Mehr Demokratie wagen

Reden und Interviews

O-Ton mit Willy Brandt
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„Nichts wird so, wie es einmal war.“

Er war „eine der großen Leitfiguren der Welt“, sagte Richard von Weizsäcker einmal über Willy Brandt. Er prägte die deutsche und die europäische Politik wie kein Zweiter. Sein persönliches Schicksal ist auf einzigartige Weise mit der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert verbunden. Mit historischen Reden wie zum Bau der Berliner Mauer, seiner Regierungserklärung („Mehr Demokratie wagen“) oder seiner Friedensnobelpreisrede, mit Gesprächen und Stellungnahmen im Original-Ton entsteht ein authentisches Porträt von Willy Brandt, wie es unverfälschter und persönlicher nicht sein könnte.

(Laufzeit: 6 h)

"Ein höchst interessantes und lehrreiches Stück Zeitgeschichte!"

Pasta (01. September 2013)

Originaltitel: © Brigitte Seebacher, © Friedrich Nowottny, (p) Hessischer Rundfunk 1970, 1971/Rundfunk Berlin-Brandenburg 1989/Sender Freies Berlin 1958, 1961, 1969, 1970, 1973, 1974, 1987/Westdeutscher Rundfunk 1953,1959,1972/Zweites Deutsches Fernsehen 1964
Hörbuch Download, Laufzeit: 6h 0 min
ISBN: 978-3-8445-1361-5
Erschienen am  22. Juli 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Willy Brandt

Willy Brandt wurde am 18 Dezember 1913 in Lübeck geboren. Nach der Machtergreifung durch Hitler floh er nach Oslo, wo er seine Ausbildung und seine Arbeit gegen das Naziregime fortsetzte. Er hatte enge Verbindung zum deutschen Widerstand und lebte zeitweise im Berliner Untergrund. 1938 wurde er durch die nazistische Reichsregierung ausgebürgert. 1940, nach der Besetzung Norwegens, gelang es ihm, nach Schweden zu entkommen, wo er bis 1945 in Stockholm lebte.

1945 kam er als Korrespondent skandinavischer Zeitungen zurück nach Deutschland. 1948 begann seine politische Laufbahn auf verschiedenen Ebenen, ab 1949 saß er als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 1957 bis 1966 war Willy Brandt Regierender Bürgermeister von Berlin, von 1964-1987 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, seit 1987 Ehrenvorsitzender der SPD. Von 1966 bis 1969 war er Außenminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers, bevor er 1969 bis 1974 selbst dieses Amt bekleidete. 1971 erhielt Brandt den Friedensnobelpreis.

Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 prägte Willy Brandt die Worte: "Nun wächst zusammen, was zusammen gehört." Er starb am 8. Oktober 1992 in Unkel bei Bonn.

www.willy-brandt.de/willy-brandt.html; www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Kanzleramt/Zeitstrahl/Brandt/brandt_node.html; de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"[Eine erstaunliche] Zeitreise in die Geschichte der Bundesrepublik."

Der Tagesspiegel (01. September 2013)

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