Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Band zwei der Spiegelreisenden-Saga

(7)
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DIE SPIEGELREISENDE muss sich bewähren: Band 2 des SPIEGEL-Bestsellers aus Frankreich

Ophelia wird zur Vize-Erzählerin am Hofe erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia mit manipulierten Sanduhren, gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt.

Gelesen von Laura Maire.

(Laufzeit: 15h 44)


Aus dem Französischen von Amelie Thoma
Originaltitel: La Passe-miroir, Tome 2 : Les disparus du Clairdelune (Gallimard)
Originalverlag: Insel Verlag
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 15h 44 min
ISBN: 978-3-8445-3615-7
Erschienen am  22. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Spiegelreisende-Saga

Leserstimmen

Ruhiger Fantasyroman und spannende Fortsetzung

Von: sjule

02.10.2019

Inhalt: Ophelia wird zur Vize-Erzählerin am Hofe erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia mit manipulierten Sanduhren, gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Meinung: Nach Band 1 wissen wir ja schon, dass es zwischen Thorn und Ophelia nicht soo gut läuft. Trotzdem kommt die Hochzeit immer näher. Zudem gibt es am Hofe so viele Intrigen und Spielchen und Ophelia rutscht immer mehr da rein. Erst Recht, als sie Drohbriefe bekommt. Doch auch zwischen Thorn und Ophelia scheint sich irgendwas zu verändern. Nebenbei erfahren wir immer mehr von der Hintergrund Geschichte von Farouk, der Arche und die Entstehung des Risses. Wie ich schon beim vorherigen Band gemeint habe, merkt man diesen ruhigen französischen Stil von der Autorin in der Geschichte. Denn sie lebt von den ruhigeren Stellen und den Ränken im Hintergrund und kommt nicht mit schnellen spannenden Szenen daher. Doch Ophelia ist gewachsen. Sie lässt sich nicht mehr alles gefallen und versucht ihren Platz am Hofe und neben Thorn zu finden. Doch als ihre Familie zum Pol kommt und auch diesen Gefahr droht, wächst ihr das etwas über den Kopf. Hinzu kommt dieses mysteriöse Verschwinden von hochrangigen Persönlichkeiten aus dem Mondscheinpalast. Und spätestens beim Verschwinden eines ihrer Verbündeten kann Ophelia ihrer (Leser)Hände nicht mehr davon lassen. Die Sprecherin Laura Maire muss ich hier nochmal besonders hervorheben, denn nachdem in Band 1 Ophelia noch sehr ruhig und schüchtern war und Laura die Stimme beim Lesen so auch angepasst hat, merkt man schon alleine durch ihre Sprechart in Band 2, dass Ophelia gewachsen und selbstbewusster geworden ist. Das Hörbuch ist circa um eine Stunde gekürzt, was ich persönlich nicht gemerkt habe, da ich gerade zu Beginn eh schon das Gefühl von kleineren Längen hatte. Trotzdem konnte mich Ophelias Geschichte wieder in den Bann ziehen, aber ich denke, dass es auch daran lag, dass ich es eben gehört und nicht gelesen habe. Fazit In Hörbuchform merkt man dank der Sprecherin Laura Maire schon die Veränderung bei Ophelia. Die ruhige Art von Christelle Dabos eine Geschichte zu erzählen mag nicht jedem gefallen, aber es ist eine tolle Abwechslung zu den typischen Fantasygeschichten. Nachdem Ende bin ich auf jeden Fall gespannt auf dem nächsten Teil.

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Spannender und besser als der erste Teil

Von: Lesefieber-Buchpost

12.09.2019

Meine Zusammenfassung: Ophelia möchte in der Himmelsburg ihren Platz finden und sie bemüht sich, ein Teil der Gesellschaft zu werden. Doch machen es ihre Tollpatschigkeit und ihr Animismus ihr es nicht leichter. Als sie endlich den Famliengeist Faruk kennen lernt, bittet sie diesen ihr eine Aufgabe zu geben - leider nicht mit dem gewünschten Erfolg. Sie bekommt die Aufgabe der "Vize - Erzählerin" diese möchte sie allerdings gar nicht haben. Nun ist Ophelia nicht nur ein Teil der Gesellschaft, sondern steht mehr im Mittelpunkt als ihr lieb ist. Dabei besteht immer die Gefahr den Familiengeist zu enttäuschen und ihre Stellung auf der Himmelsburg für immer zu verwirken. Zusätzlich möchte sie mit Thorn nicht mehr als nötig zu tun haben, wobei dieser sich aufrichtig um eine Versöhnung mit ihr bemüht. Als Menschen auf der Himmelsburg verschwinden bittet man Ophelia um Hilfe. Mit ihrem Animismus kann sie Dinge lesen und so vielleicht herausfinden, wo die verschwundenen Menschen sind. Eine riskante Ermittlung beginnt. Aber es ist ein Risiko, denn Ophelia ist auf der Himmelsburg nicht mehr ihres Lebens sicher. Wem kann sich vertrauen, wem nicht? Meine Bewertung: Im Gegensatz zum ersten Teil, wo recht wenig spektakuläres passiert, geht es in diesem Band richtig heiß her und zwar von Anfang an. Ein wichtiges Detail nach dem andren wird Ophelia offenbart und natürlich ist sie nun als "offiziell vorgestellte Verlobte" viel mehr in der Öffentlichkeit als noch in Band 1. Der Familiengeist Faruk ist von seiner Art nicht einzuordnen. Ist er jetzt für Ophelia und Thorn, sind sie ihm egal oder vergisst er sie einfach nur ständig? Auch sein ganzes Wesen ist so instabil, das er jederzeit für jeden eine Gefahr darstellt. Ich finde das wird im Buch ganz gut rüber gebracht und man tappt wie unsere Hauptprotagonistin bei seinen Wesen im Dunklen. Thorn zeigt in diesem Band eine ganz andere Seite. Erst konnte ich ihn nicht leiden, aber so nach und nach freunde ich mich mit ihm an. Auch wenn er so gar nicht zu Ophelia passen will. Nach wie vor ist die ganze Lage am Pol richtig suspekt und man weiß nie so genau, wohin die Geschichte jetzt weitergeht. Aber ich finde das gerade interessant, weil man absolut nicht vorhersehen kann was als nächstes passiert. Meiner Meinung nach ist dieser Teil besser als der erste und wer dort noch Zweifel an der Story hatte bekommt in diesem Buch viel mehr geboten. Interessant in diesem Buch ist auch, das so langsam nach und nach aufgeklärt wird, warum die Welt in so viele "Archen" unterteilt ist. Man erfährt auch viel mehr von den Familiengeistern Die Sprecherin ist die gleiche wie im ersten Hörbuch. Sie ist etwas ruhiger von ihrer Stimme her und verkörpert ziemlich gut die Ophelia von ihrer ganzen Art her. Das ist sehr stimmig kommt, aber manchmal auch etwas fad daher. Der Hörgenuss wird aber dadurch nicht getrübt, er nimmt einen mit in die Welt von Ophelia und dem Pol und das ist alles was der Hörer braucht. Ich finde im Hörbuch keine Skizze zur Himmelsburg, wie man sie vielleicht im Buch hat, das ist etwas schade, dann kann man sie sich einfach besser vorstellen.

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Vita

Christelle Dabos

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben, vor allem innerhalb der Internet-Autorengruppe „Plume d'Argent”. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus „Die Spiegelreisende” im Internet. 2016 erhielt sie für Band 1 „Die Verlobten des Winters” den Preis des Jugendbuchwettbewerbs von Gallimard Jeunesse, später den „Prix de l'Imaginaire”, einen Preis für phantastische Literatur. Mittlerweile sind in Frankreich zwei weitere Bände erschienen, und Christelle Dabos hat soeben den Abschluß der Tetralogie fertiggestellt.

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Laura Maire

Laura Maire, die zweimalige Preisträgerin des Deutschen Hörbuchpreises als „Beste Interpretin“ kann zarte, leise Töne anschlagen, aber wenn es darauf ankommt, sich voller Energie und Dynamik durchsetzen.

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