Die Schuld einer Mutter

Psychothriller

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Ein Psychothriller mit Suchtfaktor

Lisa Kallisto, heillos überforderte Mutter dreier Kinder, ist verzweifelt: Lucinda, eine Freundin ihrer Tochter, ist spurlos verschwunden – dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen, denn es war geplant, dass sie die Nacht bei den Kallistos verbringt. Die Polizei vermutet, dass Lucinda bereits am Vortag entführt wurde. Um ihr Versagen wiedergutzumachen, macht sich Lisa selbst auf die Suche nach dem Mädchen. Ohne zu ahnen, welchen gut gehüteten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle und ihrer engsten Vertrauten sie dabei auf die Spur kommt ...

(Laufzeit: 9h 35)


Übersetzt von Eva Bonné
Originaltitel: © 2013 by Paula Daly, © 2014 by Goldmann Verlag, (P) Der Hörverlag 2014
Originalverlag: Manhattan HC
Hörbuch Download, Laufzeit: 9h 35min
ISBN: 978-3-8445-1484-1
Erschienen am  10. März 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

✎ Paula Daly - Die Schuld einer Mutter

Von: Jane

05.04.2016

"Die Schuld einer Mutter" ist für mich kein richtiger Psychothriller - also eigentlich schon, nur fehlt hin und wieder die Spannung. Dennoch habe ich mich in dem Hörbuch bzw der Geschichte an sich relativ wohl gefühlt, denn die Autorin hat schon so Spannungsmomente aufgebaut, Hinweise und (falsche) Fährten eingestreut und fast bis zum Schluss habe ich auch wissen wollen, was denn nun passiert ist. Es beginnt alles langsam und eher verhalten, baut dann aber nach und nach auf. Da man hier drei Handlungsstränge geboten bekommt, hat man auch (erstmal) drei Sichtweisen. Nicht von ein und derselben Handlung, sondern von ganz verschiedenen Punkten aus. Die Sprecherin der Lisa Kallisto fand ich leider etwas nervig, denn für mich hat sie die Protagonistin irgendwie verzerrt. Zum einen hat sie beim Sprechen manche Sachen zusammengezogen, die man so nie selbst lesen würde. Zum anderen hat sie eine nervige Stimme aufgesetzt, die meines Erachtens nicht zu der Mutter gepasst hat. Die anderen zwei Stimmen waren ok. (ich möchte nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern) Alle Personen haben wirklich glaubhaft agiert und auch die ein oder andere Lösung eines Problems fand ich ok, wenn auch nicht sonderlich spektakulär. Was mich ganz arg gestört hat, ist ein Strang in der Geschichte, der für den hier genannten Titel vielleicht nicht sonderlich relevant ist, bei dem der Hörer aber komplett auf eine Auflösung verzichten muss. Kein wieso, weshalb, warum. In der Neuauflage hat das Buch den Titel "Der Mädchensucher". Diesen finde ich absolut nicht passend, denn über genau den bleibt, wie oben schon erwähnt, alles einfach im Unklaren. Warum Paula Daly diesen Strang nicht ausgearbeitet hat, bleibt wohl ihr Geheimnis.. Dafür bekommt "Die Schuld einer Mutter" in der Geschichte gleich mehrere Bedeutungen und daher finde ich den auch gut gewählt. Die Thematik, die hier ausgearbeitet wurde, trifft einen mitten ins Herz und lässt mich einfach nur kopfschüttelnd zurück. Eine generelle Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen, aber wer Psychothriller mag, bei dem der Part "Psycho" hervorgehoben wird, der kann es ruhig einmal hören. ©2016

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Vita

Paula Daly wurde in Lancashire geboren und lebt heute mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und Hund Skippy im englischen Lake District. Sie arbeitete freiberuflich als Physiotherapeutin, lebte für kurze Zeit in Frankreich, vermisste aber bald den gewohnten Trubel und kehrte nach Großbritannien zurück. Ihre Romane »Der Mädchensucher« und »Herzgift« wurden von Presse und Lesern begeistert gefeiert und etablierten Paula Daly als Autorin brillanter psychologischer Spannungsromane.

Zur Autor*innenseite

Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Adolf Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörbuchinszenierung von "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören.

Nina Petri gab ihr Schauspieldebüt 1983 in der Serie „Rote Erde“ und spielte in vielen Erfolgsfilmen wie z.B. „Lola rennt“ mit. Sie erhielt den Bayerischen und den Deutschen Filmpreis. Nina Petris Stimme hat eine große Bandbreite, so liest sie Krimis genauso großartig wie Sachbücher und Biografien.

Gesicht und Stimme des Münchners Thomas M. Meinhardt sind gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er hat bereits in mehreren TV-Serien, wie beispielsweise dem "Tatort" oder "Polizeiruf 110" mitgewirkt und war in Fernsehspielen wie "Die Manns" und "Vera Brühne" zu sehen. Darüber hinaus steht er auf mehreren deutschen Bühnen. Nach Engagements am Prinzregententheater München sowie am Cuvilliéstheater spielt er in den letzten Jahren vornehmlich im Münchner Metropol Theater, so u. a. auch in John Bergers "Die drei Leben der Lucie Cabrol", das 2002 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Für den Hörverlag las er u.a. "Im Schatten der Wälder" von Nora Roberts.

Bibiana Beglau
© Christian Hartmann
Thomas M. Meinhardt
© Stefan Worring
Nina Petri

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