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Die Saat des Killers Thriller

Ungekürzte Lesung mit Martin Keßler

€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-4232-7

NEU
Erschienen:  11.06.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Der junge Joshua ist blind. Er weiß, dass sein Vater Mitchell ihn immer beschützen wird – denn Mitchell ist ein knallharter Cop bei der Mordkommission. Für Joshua bricht eine Welt zusammen, als Mitchell von einem Serienkiller getötet wird, der die Stadt in Angst versetzt. Doch sein Vater hinterlässt ihm etwas, das Joshua für immer verändern wird: seine Augen. Die Augentransplantation, die erstmals möglich scheint, gelingt. Joshua kann sehen. Aber er sieht Dinge, die ihn erschrecken. Er träumt von einer einsamen Hütte, von Frauen in Todesangst, von entstellten Leichen. Ohne es zu wollen, ist er dem Erbe des unheimlichen Killers auf der Spur … und gleichzeitig mit ihm verbunden … denn eines seiner neuen Augen gehörte einst dem Mörder!

Weitere Infos zu Paul Cleave und seinen Thrillern

Paul Cleave (Autor)

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

www.paulcleave.co.nz/de


Martin Keßler (Sprecher)

Martin Keßler ist Schauspieler und Synchronsprecher. Seine Stimme ist vor allem durch seine Arbeit als Stammsprecher für Nicolas Cage und Vin Diesel bekannt. Für Random House Audio hat er u. a. mehrere Hörbücher von Paul Cleave eingelesen.

Aus dem Englischen von Anke Kreutzer
Originaltitel: A Killer Harvest
Originalverlag: Atrium Books

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 686 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4232-7

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen:  11.06.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ein Thriller voller Spannung

Von: Laura von Eden Datum: 12.07.2018

www.lauravoneden.de

Paul Cleave ist ein mir bisher unbekannter Autor aus Neuseeland. Er hat bereits viele erfolgreiche Thriller auf den Markt gebracht und als ich nun über sein neuestes Werk „Die Saat des Killers“ stolperte, wunderte ich mich ein wenig, dass seine Bücher scheinbar so sehr an mir vorbei gegangen sind. Es wurde also Zeit, ein Werk von ihm zu testen!

In „Die Saat des Killers“ begleiten wir hauptsächlich Joshua. Joshuas Vater kommt bei einem Polizeieinsatz ums Leben und sein größter Wunsch war es, dass im Todesfall sein blinder Sohn Joshua seine Augen transplantiert bekommt. Als Joshua mit den neuen Augen aufwacht ist er zunächst vollkommen fasziniert von der Welt, die er nun sehen kann. Doch schon bald beginnt Joshua Dinge zu sehen, und weiß Sachen, die er gar nicht wissen könnte. Hat er mit den Augen seines Vaters auch ein Stück seiner Erinnerung transplantiert bekommen? Doch leider stellt sich auch bald heraus, dass mit seinen Augen irgendetwas nicht stimmt…

Zunächst habe ich aufgrund der Beschreibung geglaubt, dass das Buch ein wenig ins mystische und übernatürliche Genre abdriften könnte, jedoch wurde hier stattdessen mit äußerst interessanten wissenschaftlichen Theorien gespielt, so dass es für alles eine „natürliche“ Begründung gab.

Der Einstieg ins das Buch war zunächst etwas holprig, denn ich hatte erwartet, aus der Sicht von Joshua zu lesen. Das machen wir auch hauptsächlich, doch wir lesen immer wieder aus der Sicht von anderen Personen und haben auch so gestartet. In diesen Wechsel kommt man jedoch recht gut rein nach ein paar Seiten und auch der wichtige Personenkreis hält sich in Grenzen. Insgesamt liest sich die Story sehr flüssig, denn der Autor verwendet eine sehr eingängige Sprache und versteht es mit der Spannung zu spielen.

Es war schön Joshua dabei zu begleiten, wie er langsam seine Welt erforscht, nachdem er endlich sehen kann. Er hat sich fast ein bisschen schnell an all die neuen Eindrücke gewöhnt, so dass seine neue Sehkraft schnell alltäglich wurde.

Die eigentliche Geschichte um die Augen steht jedoch nicht alleine. Bedingt durch die Transplantation setzen sich Dinge in Bewegung, die wohl keiner geahnt hat. Joshua beginnt also auf eigene Faust zu ermitteln und ist bald mitten drin. Wie bereits erwähnt lesen wir auch viel aus der Sicht von anderen Personen, was wirklich sehr gut zur Geschichte gepasst und Spaß gemacht hat.

Für mich ist es also definitiv nicht der letzte Thriller, den ich von Paul Cleave gelesen haben werde.

Sadistischer Mainstream-Thrill mit kritischen Extras!

Von: Schurken.blog Datum: 15.06.2018

https://schurken.blog

Detective Inspector Mitchell Logan wird bei einem Einsatz getötet. Seine Augen spendet er seinem 16jährigen blinden Sohn Joshua. Mitchell konnte nicht wissen, was er mit dieser Spende seinem Sohn antut. Denn Joshua erhält durch die Spende nicht nur das Augenlicht wieder, sondern auch Träume und Erinnerungen, die eindeutig nicht dem Jungen gehören. Zelluläres Gedächtnis nennt man diesen unerforschten Bereich, der, dank Cleave, richtig erschreckend werden kann.

Ein ganz großes Sonderpaket steckt in diesem Thriller. Es geht nicht nur um Organspenden, sondern auch um die Frage, ob es zelluläres Gedächtnis wirklich gibt und wenn ja, welche unabsehbaren Folgen das haben kann. Natürlich hat Paul Cleave diese Idee ans Limit geschrieben, denn was passiert, wenn Organspenden von Mördern transplantiert werden und damit auch Erinnerungen, Neigungen, Träume?
Es geht auch um Rache, Selbstjustiz, vermeintlich ausgleichende Gerechtigkeit. Denn oft stehen hinter guten Taten böse Handlungen. Und Cleave kann wirklich böse schreiben, wir wir aus anderen Thrillern schon wissen.
Es wäre auch kein Cleave-Thriller, wenn es gegen Ende nicht richtig sadistisch zur Sache geht. Bis kurz vor dem Ende könnte man den Thriller wirklich jedem Leser in die Hand drücken. Verhältnismäßig harmlos liest sich die Geschichte um Joshua, eher bedrückend, denn Joshua scheint mit seiner Annahme eines Familienfluchs wirklich gar nicht weit weg zu liegen. Der Junge hat es einfach schwer. Und verdammt viel Pech.
Aber gegen Ende drückt Cleave nochmals auf die Tube, verspritzt sadistische Fantasien und lässt natürlich mehr als eine böse Figur auf der Bildfläche erscheinen, sodass man als Leser schon etwas abgehärtet sein sollte.

Den Mix finde ich gut. Sadistischer Mainstream-Thrill mit viel kritischen Hinterfragen in Bezug auf Organspende, die Einteilung der Menschen in gut und böse, Freundschaften, die zerbrechen, aber auch den Weg eines Blinden zum Sehenden. All das hat er gut verpackt und liest sich interessant. Nur Herr Cleave, einen Hinweis möchte ich hinterlassen: Organe kann man von Toten auch heute noch nicht transplantieren, dazu muss der Körper noch am Leben sein bzw. erhalten werden.

Ein wirklich guter Thriller, mehr als nur Unterhaltung, und auch wenn am Ende dann doch Cleaves Fantasie ihre Grenzen sprengt, absolut lesenswert.

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