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Ich fürchte mich nicht

Ungekürzte Lesung mit Britta Steffenhagen

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€ 20,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-1849-0

Erschienen:  23.07.2012
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Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Buchtrailer & mehr zu Tahereh Mafi und ihrem Dystopie-Romanen

Tahereh Mafi (Autorin)

Tahereh Mafi ist 26 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt "Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm. "Rette mich vor dir" ist der heiß ersehnte zweite Band der Trilogie um Juliette.


Britta Steffenhagen (Sprecherin)

Britta Steffenhagen spielt in verschiedenen Theaterstücken und wirkt als Synchronsprecherin an diversen Filmproduktionen mit. Sie moderiert bei radio eins. Die beliebte Hörbuchsprecherin hat für Random House Audio bereits zahlreichen Hörbüchern ihre Stimme geliehen.

Aus dem Amerikanischen von Mara Henke
Originaltitel: Shatter me (HarperCollins)
Originalverlag: Goldmann

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 525 Minuten

ISBN: 978-3-8371-1849-0

€ 20,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  23.07.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ich fürchte mich nicht

Von: Eves bookish wonderland Datum: 15.01.2018

https://eves-bookish-wonderland.blogspot.de/

Inhaltsangabe:
Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Meine Meinung dazu:
Juliette hat eine Gabe, oder wie sie es sieht, ist sie verflucht. Sie ist seit 264 Tagen allein, in einer Zelle einer Irrenanstalt, eingesperrt. Doch plötzlich bekommt sie einen Zellengenossen namens Adam. Er erinnert sie an einen Jungen aus ihrer Vergangenheit. Der Zellengenosse irritiert sie sehr, denn er stellt ihr Fragen um Fragen und sie fürchtet sich davor, ihm zu nahe zu kommen, denn ihre Berührungen bringt den Menschen nichts als leid. Als sie beschließt Adam zu vertrauen, gerät Juliette in die Hände von Warner, der sie zu seiner Waffe machen will. Juliette beginnt sich zu wehren und kämpft dabei um ihr Leben.
Man reist in diesem Buch in eine unfassbar dystopische Welt, die einen in ihren Bann zieht. Man liest die Geschichte aus der Sicht von Juliette, die zu Beginn ziemlich unentschlossen und unsicher ist. Der Schreibstil ist sehr besonders, da es auch einige durchgestrichene Sätze gibt, die Juliettes Gedanken und Gefühle wiederspiegeln, die sie ihren Mitmenschen jedoch nicht offen zeigt. Aber auch die vielen Wortwiederholungen und Zeilensprünge in einem Satz, lassen das gelesene sehr lebendig wirken. Ich musste mich anfangs erst einmal an diesen außergewöhnlichen Stil gewöhnen, dass ging jedoch schneller als zunächst gedacht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass vielleicht gerade dieser Schreibstil das Buch noch besser gemacht hat, da es sich natürlich auch deswegen von der breiten Masse abhebt.
In diesem Auftakt der Trilogie erfährt man viel über Juliettes tragische Kindheit, in der sie sehr viel Leid erleben musste und man erlebt, wie sie als 17 Jährige nun langsam anfängt, gegen die grausamen Dinge anzugehen und sich neuem zu öffnen und wieder Mut zum Leben findet. Man erlebt eine anfangs unfassbar schwach wirkende Protagonistin, die zunehmend stärker wird.

Fazit:
Eine wirklich spannende Dystopie, ein toller Schreibstil und eine Protagonisten, die sich sehr toll entwickelt.
Ich kann das Buch wirklich empfehlen!
Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sternen.

Eine tödliche Gabe...

Von: Lena von Awkward Dangos Datum: 30.06.2017

awkward-dangos.blogspot.de

♥ Inhalt ♥

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung...

Text: Goldmann


♥ Cover & Ausstattung ♥

Normalerweise ziehe ich immer das gebundene Buch vor, aber ich muss doch gestehen, dass die Taschenbuchausgaben sehr schön sind. Das Buch ist sehr stabil, recht klein und daher auch schön handlich. Das Cover ist mit einer Glanzbeschichtung versehen, also nicht matt, wie man es von den meisten Taschenbüchern gewohnt ist, was ich sehr schön finde. Obwohl ich die Originalcover deutlich lieber mag und eine junge Frau mit wehendem Kleid nicht gerade ein originielles Motiv ist, finde ich die deutschen Cover sehr hübsch gestaltet. Das leuchtend blaue, wallende Kleid hat zwar keinen wirklichen Bezug zum Inhalt, sticht aber vor dem zart graublauen Hintergrund aus Skyline und Wolken deutlich heraus. Es ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in dem die Farben einfach perfekt harmonieren. Auch der Buchrücken ist sehr hübsch gestaltet.


♥ Umsetzung ♥

Tahereh Mafis Trilogie spielt in einer dystopischen Welt, deren Umwelt stark vom Menschen beeinträchtigt wurde. Viele Tiere und Pflanzen sind komplett ausgestorben, die Menschheit bangt ums Überleben. Mittendrin eine junge Frau, ausgestattet mit einer grausamen Gabe, die alle um sie herum in Angst und Schrecken versetzt. Die Geschichte beginnt in der Irrenanstalt, in die Juliette aufgrund ihrer gefürchteten Kräfte eingesperrt wurde. Dort fristet sie ein einsames, auswegloses Leben - bis ihr Adam als neuer Zellengenosse zugeteilt wird...

Das Buch ist größtenteils nicht sonderlich actionreich, wie man es normalerweise von einer Dystopie erwarten würde. Mir gefiel das aber sehr. Schon von der ersten Seite an war ich begeistert, vollkommen in Mafis Welt gefangen und musste einfach immer weiterlesen. Die Geschichte ist sehr emotionsgeladen, fesselnd, mitreißend, eher ruhig, aber man bekommt einen so guten Einblick in Juliettes Psyche, ihre Gedankenwelt, das Leben in der Irrenanstalt, dass man gespannt weiterliest. Die Anstalt fand ich so interessant und erschreckend, sie hätte mir schon als Setting für die Geschichte gereicht. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben dort erfahren und das Zusammenspiel der beiden Charaktere in einer Zelle fand ich auch sehr interessant. Dennoch verlagert sich die Geschichte sehr bald an einen anderen Handlungsort.

In den Händen des Militärs und des skrupellosen Warners findet sich Juliette erneut in Gefangenschaft wieder und wird unfreiwillig zu einem Versuchsobjekt, einer menschlichen Waffe. Man bangt um dieses arme Mädchen und fiebert mit ihr mit, wie sie in dieser grausamen Umgebung besteht und an ihren Idealen festzuhalten versucht. Dabei erfährt man Stück für Stück mehr über die Welt draußen, Juliettes Gabe und durch kurze, gut platzierte Rückblenden auch eine Menge über ihre Vergangenheit. Die Gefühle und Überzeugungen der Charaktere stehen ebenso im Vordergrund wie die Suche nach sich selbst. So steckt auch die Liebesgeschichte voller Emotionen. Es gibt zahlreiche prickelnde wie emotionsgeladene und hochromantische Szenen, die mir mächtig Herzklopfen bereitet haben. Leider nimmt die Liebesgeschichte zwischen Juliette und Adam aber im weiteren Verlauf einen immer größeren Raum ein, sodass die Handlung ungefähr ab der Mitte des Buches recht stark abnimmt. Irgendwann wurde es mir ein bisschen zu viel Liebesgedöns, wenn sich die Charaktere doch eigentlich auf der Flucht befinden. Ab diesem Punkt ging mir vieles auch etwas zu glatt über die Bühne und ein wenig unlogisch/ aufgesetzt wurde es leider auch. Das Ende wiederum hat mir wieder sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr.


♥ Charaktere ♥


Die Handlung wird stark von den vielschichtigen Charakteren und Juliettes Gedankenwelt getragen, in der Realität und Traum desöfteren verschwimmen. Juliette hat bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die eine harte Kindheit hinter sich hat, in der sie aufgrund ihrer Gabe niemand akzeptieren wollte. Die einsame Zeit im Irrenhaus hat sie an die Grenzen ihres Verstandes gebracht, dennoch würde ich sie keinesfalls als verrückt beschreiben. Sie hat so vieles durchmachen müssen und konnte lange mit niemandem reden, da wundert es mich nicht, dass ihre inneren Monologe etwas ausarten, sich ihre Gedanken im Kreis drehen und sie gegenüber anderen und sich selbst so widersprüchliche Gedanken/ Gefühle hat. Juliette erwacht schießlich aus ihrer psychischen Starre, als sie Adam begegnet.

Zwischen Adam und Juliette besteht eine Chemie, die man definitiv spüren kann. Die Liebesgeschichte ist sehr schön und voller Emotionen, lässt beide innerlich aufblühen. Dennoch war er mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Kann man sich wirklich sicher sein, auf wessen Seite er steht, oder bin ich zu paranoid? Jedenfalls ist Adam mir irgendwie suspekt. :D Es ist komisch, aber ich bekenne mich definitiv zu Team Warner. Er ist grausam, spielt seine Spielchen mit Juliette und verhält sich anfangs wie ein Arsch, außerdem scheint er nicht alle Tassen im Schrank zu haben. Trotzdem konnte ich ihn einfach nicht hassen. Er ist skrupellos, ja, aber es werden auch immer wieder Hinweise gestreut, dass er es ebenfalls nicht leicht hatte. Außerdem empfindet er gegenüber Juliette eine Obsession (Liebe?), die ich noch nicht so recht einordnen kann. Ist sie für ihn wirklich nicht mehr als eine menschliche Waffe? Der innere Zwiespalt, in dem er sich scheinbar befindet, fasziniert mich sehr. Warum müssen die Bad Boys auch immer so geheimnisvoll sein? :D

Zum Ende hin tauchen noch einige interessante Nebencharaktere auf, die mich wirklich neugierig auf den zweiten Teil gemacht haben. Nur die brüderliche Beziehung zwischen Adam und James fand ich leider nicht wirklich greifbar. Dafür ist mir Kenji mit seinem anzüglichen Humor umso mehr ans Herz gewachsen.


♥ Schreibstil ♥

Ich habe noch nie einen Schreibstil erlebt, der so sehr im Einklang mit der Geschichte und den Gefühlen der Protagonistin ist, wie dieser. *.* Mafis Worte sind unglaublich fesselnd, berührend und einfach wunderschön. Ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Am Anfang redet Juliette innerlich mit sich selbst, da sie mit niemandem kommunizieren kann, weshalb sich das Buch in großen Teilen als innerer Monolog liest. Es wiederholen sich einige Wörter oder Sätze, da ihre sich Gedanken oftmals im Kreis drehen und viele Gedankengänge, die sie nicht denken möchte oder darf, sind durchgestrichen. Dadurch kam bei mir aber absolut keine Langeweile auf, viel mehr hat mich dieser ungewohnte Stil wirklich fesseln können. Im späteren Verlauf liest sich das Buch dann etwas "normaler", sobald die Handlung in den Vordergrund tritt und Juliette ihre kleine Gedankenwelt verlässt. Das fand ich zwar ein wenig schade, aber sehr konsequent umgesetzt. Dieser eigenwillige, wunderschöne Schreibstil, der von Situation zu Situation mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt ist, rundet das Leseerlebnis meiner Meinung nach sehr schön ab und ist einfach außergewöhnlich.


♥ Fazit ♥

Der Auftakt zur Shatter-Me-Trilogie besticht durch einen einzigartigen, mitreißenden Schreibstil, viele Emotionen, großartige Charaktere und einen interessanter Plot. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Hätte die Story nicht zwischendrin durch die - zu weit im Vordergrund stehende - Liebesgeschichte geschwächelt, wäre meine Wertung wohl noch weitaus höher ausgefallen.^^ Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht!


4/5 ♥

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