas. Dieses wird anhand der Geschichte von David und seiner Tochter, die wir 24 Jahre später begleiten, erzählt.

2017: Norwegen/Frankreich: Signe. Sie war schon als Kind zusammen mit ihrem Vater auf der Seite der Umweltschützer, während ihre Mutter und große Teile der Dorfbevölkerung nur den materiellen Nutzen der Ausbeutung des Fjords sahen. Nach Jahrzehnten kommt Signe zurück in ihre Heimat, um auf eine neue, sehr paradoxe, umweltzerstörende Maßnahme aufmerksam zu machen. Das Gletschereis wird abgetragen, verkauft an reiche Wüstenstaaten, wo es angesagt ist, Cocktails mit Gletschereis zu trinken. Als Verantwortlichen macht Signe ihre Jugendliebe Magnus aus. Sie lädt einen Teil der Eislieferung auf ihr Boot um, mit dem Ziel, es Magnus in seiner Villa in Frankreich vor die Füsse zu werfen. Eine anstrengende Atlantiküberquerung mit Sturm bringt sie an ihre körperlichen Grenzen, doch sie schafft es bis an ihr Ziel.

2041: Frankreich: David und Lou. David ist mit seiner Tochter auf der Flucht, die brennende Stadt, in der er mit seiner Frau und zwei Kindern lebte muss er verlassen, seine Frau und sein zweites Kind verliert er bei der Flucht aus den Augen. In der Hoffnung am vereinbarten Zielort auf seine Frau zu treffen oder auf deren Eintreffen warten zu können, verbringen David und seine Tochter die Zeit im Lager mit vielen anderen Gestrandeten. Hoffnung und Träume halten sie am Leben, trotz immer neuer frustrierender Erlebnisse und Erkenntnisse. Vor allem der Fund eines Bootes und die Fantasien die damit verbunden sind, die Hoffnung mit dem nächsten Regen mobil zu sein, stärken ihren Überlebenswillen. Man ahnt ab dem Fund des Bootes, wie sich die beiden Erzählstränge vverbinden werden.

Fazit: Dadurch, dass die Autorin die Handlung dieses zweiten Teiles ganz nach Europa, in die Erfahrungswelt einer großen Anzahl ihrer Leserinnen und Leser verlegt hat, ist dieses Buch noch gefälliger als der erste Teil. Auch gläubwürdiger und näher an dem, was von Menschen heut

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