Lord Arthur Saviles Verbrechen

Ungekürzte Lesung mit Axel Milberg
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In die Hand geschrieben

Lord Savile ist entsetzt: Als ihm der Chiromant Mr. Podgers die Zukunft aus der Hand liest, sieht er voraus, dass er einen Mord begehen wird. Damit nimmt eine Kriminalgroteske ihren Anfang: Lord Savile setzt nun alles daran, noch rechtzeitig vor seiner geplanten Hochzeit ein angemessenes Opfer und die einem Gentleman gemäße Methode zu finden. Eher schmerzloses Gift oder doch lieber ein Bombenanschlag?

Axel Milberg liest die bitterböse Farce auf den Unglauben der High Society ungekürzt und mit dunklem Humor.

(Laufzeit: 1h 27)


Übersetzt von Alice Seiffert
Hörbuch Download, Laufzeit: 1h 27min
ISBN: 978-3-8445-2268-6
Erschienen am  21. Dezember 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Oscar Wilde

Oscar Wilde wurde 1854 in Dublin geboren. Der Vater war Leibarzt der Königin Viktoria, seine extravagante Mutter führte einen intellektuellen Salon nach französischem Muster. Wilde studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; 1885 und 1886 kamen seine beiden Söhne zur Welt. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl auch seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewußt. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman "Das Bildnis des Dorian Gray", die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke.
1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozeß mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch mit einem Schlag erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen in die Schweiz und nach Italien und starb 1900 resigniert in einem Pariser Hotel.

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Axel Milberg

Axel Milberg spielte zunächst fast ausschließlich Theater an den Münchner Kammerspielen, ist aber seit vielen Jahren auch im Fernsehen und Kino präsent. Seine Wandelbarkeit zeigte er u.a. in „Jahrestage“ (2000), „The International“ (2009), „Ludwig II“ (2012), „Hannah Arendt“ (2012), „Feuchtgebiete“ (2013) oder „Saat des Terrors“ (2018) und in über siebzig Hörspielproduktionen und natürlich in der Rolle des Ermittlers „Klaus Borowski" im Kieler Tatort, die ihn populär machte. Hier, in seiner norddeutschen Heimat, spielt auch sein im Mai 2019 erschienener autobiografischere Roman „Düsternbrook“, der Monate auf der Spiegel-Bestsellerlsite stand.

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