Harry Potter und der Orden des Phönix

Ungekürzte Lesung mit Rufus Beck
Ab 10 Jahren
(2)
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Rufus Beck liest Band 5 von Harry Potter

Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je - warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind? Noch ahnt er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Voldemort ausrichten kann...

Gelesen von Rufus Beck.

(Laufzeit: 32h 25)


Hörbuch Download, Laufzeit: 32h 25min
ISBN: 978-1-78110-800-0
Erschienen am  08. November 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Harry Potter, gelesen von Rufus Beck

Leserstimmen

Mein liebster Teil der gesamten Reihe!

Von: paperlove

04.11.2018

"Harry Potter und der Orden des Phönix" war bislang immer mein Lieblingsband der ganzen Reihe und ich war neugierig, ob es mich heute noch immer so begeistern kann, wie damals. Und was soll ich sagen: Ja, das tut es! Und ja, es ist und bleibt weiterhin mein Lieblingsband. Einer der Gründe liegt ja gerade in der Länge des Buches, denn der 5. Band ist das dickste Buch der ganzen Reihe. Was für einige abschreckend wirken kann, bedeutet für mich längere Lesefreude. Obwohl das Hörbuch gefühlt ewig dauert, war ich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt und war überrascht, wie schnell die Zeit rumgegangen ist. Über den Inhalt will ich, wie immer, gar nicht so viele Worte verlieren, denn ich gehe davon aus, dass er den meisten bekannt sein sollte. Mit Umbridge wurde ein neuer Charakter und in meinen Augen der mit Abstand unsympathischste, widerlichste Charakter der ganzen Reihe geschaffen. (Abgesehen natürlich von den üblichen Bösewichten). Rufus Beck schafft es sie durch seine Interpretation noch unsympathischer erscheinen zu lassen und trifft damit voll ins Schwarze. --- Achtung Spoiler!! -- Das Ende und Sirius' Tod ist natürlich eines der traurigsten Ereignisse der ganzen Reihe. Es war berührend, wie sehr Harry diesen Tod getroffen hat. -- Spoiler Ende -- Beim Hören ist mir übrigens aufgefallen, wie viele Dinge für die Verfilmung weggelassen wurde. Ich hätte zum Beispiel gerne gewusst, wie die Thestrale ausgesehen hätten und auch der Besuch im St. Mungos Hospital und das Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus Band 2 hätte ich sehr gerne gesehen. Vermutlich würde der Film heute in zwei Teile aufgeteilt werden, was bei der dicken Buchvorlage auch mehr Sinn gemacht hätte. Alles in allem eine tolle Fortsetzung, an der es absolut nichts auszusetzen gibt. Harry Potter ist einfach Liebe! ♥

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Rezension zu Band 5: Harry Potter und der Orden des Phönix

Von: Emma Zecka

20.03.2015

Auch im fünften Band muss sich Harry einigen Abenteuern stellen: Nicht nur die Tatsache, dass der Dunkle Lord zurück ist, bereitet ihm Sorgen. Auch die neue Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Professor Umbridge, hat sichtlich Freude daran, den Schülern das Leben zur Hölle zu machen und neue Regeln in Hogwarts einzuführen. Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, kam es mir furchtbar langatmig vor. Ich fand es schlimm, lesen zu müssen, wie es den Schülern in Hogwarts ergeht. Mir wäre es lieber gewesen, wenn einige Quälereien aus geblieben wären, oder Rowling auf den ein oder anderen Handlungsstrang verzichtet hätte. Diesmal sehe ich es etwas anders. Zu Beginn der Geschichte findet keine Wiederholung statt. Rowling setzt voraus, dass jeder weiß, wer Voldemort ist, oder was es mit seinen Gefolgsleuten, den Todessern, auf sich hat. Diesmal habe ich erkannt, dass auch die Nebenstränge wichtiger Bestandteil der Haupthandlung ist. Wäre beispielsweise Hagrids Halbbruder nicht in die Geschichte eingeführt worden, hätte er Harry und Hermine nicht aus dem Verbotenen Wald retten können. Auch was die Charakterentwicklung betrifft hat Rowling hier einen Sprung gemacht. In diesem Band wird Harrys Ego auf eine harte Probe gestellt. Seine Freunde Ron und Hermine sind zu den Vertrauensschülern der Gryffindors gewählt worden. Harry ist hin- und hergerissen. Einerseits gönnt er seinem besten Freund Ron das Abzeichen und die damit verbundenen Pflichten. Andererseits fragt er sich, warum man ihn nicht ausgewählt hat. Schließlich ist er Voldemort schon oft gegenüber getreten... Auch in anderen Situationen schafft es Rowling Harrys Zwiespalt glaubhaft darzustellen. Rowlings Schreibstil hat sich in diesem Band, meiner Meinung nach, auch etwas verändert. In den ersten vier Bänden hatte ich den Eindruck, dass sie Harry immer aus einer distanzierten Sicht heraus, beschreibt. Im fünften Band hatte ich das erste Mal das Gefühl, Harry ganz nah zu sein und miterleben zu können, wie er sich fühlt. Auch Rufus Beck hat bei diesem Band wieder wunderbare Arbeit geleistet. Er vergibt den Charakteren deutsche Dialekte. Mr Weasley, Rons Vater, bekommt beispielsweise eine nordisch angehauchte Stimme, während Professor Umbridge, die neue Lehrerin und Ministeriumsmitarbeiterin, einen kalten österreichischen Dialekt bekommt. (Bisher war ich wirklich ein großer Fan von Dialekten und hätte mir im Traum nicht vorstellen können, dass beispielsweise das Österreichische auch kalt klingen kann. Allerdings ist diese Kälte eine wichtige Vorraussetzung um Umbridges Charakter darzustellen). Die Kernaussage des Buches besteht darin, zu erkennen, wie ein Land reagiert, wenn der Krieg droht. Spielt die Regierung mit und unterstützt die Bevölkerung um sich gegen den Feind zu wehren? Oder versuchen sie alles Erdenkliche zu tun, damit die Normalität aufrecht erhalten wird? Rowling führt die wichtigen Mittel in diesem Band wunderbar auf. Außerdem hat sie es geschafft, einer "Fantasyverfechterin", wie mir zu beweisen, dass auch reale Probleme in eine magische Welt übertragen werden können. Was den Gesamteindruck betrifft kann ich nur sagen, dass mich auch dieser Potter-Band wieder überzeugt hat. Mein versprochener Eindruck ist fast noch etwas übertroffen. Ich hatte eigentlich befürchtet, dass sich die Geschichte, wie Kaugummi in die Länge zieht. (Schließlich hatte ich schon einmal versucht den fünften Band zum zweiten Mal als Schwarzschriftausgabe zu lesen. Allerdings hatte ich nur nach wenigen Seiten die Nase voll). Umso überraschter war ich, wie gut ich mit dem Hörbuch zurechtkam. Dieses Buch kann ich daher allen Fantasyfans ans Herz legen. (Allerdings muss beachtet werden, dass man am besten mit dem ersten, oder mit dem vierten Band beginnt).

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Vita

J.K. Rowling

J.K. Rowling, ist die Autorin der erfolgreichen »Harry-Potter«-Reihe: sieben Bände, zwischen 1997 und 2007 veröffentlich, die über 500 Millionen mal verkauft und in 80 Sprachen übersetzt wurden. Die Verfilmungen begeisterten Kinofans weltweit.

Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: »Quidditch im Wandel der Zeiten«, »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« und »Die Märchen von Beedle dem Barden«. 2012 gründete sie »Pottermore«, ein Online-Portal, auf dem Fans neue Texte entdecken und noch tiefer in die Zauberwelt eintauchen können. Ihren ersten Erwachsenenroman, »Ein plötzlicher Todesfall«, veröffentlichte J.K. Rowling 2012. Seitdem folgten unter dem Pseudonym Robert Galbraith weitere Kriminalromane für Erwachsene. Bei der Entwicklung des Theaterstücks »Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei«, das im Sommer 2016 in London Premiere feierte, hat J.K. Rowling entscheidend mitgewirkt. Das Stück basiert auf einer Geschichte von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany, das Skript dazu erschien ebenfalls 2016 als Buch im Handel. Im November 2016 kam J.K. Rowlings »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« als Adaption auf die Kinoleinwand – die Autorin gab damit ihr Drehbuchdebüt.

J.K. Rowling erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den den britischen Ritterorden Order of the British Empireund den Hans-Christian-Andersen-Preis. Sie unterstützt mehrere Wohltätigkeitsorganisationen und Stiftungen und setzt sich für Kinder auf der ganzen Welt ein.

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Rufus Beck

Rufus Beck, Jahrgang 1957, studierte an der Universität Heidelberg Islamistik, Philosophie und Ethnologie, ehe er sich dem Schauspielfach zuwandte. Nach Bühnenauftritten in Heidelberg, Saarbrücken, Tübingen, am Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Köln und Basel ging er von 1988 bis 1994 ans Bayerische Staatsschauspiel in München, und gastiert seitdem an allen großen deutschen Bühnen. 1990 wurde er für die Rolle des Franz Moor in Schillers »Die Räuber« zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. Sein Kinodebüt gab er 1991 in Sönke Wortmanns »Kleine Haie«, erhielt für seine Rolle in »Der bewegte Mann« (1994) den Bambi und wurde für »Jimmy the Kid« (1997) für den Bundesfilmpreis nominiert. In den letzten Jahren drehte Rufus Beck u. a. »Die Wilden Fußballkerle« (2002) und »Räuber Hotzenplotz« (2005). Von 2001 bis 2003 verkörperte er im Fernsehen die Titelrolle in der Krimi-Reihe »Inspektor Rolle«.

1994 ging er das erste Mal auf Deutschland-Tournee mit »Tabaluga« und Peter Maffay. 2003 bis 2004 folgte die zweite erfolgreiche Tournee »Tabaluga und das verschenkte Glück«, bei der er selbst Regie führte, als Co-Autor fungierte und die Rolle des Magiers spielte. Der Schauspieler und Regisseur Rufus Beck ist aber auch ein gefragter Synchronsprecher, der Hopper bei »Das große Krabbeln«, Lord Farquard in »Shrek«, Kater Maribor bei »Bibi Blocksberg« und vielen anderen seine Stimme leiht. Als Sprecher für Hörbuchproduktionen ist er vor allem als die Stimme von »Harry Potter« bekannt und populär geworden. Für den Hörverlag las er u. a. die »Harry-Potter«-Bände von J.K. Rowling sowie »Die Kinder-Uni« von Ulrich Janßen und Ulla Steuernagel und ist in vielen Hörspielproduktionen wie u. a. »Der Herr der Ringe« von J. R. R. Tolkien und »Moby-Dick« von Herman Melville zu hören.

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