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Die große Liebe

Gekürzte Lesung mit Hanns-Josef Ortheil

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€ 8,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-1840-5

Erschienen:  09.02.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, Taschenbuch, eBook (epub)

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Eine Geschichte der Sinne

Hanns-Josef Ortheil erzählt von der leidenschaftlichen Liebe eines Paares, das sich an der italienischen Adria-Küste kennenlernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, recherchiert dort für einen Film über das Meer, sie ist Meeresbiologin und leitet ein Forschungsinstitut. Er hat sich gerade aus einer längeren Beziehung gelöst, sie ist mit einem Institutskollegen verlobt. Beide sind fasziniert vom Wasser, seinen Farben, Gerüchen, und bereits über ihrer ersten Begegnung liegt eine eigentümliche Magie. Sie können den anderen nicht mehr aus den Augen lassen und erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind. Zuerst langsam, dann mit rapide wachsender Intensität gehen sie ihrer Leidenschaft nach und versuchen ihre Liebe gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu behaupten.

Eine Geschichte der Sinne und ihrer Inszenierungen. Blicke, Berührungen und Stimmen verdichtet Ortheil zur Ästhetik einer einzigartigen Annäherung, der sich dieses Paar mit allen seinen Gefühlen hingibt. Gelesen vom Autor.

(Laufzeit: 5h 57)

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

Hanns-Josef Ortheil (Autor, Sprecher)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meist gelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

28.05.2018 | 20:00 Uhr | Geldern

Lesung
auch aus dem Buch: "Der Typ ist da"

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Mehr Infos

Musikschulen des Kreises Kleve e.V.
Weseler Str. 7
47608 Geldern

29.05.2018 | Düren

Lesung und Gespräch

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Mehr Infos

Schloss Burgau
Von-Aue-Straße 1
Winkelsaal
52355 Düren

Weitere Informationen:
Kunstförderverein Kreis Düren e. V.
52351 Düren

06.06.2018 | Hamburg

Lesung

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Literaturhaus
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Tel. 040/22702011, info@literaturhaus-hamburg.de

15.06.2018 | 20:00 Uhr | Trier

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Vorprogramms zur Peter-Wust-Preisverleihung
Teilnahmebeitrag: 15 €
Anmeldung unter Tel. 0651 993727 -13

weitere Informationen und Reservierung

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Robert Schuman Haus
Auf der Jüngt 1
54293 Trier

Weitere Informationen:
Katholische Erwachsenenbildung Trier
54290 Trier

16.06.2018 | 10:30 Uhr | Trier

Peter-Wust-Preisverleihung

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Bischöfliches Priesterseminar
Jesuitenstraße 13
Promotionsaula
54290 Trier

Weitere Informationen:
Katholische Erwachsenenbildung Trier
54290 Trier

19.06.2018 | 20:00 Uhr | Göttingen

Lesung und Gespräch

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Mehr Infos

Literarisches Zentrum Göttingen e.V.
Düstere Straße 20
37073 Göttingen

29.06.2018 | 18:00 Uhr | Lübeck

Lesung
im Rahmen des Schleswig Holstein Festivals

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Brahms Institut
Jerusalemsberg 4
23568 Lübeck

Weitere Informationen:
Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival
23552 Lübeck

04.07.2018 | Celle

Lesung

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Mehr Infos

27.09.2018 | Darmstadt

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

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Stadtkirche Darmstadt
An der Stadtkirche 1
64283 Darmstadt

21.10.2018 | 11:00 Uhr | Wissen

Lesung und Gespräch

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kulturWERKwissen gGmbH
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

07.12.2018 | 19:30 Uhr | Köln

Lesung
Auf Spurensuche in Rom. Die Recherchen zum Goethe-Roman "Faustinas Küsse"

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Kulturquartier der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstr. 29-33
50667 Köln

Tel. 0221 / 221 - 313 56, rjm@stadt-koeln.de

Originaltitel: © 2004 Luchterhand Literaturverlag. (P) Südwestrundfunk 2004

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 357 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1840-5

€ 8,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  09.02.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ortheil kappt die Spitzen

Von: Tanja Jeschke  aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Die große Liebe. Es gibt sie noch in Hollywood, in Kitschromanen und in unseren Fantasien. In der Literatur aber ist man bemüht, die sogenannte Realität abzubilden: die Liebe in der Beziehungskiste, die Liebe als Affäre, die Liebe als Ding der Unmöglichkeit. Und wo sie doch einmal groß ist, muß sie enden, meistens tragisch, verwickelt und verzwickt, wie es sich für gute Literatur gehört. Nur Hanns-Josef Ortheil ist da anderer Meinung. Er hat seinem neuen Roman demonstrativ den Titel „Die grosse Liebe“ gegeben und hört erst auf Seite 317 auf, den Leser von ihrer Existenz, d.h. von seiner Geschichte zu überzeugen. Tatsächlich, Liebe und Literatur sind sich in vielem verwandt, bei beiden kommt es auf das Wie an. Das Was ist doch immer dasselbe und Nebensache und rasch angerührt. Hier ein Mann, da eine Frau, dazu eine Situation. Auch Ortheil hat für sein Was ein so gebräuchliches Rezept gewählt, dass der Leser sich nach den ersten Seiten fast brüskiert fragt, ob er hier nicht vielleicht doch Kitsch serviert kriegt: Italien, Sonne, Sand und Meer, la dolce vita, ein freier Mann, eine schöne gebräunte Frau mit roten Haaren und grünem Kleid, köstliche Fischgerichte, eisgekühlte Aperitifs, auf jeder Seite eine Flasche Weißwein - das Leben: ein Genuß! Aber dieser Genuß steigt weder zu Kopf noch verebbt er. Der Ich-Erzähler, ein Münchner Fernsehredakteur, schafft es nämlich immer, seine Geschichte mit einer nüchternen, sprachlich ausgewogenen Erzählweise über Wasser zu halten. Seine Beobachtungen bleiben präzise, seine reizvoll am Meer orientierten Interessen gewahrt, die vielen Eindrücke seiner angeregten Sinne auf angenehme Weise nachvollziehbar.
Es ist überhaupt sehr angenehm, dieses Buch zu lesen, nicht nur, weil die italienische Adria in ihren schönsten Farben zum Leuchten gebracht wird, sondern vor allem, weil man es, der eigenen hartnäckigen Skepsis zum Trotz, n i c h t mit Kitsch zu tun hat, sondern mit der Wirklichkeit einer großen Liebe, der man ein wenig über ihre glücklichen Schultern schauen darf. Ihre Dramaturgie ist einfach: Ortheil kappt die Spitzen. Wo es gefährlich zu werden scheint, passiert schließlich nichts. Die Spannung wird geschickt aufgebaut, aber dadurch, daß Ortheil die erwarteten Bedrohungen im Sande verlaufen läßt und die Nebenbuhler nur wütend fuchteln, aber niemals zustechen, mündet alles mit souveräner Leichtigkeit in der Liebesbeziehung, die keiner Katastrophe bedarf, weil sie eben ewig ist und bleibt.
Schwächen hat das Buch auch: wie jede große Liebe redet sie ein bisschen zu viel über sich selbst. Die Tatsache, dass es sie ja offensichtlich doch gibt, wird zelebriert, ein bisschen, nicht schlimm. Als Franca am Schluß dann wirklich nach München kommt, sind alle Fragen aufs Schönste beantwortet - und der Vorhang offen.

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