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Leere Herzen

Ungekürzte Lesung mit Ulrike C. Tscharre

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€ 17,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2802-2

NEU
Erschienen:  13.11.2017
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»Eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Gegenwart.« (FAS)

Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben …

(Laufzeit: 7h 29)

Juli Zeh spricht mit Denis Scheck über ihren Roman "Leere Herzen" ARD / "Druckfrisch" (30.10.17)

Beitrag zum Buch und Gespräch mit Juli Zeh in der Sendung ZDF / "aspekte" (10.11.17)

Beitrag zum Buch und Interview mit der Autorin NDR / "Kulturjournal" (13.11.17)

Buchpräsentation von "Leere Herzen" in Berlin im Großen Sendesaal des rbb meinbrandenburg.tv (14.11.17)

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) sowie dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt (2017).

www.juli-zeh.de


Ulrike C. Tscharre (Sprecherin)

Ulrike C. Tscharre, geboren 1974, studierte neuere deutsche und englische Literatur und ließ sich danach an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm zur Schauspielerin ausbilden. Neben Rollen in den verschiedensten Theaterstücken spielte sie in vielen Fernsehproduktionen, wie z. B. dem Zehnteiler "Im Angesicht des Verbrechens" (Regie Dominik Graf) oder mehreren Episoden von "Tatort" und "Polizeiruf 110". Zudem wird sie im neuen Film "Werk ohne Autor" von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck zu sehen sein. Im Hörverlag ist sie unter anderem in Henning Mankells "Wallander"-Reihe, in Annette Mingels "Was alles war" und im Hörspiel zu Frank Schätzings "Der Schwarm" zu hören.

26.04.2018 | Berlin

Lesung und Gespräch
Moderation: Michel Friedman

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Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

07.05.2018 | 19:30 Uhr | Wien

Lesung
mit musikalischer Begleitung durch Nina Omilian (Gesang) und Marian Lux (Klavier)
der Kartenvorverkauf beginnt am 10. April 2018

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Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030 Wien

Tel. +43 1 242002, ticket@konzerthaus.at

17.05.2018 | Frankfurt am Main

Lesung und Gespräch

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Mehr Infos

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

24.05.2018 | 20:00 Uhr | Potsdam

Lesung und Gespräch
Moderation: Knut Elstermann
Eintritt: 12 € / 10 € erm.
Karten erhältlich unter: www.waschhaus.de

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Waschhaus Potsdam
Schiffbauergasse 6
14467 Potsdam

Weitere Informationen:
Brandenburgische Literaturlandschaft e.V.
14469 Potsdam

12.06.2018 | 20:15 Uhr | Braunschweig

Lesung
Eintritt: 14 €

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Mehr Infos

Buchhandlung Graff GmbH
Sack 15
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

Hörbuch Download, Laufzeit: 449 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2802-2

€ 17,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen:  13.11.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Lest es - und brennt danach.

Von: Kati Datum: 21.01.2018

www.50percentgreen.de/2018/01/21/juli-zeh-leere-herzen/

Braunschweig, im Jahre 2025. Merkel wurde von der Besorgten-Bürger-Bewegung, kurz BBB, abgesetzt. Die nun machthabenden Partei kämpft gegen Überfremdung, kontrolliert die Presse, und verteilt das bedingungslose Grundeinkommen. Werte und Prinzipien hat die große Mehrheit der Büger nicht mehr - sie wiegen sich in seichte Wohlfühlamtosphäre, gepaart mit frustriertem Zynismus, statt einer Auseinandersetzung mit dem, was kommen wird. Keiner traut sich mehr, für etwas zu Brennen, weil das ja fast schon etwas peinliches, etwas anrüchiges ist. Ideale sind tot.

So bildet sich der ideale Nährboden für neue Geschäftsmodelle wie das von Protagonistin Britta Söldner und ihrem Geschäftspartner Babak Hamwi, einem Programmierer. "Die Brücke", wie sie ihre Firma nennen, bietet "Self-Managing, Life-Coaching und Ego-Polishing" an - zumindest auf dem Klingelschild. Hinterm Klingelschild jedoch ist die Realität eine andere...
Es wäre doch gelacht, wenn sich Selbstmord nicht noch monetarisieren ließe.

Was Babak und Britta tatsächlich tun, ist ein derartig menschenverachtendes Modell, das ich zunächst wirklich erschrocken war. Ein von Babak programmierter Algorithmus sucht im Internet nach potentiellen Selbstmördern, die sie anschließend kontaktieren und ein 12-Stufen-Programm durchlaufen lassen, dass die suizidalen Tendenzen der Betroffene auf Ernsthaftigkeit untersucht. Ist der-/diejenige bereit, den Kontakt zu allen Verwandten und Freunden abzubrechen? Kann er einen Abschiedsbrief formulieren? Und zuletzt: ist ihm klar, was Sterben bedeutet? Das findet Britta anhand eines Waterboardings des Probanden heraus.

Sie wussten nicht, wofür sie am Leben waren, sie wissen auch nicht, für was sie sterben sollen.

Hat der Proband alle Stufen erfolgreich durchlaufen, hat er nun die Möglichkeit, *für* etwas zu sterben - statt einfach so. Verschiedene Terror-Organisationen stehen zur Wahl, die den Selbstmord als Attentat vergüten - so ist der Tod, sei es ideell oder materiall, zu etwas Nutze. Perfekt optimiertes Terror-Geschäft, bei dem auch die Regierung einmal mehr wegsieht - ist kontrollierter Terror mit kalkulierbaren Verlusten doch besser als jener, der nicht in Bahnen gelenkt, kontrolliert und abgerechnet werden konnte.
Für Britta und Babak ist "Die Brücke" ein lukratives Geschäft mit dem Tod.

Prinzipien zu kennen, leugnen sie, und haben nicht die geringste Lust, Schuldgefühle zu haben oder eine Mitverantwortung für die herrschenden Umstände zu übernehmen. Britta ernährt mit der Firma ihre Familie und lebt in ihrer kleinen, so heil wie eben möglichen Blase.
Doch dann erschüttert ein weiteres Attentat die Gesellschaft, und zwar so stümpferhaft ausgeführt, dass es nicht "Die Brücke" gewesen sein kann. Dieses Ereignis ist der Beginn einer Verkettung von Umständen, die Brittas Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Sie ist gezwungen, ihr Leben, ihre Beziehungen, ihre Überzeugungen und Grundwerte noch einmal ganz neu zu überdenken...

In ihrem Inneren öffnet sich eine Luke, hinter der sich ein großer dunkler Raum verbirgt, den sie seit langer Zeit nicht mehr betreten hat. Sie stellt sich ein Schild neben der Luke vor: ‚Prinzipienlager – Zugang nur für Berechtigte!’ Sie hat sich immer eingeredet, dieser Raum sei vollkommen leer, weshalb es keinen Grund gebe, gelegentlich die Bestände zu sichten.

"Leere Herzen" hat mich wie seinerzeit schon "Unterleuten" gepackt und nicht mehr losgelassen, bis ich den Roman zu Ende gelesen hatte.
Er zeichnet ein erschreckendes Bild unserer Gesellschaft - wie auch die Widmung auf den ersten Seiten des Buchs "Da - so seid ihr" vermuten lässt. Das Szenario ist so unrealstisch nicht, und daher umso erschreckender. Die wichtigste Botschaft des Romans ist zweifellos:
Lest es - und brennt danach. So, dass es euer Umfeld sieht. Steht ein für eure Werte und Überzeugungen, und bitte, um Gottes Willen, habt welche.

Eine Interessante Idee, konnte mich in der Umsetzung aber nicht überzeugen...

Von: ricysreadingcorner Datum: 19.01.2018

www.ricysreadingcorner.wordpress.com

Bewertung: 3,6/5

"In einer Welt, in der sich die, denen es am besten geht, am beschissensten fühlen, ist etwas grundverkehrt." (Leere Herzen S. 107)

Inhalt
Die Handlung dreht sich um die Protagonistin Britta, die in einem Deutschland der Zukunft einem ganz besonderen Job nachgeht...
Im Jahr 2025 ist die Besorgte Bürger Bewegung an der Macht und schafft Stück für Stück die Demokratie ab. Die wenigsten kümmern sich großartig darum und noch weniger würden in Erwägung ziehen, etwas dagegen zu tun, wie z.B. wählen zu gehen.
Es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen, sodass es kaum noch normale Angestellte gibt, sondern sich die meisten mit irgendwelchen Ideen selbstständig gemacht haben. Erfolgreich sein müssen sie ja damit nicht, was auch gut so ist, denn richtige Ziele hat kaum einer mehr. Die allgemein verbreitete Gleichgültigkeit lässt sich am besten mit den Worten von Brittas bester Freundin auszudrücken: "Ich genieße es in vollen Zügen, dass mich die allermeisten Dinge nichts angehen." (S. 155)
Irgendwie bedrückend, denkt man sich da. Ja, nicht jeder kann das ganze so positiv sehen wie Brittas Freundin. Manche sind sogar so deprimiert, dass sie diesem Leben ein Ende setzen wollen. Da kommt Brittas Psychotherapiepraxis " Die Brücke" ins Spiel, die sie mit ihrem besten Freund Babak gegründet hat. Sie haben ein Programm für Selbstmordgefährdete entwickelt, welches auf der Konfrontationsmethode beruht und die allermeisten am Schluss doch von ihrem Plan abbringt und "geheilt" zurück in die Welt entlässt. Doch manche Teilnehmer lassen sich nicht belehren. Diese werden dann von Britta und Babak an Terrororganisationen vermittelt, um für einen höheren Zweck zu sterben. Ein ziemlich lukratives Geschäft.
Doch dann passiert ein Terroranschlag, mit dem die Brücke nichts zu tun hat. Gibt es Konkurrenz auf dem Markt?

Meine Meinung
Leere Herzen ist mein zweiter Juli Zeh - Roman. Ich habe ihn direkt im Anschluss an ihren Bestseller Unterleuten gelesen.
Was soll ich sagen, der Klappentext hat mich sofort fasziniert. Ich kann es nicht oft genug sagen, ich liebe skurrile und auch bedrückende Zukunftsvisionen und diese makabre Geschäftsidee fand ich einfach so originell, dass ich den Roman lesen musste.
Man wird ziemlich schnell in die Handlung geworfen, erfährt, was Die Brücke ist und dann passiert auch schon der Terroranschlag, der Brittas solides Geschäft gehörig ins Wanken bringt.
Der trockene, sehr sarkastische Schreibstil, mit dem Juli Zeh die Probleme unserer oftmals paradoxen Gesellschaft auf den Punkt bringt, hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ließ sich der Roman dadurch schnell und flüssig lesen.
Die Entwicklung der Geschichte konnte mich dann jedoch nicht wirklich überzeugen. Was mit einer meiner Meinung nach sehr originellen und skurrilen Idee anfing, kam mir schnell überspitzt vor und wurde am Ende zu einer Moralpredigt.
Die Aussage, die ich aus dem Buch mitnehme ist die, dass wir uns nicht über diese Welt beschweren können, wenn sie uns egal ist. Konkreter: Wer nicht wählen geht, ist selber Schuld. Keine schlechte Aussage, aber mir gefiel die Art einfach nicht, wie sie einem am Schluss eingetrichtert wird. Die Story, die an sich viel Potenzial für eine gute Gesellschaftskritik hat, wird so zu einem Märchen, das scheinbar nur auf die "Moral von der Geschicht" ausgelegt ist.
Was wahrscheinlich ebenfalls dazu beigetragen hat, dass mir die Story mehr und mehr übertrieben und unglaubwürdig vorkam, waren die Charaktere. Eigentlich hat mir nur ein Charakter richtig gut gefallen und das ist Julietta. Eine junge Frau, die nicht mehr leben möchte. Warum, weiß man eigentlich nicht genau, denn sie scheint eigentlich ganz fröhlich zu sein. Das machte sie für mich unglaublich interessant.
Britta hingegen steckt für mich voller Widersprüche und ist meiner Meinung nach ein ziemlich oberflächlicher Charakter. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und man soll als Leser durch sie am Ende, diese große Aussage verinnerlichen, obwohl ihr selbst eigentlich alles egal zu sein scheint, außer ihrer Firma. Ich konnte mit dieser Protagonistin einfach nicht warm werden. Natürlich soll sie kein sympathischer Charakter sein, das schließt ihr makabres skrupelloses Geschäft schon irgendwie aus, aber ich konnte ihre Art auch letztlich nicht mit der Aussage in Verbindung bringen. Das hat für mich irgendwie alles nicht gepasst.
Der Roman hätte für mich schon genug Bedeutung gehabt, wenn man das Geschäft mit den Selbstmördern vor dem Hintergrund einer Welt, in der es sich nicht lohnt zu leben thematisiert. Die Moralpredigt von Britta, die selbst so wenig Werte zu besitzen scheint, war für mich einfach zu viel des Guten.
Die Story hatte für mich einige interessante Details, die ich gerne etwas ausgeschmückter oder mehr in den Fokus gerückt gesehen hätte, nicht zuletzt der Charakter Julietta. Stattdessen wirkten diese unvollständig und schnell abgearbeitet, um am Ende auf eine übertriebene und meiner Meinung nach aus der Story nicht wirklich schlüssig hervorgehende Aussage hinzuführen.

Fazit
Leere Herzen ist alleine aufgrund der Idee eine spannende Gesellschaftskritik, von der ich jedoch mehr erwartet hätte. Die interessante Idee sowie der schöne Schreibstil mit einigen tollen Zitaten, die mir im Gedächtnis bleiben werden, machten diesen Roman für mich zwar schon lesenswert, die eher wenig authentischen Charaktere, sowie eine für meinen Geschmack überspitzte und in Bezug auf die Geschichte nicht ganz passende moralische Aussage, dämpften den Lesegenuss für mich jedoch letztendlich etwas.
Unterleuten hat mir deutlich besser gefallen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Uta Braun aus Berlin Datum: 05.12.2017

Buchhandlung: Pocket Shop AB Flughafen Berlin Tegel

Dieses Buch ist für mich in (mindestens) diesem Jahr der absolute und unangefochtene Platz 1 – es fehlt nichts, was für mich in ein wirklich gutes Buch gehört – wunderbare Sprache, spannende Story, kritische Gedankenexperimente.......

Ich bin restlos begeistert! Danke! Und so ist es wenig verwunderlich, dass unsere letzte Bestellung nur wenige Stunden vorrätig war..... �� – Ich freue mich und es macht so viel Spaß, Menschen mit dieser Sucht zu infizieren

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