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Gray Kriminalroman

Gekürzte Lesung mit Bjarne Mädel, Christopher Heisler

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2634-9

Erschienen:  15.05.2017
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Dieses Hörbuch hat einen Vogel!

Dr. Augustus Huff, Dozent in Cambridge, hat plötzlich einen Vogel – und ein Problem: Einer seiner Studenten ist beim Fassadenklettern in den Tod gestürzt. War es nur ein tragischer Unfall? Oder Mord? Augustus vermutet Letzteres und geht auf Spurensuche – unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen. Der sprachbegabte Vogel erweist sich als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus bei seinen Ermittlungsversuchen von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der im Labyrinth der altehrwürdigen Universität die richtigen Fragen stellt. Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken.

Gelesen von Bjarne Mädel.

(Laufzeit: 8h 44)

Interview mit Leonie Swann und weitere Schafkrimi-Infos

Leonie Swann (Autorin)

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England und Berlin.


Sprecher

Bjarne Mädel, geboren 1968 in Hamburg, war nach seiner Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam am Schauspielhaus Hamburg tätig. Einem breiten Fernsehpublikum wurde er bekannt durch die Rolle des Berthold „Ernie“ Heisterkamp in der Serie "Stromberg" und als Polizeiobermeister in "Mord mit Aussicht". Seit 2011 spielt Bjarne Mädel die Hauptrolle in "Der Tatortreiniger". Er ist zweifacher Grimme-Preisträger als Bester Hauptdarsteller. Als Sprecher für Hörbücher, Hörspiele und Synchronarbeiten ist er ebenfalls sehr erfolgreich. Für den Hörverlag hat er bereits an mehreren Produktionen mitgewirkt, unter anderem an Sven Regeners "Herr Lehmann" und "Der kleine Bruder".

Christopher Heisler, geboren 1990 in Eutin (Schleswig-Holstein), studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seit 2014 arbeitet er als freischaffender Schauspieler in Berlin. Seine bisherigen Engagements führten Heisler u. a. ans Ballhaus Ost Berlin, an die Volksbühne und an die Münchner Kammerspiele. Er arbeitete mit Lucia Bihler, Vegard Vinge, Ida Müller, Florian Fischer und Agahte Chion zusammen. Darüber hinaus ist er regelmäßig als Sprecher für Sendeanstalten wie RBB, NDR Kultur und MDR tätig.

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 8h 44 min

ISBN: 978-3-8445-2634-9

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  15.05.2017

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Dieses Hörbuch hat einen Vogel!

Von: Wuschel  aus Nußloch Datum: 25.09.2018

nichtnocheinbuchblog.wordpress.com


Meinung:
Dieses Hörbuch habe ich vor ungefähr einem halben Jahr beendet, doch es kommt mir vor wie gestern. Ich wusste damals überhaupt nicht was mich erwartet und hätte ich mich daran erinnert, dass es sich bei der Autorin, um die selbe Person handelt, die auch "Glennkill" geschrieben hat, dann hätte ich das Buch vielleicht auch gar nicht gehört. Denn sie kann so unglaublich gut aus der Sicht von Tieren schreiben, dass ich ein Problem damit habe, mich hineinversetzten zu können.

Zuerst einmal zum den Sprechern: Bjarne Mädel und Christopher Heisler. Ganz ehrlich? Diese Männer kannte ich zuvor nicht, aber sie haben mich überwältigt! Sie haben so unglaublich gut gelesen, dass ich oft das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Sei es nun der Doktor oder das Federvieh selbst. Ich habe sie dank den Herren bei jedem Schritt hautnah begleitet. Besonders gut gefiel mir, wie sie es schafften die Eigenarten der einzelnen Charaktere hervorzuheben, so dass sie wirklich im Gedächtnis blieben. Einfach herrlich!

Auch die Geschichte gefiel mir sehr gut. Wie erwähnt, kannte ich von Leonie Swan bisher nur "Glennkill" und dafür brauchte ich zwei Versuche um es zu lesen. Doch dieses Buch könnte ich vermutlich immer wieder lesen bzw. hören. Huff ist so der typische Dozenten Typ, wie man ihn sich vorstellt. Verplant, charmant, neurotisch, englisch. Gray ist einfach, ja, Gray eben. Da ich keine Papageien kenne, kann ich sonst nicht viel dazu sagen, aber wenn ich einen Papagei hätte, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass er genau wie Gray ist - vielleicht weniger begabt, weil ich gar nicht wüsste, wie ich ihm so viel lehren könnte.

Die Geschichte beinhaltet viel Humor und Witz, dennoch regt sie zum mit rätseln an. Es macht unglaublich viel Spaß die Beiden auf ihrer Suche zu begleiten. Kein Ahnung ob es mir gelesen auch so gut gefallen hätte, aber gehört war es jeden Fall ein absolutes Erlebnis, auch wenn es sich bei meinem Exemplar (leider) um die gekürzte Fassung handelte.

Fazit:
Ein absolutes Hörerlebnis mit einer humorvollen Geschichte über Huff und sein vorlautes Federvieh.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein urkomischer Krimi mit schrulligen Charakteren

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum: 24.08.2018

https://pantaubooks.wordpress.com/

Gray ist der dritte Kriminalroman von Erfolgsautorin Leonie Swann, in dem tierische Ermittler eine Hauptrolle spielen. Diesmal nehmen jedoch nicht Schafe die Fährte auf, sondern der neurotische Cambridge-Dozent Augustus Huff und sein sprechender Papagei Gray. Der ist nämlich Zeuge eines Mordes an seinen Vorbesitzer und hilft Huff dabei, Beweise und Indizien zu sammeln und richtig zu deuten. Dass Gray nur einzelende Worte wie „Uh lala“ oder „Hallo Huff“ sagen kann, erschwert die Sache ungemein. Ein witziger Roman, der zwar meiner Meinung nach nicht ganz die Spannung der vorherigen Bücher halten kann, mich aber aufgrund der schrulligen Charaktere und urkomischen Situationen gut unterhalten hat.
Enttäuscht war ich im ersten Moment jedoch, als ich bemerkte, dass die Geschichte nicht aus der Sicht des Papageis erzählt wird, sondern aus der Sicht seines Besitzers. Trotzdem habe ich beim Lesen gemerkt, dass mir auch das sehr gut gefallen hat und der Geschichte sogar noch Tiefe verleihen konnte.

Protagonisten der Geschichte sind Gray, der Graupapagei, und sein neuer Besitzer Dr. Augustus Huff — und was für ein Gespann die beiden abgeben! Huff ist Dozent und Tutor an der Cambridge Universität und ein Neurotiker durch und durch. Ordnung und Sauberkeit sind seine Lebensinhalte, weswegen seine Wohnung im Wohnheim der Universität tip top ist. Nicht selten rückt er mehrere Male die Gegenstände an seinem Schreibtisch zurecht, kontrolliert dutzende Male, ob seine Zimmertür abgeschlossen ist und wäscht sich unablässig die Hände. Erst wenn er das erledigt hat, kann er einigermaßen entspannt in den Tag starten. Umso härter trifft ihn eine Unregelmäßigkeit, wie beispielsweise der Tot seines Studenten. Hätte er etwas bemerken müssen? Hatte er etwas übersehen? Huff ist ein Protagonist, genau wie ich ihn liebe. Er hat eindeutige Macken, die ihn selbst bewusst sind, ist kein Überflieger oder Angeber, sondern ein sympathischer Freak, den man schnell ins Herz schließt.

"Es war drei Uhr morgens. Cambridge schwieg. Der Mond war hinter der Regenwolke hervorgekrochen, und Augustus Huff räumte im Mondlicht seinen Schreibtisch auf." (S.179)

Graupapagei Gray hingehen scheint den genauen Durchblick zu haben. Gray fand ich als Figur einfach klasse! Dadurch, dass nicht aus seiner Sicht erzählt wird, bleibt er die ganze Geschichte über ein wenig der geheimnisvolle Charakter, der der Geschichte aber immer wieder neuen Schwung verleiht. Aus dem Grund kann ich mir gut vorstellen, dass die Autorin Grays Geschichte vielleicht noch weiterspinnen und eventuell eine Fortsetzung schreiben wird. Das fände ich zumindest toll! Denn ich habe Grays intelligentes Geplapper, das immer in genau den falschen Momenten aus ihm herausbricht, geliebt und nicht selten dann laut gelacht. Obwohl man keine von Grays Gedanken kennt, weiß man, wie intelligent dieser Vogel, und Papageie im Allgemeinen, sein müssen. Denn er plappert nicht nur Worte nach, sondern erkennt auch Farben, Formen und Materialien und kann diese benennen. Eine Studie zur Sprachaneignung von Vögeln finde ich als Thema daher eine richtig interessante Idee für die Geschichte, über die ich auch noch mehr erfahren wollen würde.

"Trotz seiner vielen Bemühungen war er noch keine einzige Erkenntnis weiter. Sicher, irgendwo stimmte etwas nicht, oder besser gesagt: Nicht stimmte, rein gar nichts." (S.202)

Die Story entfaltet sich recht schnell, denn schon der Prolog ist sehr spannend und zieht einen in die Geschichte hinein. Gut gefallen hat mir auch, dass Huff und Gray immer neue Erkenntnisse zum Mord aufdecken, die sie jeweils zu neuen Verdächtigen führen. So bleibt die Geschichte, was die auftretenden Figuren betrifft, sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Es hätte an einigen Stellen noch ein wenig spannender sein können und auch die Auflösung des Falls ging mir etwas schnell, hier hätte es meiner Meinung nach noch ein paar mehr Erläuterungen zum Motiv gebraucht. Trotzdem konnte ich der Handlung bis zuletzt gut folgen und war zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte.

"So einfach! So sauber! Augustus spürte, dass hier Dinge zusammenpassen, zusammenhingen! Er wusste noch nicht, wie, aber sie hingen zusammen! Endlich hatte er seinen roten Faden gefunden – alles, was er tun musste, war, ihn zu entwirren!" (S.252)

Hach, und das Setting! Der Roman spielt in Cambridge, eine Stadt in England, die ich gerne einmal besuchen würde. Sehr detailreich und anschaulich beschreibt Leonie Swann die Universität, den Campus und die Stadt. So, dass man sich, auch wenn man noch nie in Cambridge gewesen ist, trotzdem gedanklich alles sehr gut vorstellen kann. Toll war auch, dass es ein Glossar gibt, das alle wichtigen Namen und Orte, die in der Handlung vorkommen und mit dem Campus zu tun haben, erklärt.

Leonie Swann hat mich von ihrem Schreibstil und ihrer Sprache sofort überzeugt. Die Dialoge, vor allem die einseitigen Unterredungen, die Huff mit Gray führt, sind wirklich schlagfertig und witzig.

Fazit & Bewertung

Gray von Leonie Swann hat mir gut gefallen, für einen Kriminalroman hätte es an manchen Stellen noch spannender zugehen können und auch das Ende war etwas übereilt. Trotzdem fand ich die Protagonisten klasse und die Thematik sehr interessant, sodass ich mich sehr freuen würde, wenn die Autorin ihren gefiederten Ermittler bald wieder auf ein neues Abenteuer schicken würde.
https://pantaubooks.wordpress.com

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Anne Martin aus Bleckede Datum: 19.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Waltraud Hohmann

Es hat großen Spaß gemacht, die Leseprobe zu lesen. Ein tolles Ermittlerpaar - muss unbedingt weiterlesen.

Von: Angelika Kulick Datum: 13.04.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Meinung zu "Gray" von Leonie Swann ist:Eine außergewöhnliche Idee wird hier dargeboten;man möchte unbedingt weiterlesen,da ein gewisser Sog dabei entsteht.Kann man also spannend nennen.Außerdem gefallen mir der menschliche und liebevolle Blick auf diese Gesellschaft und die Übersetzung ins Deutsche.

Nur:"...genug emotionale Tiefe für Selbstmord"?(S.19 in der Leseprobe).Für mich klingt das zu aufgesetzt und unwissend.

So,das war es.

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