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Lady Midnight Die Dunklen Mächte 1

Die Dunklen Mächte (1)

Gekürzte Lesung mit Simon Jäger

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€ 6,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2170-2

Erschienen:  17.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Neues von den „Chroniken der Unterwelt“

Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …

(Laufzeit: 23h 8)

REIHENFOLGE-INFO ZU CASSANDRA CLARE

Die Dunklen Mächte

Chroniken der Unterwelt

Die Geheimnisse des Schattenmarktes

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Cassandra Clare (Autorin)

Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die neue Trilogie Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu einem internationalen Erfolg, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts.


Simon Jäger (Sprecher)

Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. Für den Hörverlag hat Simon Jäger bereits "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams gelesen.

Übersetzt von Franca Fritz, Heinrich Koop
Originalverlag: Goldmann HC

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 1388 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2170-2

€ 6,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  17.05.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Hatte mehr erwartet...

Von: paperlove Datum: 08.04.2018

https://mrspaperlove.blogspot.ch/

Inhaltsangabe:
Als ihre Eltern starben, war Emma Carstairs noch ein Kind, und um sie herum tobte der Dunkle Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute, dass ihre Eltern aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und zusammen mit ihrem engen Freund und Seelenverwandten Julian Blackthorn hat die 17-jährige Emma Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Dort sorgt eine mysteriöse Mordserie für große Unruhe. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen – Zeichen, wie sie auch bei Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie Julian dadurch in große Gefahr bringt … (© Amazon / Goldmann)

Meine Meinung:

-- Achtung enthält Spoiler! --

Ich kann den Hype und die zahlreichen Lobeshymen um die The Dark Artifices Reihe leider weder teilen, noch wirklich nachvollziehen. Gründe dafür gibt es einige. Fangen wir mit den Kritikpunkten an:

Die Story: Der Hauptkritikpunkt besteht sicherlich darin, dass die Story um Lady Midnight recht dürftig ausfällt und innerhalb weniger Sätze erklärt werden kann: In Los Angeles geschehen geheimnisvolle Morde, die nicht durch Menschenhand verübt werden. Emma Castairs und die Blackthorne Kids erfahren bald, dass hinter den Morden eine Person steckt, die irgendeinen bösen Plan verfolgt. Und nun sollen sie herausfinden, wer dahinter steckt und was der Mörder vorhat. That’s it. Ein Buch mit über 800 Seiten lässt sich so kurz und knapp zusammenfassen. Und das nicht etwa, weil die Story so leicht verständlich war, sondern weil sie einfach wenig Fleisch am Knochen hatte.

Die Länge: Der zweite Kritikpunkt geht mit dem ersten einher: Das Buch war einfach VIEL zu lang. Gepaart mit der dürftigen Story wirkte die Handlung einfach unnötig in die Länge gezogen und schaffte es nicht, mich an irgendeiner Stelle zu packen. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach mit halb so vielen Seiten deutlich spannender und kompakter erzählt werden können. Und das ohne, dass irgendein wichtiges, handlungsrelevantes Detail hätte ausgelassen werden müssen.

Die Wiederholungen: Auch dieser Kritikpunkt geht mit den vorherigen beiden einher, denn über 800 Seiten mit nur wenig Handlung müssen irgendwie gefüllt werden. Und das geht natürlich am besten, wenn man sich immer und immer wieder wiederholt. Ich konnte gar nicht mehr zählen, wie oft die Autorin erwähnen musste, dass Emma und Julian Parabatai sind und was dieser Umstand genau bedeutet. Genauso verhielt es sich mit den Beschreibungen von äusserlichen Attributen der Charaktere. Mit der Zeit kam ich mir allmählich veräppelt vor, denn ich musste mich unweigerlich fragen, ob CC ihre Leser für so dumm (oder vergesslich) hält. Ja, Mark Blackthorne hat Locken und ist der schönste Typ auf Erden – I got it!

Die Inkonsequenz der Namen: Zugegeben, bei diesem Kritikpunkt handelt es sich bloss um ein Detail, aber es hat mich so genervt, dass CC bei der Erwähnung der Namen der Blackthorne Kids so inkonsequent vorging. Fast alle Kinder haben einen aussergewöhnlichen Namen, der auf merkwürdige Weise abgekürzt wird und so jeder einen Rufnamen hat. Und trotzdem wechselte CC beim Schreiben immer wieder zwischen dem eigentlichen Namen der Charaktere und ihrem Rufnamen hin und her. Auf mich wirkte das so, als hätte die Autorin nicht bei zwei aufeinanderfolgenden Sätzen denselben Namen verwenden wollen und so eine direkte Wiederholung umgehen wollte. Und das ergab für mich einfach keinen Sinn, wieso sollte Julian seine Geschwister einmal mit dem vollen und einmal mit dem Rufnamen ansprechen?!

Das Ende: Das Ende war einfach nur dumm und diente einzig und allein dafür, künstlich Drama zu erzeugen. Emma findet heraus, dass die Liebe zweier Parabatai schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringt, die sowohl für sie als auch für Julian lebensgefährlich werden könnten. Und deshalb können die beiden nicht zusammen bleiben. Statt ihm das einfach und nachvollziehbar zu erklären, entscheidet sich Emma dafür mit Julian Schluss zu machen und plant dann, ihm eine angebliche Beziehung mit Mark vorzugaukeln. WHAT THE FUCK?! Das ergibt überhaupt keinen Sinn, denn Julian hätte die eigentliche Erklärung sicher sehr viel besser nachvollziehen und akzeptieren können. So macht Emma das Ganze nicht nur unnötig kompliziert, sie entzweit dadurch auch zwei Brüder, die sich gerade erst wieder zueinander gefunden haben. Wie egoistisch und kurzsichtig kann man sein? Ich glaube eine dümmere Möglichkeit Drama zu inszenieren hätte CC sich nicht mehr einfallen lassen können.

Der Fanservice: CC hat es bestimmt nett gemeint und wollte ihre hartgesottenen TMI-Fans zufrieden stellen, aber die ständige Erwähnung von Clary, Jace & Co wirkten auf mich einfach erzwungen und deplatziert. Statt die Namen irgendwie schlüssig in die Erzählung einfliessen zu lassen, wird hier und da immer mal wieder ein Name der alten Crew fallen gelassen und auf irgendeine unglaubwürdige Weise eine Verbindung zu den neuen Charakteren hergestellt. Immer wieder schwärmt Emma wie toll und cool doch Clary und Jace sind, aber warum sie so denkt, wurde nur knapp begründet. Es war kaum übersehbar, dass die Erwähnungen lediglich als „Fan-Service“ dienen sollte. Wenn die alten Charaktere schon erwähnt werden, dann sollte das auch schlüssig und durchdacht erscheinen. Und das ist hier leider nicht gelungen.

Positiv hervorheben möchte ich aber zum Schluss auch noch einen Punkt:
Diversity: Ob POC oder Homo-/Bisexualität, auch diesmal hat die Autorin wieder Diversity bei der Auswahl ihrer Charaktere miteinfliessen lassen, was ich sehr schön fand.

Alles in allem ein viel zu langes Buch mit zu wenig Handlung, das deutlich kompakter und spannender hätte erzählt werden können. Die durchweg guten Bewertungen sind meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt und für mich nur schwer nachzuvollziehen.

Ein weiteres Jahreshighlight

Von: Ann-Sophie S. - Reading is like taking a journey Datum: 31.12.2017

readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Cover:
Ich mochte das Cover auf Anhieb. Es ist düster und geheimnisvoll gestaltet, was mich sofort neugierig gemacht hat und gleichzeitig mit den schlichten gewählten Elementen auch die Geschichte dahinter bildlich gut einfängt. Es ist im Regal sehr hübsch anzusehen und erfüllt gänzlich die Aufgaben eines gelungenen Covers.

Inhalt:
Ich liebe es! Das beschreibt am besten, was ich über die neue Geschichte über die Schattenjäger zu sagen habe.
Die Geschichte konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen, da mich bereits die Szenen auf den ersten Seiten sehr neugierig machten. Wir befinden uns im Institut in Los Angeles und auch da passieren spannende Dinge rund um die Familie Blackthorn.
Die Handlung war von Anfang bis Ende gut durchdacht und begeisterte mit einem angenehmen Wechsel von spannenden Höhepunkten und Kämpfen und emotionalen Szenen.
Ich habe die Reihe "Chroniken der Unterwelt" von der Autorin nur teilweise gelesen, was sich aber nicht störend auswirkte. Man wird ausreichend über die vorherigen Geschehnisse informiert, die für diese Geschichte von Bedeutung sind, sodass man es auch ohne dieses Wissen sehr gut lesen kann. Vielleicht sollte man dennoch schon ein wenig von der Welt der Schattenjäger und auch von Clare und Jacke gehört haben, aber das Wissen aus den ganzen sechs Bänden sowie der weiteren Bücher ist nicht von Nöten.
Mich ließ das Buch restlos begeistert zurück. Dazu zählt ein befriedigendes Ende, aber trotzdem große Neugier auf den nächsten Band.



Charaktere:
Hinsichtlich der Charaktere ist dieses Buch wahnsinnig stark. Man lernt jeden Charakter sehr gut kennen, sodass sie sich im Verlauf der Geschichte immer mehr in mein Herz schlichen. Es ist, als würde man sie wirklich persönlich kennen.
Emma war für mich eine sehr angenehme Protagonistin, da ich mich sehr gut in sie hineinführen konnte. Ihr mutiger, draufgängerischer, aber auch liebevoller Charakter hat mich sehr begeistert.
Genauso erhält es sich mit ihrem Parabatai Julian. Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Geschichte mir sehr ans Herz ging.
Man kann nicht anders, als die gesamte Familie Blackthorn ins Herz zu schließen. Vor allem die Geschwister sind so unterschiedlich und tragen jeweils ihren Teil zur Familie bei.
Auch alle anderen Charaktere wie zum Beispiel Christina überzeugten mich sehr!

Schreibstil:

Cassandra Clare (Quelle)
Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass sich dieses Buch nicht wie ein 800-Seiten-Wälzer liest. Ich habe es aufgrund des angenehmen und leichten Stils geradezu verschlungen in wenigen Stunden. Es gelang Cassandra Clare, mich mit ihren Wirten zu verzaubern.
Schöne, aber knappe Beschreibungen, emotionale Gedankengänge, witzige Dialoge - "Lady Midnight" bot mir alles, was mein Fantasyherz begehrte.
Geschrieben ist die Geschichte aus der auktorialen Erzählperspektive. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da man dadurch nicht nur Emma als Protagonistin sehr gut kennenlernen konnte, sondern die gesamte Familie Blackthorn. Dabei war ich nicht von den Figuren überfordert, sondern der Fokus wechselte immer sehr angenehm zwischen den einzelnen Charakteren.
Das fand ich sehr passend und sehr gut gewählt für die Geschichte.

Fazit:
Nachdem mich die Reihe "Chroniken der Unterwelt" nur bis zu einem gewissen Grad begeistern konnte, hat mich Cassandra Clare mit "Lady Midnight" total in ihren Bann gezogen! Ich hab die 800 Seiten geradezu verschlungen, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung konnten restlos überzeugen. Ich kann es jedem Fantasy-Fan nur empfehlen. Auch denen, die mit der vorherigen Reihe nicht so ganz warm wurden wie ich. Man wird zwar gesponsert zu den "Chroniken der Unterwelt", aber man versteht das Buch auch so sehr gut, ohne alle Bände gelesen zu haben.
Für mich ist "Lady Midnight" definitiv ein Jahreshighlight.

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