Elefanten vergessen nicht

Ein Hercule-Poirot-Krimi

(2)
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War es Mord oder war es Selbstmord?

Hercule Poirot wird von seiner Bekannten Ariadne Oliver um Rat in einem längst vergangenen Fall hinzugezogen. Die Eltern ihrer Patentochter Celia wurden vor zehn Jahren tot in einer Höhle aufgefunden und man wußte nicht ob sie ermordet wurden oder Selbstmord begangen haben. Celia will endlich die Wahrheit wissen, Die beiden Privatdetektive befragen alte Bekannte der Familie, denn Elefanten vergessen nichts. Und natürlich ist es Hercule Poirot, der schließlich alle Fäden verbindet und den Fall lösen kann.

Gelesen von Martin Maria Schwarz.

(Laufzeit: 5h 50)


Originaltitel: Elephants Can Remember (Agatha Christie Ltd.)
Originalverlag: Scherz Verlag
Hörbuch Download, Laufzeit: 5h 51 min
ISBN: 978-3-8445-3304-0
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend und charmant!

Von: Geschichtentänzer

17.09.2019

Sammelleidenschaften sind etwas schönes. Vor allem, wenn sie Agatha-Christie-Hörbücher betreffen. Meine persönliche Sammlung umfasst inzwischen einige Hörbücher der Grand Dame der Kriminalgeschichten und deswegen durfte das neu erschienene Hörbuch „Elefanten vergessen nicht“ natürlich nicht fehlen. Der Klappentext wirbt mit der Frage „War es Mord oder Selbstmord?“, was direkt meine Aufmerksamkeit erregte. Doch es wird noch besser: Denn hier ermittelt nicht nur Hercule Poirot, sondern auch seine Freundin Ariadne Oliver. Gemeinsam sorgen die beiden für die perfekte Chemie in diesem Hörbuch, das nicht nur spannend, sondern auch sehr humorvoll ist: Absolute Empfehlung! Klappentext Hercule Poirot wird von seiner Bekannten Ariadne Oliver um Rat in einem längst vergangenen Fall hinzugezogen. Die Eltern ihrer Patentochter Celia wurden vor zehn Jahren tot in einer Höhle aufgefunden und man wußte nicht ob sie ermordet wurden oder Selbstmord begangen haben. Celia will endlich die Wahrheit wissen. Die beiden Privatdetektive befragen alte Bekannte der Familie, denn Elefanten vergessen nichts. Und natürlich ist es Hercule Poirot, der schließlich alle Fäden verbindet und den Fall lösen kann. Meinung Es gibt so viele Faktoren, die für das Hören der alten Krimi-Geschichten von Agatha Christie sprechen. Ich liebe die Bücher der Britin sehr und freue mich immer, wenn ich gemeinsam mit Hercule Poirot oder Miss Marple ermitteln darf. Allerdings habe ich inzwischen eine wahre Passion zu den dazugehörigen Hörbüchern entwickelt. Die Geschichten sind einfach immer spannend, sie sind charmant (, auch weil sie in einer völlig anderen Zeit spielen), sie sind vielseitig und man kann in ihnen versinken. Letzteres gelingt mit dem Medium des Hörbuchs besonders gut, denn gute Sprecher machen die Christie-Hörbüchern mit ihren akkuraten Betonungen und Sprechweisen zu kleinen Schätzen. So ist es auch bei „Elefanten vergessen nicht“. Doch hier kommen noch ein paar clevere Kleinigkeiten hinzu. Allein der Titel ist eine Erwähnung wert, denn er ist einfach perfekt. Der Satz fällt im Hörbuch selbst wirklich oft, doch er passt auch wie die Faust aufs Auge. „Die Elefanten“ sind all die alten Damen, die selbst im Kontext der Geschichte bereits alt sind und immer viel getratscht haben. Deswegen wissen sie auch über viele Dinge Bescheid. Und so ergibt sich ein ungewöhnlicher Detektivfall, der beinahe nur durch Indizien gelöst werden kann. Das Puzzle der vielen Befragungen und Informationen zu lösen, obliegt natürlich nur einem: Hercule Poirot. Doch er bekommt Unterstützung in diesem Fall und zwar von niemand geringerem als von der Krimiautorin Ariadne Oliver. Ich kenne Miss Oliver aus anderen Poirot-Fällen und ich muss sagen, dass sie ein sehr wohltuender Charakter für die Poirot-Geschichten ist. Sie mischt den Laden auf und bringt eine neue Perspektive. Ich mag ihre direkte und etwas freche Art. Sie lässt sich von niemandem etwas sagen und ist gleichzeitig erschreckend ehrlich. Ich finde Miss Oliver wirklich erfrischend, denn sie ist so selbstsicher, dass sie auch einen Hercule Poirot mal kritisiert. Gleichzeitig harmonieren beide Detektive einfach gut. Die Mischung der aufgeweckten Autorin und des etwas antiquierten Belgiers ist phänomenal. Im Hörbuch teilen beide sich mit ihren Befragungen auf und finden unabhängig voneinander viele wichtige Dinge heraus. Miss Oliver hat einen gewissen Bezug zu dem Fall, der weit in der Vergangenheit liegt. Poirot wird lediglich um Hilfe gebeten. Die Ermittlungen sind beinahe unaufregend und drehen sich vor allem am Anfang im Kreis. Der Fall liegt beinahe 20 Jahre zurück, was die Ermittlungen erschwert. Doch aufgrund dessen kommen die wichtigen Fakten auch alle erst nach und nach ans Licht, sodass es durchweg spannend bleibt. Besonders erwähnenswert ist an diesen Stellen der spitzfindige Humor, der das ganze Hörbuch begleitet. Sei es Poirot, Miss Oliver oder einer der befragten Elefanten – viele Gespräche sind mit einer humorvollen Note untermauert. So hat man als Zuhörer wirklich eine Menge Spaß. Der Humor ergibt sich zum Teil aber auch durch den Sprecher. Martin Maria Schwarz liest „Elefanten vergessen nicht“ wirklich gut. Auch seine Stimme für Poirot hat mir gut gefallen und dass, obwohl ebendiese so schwer ist. Poirots französischer Akzent kann als Hörer schnell sehr anstrengend sein, doch Schwarz bekommt es wirklich gut hin und man hört seiner tiefen Stimme gern zu. Insgesamt ist die Geschichte, die sich hinter den vielen Verhören versteckt eine sehr interessante. Kurz vor Ende war ich mir der Lösung des Falles sicher und leider konnte man mich auch nicht in die Irre führen. Trotzdem finde ich die Geschichte rundum gelungen. Es gibt viel Platz für die menschlichen Abgründe, gleichzeitig aber auch ein paar nette Nebenschauplätze, die von der Lösung des Falles profitieren. Ein großer Nachteil des Hörbuchs ist allerdings seine Kurzweiligkeit: Mit beinahe sechs Stunden handelt es sich um ein kurzes Hörvergnügen, doch dadurch gibt es auch keine unnötigen Längen und man kann der Geschichte einfach folgen und in ihr versinken. Fazit Ich kann „Elefanten vergessen nicht“ uneingeschränkt empfehlen. Mir haben der Aufbau des Falles, aber auch die viele Verhöre der alten „Elefanten“ wirklich gut gefallen. Des Weiteren ergeben die beiden Detektive eine tolle Mischung, sodass für jeden Hörer etwas dabei ist. Spannung ist definitiv garantiert und diese wird in ein sehr charmantes Umfeld eingebettet. Ich werde diesen Fall jedenfalls nicht so schnell vergessen - vielleicht, bis ich selbst ein Elefant bin. Von mir gibt es die volle Punktzahl, da ich beim Hören mehr als nur Spaß hatte.

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"Ariadne Oliver und Hercule Poirot"

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

19.07.2019

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Elefanten vergessen nicht“ (Hörbuch) von Agatha Christie Die Kriminalschriftstellerin Ariadne Oliver wird auf einer literarischen Nachmittagsveranstaltung von Mrs. Burton-Cox angesprochen. Sie ist die Adoptivmutter von Desmond Burton-Cox. Dieser plant, eine von Mrs. Olivers Patentöchter, Celia Ravenscroft, zu heiraten. Celias Eltern wurden vor 10 Jahren tot aufgefunden und es wurde nie herausgefunden, ob sie ermordet wurden, oder ob sie Selbstmord begangen haben. Mrs. Burton-Cox möchte aber unbedingt vor der Hochzeit ihres Sohnes noch eine Frage beantwortet haben: Hat damals die Mutter von Mrs. Olivers Patentochter Celia den ersten Schuss bei dem Doppelselbstmord der Eltern abgegeben oder war es der Vater, der zuerst seine Frau und dann sich selbst erschoss? Ariadne Oliver macht sich nun gemeinsam mit ihrem Freund, Hercule Poirot auf den Weg in die Vergangenheit, um das Geheimnis zu lösen. „Es ist der Weg der Elefanten, Elefanten könnten sich erinnern – denn Elefanten vergessen nicht.“ Fazit: Hercule Poirot ist neben Sherlock Holmes einer der berühmtesten Detektive der Literaturgeschichte. Agatha Christie, die geistige Mutter des belgischen Detektivs lässt ihn in 33 Romanen und einigen Kurzgeschichten seine grauen Zellen zur Lösung schwieriger Fälle aktivieren. In diesem Fall, wieder einmal gemeinsam mit der sympathischen Ariadne Oliver. Die beiden sind gut befreundet und haben schon in einigen Fällen gemeinsam agiert. Gerade Mrs. Oliver, mit ihren doch sehr eigenwilligen Gedankengängen, lässt Poirot oft verzweifeln und leicht reizbar werden. Doch dieses sehr unterschiedliche Duo gibt dem Krimi einen gewissen Touch Humor mit. Sehr erheiternd ist etwa, dass das Zitat „Elefanten vergessen nicht“ zu einem geflügelten Wort zwischen den beiden Protagonisten wird und es fast bis zur Selbstironie immer wieder von den beiden verwendet wird. Martin Maria Schwarz macht mit seiner angenehmen, ruhigen, facettenreichen Stimme den Krimi zu einem wahren Hörerlebnis. Agatha Christie schafft es mal wieder mich in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte ist wie immer gut durchdacht und die einzelnen Charaktere gut ausgearbeitet. Das Erzähltempo ist durchaus ruhiger, als bei manch anderen Kriminalgeschichten von ihr, vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch ein wenig langatmig, dennoch mangelt es dem Krimi auf keinen Fall an der nötigen Spannung. Ein interessanter Krimi in bewährter „Queen of Crime“ Manier. Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar

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Vita

Agatha Christie

Als "Queen of Crime" wird Agatha Christie, 1890 bis 1976, allein schon wegen ihres gigantischen Publikumserfolges bezeichnet: Die geschätzte Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und "gewöhnlichen Romanen", die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat Christie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa achtzig Kriminalromane und dreißig Bände mit Kurzgeschichten publiziert.
In den 50er Jahren begann sie, ihre Krimistories für das Theater zu adaptieren. Ihr bekanntestes Kriminaldrama The Mousetrap wird noch heute, nach über 40-jähriger Laufzeit, im St. Martin's Theatre im Londoner Westend gespielt.
1971 wurde Agatha Christie eine der höchsten Auszeichnungen Großbritanniens verliehen – der Titel "Dame Commander of the British Empire".

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Martin Maria Schwarz

Martin Maria Schwarz, geb. 1963, ist seit 1996 im Hessischen Rundfunk in Frankfurt tätig. Arbeitet als Moderator und für hr2 Kultur. Daneben hat er sich auch als Interpret von literarischen Texten einen Namen gemacht. Bekannte Hörbuchproduktionen mit ihm als Sprecher sind u. a. „Sieben Jahre in Tibet“, „In einem rundherum tollen Land“ von Frank Mc Court sowie die „Hercule Poirot“ – Krimis von Agatha Christie. Als Autor widmet er sich regelmäßig auch den Themen Wein/Kulinarik und Fußball. So publizierte Hörbücher wie „5 Jahrzehnte Fußball im Originalton“ und „Ich habe fertig“ und gewann im Jahr 2007 den „Prix Lanson“ für Weinjournalisten. Außerdem schreibt er für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

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