Die Königin der Schatten

Roman

Ungekürzte Lesung mit Vanida Karun
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Band 1 der großen Saga: »Die Königin der Schatten« ist ein Muss für alle weiblichen »Game of Thrones«-Fans

Als Kelsea Glynn an ihrem 19. Geburtstag den Thron des Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling. Das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen. Und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Gelesen von Vanida Karun.

(Laufzeit: 17h 15)


Übersetzt von Kathrin Wolf
Originalverlag: Heyne TB
Hörbuch Download, Laufzeit: 17h 15 min
ISBN: 978-3-8445-3412-2
Erschienen am  22. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Rezension zu "Die Königin der Schatten - HB"

Von: Zsadista

06.05.2019

Als Baby wurde Kelsea Glynn aus dem Palast geschmuggelt und wurde 19 Jahre von Pflegeeltern aufgezogen. Versteck in einem abgelegenen Cottage wuchs sie zu einer jungen Frau heran. Mit ihrem 19. Geburtstag ist es allerdings mit der abgeschiedenen Ruhe vorbei. Die Königinnenwache kommt und eskortiert sie zu ihrem Palast, wo sie zur Königin gekrönt werden soll. Unterwegs zum Palast stellt Kelsea schon fest, dass die Welt dort draußen nicht sehr nett ist. Die Truppe wird verfolgt und muss sich aufteilen. Doch trotzdem werden sie und die oberste Wache der Königinnenwache überfallen und verschleppt. Die beiden werden überraschend frei gelassen und gelangen nach Tearling, dem Königreich der zukünftigen Königin. Was Kelsea dort als erstes sieht, gefällt ihr gar nicht und sie reagiert sofort. „Die Königin der Schatten“ ist der erste Teil einer Trilogie aus der Feder der Autorin Erika Johansen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Gelesen wurde die Geschichte von der Sprecherin Vanida Karun, die eine sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vor kurzem hatte ich so ein ähnliches Hörbuch und ich könnte den Anfang der Rezension eins zu eins hier rein kopieren. Auch hier wollte sich die Autorin an einer tollen neuen Welt versuchen, was gänzlich misslungen ist. Irgendwie ist ihre Welt die Erde, allerdings auf einmal Richtung Mittelalter und mit Magie, aber in der Zukunft. Die Autorin will großes Leisten, schafft aber überhaupt nichts. Sie stellt ihre Welt einfach dahin. Mehrfach bekommt man erzählt, dass die Amerikaner und Briten mit Schiffen übergesiedelt sind. Das war es aber auch schon von der schönen neuen Welt. Wenn ich so etwas erschaffe, erwarte ich als Leserin, dass auch ein System dahinter steckt und nicht einfach wild drauf los getippt wird. Wenn der Autor selbst schon nicht weiß was er warum erschafft, dann finde ich das schon eine richtig schwache Leistung. Ich weiß zB bislang immer noch nicht, wo Neu London liegt. In Großbritannien ja wohl kaum, da die Briten angeblich ja alle mit Schiffen rüber gekommen sind, nach Europa schätze ich mal, weiß es aber nicht. Im Prinzip könnte es auch Afrika sein oder Australien oder Russland oder ein neu entstandenes Festland. Man weiß es als Leser einfach nicht, da es keine Vor- bzw. Entstehungsgeschichte dazu gibt. Dazu kommt, dass sie Leute nichts mehr können. Sie sind in Analphabetismus zurück gefallen, haben keine Technik, soweit keine Bücher mehr, keine Maschinen, keine große Medizin oder Fortschritt mehr. Aber sie wissen, dass es nur noch wenige Bücher gibt, weil die Verlage auf ebooks umgestiegen sind. Ein sehr wichtiges Wissen, das man unbedingt weiter erhalten muss. Dann kommt die Story selbst. Kelsea, ich könnte schreiben, ist dumm wie Brot. Kann ich aber nicht, da selbst Brot noch schimmeln kann. Wie unüberlegt die Story der Autorin ist, zeigt sich schon darin, dass Kelsea zum einen zwar die nächste Königin werden soll, zum anderen aber total dumm gehalten wird. Es wird ihr gar nichts beigebracht. Keine Politik, keine Allianzen, keine Verträge, keine Verbindungen zu anderen Ländern, rein gar nichts, null, nothing. Und so verhält sie sich dann auch. Dazu kommt, wenn sie mal dran denkt etwas zu hinterfragen, wird sie gleich abgestraft, das bräuchte sie nicht zu wissen. So fängt sie in den ersten fünf Minuten in Tearling einen Krieg gegen das Reich Mortmesne an. Keine zehn Minuten später fragt sie sich, warum sich Tearling auf eine Belagerung vorbereitet. Ja, hätte man vorher mal einen Blick auf die Verträge werfen sollen? Ach, wozu. Klar, sie hatte gute Absichten, war zu dem Zeitpunkt allerdings nicht einmal gekrönt und hatte weniger als null Ahnung. Dazu kommen dann noch so Punkte, dass sie allen Ernstes die beiden Waffenmeister fragt, was denn genau ihre Aufgaben wären. In dem Moment dachte ich an die Antwort „Kuchen backen und Wäsche waschen“. Was, bitte schön, machen Waffenmeister? Muss man das allen Ernstes fragen? Oder sie findet mal so nebenbei, dass ihre Garde doch besser aus jüngeren Männern bestehen würde, damit sie besser zu ihr passen. Als gäbe es keine anderen Probleme in ihrer Welt. Kurz gesagt, Kelsea ist für mich einfach ein hohles Produkt und keine Heldin für einen Roman. Die „Bösen“ in der Geschichte sind auch eher so lächerlich böse gemacht, dass man sie kaum ernst nehmen kann. Hauptsache allerdings, sie haben abartige sexuelle Gelüste, was wohl nicht fehlen durfte. Gegen Mitte des Hörbuches hat die Autorin bei mir dann die Grenze überschritten. OK, erst musste ich lachen, als der Schwertmeister zu Kelsea meinte, sie wäre zu dick um Schwertkampf zu lernen und sollte abnehmen. Bis dato war die Prinzessin ergo Königin eine unscheinbare junge Frau. Kann ich akzeptieren und ist auch nicht schlecht gewählt. Warum sollen junge Frauen immer strahlend schön sein? Man kann ja auch sehr gerne einmal normal aussehen, was ich persönlich viel schöner finde. Um zurück zu dem Punkt zu kommen. Das der Königin ein „Bediensteter“ sagt, sie wäre zu dick ist ja schon ein Punkt zum Aufhorchen. Immerhin hat die Dame schon gekämpft, einen Mann erstochen und ist tagelang geritten, also kann sie ja kaum ein Dreitonner sein. Und selbst wenn, warum kann eine Königin nicht auch mal 100 Kilo wiegen und trotzdem hübsch aussehen und eine gute Königin sein? Nein, die Autorin springt auf den momentan herrschenden Zug auf, nur eine magersüchtige Frau ist eine schöne Frau. Ich frage mich allen Ernstes, wie eine Autorin in der heutigen Zeit den jungen Leserinnen immer noch vorhalten kann, dass sie zu fett sind. Wie geht es im Roman weiter? Geht Kelsea noch zum Schönheitschirurgen und lässt sich ihr unscheinbares Gesicht modellieren? Ach nein, die Ärzte sind ja alle auf ein Schiff gepackt worden und unter gegangen. Oder wirkt eher der magische Stein um ihren Hals noch Wunder und verschönert sie zu einem immer gleich aussehenden Magermodel? Autorinnen, was geht in euch vor, wenn ihr so etwas schreibt? Naja, ich gestehe, ich habe nur die Hälfte des Hörbuches geschafft. Den Rest wollte ich mir dann doch ersparen. Die Story war einfach zu nervig, dazu die ganzen ellenlangen Gespräche ohne Inhalt und die Dummheit bei so manchem Charakter. Zu Teil zwei werde ich auf keinen Fall greifen. Es kann sich allerdings jeder Leser oder Zuhörer selbst gerne ein Bild der Geschichte machen. Vielleicht habt ihr ja eine andere Meinung. Kommt nachher aber nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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Vita

Erika Johansen

Erika Johansen lebt in der San Francisco Bay Area auf, wo sie auch aufgewachsen ist. Sie besuchte das Swarthmore College und wurde Anwältin. Zusätzlich absolvierte sie den renommierten Iowa Writer's Workshop. Eine Rede Barack Obamas über die Freiheit inspirierte sie zu ihrem Debütroman Die Königin der Schatten.

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Vanida Karun

Vanida Karun studierte Schauspiel an der Schule für Schauspiel Hamburg und Sprechwissenschaften in Münster. Regelmäßig engagiert sie sich für die „Bühne für Menschenrechte” und ist in diversen erfolgreichen TV-Produktionen - wie beispielsweise „Tatort” - oder Kino-Filmen wie „Von Mädchen und Pferden” zu sehen. Als vielbeschäftigte Hörbuchsprecherin ist sie in mehreren Genres zuhause. Steht sie nicht gerade selber in der Sprecherkabine, findet man sie als Regisseurin im Regieraum.

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