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Die Oleanderschwestern

Ungekürzte Lesung mit Nicole Engeln

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-4059-0

Erschienen:  21.08.2017
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Ein Sommer, der alles verändert ...

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Gefühlvoll gelesen von Nicole Engeln

Cristina Caboni auf Facebook

Cristina Caboni (Autorin)

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.


Nicole Engeln (Sprecherin)

Nicole Engeln absolvierte ihre Ausbildung an der Badischen Schauspielschule in Karlsruhe. Ihre facettenreiche Stimme ist regelmäßig bei verschiedenen Hörfunk- und Fernsehproduktionen zu hören. 2013 wurde sie mit dem renommierten Hörfilmpreis ausgezeichnet. Außerdem ist sie eine gefragte Sprecherin für Hörspiele und Hörbücher. Ob Thriller, Krimi oder Liebesroman – Nicole Engeln brilliert mit ihrer vielseitigen und ausdrucksstarken Stimme in allen Genres.

Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Originaltitel: Il Giardino dei Fiori Segreti (Garzanti Libri, Milano 2016)
Originalverlag: Blanvalet TB

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 11h 17 min

ISBN: 978-3-8371-4059-0

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  21.08.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Schwestern der Pflanzen

Von: Schneeflocke Datum: 27.03.2018

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Inhalt:
In London auf einer Park / Garten Veranstaltung begegnet Iris einer Frau die ihr aufs Haar gleicht. Geschockt und verwirrt läuft sie ihr nach. Doch die Spur verliert sich. Nach einem Gespräch mit ihrem Vater erfährt Iris das die junge Frau Viola heißt. Sie beide sind Zwillinge und des Rätsels Lösung ist Giulia Donatis, ihre Großmutter.

Meine Meinung:
Das ist das dritte Buch der Autorin und genau wie die Vorgänger hat es mir sehr gut gefallen.
Cristina Caboni bringt uns an drei sehr unterschiedliche Orte: Amsterdam, London und Toskana. Dort leben Iris, Viola und Giulia.
Drei sehr verschiedene und doch ähnliche Frauen, die alle eins gemein haben: die Liebe zu Pflanzen und der Natur.
Die Herkunft der Zwillinge und ihre Trennung sind überschattet von einem Geheimnis. An der Stelle war ich schon von dem Buch gefesselt.

Mit ihrer ganz eigenen Art hat die Autorin den Charaktern in dieser Geschichte Leben eingehaucht.
Jeder von ihnen hat Tiefe. Verborgenes was nicht zum Vorschein kommen soll. In den Augen von mancher auch nicht darf. Natürlich tat es das am Ende doch. Denn selbst wenn es zu Beginn nicht danach aussieht hat alles miteinander zu tun.
Vor allen Franceso erscheint nach und nach in einem anderen Licht. Als Sohn Giulias und Vater der Zwillinge hat er eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte. Die mir nicht an allen Stellen gefällt.
Noch dazu kommt Claudia - die Mutter der Beiden. Fiorenza die ebenfalls mit den meisten aus der Geschichte verwandt ist. Und Stefan, ein Freund von Giulia und eine weiteren Frau aus der Familie Donatis.
Alles Charakter die nach und nach reifen und zeigen was in ihnen steckt. Das fand ich richtig gut.
Die verschiedenen Städte bzw. Länder waren für mich wieder greifbar. Wenn von ihnen die Rede war konnte ich mich an den Ort versetzen.
Gerade die große Messe auf der sich die Zwilllinge das erste mal bewusst treffen hat mich fasziniert - bin ich doch selbst ausgebildete Gärtnerin. Am liebsten wäre ich durch die Seite in den Text gesprungen nur um dort vor Ort zu sein. Die Pflanzen zu sehen, riechen und in meinem Kopf aufzunehmen. Ich fand es wunderbar!

Zwischendurch schickt uns Cristina Caboni auch in eine andere Zeit. In die Tagebuchbeiträge einer anderen Verwandten von der es keine Spur mehr gibt: Bianca.
Da sie aus ihrer - Biancas Sicht - geschrieben sind gibt es einen Einblick in ihre Kindheit und das Verhältnis zu ihrer Familie. Eigentlich schon traurig wie mit ihr umgegangen wurde. Vielleicht waren ein paar Dinge davon in der damaligen Zeit normal, doch die Beiträge zeigen wie sehr es sie verletzt und fertig gemacht hat. Manchmal war die Welt wirklich grausam.

Iris und Viola sind die typischen Zwillinge. Zum Verwechseln ähnlich sind sie innerlich doch grund verschieden. Wie Feuer und Wasser. Ebbe und Flut. Die Eine sehr ruhig und verschlossen, die Zweite gefühlvoll und gerade aus.
Ich mochte sie. Egal wie groß die Unterschiede auch waren. Beide hatten eine Art die es mir sehr leicht gemacht hat hinter die Fassade zu gucken und zu verstehen, warum ihr Leben bisher genau so gelaufen ist und nicht anders.

Eine Frage beschäftigt Beide: Warum hat der jeweilige Elternteil sie ausgewählt?

Im Laufe des Buches gibt es darauf sogar eine Antwort. Ob diese allerdings die Beiden befriedigt hat verrate ich euch nicht.

Überhaupt haben sich die Eltern bei mir ganz übel in die Nesseln gesetzt mit dem Trennen der Zwillinge. Ja ich habe den Grund verstanden und doch hat es mir ganz und gar nicht gefallen. An und für sich bin ich schon kein Freund davon. Doch bei Zwillingen ist es - zumindest in meinen Augen - noch mal etwas ganz anderes.

Unheimlich passend waren auch die Kapitelanfänge. Genau wie in den Beiden anderen Geschichten hat die Autorin etwas besonderes eingebaut: Wissen!
Jedes der 39 Kapitel beginnt miz dem Wissen über eine bestimmte Pflanze, einem bestimmten Kraut.
Weshalb die Autorin sich die Arbeit gemacht hat und was sie sich dabei gedacht hat wertdet ihr rechnt schnell merken. Über dieses Zusätze habe ich mich sehr gefreut. Weiteres interessantes zu Pflanzen ist bei mir immer willkommen. Zu dem Thema lerne ich sehr gerne. Die ganze Aufmachung des Buches lädt zum Lesen und Wohlfühlen ein. Die Beschreibungen sind nicht zu viel oder zu wenig.
Detailliert, klar und nicht zu einfach ist die Sprache mit der Cristina durch die Geschichte führt. Ich weiß, dass ich nicht auf alle Charaktere eingehe, aber ich kann das gar nicht alles in Worte fassen. Deshalb:

Von mir gibt es dieses mal 4 Flocken! Seht euch das Buch genauer an.

Lesenswerter Roman mit toller Wertevermittlung

Von: Michaela Datum: 15.03.2018

www.lesenswertebuecher.de

Meine Meinung
Iris und Viola sind Schwestern - Zwillingsschwestern um genau zu sein - und wissen nichts voneinander. Bis sie sich eines Tages zufällig auf einer Garten-Show begegnen. Beide sind darüber höchst verwirrt und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Die Zwillinge wurden getrennt, als sie kleine Mädchen waren. Iris wuchs nach der Trennung der Eltern bei ihrem Vater Francesco Donati auf, während Viola liebevoll von ihrer Mutter aufgezogen wurde. Von dem jeweils anderen Elternteil, sowie von der Zwillingsschwester wussten die Mädchen nichts. Doch nachdem die beiden jungen Frauen sich gegenseitig gesehen haben, kommen Fragen auf - Fragen die niemand beantworten will. Erst als Guilia Donati gesundheitlich so schlecht da steht und nach ihrem Sohn Francesco und den Mädchen verlangt, bekommen die offene und freundliche Iris und die schroffe Viola nach und nach die Antworten, die sie suchen bis sie am Ende nicht nur zu sich selbst finden müssen, sondern sich ebenfalls entscheiden müssen, ob sie das Erbe der großen und mächtigen Donati-Familie antreten wollen.

Der Roman von Cristina Caboni ist wirklich sehr bildlich geschrieben. Sie schafft es mit ihren Worten den Leser nach Italien zu entführen und ich fühlte mich durch ihre herrlichen Beschreibungen direkt in den wunderschönen Garten von La Spinosa versetzt. Auch die Figuren erweckt die Autorin mit ihren Worten zum Leben. Nach und nach baut sie die Charaktere liebevoll und detailliert auf und auch wenn ich manche Reaktionen nicht sofort nachvollziehen konnte, am Ende wird Licht ins Gefühls-Chaos gebracht und das trieb mir sogar ein paar Tränen in die Augen. Bereits nach der Hälfte des Buches hatte ich die ganze Familie Donati ins Herz geschlossen und habe mit ihnen mitgelacht, aber auch mitgelitten.

Der Roman hat mich berührt, vor allem wie die Schwestern versuchen dem anderen näher zu kommen und doch so viel Angst davor haben de anderen nicht gerecht werden zu können. Und doch hat mir manchmal der berühmte rote Faden gefehlt. Für die Entwicklung der Geschichte und der Figuren hätten es auch gut und gerne ein paar weniger Seiten sein können, aber alles in allem finde ich die Idee und die Umsetzung gut gelungen. Cristina Caboni beschäftigt sich in diesem Buch vor allem damit, was Gärten und Pflanzen eigentlich brauchen um gut gedeihen zu können. Reicht ihnen Wasser, Wind, Luft und Erde oder brauchen sie die Interaktion zwischen Mensch und Natur? Das Thema Verbindung zwischen eineiigen Zwillingen kratzt die Autorin nur leicht an, schließt aber eine Art telepathische Verbindung nicht aus. Ich bin sicher, dass Zwillinge eine besondere Verbindung zueinander haben, aber dieses Thema auszuweiten hätte nicht nur das Buch gesprengt, sondern würde auch diese Rezension ins Unermessliche stürzen.

Letztendlich geht es in diesem Buch darum, dem anderen und vor allem sich selbst zu verzeihen. Fehler zu machen, ist völlig normal, aber man sollte daraus lernen. Sie helfen dabei sich weiterzuentwickeln. Sich selbst Fehler einzugestehen und nicht sein ganzes Leben damit zu vergeuden Fehler zu bereuen, ist wohl die größte Weisheit hier.

Besonders gut fand ich, das über jedem Kapitel etwas über eine bestimmte Pflanze geschrieben wurde. Ich wurde nicht nur unterhalten, ich habe auch bei jedem Kapitel etwas Neues gelernt. Das Cover ist sehr blumig gestaltet, was absolut perfekt zur Geschichte passt, denn schließlich geht es vordergründig um einen großen Garten.

Vielen Dank liebes Team von blanvalet und an das bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar!

Zitat
"Du solltest noch mal mit deinem Sohn sprechen und ihn spüren lassen, wie sehr du ihn liebst. Die Liebe braucht klare Worte und keine Andeutungen." (Seite 155)

Fazit
Ein Roman über das Vergeben - nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Fehler zu verzeihen. Ein wirklich lesenswerter Roman, der die Sicht auf manche Dinge wesentlich verändert - wenn man sich darauf einlässt. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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