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Erkenne die Welt Eine Geschichte der Philosphie
Band 1
Antike und Mittelalter

Ungekürzte Lesung mit Richard David Precht, Christian Baumann

Kundenrezensionen (2)

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€ 15,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2011-8

Erschienen: 12.10.2015
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Die unerschöpfliche Fülle des Denkens – »Er ist der Philosoph, den jeder versteht.« HAMBURGER ABENDBLATT

Im ersten Teil seiner auf drei Bände angelegten Geschichte der Philosophie beschreibt Richard David Precht die Entwicklung des abendländischen Denkens von der Antike bis zum Mittelalter. Kenntnisreich und detailliert verknüpft er die Linien der großen Menschheitsfragen und verfolgt die Entfaltung der wichtigsten Ideen – von den Ursprungsgefilden der abendländischen Philosophie an der schönen Küste Kleinasiens bis in die Klöster und Studierstuben, die Kirchen und Machtzentren des Spätmittelalters. Dabei bettet er die Philosophie in die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen der jeweiligen Zeit ein und macht sie auf diese Weise auch für eine größere Leserschaft lebendig. Ein Hörbuch, das hilft, sich einen tiefen Einblick in die Geschichte der Philosophie zu verschaffen und die Dinge zu ordnen. Tauchen Sie ein in die schier unerschöpfliche Fülle des Denkens!

(Laufzeit: 18h 40)

Richard David Precht (Autor)

Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher wie "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", "Liebe - ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" sind internationale Bestseller und wurden in insgesamt mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung "Precht" im ZDF.


Richard David Precht (Sprecher)

Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher wie "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", "Liebe. Ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" sind internationale Bestseller und wurden in insgesamt mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.


Christian Baumann (Sprecher)

Christian Baumann steht als Schauspieler seit 1996 auf der Bühne, vor allem im Münchner Metropol-Theater, u. a. in dem Kultmusical "The Black Rider" von Tom Waits. Er spielte in dem Kinofilm "Feindliche Übernahme" (Regie: Carl Schenkel), war er im "Tatort", in "SOKO 5113", "München 7" oder zuletzt als Dracula in der ZDF-Reihe "Terra X" zu sehen. Im Bayerischen Rundfunk ist er regelmäßig in Lesungen und Radiofeatures zu hören. Für den Hörverlag liest er mit der Autorin gemeinsam Amelie Frieds "Schuhhaus Pallas", "Das Vermächtnis des alten Pilgers" von Rainer M. Schröder, "Caravan" von Marina Lewycka sowie "Shit happens" von Håkan Nesser.

14.03.2017 | 19:30 Uhr | Köln

Gespräch im Rahmen der "lit.COLOGNE 2017"
gemeinsam mit Peter Wohlleben
Moderation: Andreas Lebert
Eintritt: VVK 13-29 € / erm. 9-25 €
AK: 18-37 €

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Mehr Infos

Gürzenich Köln
Martinstraße 29-37
50667 Köln

Weitere Informationen:
lit.COLOGNE GmbH
50677 Köln

Hörbuch Download, Laufzeit: 1120 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2011-8

€ 15,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 12.10.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Erkenne die Welt

Von: Karthause Datum: 03.08.2016

https://karthause.wordpress.com/

An dieser Stelle möchte ich keine philosophischen Inhalte diskutieren, sondern über die Wirkung des Buches auf mich berichten.

Erkenne die Welt stand weit oben auf meinem Wunschzettel, dennoch wagte ich mich nur mit einer gehörigen Portion Respekt daran. Sporadisch hatte ich mich immer wieder intensiver mit der Philosophie befasst, mich jetzt aber mit diesem Sachbuch auseinanderzusetzen, wollte gut geplant sein. Denn Lesen allein ist nicht alles. Es muss schließlich auch verdaut und hinterfragt werden. Dabei kamen eigen Anschauungen auf den Prüfstand und neue Erkenntnisse müssten sich im Alltag bewähren.

Richard David Precht erhebt selbst nicht den Anspruch der Vollständigkeit für sein Werk. Es ist ein gut geordneter Abriss, mehr können die 576 Seiten auch nicht hergeben. Aber zwei weitere Bände zu dieser Geschichte der Philosophie sind ja noch im Entstehen. In diesem 1. Band widmet sich Precht speziell um die Geschichte der Philosophie in der Antike und im Mittelalter.

Vieles war neu für mich, vieles aber auch bekannt, manches wurde in ein anderes Licht gerückt. Aber so geballt und im Zusammenhang betrachtet bekommt der interessierte Laie ein gutes Rüstzeug in die Hand, um die Welt ein wenig besser verstehen zu können. Das Buch ist gut durchdacht, logisch aufgebaut und hochinteressant. Ein wenig bedaure ich es, dass es solch ein allgemeinverständliches Werk nicht gab, als ich als Jugendliche die Welt zu erkennen und zu hinterfragen begann.

Sprachlich hervorragend, flüssig im Stil und sachkundig erzählt

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 05.11.2015

www.rezensions-seite.de

Eine Geschichte der Philosophie in drei Bänden? Und das wie im Plauderton des unterhaltenden Gespräches mitsamt, vor allem, je einer (ausführlichen) Einbeziehung der jeweiligen Zeitströmungen (welche immer einen erheblichen Einfluss auf das Denkgebäude der konkreten Philosophen besaß)?

Precht selbst weist, zu Recht, darauf hin, dass in dieser Aufgabenstellung bei Weitem nicht alle Philosophen, alle zeitgeschichtlichen Strömungen und alle sich auch zerfaserten Denkgebäude in gebührender Form unterbringen lassen werden.

Aber Precht setzt seinen Anspruch auch nicht auf wissenschaftliche Vollständigkeit, nicht auf das Ausloten auch noch letzter Tiefen und Fußnoten der Geistesgeschichte.

Sondern eben auf den klug gewählten Titel: „Erkenne die Welt“.

„Was ist ein gutes Leben“? „Was ist Sinn“? „Gibt es Gerechtigkeit und, wenn ja, wie ist sie möglich“? „Wo steht der Mensch in der Natur und im All“?

Ist die Philosophie dabei als eine Art „exakte Wissenschaft“ zu betrachten oder als eine „Gedankenkunst“? Precht lässt beides gelten, , bezieht immer wieder den einen Denkansatz auf den anderen, auch wenn erkennbar ist, dass er in Stil und Duktus, in Auswahl und Interpretation eher der „Gedankenkunst“ und damit der inneren Aufgabe des subjektiven „Erkennens der Welt“ zuneigt.

Wie sich im Übrigen bereits am ersten der Philosophen zeigt, die Precht ausführlich betrachtet. Thales, der einerseits mathematische Grundregeln aufstellte (und damit der „exakten Wissenschaft“ vielleicht eher zuzuordnen wäre), dieses aber, wie Precht unterhaltsam zudem aufzeigt, eben nicht einem „Vermessend er Welt“ entsprang, sondern dem gedanklichen Überlegen über Struktur und Sinn und „Urelement“ des Lebens und wie dies zusammenhängt. Ebenso, wie bei diesen Betrachtungen deutlich wird, wie wenig wirklich exakt von den Werken gerade der Antike aktuell noch vorliegt und wie auch die Zeitströmungen der Epochen das Denken beeinflusst haben (und vielleicht auch noch Interpretationen hinzugefügt haben).

Wenn dann am Beispiel Plotins noch deutlich wird, dass die Kraft einer ganzen „Welterklärung“ und „Welthaltung“ nicht nur in religiösen Strömungen, sondern auch im philosophischen Denken durchaus vorhandeng gewesen wäre und das Abendland bei einigen anderen Konstellationen von Zufällen vielleicht „plotinisch“ satt „paulinisch“ ausgerichtet wäre, dann spürt der Leser die vielfältigen Strömungen in den einzelnen philosophischen Gedankengebäuden und rückt der Entstehungsgeschichte dieser Denksysteme und ihrer verkörperten Stimmen nahe.

Von der Suche nach dem „Maß aller Dinge“ bis zur „Entzauberung der Welt“, von der Antike bis zu den umwälzenden Gedanken des Mittelalters reicht dabei dieser erste Band der Philosophiegeschichte, von Thales, Plato, Aristoteles, den Neu-Platonikern bis zu Descartes.

Mit je neuen Ideen, teils gegensätzlichen Methoden und Konklusionen, mit teils persönlich heftiger Antipathie untereinander, und dennoch vereint in dem Bemühen, mit der Kraft des Geistes die Welt zu erfassen, dem Chaos eine Ordnung zu entreißen, das freie Fließend es Lebens zu erkennen, zu erklären und zu befördern. Oder eben zu rahmen, zu hemmen, in bestimmte Richtungen zwängen zu wollen.

Durchweg flüssig und verständlich erzählt, auch bei abstrakteren Denkgebäuden nicht die Bodenhaftung verlierend, legt Precht ein kluges, durchaus intellektuell anspruchsvolles Werk vor, dass dennoch sich dem Leser sprachlich nicht verschließt und die wesentlichen Gedankengebäude der Philosophiegeschichte in ihren zentralen Behauptungen, aber auch in ihrer menschlichen Eingebundenheit in die konkrete Zeit vor Augen führt.

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