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Die Vermissten Psychothriller

Gekürzte Lesung mit Jessica Schwarz, Nina West, Gabriele Blum

Kundenrezensionen (31)

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€ 10,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2404-8

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Nichts ist, wie es zunächst scheint …
»Ein würdiger Nachfolger von Gillian Flynns ›Gone Girl‹. Großartig!« DAGENS NYHETER

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Mit subtiler Spannung gelesen von Jessica Schwarz, Nina West und Gabriele Blum.

(Laufzeit: 6h 40)

Caroline Eriksson (Autorin)

Caroline Eriksson, 1976 geboren, hat Sozialpsychologie studiert und als Personalberaterin gearbeitet. Der Thriller "Die Vermissten" hat ihr den internationalen Durchbruch eingebracht. Er erscheint weltweit in über 25 Ländern und wurde in Schweden zum Überraschungsbestseller des Jahres. Caroline Eriksson lebt mit ihrer Familie in Stockholm.


Sprecher

Jessica Schwarz, geboren 1977, gab ihr Filmdebüt 2001 in "Nichts bereuen" an der Seite von Daniel Brühl. Es folgten zahlreiche Kino- und TV-Rollen, für die sie u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Hessischen und Bayrischen Filmpreis und Bambi ausgezeichnet wurde. Aktuell abgedreht sind z.B. an der Seite von Florian David Fitz "Jesus liebt mich" und der große Weihnachts-TV-Dreiteiler "Baron Münchhausen".

Gabriele Blum, 1954 geboren, absolvierte ihre Schauspiel- und Regieausbildung am Mozarteum Salzburg. Sie ist Mitbegründerin der Bremer Shakespeare Company sowie des Theater aus Bremen/TAB. Als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin hat sie an zahlreichen Theaterinszenierungen mitgewirkt. Neben ihrer Arbeit am Theater ist sie auch als Hörbuchsprecherin, TV-Coach und Dozentin für Schauspiel tätig.

Übersetzt von Wibke Kuhn
Originalverlag: Penguin

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 400 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2404-8

€ 10,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 08.08.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein Psychothriller, der mich am Ende wirklich noch mitreißen konnte!

Von: Cocolinchen Datum: 30.04.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Die Vermissten hat mich anfangs schnell in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre ist schön düster und immer auch ein wenig geheimnisvoll bis gruselig. Man spürt die Kälte fast.
Das hat mir gut gefallen. Der See irgendwo im Nirgendwo von Schweden ist der ideale Schauplatz.

Greta ist eine Person, der man schnell irgendwie nahe kommt, aber auch auf eine Gewisse Art und Weise fern bleibt. Sehr spannend! Häppchenweise gewährt einem die Autorin Einblicke in Gretas Vergangenheit. Gepaart mit einigen Flashbacks sorgt das für eine unheimliche und mysteriöse Stimmung. Und sehr schnell steht natürlich die eine Frage im Raum, hat Greta etwas damit zu tun? Hat sie ihrem Freund und der kleinen Smilla etwas angetan? Ist sie dazu fähig? Das fragt man sich die ganze Zeit und ihr Verhalten und ihre Erinnerungen lassen einen hin-und herschwanken. Man ist sich wirklich nicht sicher und irrt mit ihr zusammen orientierungslos zwischen Realität und Wahnsinn hin und her.
Sie hat etwas "verrücktes" an sich. Gleich zu Anfang hat mich ihre Reaktion auf das Verschwinden so stutzig werden lassen. Warum geht sie nicht sofort zur Polizei? Würde ein "normaler" Mensch anders reagieren?
Denkt man an einer Stelle, dass man Greta gerade verstanden hat, ändert sich wieder alles. Schon irgendwie turbulent.

Im Laufe des Geschehens erfährt man auch immer mehr über ihre Beziehung zu Alex. Ein Typ, der mir von da an sofort unsympathisch gewesen ist. Ich will aber nicht zu viel verraten! Aber es ist schon erschreckend, dass sich eine Frau zu so einem Menschen hingezogen fühlt, sich ihm regelrecht unterwirft, nicht von ihm loszukommen scheint. Diese Thematik hat mich sehr mitgenommen und oft einfach nur fassungslos gemacht. Ein krankes Machtspiel!

Nicht so gut gefallen hat mir das mit der Gruppe von Jugendlichen. Irgendwie überflüssig. Aber auch hier wird nicht zu viel verraten! ;-)

Greta nimmt einen praktisch mit in ihren "Wahnsinn", was sehr spannend und mitreißend ist. Man hat das Gefühl, mit ihr zusammen den Verstand zu verlieren. Aber die Autorin gewährt einem auch Einblicke in die Gedankenwelten anderer Charaktere. Das hat mir sehr gefallen. Es ist wirklich gut gemacht.

Kurz vorm Ende wurde es mir allerdings etwas langweilig. Greta irrt sehr lange für sich allein herum, da hat mir das Fortkommen einfach gefehlt. Das Ende konnte mich dann aber nochmal fesseln, auch wenn es hier ebenfalls ein wenig langatmig wird. Trotzdem ist es spannend.
Ich fand zwar nicht alle Entwicklungen und Enthüllungen wirklich überraschend, dennoch war es gut gemacht. Es geht um Machtspiele, Psychospielchen und den Kampf gegen das eigene Ich.

Wenn Ihr also mal wieder Lust auf ein wenig Gruselstimmung habt, ist Die Vermissten eine gute Wahl! Die Schwächen sind zu ertragen und insgesamt kann ich sagen, dass ich diesen Psychothriller ziemlich spannend fand.

Etwas verwirrend, aber spannend

Von: Weltenbummlerin Datum: 15.03.2017

https://weltenbummlerinx.wordpress.com/

Inhaltsangabe: "Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der
untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht
sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur. In
ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar,
dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden
ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?"

Die Vermissten von Caroline Eriksson

Genre: Psychothriller
Seiten: 271
Titel: 4/5
Cover: 3/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3/5

Ich muss gestehen, Anfangs fand ich das Buch "Die Vermissten" von
Caroline Eriksson etwas gewöhnungsbedürftig. Mich hat das Verhalten von
Greta teilweise unglaublich genervt. Ich habe nicht verstanden wieso
sie nicht direkt die Polizei oder jemand anderes um Hilfe gebeten hat,
immerhin sind plötzlich zwei Personen von einer Insel verschwunden.
Ihre Verwirrtheit und das Chaos, welches in ihrem Kopf herrschte, hat
auch mich irgendwann verwirrt, weshalb ich alles zuerst etwas wuselig und
komisch fand. Am Ende hat sich allerdings alles irgendwie zusammengefügt
und das Buch hat mir letztendlich doch ganz gut gefallen.
Der Schreibstil war sehr schön und ich habe einige schöne Zitate
aufgeschrieben - Mein Stift hat schon geglüht.

Die Zitate können womöglich ungewollte Spoiler enthalten, weshalb ihr
nur weiterlesen solltet, wenn euch das egal ist:

1. "Welcher Worte bedient man sich, wenn man einfach nur eine Erklärung
für das Unerklärliche haben will?" (S. 33)

2. "Dort, in den Schatten, nahm unsere Geschichte ihren Anfang und in den
Schatten sollte sie ihre Fortsetzung finden." (S. 49)

3. "Ich schaudere und spüre ein ziehendes Gefühl im Magen. Etwas rührt
sich dort drinnen, was ich selbst bin, aber irgendwie auch nicht. Vielleicht
ist nicht nur der Sommer vorbei. Vielleicht geht auch das Leben, wie ich es
bis jetzt kannte, zu Ende." (S. 54)

4. "Wie kann nur so viel Finsternis in meinem Herzen sein? Ich bin doch
in Liebe entstanden, wurde in Liebe ausgetragen und in Liebe erhöht." (S. 73)

5. "Dort, in den Rissen dessen, was einmal war, keimt der Hass." (S. 73)

6. "Sie war mein Anker, aber seit das Tau gekappt worden ist, zerbricht
alles." (S. 106)

7. "Die aufflammenden Gefühle waren so intensiv, dass sie am Rande bald
verbrannt und rußig waren." (S. 109)

8. "Es juckt unter meiner Haut. Als würde ich mich häuten wie eine Schlange.
Bald werde ich mich aus meiner alten Hülle winden und als die herauskommen,
die ich wirklich bin. Die ich schon immer gewesen bin, auch wenn ich
versucht habe, sie zu unterdrücken." (S. 129)

9. "Alex führte, und ich folgte. Bis die Reise in den Abgrund führte."
(S. 141)

10. "Niemand darf davon erfahren. Ich erkenne das Mantra wieder. Weiß,
dass mit niemand meistens keine Fremden gemeint sind, sondern vielmehr die
Menschen, die einem am Nächsten stehen. Familie, Freunde, Liebhaber."
(S. 179)

11. "Entweder man gibt auf. Oder man schlägt zurück." (S. 197)

12. "Mein Gesicht landet auf dem Lenkrad und drückt auf die Hupe, die
daraufhin einen einsamen Ton von sich gibt. Damit so ein Signal etwas
bedeutet, braucht es einen Sender und einen Empfänger, aber außer mir ist
niemand hier, der es hören könnte. Ohne Zusammenhang verliert alles seine
Bedeutung, wird unwichtig. Genauso wie ich, genauso wie mein Leben bis zum
heutigen Tag." (S. 202)

Ein klitzekleiner negativer Punkt gibt es allerdings zum Schluss auch noch:
Wieso hat die Polizei nicht reagiert, als sie in diese wahrhaft seltsame
Szene gelangt sind? Greta lag völlig fertig und verletzt auf dem Boden und
auch der Raum war total zerstört. Okay, die Mutter hat eine logische
Erklärung abgeben - dass Greta sich erst gerade aus einer zerstörerischen
Beziehung befreien konnte - aber wieso hat die Polizei trotzdem nicht mehr
nachgefragt? Die Polizisten hat Greta erkannt, da sie kurz vorher Mann und
Kind als vermisst gemeldet hat, wenn diese nun hört, dass sie sich aus einer
gewaltätigen Beziehung befreit hat, wieso möchte sie dann nicht wissen,
was mit dem Mann geschehen ist? Nach der Szene in der Hütte hätte ich wohl
angenommen, dass ein Kampf stattgefunden hat und der Mann eventuell tödlich
verunglückt ist. Ich hätte als Polizisten vielleicht gedacht, dass Greta ihren
Mann als "Vermisst" meldet, da sie Schuld an seinem Tod ist...

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Sehr spannend!

Von: Oberauer aus Grieskirchen Datum: 19.10.2016

Buchhandlung: Thalia.at

Sehr spannend und an manchen Stellen echt gruselig. Als Leser weiß man oft nicht so recht, was man glauben soll. Sehr spannende Handlung, abgründig und überraschend.

Absoluter Überraschungsroman

Von: Michaela Bron aus Marienhafe Datum: 20.07.2016

Buchhandlung: Die Bücherkiste, Rosenstraße 17, 26529 Marienhafe

Ein Horror einer jeden Mutter. Der Mann und das eigene Kind kommen nicht von einem Ausflug zurück. Allerdings nimmt unsere Geschichte einen anderen dramatischen Verlauf. Absolut spannend und fesselnd.

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