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Die Oleanderfrauen Roman

Ungekürzte Lesung mit Christiane Marx

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€ 25,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-4032-3

Erschienen:  15.01.2018
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Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Mitreißend gelesen von Christiane Marx

Teresa Simon (Autorin)

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.


Christiane Marx (Sprecherin)

Christiane Marx, geboren 1974, ist ausgebildete Schauspielerin und seit 2006 auch in zahlreichen Hörspielen und -büchern als Sprecherin zu hören. Dabei überzeugt sie mit ihrer warmen und lebendigen Stimme bei erotischen Romanen genauso wie bei spannenden Krimis.

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 851 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4032-3

€ 25,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  15.01.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Eine wunderschöne, tragische Familiengeschichte die zu Herzen geht.

Von: Maria Datum: 03.07.2018

www.diemuenchnerlandpomeranze.com

Die Oleanderfrauen ist ein Roman, der mich derart gefesselt hat, dass ich ihn direkt nach dem Auslesen ein zweites Mal las. Selbst dabei stellte ich immer wieder kleine Details fest, dir mir beim ersten Mal nicht aufgefallen sind. Teresa Simon ist bekannt für ihre gefühlvollen Romane und zu Herzen gehenden Geschichten. Als ich das Buch in die Hand bekam, hatte ich ehrlicherweise keine besonders hohen Erwartungen daran, denn der Klappentext des Buches las sich mehr als durchschnittlich:
Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Das Buch bietet aber neben einer klassischen Geschichte von der Liebe zwischen Reich und Arm so viel mehr. Es erzählt die Familiengeschichte einer Hamburger Kaffeedynastie in der Zeit um den zweiten Weltkrieg. Simon beschreibt detailgetreu und authentisch die Machtergreifung Hitlers und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Hamburger Bevölkerung und flicht diese in die Geschichte mit ein.
Während der Klappentext anmuten lässt, dass es sich vorrangig um Sophie Terhoven dreht, überzeugt das Buch aber mit einem unglaublichen Tiefgang.
Die Autorin springt zwischen dem Jahr 2016, als die Rentnerin Johanna auf dem Dachboden ihrer Mutter eine alte Kiste mit den Tagebüchern ebenjener Sophie Terhoven findet und den Eintragungen der jungen Frau.

Und während glaubhaft die Geschichte der Familie Terhoven mittels Tagebucheinträgen und Zeitblenden erzählt wird, baut sich daneben noch die Geschichte von Johanna und ihrer Familie auf. Ihre Mutter hortete zeitlebens allerlei Dinge, die ihr am Herzen lagen und nach ihrem Tod bleibt es bei der Tochter und den Neffen, die alten Erinnerungen zu verräumen und zu entsorgen. Schnell wird jedoch klar, dass sich um die Familiengeschichte ein dunkles Geheimnis rankt. Trotzdem ist die Geschichte so sensibel, so feinschichtig erzählt, dass keinerlei Möglichkeit besteht, die Handlung vorauszusehen. Es erscheint, als erzähle Teresa Simon eine wahre Begebenheit, man leidet mit den Figuren mit und hat zu keiner Zeit das Gefühl, einen platten Liebesroman zu lesen.
Denn dann ist da ja auch noch Julia, die ihr Café "Strandperle" in der Hamburger Innenstadt betreibt und sich damit einen Traum erfüllt hat. Geplagt von Mieterhöhungen, denen sie nicht gewachsen ist und grossen Selbstzweifeln, auf ewig "Jule ohne Plan" zu bleiben, wie sie von ihrer Mutter immer gescholten wurde, bugsiert sie sich mehr oder weniger unglücklich durchs Leben.
Es scheint, als würde sie nie etwas zu Ende bringen können, egal wie sehr sie sich doch anstrengt. Man erkennt sich in der jungen Frau wieder, kann nachvollziehen, wie sie unter der Last des Alltags, der Verantwortung, die ein eigenes Café mit sich bringen, leidet. Und dass ihr einziger Wunsch zu sein scheint, Anerkennung seitens ihrer mutter zu erlangen. Durch einen Zufall lernen sich Johanna und Julia kennen und sehr schnell wird klar, dass sich die beiden nicht nur gut verstehen, sondern eine gemeinsame Leidenschaft haben: Das Backen. Man wird Zeuge einer tiefen Freundschaft, die keine lange Vergangenheit zu haben scheint, aber aus einem unerfindlichen Grund von vornherein eine ungewöhnliche Tiefe mit sich bringt...
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, es ist berührend, tiefsinnig und unterhaltsam. Und ich kann es kaum erwarten, die anderen Romane der Autorin zu lesen. Bestellt sind sie bereits.

Starke Heldinnen

Von: SABO  aus Fulda Datum: 11.06.2018

Teresa Simon - Die Oleanderfrauen

Hamburg, 2016
Julia hat wirklich Pech, das von ihr in liebevoller Kleinarbeit aufgebaute Strandcafe, rückt immer mehr in Richtung Cafe der unerfüllten Wünsche. Eigentlich ist die junge Backfee ganz gut zurechtgekommen, mit ihren duftigen Kreationen und guter Laune hat sie sich längst in die Herzen ihrer kleinen Stammkundschaft geschlichen, doch eine Mieterhöhung um 650 Euro bringt Julia in arge Bedrängnis.
Wenn sie die Preise nicht erhöht, wird sie ihren Traum begraben und aus der Weite zuwinken müssen.
Nicht alles schafft man mit Mühe und Fleiß, manchmal stellt einem das Schicksal ein Bein und man kommt nicht mehr hoch, wenn man nicht kämpft.
Den Laden dicht zu machen kommt nicht infrage, aber ohne eine zweite Einnahmequelle wird sie es nicht schaffen.

Wenn Menschen von uns gehen, hinterlassen sie oftmals auch Unordnung und Verwirrung. Julia hilft den Hinterbliebenen, in dem sie private Papiere sortiert und macht teilweise sehr dramatische Enthüllungen. Damit begründet sich die Idee von "Ich schreib dein Leben". Julia ist fasziniert von den Verbindungen in die Vergangenheit und brennt lichterloh, als sie ein altes Tagebuch findet..

Hamburg, 1936
Sophie, Tochter des Kaffeebarons von Hamburg, wächst in einem kleinen Paradies auf. Die Familie Terhoven wohnt in einer schönen Villa mit Garten an der Elbe. Der Sohn der Köchin ist Sophies bester Freund. Früher haben sie stundenlang im Gewächshaus gespielt, jetzt küssen sie sich dort heimlich und unter der Obhut blühender Oleanderpflanzen entsteht eine unmögliche Liebe.

Es ist eine Zeit des Umbruchs, mit derben Stiefeln und strammen Uniformen, stanzt ein Heer brauner Huldigung einen tiefen Trampelpfad durch Deutschland.
Auch Sophies Bruder ist vom "Nazi-Virus" infiziert und ist hoch motiviert vom "Heimatstolz". Der unnütze junge Mann schwegt in ideologischen Pathos.
Ihre Freunde haben den "rauen Wind" längst wahrgenommen, aber Sophie hat immer nur ihren Hannes im Kopf. Doch dann holt auch sie der Kampf ums Schicksal ein.
Aus einer leichtfüßigen Kaffeeprinzessin wird eine bodenständige junge Heldin..

Teresa Simon ist mit ihrem warmherzigen und dramatischen Roman mit einem leichten Fuß im Heute und dem anderen, stampfend in der Vergangenheit. Die Autorin hat gut recherchiert und verknüpft die Fäden der Zeit geschickt, sie schreibt mit Herz und Engagement, dynamisch und mitreißend. Die zwei verschiedenen Zeitebenen sind spannend in Szene gesetzt.

Wenn ich Teresa Simon lese, decke ich das Geheimnis mit ihr gemeinsam auf, werde zur Verschwörerin. Tief atme ich die Bedeutung der Worte ein, nichts wird beschönigt. Die Autorin hat die seltene Gabe, die Wahrheit ohne den berühmten Zeigefinger zu sagen, ich spüre, dass sie mir die Entscheidung lässt, mich für einen mündigen Leser hält. Ich bin dankbar für diese Empathie und diesen großartigen Roman.

Eine unbedingte Empfehlung, gibt es für alle starken Heldinnen der Teresa Simon:

Die Frauen der Rosenvilla
Die Holunderschwestern
Die Oleanderfrauen

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