VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Gekürzte Lesung mit Annina Braunmiller-Jest

Kundenrezensionen (42)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3803-0

NEU
Erschienen: 13.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Video

  • Links

  • Service

  • Biblio

Nur wer sich verliert, kann sich auch finden ... Der Bestseller aus Italien

Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird …

Gefühlvoll und mit viel Charme gelesen von Annina Braunmiller-Jest.

Wussten Sie, dass Salvatore Basile davon träumt, einen kleinen Buchladen mit angeschlossener Bar zu eröffnen? Zum Interview

Salvatore Basile (Autor)

Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica in Mailand. Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist sein erster Roman.


Annina Braunmiller-Jest (Sprecherin)

Annina Braunmiller-Jest, 1985 in Augsburg geboren, absolvierte eine Musicalausbildung an der Stage School Hamburg und arbeitet als Sprecherin und Schauspielerin. Als deutsche Stimme von Bella Swan in den Biss-Verfilmungen und den Hörbuch-Lesungen wurde sie einem großen Publikum bekannt.

Aus dem Italienischen von Elvira Bittner
Originaltitel: Lo strano viaggio di un oggetto smarrito (Garzanti, Milano 2016)
Originalverlag: Blanvalet HC

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 428 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3803-0

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 13.03.2017

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Buchempfehlung: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Von: Juli Datum: 16.05.2017

zufallsmoment.de/

„Es ist verrückt, alle Rosen zu hassen, nur weil eine Rose dich gestochen hat, alle Träume aufzugeben, nur weil einer sich nicht erfüllt hat.“

Diesen Spruch von Antoine de Saint-Exupéry stellt Salvatore Basile seinem Buch „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ vorweg und gibt damit schon den roten Faden seines Romans, den er 2016 in der Verlagsgruppe Random House GmbH veröffentlichte, vor.

Was würdest du tun, wenn der Mensch, den du am meisten liebst, dich im Stich lässt? Wenn deine Mutter dich schon als Kind verlässt, dein Vater zu trinken beginnt, dein bester Freund wegzieht? Michele Airone, dem italienischen Protagonisten des Werkes ist genau das geschehen. Im Epilog wird beschrieben, wie er das letzte Mal seine Mutter sieht, bevor sie sich mitsamt seinem Tagebuch in einen Zug setzt und für immer verschwindet. Er ist zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt und hat sie bis zu seinem 30. Lebensjahr, in dem die eigentliche Handlung startet, nie wieder gesehen. Die Verletzung sitzt tief. Sein Vater ist ihm keine große Stütze, er ist verbittert und zerbricht an dem Verlust, trinkt immer mehr und vergnügt sich regelmäßig mit Prostituierten. Das Einzige, was ihm Sicherheit gibt, ist die tägliche Routine und die ihn umgebenden Gegenstände. Als Micheles Vater stirbt, erbt er den Beruf des Zug- und Bahnhofwarts von Miniera di Mare sowie die Wohnung, die ihm deshalb zur Verfügung gestellt wird und kommuniziert schlussendlich so gut wie gar nicht mehr mit anderen Menschen. Er sammelt die Gegenstände, die Menschen im Zug vergessen haben in seiner Stube, sortiert sie säuberlich und erfreut sich an ihnen. Diese Sachen können Michele nicht verletzen, sie geben ihm das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Er unterhält sich mit ihnen und lebt mit ihnen zusammen. Sie werden schon zu Beginn der Handlung personalisiert, denn sie warten auch auf ihn, wenn er von der Arbeit kommt. Diese Routine würde wohl bis an Micheles Lebensende so weitergehen…

Bis eines Tages Elena in Micheles Lebens tritt. Sie hat im Zug einen Gegenstand verloren, eine Puppe mit Namen Milú, die sie eines abends wieder abholen möchte. Michele ist zunächst vollkommen überfordert, noch nie wurde etwas wieder von ihm abgeholt und zudem hat Elena eine sehr offene fast schon übergriffige Art, sich in sein Leben zu drängen. Er verletzt sich an seinem in der Zwischenzeit verbrannten heißen Essen und Elena verarztet ihn. Am nächsten Morgen scheint er sie zu vermissen und auch sie möchte sich mit ihm wiedertreffen. Zunächst um ihn darüber zu befragen, warum er die Gegenstände nicht im Fundbüro abgibt aber auch, um mit ihm zu essen. Michele jedoch bekommt Panik, zu groß ist seine Angst davor, wieder verletzt zu werden und schließt sie aus. Und plötzlich findet er sein altes Tagebuch in einem seiner Züge wieder. Noch ein Punkt, der sein routiniertes eingeigeltes Weltbild erschüttert und eine massive Veränderung herbeiruft.

So nimmt Michele doch wieder Kontakt zu Elena auf, um sie zu dem Tagebuch zu befragen. Sie ist zwar zunächst enttäuscht, weil sie sich mehr erhofft hat, unterstützt ihn jedoch und schlägt vor, dass Michele anfängt, seine Mutter zu suchen. Stück für Stück beschleicht dem aufmerksamen Leser auch das Gefühl, dass auch mit Elena etwas nicht stimmt, dass auch sie ein Geheimnis mit sich herum trägt, dass es zu lüften gilt. Und so macht sich Michele entgegen seines jahrelang eingeübten normalen abweisenden Verhaltens auf den Weg, um seine Mutter zu finden. Auf seiner Reise begegnen ihm die verschiedensten Menschen. So begegnet er wunderbar netten Menschen, die ihn einladen, sich seine Geschichte anhören und ihn unterstützen aber auch Gaunern, die es nur auf sein Geld abgesehen hat. Er trifft einen ein blindes Mädchen, dass ihn ganz genau mustert, einen griechischen Ganoven, mit dem er ein Autoabenteuer unternimmt und schließlich einen alten Bekannten, der ihm eine ganz neue Sicht auf das Leben zeigt. Schlussendlich bekommt er einen entscheidenden Hinweis von Elena und macht sich in ein entlegenes Dorf auf, um seine Mutter zu finden. Was er dort findet, überrascht ihn jedoch enorm und lässt sein bisheriges Leben in einem ganz neuem Licht erscheinen.

Zum Autor

Salvatore Basile ist ein 1955 in Neapel geborener Drehbuchautor und Regisseur, der heute in Rom lebt und arbeitet. Das vorgestellte Buch ist sein erster Roman, den er mit 59 Jahren zu schreiben begann. In einem Interview mit ihm erfährt man, dass der Anlass zum Werk keine autobiografische Elemente enthält, Basile selber hatte eine sehr glückliche Kindheit, seine Inspiration war ein Artikel über einen im Zug vergessenen Gegenstand. Lediglich Pepe, Micheles Schulfreund wurde von einem der Schulfreunde Basiles inspiriert und die Tatsache, dass Michele erst sehr spät loszieht, seine Mutter zu suchen und sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Es wird daher nicht weiter überraschen, dass ich die Geschichte eines Mannes erzähle, der mit seinem Leben spät dran ist, verlorene Gegenstände sammelt und endlich beschließt, auf die Reise zu gehen, um seine Mutter zu suchen, die zwanzig Jahre vorher verschwunden ist.

Basile ist großer Fan des Autors Haruki Murakami, von dem ich auch schon einige Bücher gelesen habe. Hierbei wurde mir klar, woher Basiles Interesse für idyllische, märchenhafte Elemente und die Suche des Einzelnen nach dem Inhalt des Lebens, herkomm könnte. Jedoch ist der Inhalt des hier vorgestellten Romans nicht so fantastisch und absurd wie der beispielsweise in „Kafka am Strand“, ganz im Gegenteil die Gedankengänge sind logisch und nachvollziehbar, lediglich das Ende mutet dann doch etwas zu blumig an.
Mein Fazit

Dieses Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Nicht nur das Cover ist dezent und farblich sehr ansprechend gestaltet. Und auch der Autor malt sprachlich wunderbare Bilder, so wird die Verletzung Micheles mit der eines Kriegers oder das erste Eintretens Micheles in die Welt der anderen Menschen mit dem Bau eines Mosaiks verglichen. An einigen Stellen stoppt er die Handlung und erzeugt Atmosphäre, je nachdem wie sich Michele führt extreme Einsamkeit und Eintönigkeit oder Zugehörigkeit. Auch durch die Synästhetik, die Elena in Micheles Welt bringt, erweckt der Autor eine sinnliche Vorstellung im Leser. So hat mich Micheles Schicksal Stück für Stück immer mehr berührt. Ich fieberte mit und fragte mich, wie ich wohl mit solchen Verlusten umgehen würde, was aus mir werden würde. Auch wenn Elena anfangs etwas aufdringlich und aufgedreht erscheint, schließt man ihre offene Art Stück für Stück immer mehr ins Herz und scheint fast die gleichen Fragen zu stellen wie ihre Schwester Milu, mit der sie regelmäßig Dialoge führt.
Interessant sind auch die eingeschobenen Tagebuchzitate des jungen Micheles in sehr kindlicher Sprache, die zeigen, wie naiv und verletzlich Micheles Welt war aber auch, mit welchen Dämonen seine Mutter wohl gekämpft hat. Innerlich scheint er ihren Abschied schon geahnt zu haben aber äußerlich wehrt er sich mit allen Mitteln dagegen.
Und obwohl die eigentliche Romanhandlung nur 10 Tage dauert, scheint man am Ende Micheles ganzes Leben zusammengefasst zu haben. Am Ende bleibt dem Leser nun, ihm fortan ein glückliches weiteres Leben zu wünschen und das von ganzem Herzen.

Fazit

Ich kann für das Buch eine absolute Kaufempfehlung geben für Leser, die sich gerne in romantisierte Welten träumen und es mögen die Geheimnisse und Hintergründe der Menschen für Handlungen und Entscheidungen zu ergründen.

Ein sehr grandioses Buch , mit großen Gefühlen...

Von: Lotti Datum: 15.05.2017

https://lottisbuecherwelt22.wordpress.com

Titel: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
Autor :Salvatore Basile
Seiten: 350
ISBN:978-3-7645-0600-1
Kosten: D- 19,99
Erschienen: 3.03.2017
Verlag: Blanvalet


Autor
Salvatore Basile lebt heute in Rom , dort arbeiet er als Drehbuchautor und Regisseur . Unter anderen lehrt er auch seit über 10 Jahren , kreatives Schreiben in Mailand. Sein erster Roman ist "Die wundersame Reise eines verloenen Gegesntands ". Geboren wurde Salvatore Basile in Nepal .


Klappentxt
Ein junger Mann, der vergessen hat, was es heißt, geliebt zu werden. Eine junge Frau die einen Pakt mit dem Schiksal geschlossen hat- gemeinsam überwinden sie alle Hindernisse und holen sich die Hoffnung zurück

Inhaltsangabe

Michele ist 30 Jahre alt, er arbeitet und lebt auf dem Bahnhof. Ein Zug, der Morgens abfährt und Abnds wieder zurück kommt. Mehr hat Michele nicht, sein Tag ist durchstrukturiert und immer gleich. Abends, wenn er den Zug durchgeht, sammelt er alle verlorenen Gegenstände ein, und behält diese. So lernt er auch Elena kennen. Sie verlor einen , für sie wichtigen, Gegenstand . Sie ist eine quirlige und aufgeweckte junge Frau. Ganz anders, als der sehr zurück gezogene Michele.
An einem Abend findet Michele einen Gegenstand der ihn zurück in die Vergangenheit wirft, und Reise auf den Spuren seiner Vergangenheit beginnt, mit dabei- Elena.

Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und Detailiert. Es ist fast schon eine Poesy für sich. Die Stimmung und sehr Emotional, schwer, belastend aber doch wiederrum ganz leicht. Eine Mischung aus langen und kuzen Sätzen, macht das lesen relativ einfach. Die Wortwahl allerdings, regt zum Nachdenken an .

Aufmachung
Das Cover isr sehr schön, in wunderschönen pastelltönen . Die Gestaltung ist passend zum Inhalt. Wenn man den Schutzumschlag entfernt, kommt einem eine wunderschöne Mint-Farbene, Farbe entgegen.

meine meinung
Dieses Buch hat mich auf sämtlichen Ebenen berührt. Der Protagonist, Michele, hat mich immer an Mr.Bean erinnert, nicht auf der lustigen Eben. Er ist sehr ruhig, in sich gekehrt und lebt in seiner eigenen Welt. Das einzige was er hat, sind seine gefunden Gegenstände aus dem Zug.
Dann ist da Elena, eine unglaublich aufgedrehte und verrückte Person. Beim lesen ging sie mir manchmal ziemlich auf die nerven. Sie redet wie ein Wasserfall und ohne Punkt und Komma. Aber es passte.

Die Geschichte nimmt einen auf eine ganz besondere Reise mit, Michele ist (ACHTUNG SPOILER) auf der suche nach seiner Mutter, die ihn im Kindesalter verlassen hat. Sie hat nur sein rotes Tagebuch mitgenommen. Dieses findet Michele im Zug wieder, und macht sich auf die Suche.( SPOILER ENDE) Dabei trifft er ganz unterschiedliche Menschen, erfährt böse, sowie tolle Dinge. Man kann richtig spüren, was für eine Überwindung es für ihn war diesen Schritt zu wagen, dies hat er Elena zu verdanken.
Ich habe Emotionoal so mitgefiebert. Es gab wenige Zeilen die mich zum lachen gebracht haben, es ist eher ein Buch zum Nachdenken, in sich zu gehen und über sein eigenes Leben nachzudenken.
Dieses Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Durch den sehr Poethisch angehauchten Schreibstil von Salvatore Basile, muss man sich oft doch schon sehr konzentrieren. Aber es passt , Der Schreibstil passt zu den Protagonisten und diese passen perfekt in die Geschichte .

Fazit
Dies ist eine Kaufempfehlung, ein ganz tolles Buch. Ich glaube entweder liebt oder hasst man dieses Buch , denn es ist, etwas ganz außergewöhnliches , wie auch der Titel. Ein grandioses Buch!

Das Buch bekommt 5 von 5 Sternen ♥

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Annette Bibel aus Nürnberg Datum: 28.03.2017

Buchhandlung: Gostenhofer Buchhandlung

Von einem, der auszog, die Angst zu besiegen und die Liebe zu finden - alles fügt sich in diesen märchenhaften Romanfür Michele, der endlich beginnt zu leben! Schön!!

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 27.03.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Bereits nach den ersten paar Seiten war ich gefesselt von diesem Buch.

Eine abenteuerliche, dramatische und sehr emotionale Reise beginnt. Dieser Roman hat mich so was von gefesselt und begeistert!! Konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Mein Frühjahrshighlight 2017!!

Voransicht