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Die Moortochter Psychothriller

Ungekürzte Lesung mit Julia Nachtmann

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2768-1

Erschienen: 03.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Ein sensationell guter Psychothriller!« LEE CHILD

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der dünn besiedelten Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Hütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfuhr, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Zwei Jahre später wurde er gefasst und sitzt seitdem im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist. Nur Helena ist in der Lage, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

Ungekürzt gelesen von Julia Nachtmann.

(Laufzeit: ca. 10h 26)

Karen Dionne (Autorin)

Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre damaligen Erfahrungen in der Wildnis hat sie nun in ihren außergewöhnlichen Psychothriller "Die Moortochter" eingebracht. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an ihrem nächsten Psychothriller schreibt.


Julia Nachtmann (Sprecherin)

Julia Nachtmann, geboren 1981 in Filderstadt bei Stuttgart, war bereits während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in mehreren Inszenierungen am Thalia Theater zu sehen. Von 2005 bis 2013 gehörte sie zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, wo sie u.a. die Rollen der Julia in "Romeo und Julia" und der Luise in Schillers "Kabale und Liebe" verkörperte. 2006 wurde sie für ihre darstellerische Leistung mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Derzeit ist sie am Deutschen Theater Berlin in "Nathan der Weise" zu sehen. Neben dem Theater wirkte Julia Nachtmann auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen sowie in der Kinokomödie "Die Kirche bleibt im Dorf" (2012) mit. Außerdem ist sie auch als Hörbuchsprecherin und beim Rundfunk tätig. Für den Hörverlag war sie u.a. in "Paranoia" von Trevor Shane, in "Der letzte Stern" von Rick Yancey sowie in "Die Moortochter" von Karen Dionne zu hören.

Übersetzt von Andreas Jäger
Originalverlag: Goldmann Paperback

Hörbuch Download, Laufzeit: 626 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2768-1

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 03.07.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Rezension - Die Moortochter - Karen Dionne

Von: beneaboutbooks Datum: 14.10.2017

beneaboutbooks.blogspot.de/

Meine Meinung:

"Die Moortochter" ist das erste Buch welches ich von Karen Dionne gelesen habe. Und leider muss ich sagen konnte mich dieses Buch nicht zu 100% überzeugen. Obwohl ich sagen muss das mich Cover und Klappentext wirklich sehr angesprochen haben und ich richtig Lust hatte dieses Buch zu lesen. Und vorneweg für alle die sich mit diesem Buch einen wahnsinnig spannenden Psychothriller erhoffen kann ich gleich sagen: NEIN. Dieses Buch ist meiner Meinung nach kein Psychothriller, sondern eher ein Buch das in das Genre Drama geht.

In dem Buch geht es um die Hauptprotagonistin Helena die verheiratet ist und zwei kleine Töchter hat. Und eigentlich lebt Helena ein normales Leben, sie verkauft selbstgemachte Marmelade und Gelee und verdient damit ihr Geld. Doch was niemand weiß ist, dass Helena's Vater in einem Hochsicherheitsgefängnis, wegen Mord und Entführung, sitzt. Als dieser jedoch fliehen kann weiß Helena keinen anderen Ausweg, als sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen und ihn wieder Hinter Gittern zu bringen.

Das Buch ist ganz anders als ich es mir zu Anfang vorgestellt habe. Ich dachte in dem Buch wird man in eine spannende Verfolgungsgeschichte reingezogen, doch das ist nicht wirklich der Fall, vielmehr geht es in dem Buch um das Leben und die Gefangenschaft im Moor. Die Geschichte wird aus der heute Erwachsenen Helena erzählt. Man erfährt viel wie sie sich im Moor gefühlt hat und was sie dort alles mit ihrem Vater erlebt hat. Das ihre Mutter eigentlich entführt wurde und sie nichts weiter als eine Gefangene ist, dass weiß Helena als Kind noch nicht.
Das ganze Buch ist in zwei Handlungstränge aufgeteilt: Im einen Handlungsstrang erfahren wir alles über Helenas Kindheit und die Zeit im Moor. Im anderen Handlungsstrang bekommen wir die Verfolgungsjagd von Helena mit. Leider fand ich hier, dass der Handlungsstrang über Helenas Kindheit zu viel war. Immer wenn Spannung aufkam und man Lust hatte weiter zu lesen, dann war das Kapitel zu Ende und man konnte wieder Seitenweise die Vergangenheit über Helena lesen. Das hat mich an manchen Stellen etwas genervt und hat auch etwas den Lesefluss gehämmt. Doch die letzten 120 Seiten haben mir richtig gut gefallen und die waren dann auch wirklich sehr spannend.

Die Charaktere in dem Buch haben mir sehr gut gefallen, wobei ich Helena nie wirklich sympathisch fand, was aber einfach daran liegt das sie mit ihrer Mutter an manchen stellen so blöd und gemein war, dass ich mir echt dachte was sie sich erlaubt mit ihrer Mutter so umzugehen. Die erwachsene Helena fand ich da schon sympathischer aber Helena als Kind ging gar nicht. Die anderen Figuren waren ganz gut gezeichnet und haben mir im großen und ganzen ganz gut gefallen.

Karen Dionne hat einen sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich fand zwar das sie nicht wirklich einen Psychothriller geschrieben hat, dennoch hat sie es geschafft durch Charaktere das ganze sehr authentisch darzustellen und das hat mir an dem Buch sehr gefallen.

Zum Ende hin wurde das Buch nochmal sehr spannend und auch das Ende selbst hat mir sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen.

Mein Fazit:

"Die Moortochter" von Karen Dionne konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Für mich waren an manchen stellen zu viele Längen drin und auch die Vergangenheit von Helena war für mich an manchen Stellen zu viel. Doch ihr Schreibstil und ihre Charaktere haben das Buch sehr lebendig und authentisch gemacht. Wer noch nicht so viele Erfahrungen mit Thrillern hat und in das Genre erst mal reinschnuppern möchte dem Empfehle ich das Buch sehr, doch für alle die sich einen spannenden und aufregenden Psychothriller erhoffen dem muss ich leider von dem Buch abraten.

Ich gebe dem Buch 4 - 5 Sterne.

anders als erwartet, aber sehr spannend

Von: bumblebeesworld Datum: 11.10.2017

bumblebees-world.blogspot.de/

Zum Inhalt:

In diesem Buch geht es um Helena, die mitten im Moor aufgewachsen ist und außer ihrer Mutter und ihrem Vater keine anderen Menschen kannte. Stattdessen lernte sie bereits als kleines Mädchen von ihrem Vater wie sie Fährten lesen und Fallen auslegen kann. Die drei haben nur von dem gelebt, was die Natur ihnen zur Verfügung gestellt hat und führten ihr Leben ihn aller Abgeschiedenheit. Für Helena war nicht klar, dass es ein merkwürdiges Leben war, das sie führten. Sie wusste nicht, dass ihr Vater ihre Mutter als 14-jährige entführt hat und sie seitdem gezwungen war mit ihm zu leben und seinen Haushalt zu führen. Als Helena langsam beginnt zu verstehen wie grausam ihr Vater sie und ihre Mutter behandelt, flieht sie und sorgt für seine Festnahme.
Die eigentliche Handlung des Buches beginnt jetzt 15 Jahre später, als ihr Vater es schafft aus dem Gefängnis zu fliehen. Helena beschließt seinen Fährten zu folgen wie er ihr es als kleines Mädchen beigebracht hat und die Verfolgungsjagd beginnt.

Meine Meinung:

Zuallererst kann ich sagen, dass mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat und mich überzeugen konnte, auch wenn es ganz anders war als ich es nach dem Klappentext erwartet habe. Außerdem ist es meiner Meinung nach definitiv kein Psychothriller, auch wenn Helenas Vater sicherlich ein Psychopath ist und es einige grausame Ereignisse gibt.
Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Erlebnisse aus der Vergangenheit der Familie in die jetzige Geschichte zwischen Helena und ihrem Vater eingebaut worden sind. Auf diese Weise lernt man sowohl Helena als auch ihre Eltern sehr gut kennen und versteht die Beweggründe aus denen sie sich alleine an seine Fersen heftet und versucht seinen Spuren zu folgen. Es wird klar, warum sie auf der einen Seite ihren Vater liebt, der ihr und ihrer Mutter doch so grausame Dinge angetan hat, ihn aber gleichzeitig hasst und meint, dass er es absolut verdient hätte, sein ganzes Leben im Gefängnis zu verbringen. Ich hatte sofort eine Verbindung zu Helena und hab mich dadurch sehr mit ihr und ihrer Geschichte verbunden gefühlt. Wie sie selbst steckte ich in einem Zwiespalt zwischen Mitgefühl, der Abneigung gegenüber ihrem Vater und gleichzeitig so etwas wie Neid auf ihr vermeintlich freies Leben als Kind, das ja eigentlich auf seine eigene Art und Weise ein Gefängnis gebildet hat, auch wenn Helena dies als Kind nicht wahrgenommen hat.
Durch die mit der Gegenwart verwobene Vergangenheit war es sehr spannend der Handlung und den nächsten Schritten zwischen Helena und ihrem Vater zu folgen. Immer wieder waren sehr ähnliche Ereignisse miteinander verknüpft und der Sprung in der Zeit wurde dem Leser sehr leicht gemacht. Zu jedem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, in beiden Zeitebenen auf dem Laufenden zu sein und Charaktere, Persönlichkeiten und Handlungen nachvollziehen zu können. Obwohl ich fast zugeben muss, dass mir die Vergangenheit eigentlich sogar noch besser als die Gegenwart gefallen hat, weil mir persönlich die junge Helena und ihre Mutter und auf eine gewisse und eigenartige Weise auch ihr Vater sehr am Herzen lagen. Ihr Leben und die Art wie sie mit ihren Lebensbedingungen zurecht kommen mussten hat gleichzeitig gezeigt, wie verschwenderisch viele sind und für wie selbstverständlich für uns komfortable Angewohnheiten sind.
Ein insgesamt einfach gut gelungenes Buch, das trotzdem nur 4 von 5 Sternen bekommt, da es einfach absolut kein Psychothriller aber ein total gelungenes und spannendes Buch ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Silke Kindler aus Wismar Datum: 26.07.2017

Buchhandlung: Bücherwelten Inh. Silke Kindler

Hallo ,



habe gerade "Die Moortochter" zu Ende gelesen. Ich hatte wirklich das Gefühl,

die Autorin hat es selbst erlebt, so nah, so spannend - genial !

Manchmal kam ich mir wie ein Teenager in einem Horrorfilm vor, und wollte ihr zurufen-

"pass auf !" oder " Nicht !!"

Mit der Deko , die ich schon bekommen habe, kann ich den sicherlich super verkaufen !

Von: Barbara Schulze Datum: 26.07.2017

Selten war ich so fasziniert von einem Thriller wie bei "Die Moortochter". Gänsehautgefühle bei einer besonderen Verfolgungsjagd Helenas auf ihren Vater wechseln ab mit wunderschönen Landschaftsschilderungen und eindringlich geschildertem primitiven Einsiedlerdasein in der Wildnis.

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