Die Porzellan-Erbin - Unruhige Zeiten

Roman
Die Porzellan-Saga 1

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Ihr Leben ist wie Porzellan: Glänzend und zerbrechlich. - Der Auftakt der großen Familiensaga um eine deutsche Porzellan-Dynastie

Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Geschicke der Hardensteins auf Gut Hohensandau stehen ganz im Zeichen des Porzellans, des Weißen Goldes. Eben noch soll ein ehrgeiziger Plan ein neues Kapitel in der Geschichte ihres stolzen Unternehmens einläuten, als die Herrin von Hohensandau bei einem Kutschunglück ums Leben kommt und mit ihr, wie man glaubt, der ungeborene Erbe der Hardensteins. Mit einem Mal scheint alles auf dem Spiel zu stehen – für die Bewohner der herrschaftlichen Gemächer ebenso wie für die junge Magd Theresa und ihren Ehemann Wilhelm, der auf den Koppeln bei den Pferden seinen Dienst versieht.


Originalverlag: Goldmann Paperback
Hörbuch Download, Laufzeit: 15h 30min
ISBN: 978-3-8445-3722-2
Erschienen am  13. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Porzellan-Saga

Leserstimmen

Gut zu lesen, liegt mir nicht so ganz...

Von: Domics Pinnwand

26.05.2020

Interessant- obwohl das Ende des 19ten Jahrhunderts ja genau "meine" Zeit ist bei historischen Romanen, war dieser hier doch anders - weniger Focus auf die Liebesgeschichte(n) als vielmehr auf den historischen Kontext. Vielleicht liegt das daran, dass es dieses Mal ein männlicher Autor ist, der außerdem Geschichte studiert hat. Oder daran, dass die Geschichte schon Mitte des 19ten Jahrhunderts startet und noch dazu auf dem Land, nicht in einer Metropole wie Berlin. Der Autor erzählt dann auch sehr interessant vom Leben auf einem adeligen Gutshof zu dieser Zeit, davon welchen Zwängen sowohl die "Herrschaft" als auch die Bediensteten unterlagen. In der Nebenhandlung im Bergdorf erfährt man etwas über die Bergmannstradition im früheren Schlesien. Allerdings kommt die "Porzellanerbin", die dem Buch den Namen gibt, eigentlich noch gar nicht wirklich vor, nur ganz am Ende kommt sie einmal kurz zu Wort - ist vielleicht als Cliffhänger für den für Herbst 2020 angekündigten zweiten Band gedacht - hat mich auch nicht wirklich gestört. Barenberg macht seinen Job sehr ordentlich, allerdings liegen mir die beiden Frauenstimmen eigentlich mehr. Die eine liest den Prolog, die andere den Teil, den die "Porzellanerbin" am Ende in der Ich-Perspektive erzählt. Wieso man da jetzt zwei weibliche Stimmen dazu brauchte, ist mir nicht ganz klar... Ich würde sage, eine interessante Geschichte, in Teil 2 werde ich sicher nochmal hereinhören. Allerdings liegt mir der etwas "schmalzigere" weiblichere Stil bei historischen Romanen doch mehr und auch mit dem Sprecher wurde ich nicht so ganz warm - es gibt also gute 3 1/2 von 5 Sternen.

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Spannend und informativ!

Von: monerl

16.05.2020

(4,5 Sterne) Meine Meinung Eine Saga ganz nach meinem Geschmack! Eine historische Trilogie, die uns nach Deutschland ins 19. Jahrhundert bringt, in eine Zeit noch vor dem Deutschen Kaiserreich. Die Saga beginnt mit dem preußisch-österreichischen Krieg von 1866, die die Träume von Gräfin Thyra von Hardenstein und ihrem Vater zerschmettert. Die Vereinigung zweier großer Familienzweige sollte Porzellan als Massenware hervorbringen, das sich nicht nur die Oberschicht leisten kann. Doch dann geschieht das traurige Unglück, das alles verändert. Dieses Unglück trifft auch Wilhelm Leuschenthal und seine Frau Theresa, die auf Gut Hohensandau, das Thyra von Hardensteins Ehemann Ferdinand gehört, ihren Dienst leisten. Der Autor bringt gleich mehrere Geheimnisse ins Spiel, die einige Verwicklungen vorbereiten und viel Potential für die weiteren Bände bieten. Florian Busch, das offene Pseudonym von Stephan M. Rother, zeigt auch in diesem Auftakt seine sprachliche Gewandtheit. Sein überdurchschnittlich guter Sprachstil sticht hervor und bringt große Lesefreude. Die historischen Begebenheiten verknüpft der Autor gekonnt mit seinen Figuren, die sehr authentisch denken und handeln. In diesem ersten Band lernen Leser*innen bereits einiges über Porzellan, seine Herstellung und wie es dazu kam, dass dies als das weiße Gold bekannt war. Die verschiedenen Handlungsebenen sind gut angelegt, mit Spannung gespickt und deuten auf eine umfassende Saga, auf deren Fortsetzung ich jetzt schon gespannt warte. Hin und wieder gab es ein paar gedankliche Wiederholungen einiger Charaktere und kleine Längen im Erzählen, die mir den Schluss dann ein bisschen zu flott erscheinen ließen. Denn gegen Ende werden die Zeitspannen etwas größer und das Ende kommt gefühlt recht plötzlich. Zum Hörbuch Dass die Geschichte mit mehreren Sprechern umgesetzt wurde, empfinde ich als sehr positiv. Somit gibt es Abwechslung beim Hören, auch wenn Richard Barenberg überdurchschnittlich viel liest. Ich konnte mich beim Hören sehr gut in die Geschichte fallen lassen. Fazit Der Beginn einer überaus spannenden und sprachlich wundervollen Familiensaga, die aus der Reihe der historischen Familienromane schon jetzt deutlich hervorsticht. Machtgefälle zwischen Herrschaften und Dienern, Geheimnisse, heimtückische Machenschaften, Kriege und Liebe; von allem etwas, von nichts zu viel und nie zu kitschig! Absolute Lese- und Hörempfehlung!

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Vita

Florian Busch ist das Pseudonym des Autors Stephan M. Rother. Er wurde 1968 in Wittingen geboren und studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Philologie in Göttingen. Fünfzehn Jahre war er als »Magister Rother« mit historischen Bühnenprogrammen unterwegs. Unter dem Namen Benjamin Monferat hat er die erfolgreichen Romane »Welt in Flammen« und »Der Turm der Welt« veröffentlicht. Der Autor ist verheiratet und lebt heute in Bad Bodenteich.

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Richard Barenberg

Richard Barenberg wurde in Indonesien geboren und wuchs in Bamberg auf. Nach seinem Schauspielstudium führten ihn Engagements an verschiedene deutsche Theater. In den letzten Jahren arbeitet er verstärkt als Hörbuchsprecher und las Bestseller von Jeffrey Archer, Andy Weir oder Terry Brooks.

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Gabriele Blum ist bei Hörbuchfans sehr beliebt. Mit ihrer wandelbaren Stimme kann sie jedes Genre zu einer besonderen Lesung machen. Sie sagt selbst: „Ich liebe meine Arbeit, den Umgang mit Sprache und den Humor. Jedes Buch inspiriert mich, und ich bin dankbar, wenn ich es anderen zugänglich machen darf.“

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Heike Warmuth

Heike Warmuth wurde 1979 in Potsdam geboren. Direkt nach ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch holte sie Katharina Thalbach für die Rolle der Julia im Shakespeare-Drama „Romeo und Julia“ ans Maxim Gorki Theater. Es folgten Zusammenarbeiten mit u. a. Alexander Lang, Armin Petras und Adriana Altaras. Neben ihrer Tätigkeit als Theaterschauspielerin ist Heike Warmuth auch regelmäßig in Kino- und Fernsehrollen zu sehen, u. a. im Spielfilm „Das wilde Leben“ (2007) sowie in der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ und der RTL-Soap „Alles was zählt“. Zwischen 2015 und 2018 verkörperte sie hier die Rolle der Carmen Bauer.

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