Die Schwestern vom Ku’damm. Wunderbare Zeiten

Gekürzte Lesung mit Stefanie Stappenbeck
(3)
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Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell

Berlin, 1953: Während für Rike – die älteste Schwester – das Kaufhaus an erster Stelle steht, interessiert die mittlere Schwester Silvie nur das Vergnügen. Das Kaufhaus läuft bestens. Rike bemüht sich, nur das Neueste vom Neuen anzubieten: Petticoats, Nylonstrümpfe und Waren, die sie nach dem Vorbild italienischer Mode fertigen lässt. Doch die Dynamik in der Familie hat sich verändert. Die Wunden des Krieges sind verheilt und die Männer weigern sich, die Geschäfte allein den Frauen zu überlassen. Erst als Florentine, die Jüngste, gegen alles und jeden rebelliert und die Familie zu entzweien droht, wird Silvie klar, dass auch sie Verantwortung übernehmen muss ...


Originalverlag: Wunderlich HC
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 9h 14min
ISBN: 978-3-8371-4390-4
Erschienen am  07. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Gelungene Fortsetzung mit vielen spannenden, teils dramatischen Wendungen.

Von: Die Linkshänderin

19.01.2020

Es ist schon 8 Monate her, dass ich den ersten Teil gelesen habe, aber in den zweiten Teil habe ich sehr schnell reingefunden. Es ist eine gelungene Fortsetzung mit vielen spannenden, teils dramatischen Wendungen. Stefanie Stappenbeck liest die Geschichte sehr einfühlsam. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den dritten Teil.

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Ein wunderbares Hörbuch über "wunderbare Zeiten"

Von: glimrende

24.11.2019

Eigentlich mag ich keine gekürzten Hörbücher. Mir ist ehrlich gesagt sogar schleierhaft, warum so etwas überhaupt produziert wird. Da es von „Wunderbare Zeiten“, dem zweiten Teil der „Die Schwestern vom Ku’damm“-Reihe, aber kein Hörbuch in ganzer Länge gibt, habe ich nach kurzem Zögern doch zur gekürzten Version gegriffen. Ich bin gerade hörbuchmäßig total auf dem historischen Trip und habe deshalb dringend Nachschub benötigt. Silvi Thalheim, die mittlere und in früheren Jahren sehr rebellische der drei Thalheim-Schwestern, hat mittlerweile zumindest beruflich ihren Platz im Leben gefunden und präsentiert erfolgreiche eine eigene Sendung im Radio. Trotzdem ringt sie mit sich selbst, ob sie im familieneigenen Modekaufhaus nicht mehr Verantwortung übernehmen müsste. Und dann gibt es da auch noch ihr Privatleben, das eine einzige Baustelle zu sein scheint. „Kein Mann. Kein Haus. Kein Kind.“ Ob da ein exzentrischer Jungschauspieler der richtige Mann fürs Leben ist? Eins vorneweg, ich liebe es mit den Schwestern vom Ku’damm in die Nachkriegszeit einzutauchen. Nachdem wir im ersten Teil zusammen mit der verantwortungsbewussten Rieke die dunklen Jahre direkt nach dem Krieg durchlebt haben, geht es mit Silvi in die Zeit des Wirtschaftswunders. Ich muss zugeben, im ersten Teil fand ich Silvi mit ihrer aufgedrehten Art und dem mangelnden Pflichtbewusstsein eher anstrengend. In dem aus ihrer Sicht erzählten „Wunderbare Zeiten“ lernte ich sie und ihre Beweggründe viel besser kennen und meine Meinung hat sich um 180 Grad gedreht. Nun ist mir die spießige, immer super korrekte Rieke ein wenig unsympathisch geworden. Mit der ich mich im ersten Band super identifizieren konnte. Ich mag die Atmosphäre in den Ku’damm-Büchern super gerne. Für mich sind die manchmal dramatischen Geschichten, die trotzdem eine gewisses „Wohlfühlambiente“ schaffen, die perfekte Unterhaltung auf Autofahrten. Ich weiß, dass unter meinen Lesern welche sind, denen die ZDF-Serie „Ku’damm 56“ und „Ku’damm 59“ genauso gut gefallen hat wie mir. All denen kann ich auch „Wunderbare Zeiten“ von ganzem Herzen empfehlen. Und inwiefern hat mich nun das „gekürzte“ an diesem Hörbuch gestört? Nun ja, ich weiß natürlich nicht, was weggelassen wurde. Aber eins ist mir aufgefallen: es muss umformuliert worden sein, denn nur so kann ich mir den Fehler erklären, dass zweimal beinahe wortgleich erwähnt wurde, dass Flori, die dritte der Thalheim-Schwestern, durchs Abitur gefallen ist. Stefanie Stappenbeck, die ich bislang nur als Schauspielerin und nicht als Sprecherin von Hörbüchern kannte, hat bis auf eine Ausnahme einen guten Job gemacht: ihre Darstellung der italienischen Schwiegermutter von Rieke in „Wunderbare Zeiten“ war mir zu übertrieben. Das hatte was von Bauerntheater. Ich freue mich schon darauf, im April 2020 zum großen Finale mit der dritten Thalheim-Schwester auf den Ku’damm und zu den großen und kleinen Dramen der Familie Thalheim zurückzukehren.

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Vita

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

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Stefanie Stappenbeck

Stefanie Stappenbeck wurde mit elf Jahren fürs DDR-Fernsehen entdeckt. Es folgten Theater-Engagements, u.a. am Berliner Ensemble und den Hamburger Kammerspielen, aber auch zahlreiche Rollen in Film- und TV-Produktionen. 1999 erhielt sie für Dunkle Tage den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. Außerdem wurde sie mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet und zweimal zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Zuletzt brillierte Stappenbeck als Ermittlerin im Polizeiruf 110.

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