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Good as Gone Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück.

Ungekürzte Lesung mit Anna Thalbach, Nellie Thalbach

Kundenrezensionen (86)

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€ 18,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2618-9

Erschienen: 27.02.2017
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Spannend, beklemmend, überraschend – gelesen von Anna Thalbach und ihrer Tochter Nellie

Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.

Gelesen von Anna und Nellie Thalbach.

(Laufzeit: 8h 6)

Amy Gentry (Autorin)

Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.


Sprecher

Anna Thalbach ist 1973 in Ost-Berlin geboren und international bekannt als Künstlerin von Film, Fernsehen und Theater. Als Hörbuchsprecherin und Interpretatorin gefragt, wurden ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Hörbuchpreis.

Nellie Thalbach, geboren 1995, gab ihr Kameradebüt bereits 2005 an der Seite von Anna Thalbach und Götz George ("Maria an Callas"). Zusammen mit Großmutter Katharina und Mutter Anna ist sie auf der Bühne, im Fernsehen und bei Lesungen zu erleben.

Übersetzt von Astrid Arz
Originalverlag: C. Bertelsmann

Hörbuch Download, Laufzeit: 486 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2618-9

€ 18,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 27.02.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Diffus erzählt, aber interessant

Von: Janine Gimbel Datum: 26.06.2017

schreiblust-leselust.de/

Vor acht Jahren ist die 13-jährige Julie nachts spurlos aus ihrem Elternhaus verschwunden. Einziger Anhaltspunkt ist die Beobachtung ihrer damals 10-jährigen Schwester Jane, die aus einem Versteck heraus beobachtet haben will, wie Julie von einem Mann mit einem Messer aus dem Haus geführt wurde. Das ist nun acht Jahre her und von Julie fehlt jede Spur. Doch eines Abends steht wie von Geisterhand eine junge Frau vor der Tür der Eltern: Julie! Freudig wird sie wieder in die Familie aufgenommen und umsorgt. Sie scheint Schlimmes erlebt zu haben und berichtet von Verschleppung und jahrelanger Vergewaltigung durch einen mexikanischen Drogenring. Doch Anna, Julies Mutter, beginnt bald an der Geschichte zu zweifeln.

„Good as Gone“ ist toll erzählt! Die Haupthandlung findet in der Gegenwart statt und beschreibt die Geschehnisse aus der Sicht von Anna. Sie ist als Mutter völlig aus dem Häuschen, als ihre jahrelang vermisste Tochter plötzlich vor der Tür steht. Durch Julies Verschwinden ist ein dunkles Loch in ihrem Leben entstanden, das sie nun wieder zu füllen versucht. Doch bald kommen Zweifel an Julies Geschichte rund um die Verschleppung. Warum sollte die junge Frau lügen? Parallel dazu wird die Geschichte des Mädchens rückwärts erzählt. Dadurch kommt man als Leser oder Leserin eventuell schon etwas früher auf die Lösung, das tut dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch.

„Good as Gone“ ist ein sehr ruhiger Thriller, interessant erzählt, aber eben nicht das blühende Leben. Wer actionreiche Kost und Turbulenzen sucht, ist hier falsch. Die Geschichte passiert eher im Zwischenmenschlichen. Manchmal wirkt die Handlung sogar sehr verworren, da beide Stränge in unterschiedliche Richtungen erzählt werden. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht einfach.

Das Gerne verfehlt dieser Roman deutlich, manchmal ist er etwas diffus erzählt, alles in allem aber eine interessante Geschichte!

Spannend, gut aufgebaut aber teilweise irritierend.

Von: Anna Datum: 25.06.2017

https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/

Inhalt

Dem Ehepaar Anna Davalos und Tom Whitaker passiert das Schlimmste, das Eltern geschehen kann: ihre 13jährige Tochter Julie wird entführt und die einzige Zeugin ist die jüngere Tochter Jane. Jede Suchaktion bleibt vergeblich, von Julie fehlt jede Spur. Doch acht Jahre später steht sie wieder vor ihrer Tür. Julie, die verlorene Tochter, mittlerweile 21 Jahre alt, ist wieder da. Die Familie ist überglücklich, bis sich nach und nach Zweifel einschleichen. Ist diese Frau wirklich Julie?

Spannend, gut aufgebaut aber teilweise irritierend. Ein Thriller der anderen Art.

Die Thriller-Lust hat mich schon länger in ihrem Griff und ich habe mir immer mal wieder Leseproben zu Thrillern angesehen, deren Klappentext mich angesprochen haben. Bei „Good as Gone“ war es genauso und ich habe direkt nach der Leseprobe eine Gänsehaut verspürt. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und habe es beim Bloggerportal angefragt. Freundlicherweise wurde mir das Buch auch zugesendet, worüber ich mich herzlich bedanken möchte.

Das Buch beginnt unfassbar spannend, mit einem Prolog, der schildert, wie Jane beobachten muss, dass ihre ältere Schwester Julie entführt wird. Sie sieht das Messer, sie sieht den Mann und sie sieht ihre Schwester, kann aber nichts dagegen tun, dass sie verschleppt wird.
Genau an dieser Stelle habe ich zum ersten Mal eine Gänsehaut gespürt. Wie schrecklich muss sich jemand fühlen, der völlig hilflos zusehen muss, wie die eigene Schwester entführt wird? Vor allem, wenn du noch ein kleines Kind bist. Eine grauenvolle Vorstellung.

Nach diesem wirklich tollen Prolog beginnt die eigentliche Geschichte, die acht Jahre später spielt. Nach und nach werden die Charaktere eingeführt und man bekommt ein Bild von der Familie. Die Ehe scheint nur noch auf dem Papier zu existieren, die Tochter Jane ist so weit wie nur möglich entfernt an einem College und kommt selten zu Besuch. Doch die Sommerferien verbringt sie zu Hause und ihr Begrüßungsessen wird dadurch gestört, dass ihre totgeglaubte Schwester vor der Tür steht.

Schon im ersten Moment hat man als Leser dieses Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmt. Die junge Frau wird zwar genau so beschrieben, wie Julie in etwa aussehen könnte, doch ihre Geschichte, die sie erzählt, wirkt aufgesetzt. Die Polizei schluckt allerdings alles und ist wohl zufrieden diese Fallakte schließen zu können.
Auch die Familie hegt zunächst keine Zweifel, auch wenn sich die vermeintliche Julie teilweise seltsam verhält. Das, was ihr zugestoßen ist, klingt grauenvoll und unmenschlich. Vergewaltigung, Misshandlungen, alles, was man sich aus einem CSI Film vorstellen kann. Als sich dann ein Privatdedektiv an die Mutter wendet und ihr brisante Informationen zukommen lässt, beginnt die Suche nach der Wahrheit. Als Leser jedoch, steckt man schon sehr viel tiefer mit drin.

Das Buch ist sehr interessant aufgebaut. Man durchläuft nicht nur die Gegenwart, in der Julie aufgetaucht ist, sondern begleitet auch die junge Frau auf ihrem Weg. Allerdings rückwärts. Von der Gegenwart an immer tiefer in die Vergangenheit. Erst ganz am Ende erschließt sich dem Leser und den Charakteren, was es mit der Wahrheit auf sich hat und auf eine solche Lösung hätte ich niemals kommen können. Eine furchtbar erschreckende Geschichte, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können.
Die Geschehnisse werden sehr gut von der Autorin erzählt, das Buch lässt sich wirklich sehr locker und leicht lesen und die Spannung, was nun wahr oder nicht wahr ist, lässt das Buch einen Pageturner werden. Trotzdem hatte ich hier und da Probleme mir vorstellen zu können, ob das wirklich so ablaufen kann, wie es im Buch geschrieben steht. Kann so etwas tatsächlich passieren? Es wirkt etwas übertrieben und zu viel gewollt auch wenn ich das Ende so nicht habe kommen sehen und es mir deshalb eine doppelte Gänsehaut verpasst hat.

Mit den Charakteren hatte ich so meine Schwierigkeiten, denn niemand von den vieren war mir besonders sympathisch. Weder die wieder aufgetauchte Julie, die ein einziges Rätsel ist, noch Anna, die Mutter, die lieber alle Probleme in sich hineinfrisst, anstatt mit ihrem Mann zu reden. Oder Tom, der als Vater seine eigenen Geheimnisse zu haben scheint oder die jüngere Schwester Jane, die mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit ihrer Eltern erreichen möchte und sich dabei selbst komplett ins Abseits drängt. Zu keinem konnte ich eine richtige Bindung aufbauen, auch wenn ich am ehesten noch Anna verstehen konnte. Sie erzählt einen Großteil der Geschichte und macht es somit leichter in ihren Kopf zu blicken. Dennoch habe ich mich mit ihr trotzdem nicht sehr verbunden gefühlt.
Fazit

Die Geschichte an sich hat mir sehr großen Spaß gemacht. Die Autorin hat das Buch geschickt aufgebaut und die Spannung konstant hochgehalten. Auch wenn einige Geschehnisse mir etwas zu weit hergeholt waren, hat mich das Ende überzeugen können. Die letzten 50 Seiten haben mir eine einzige Gänsehaut beschert. Auch wenn die Charaktere mir eher Schwierigkeiten bereitet haben, so fand ich die Handlung doch überzeugend.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Stephanie Beck aus Nürnberg Datum: 04.05.2017

Buchhandlung: Bücherwurm Inh. Manuela Mankus

Der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven ist genial! Spannend und packend bis zum Schluss!

Von: Martina Gnerlich aus Potsdam Datum: 04.05.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Hugendubel

Flashbacks führen immer näher an die Wahrheit - erschütternd! Genial!

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