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Mein Leben

Gekürzte Lesung mit Marcel Reich-Ranicki

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-0156-8

Erschienen: 19.09.2003
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Heute kennt man Marcel Reich-Ranicki vor allem als wortgewaltigen Kritiker, der über viele Jahre mit der ZDF-Sendung "Das literarische Quartett" Literatur einem breiten Publikum nahe brachte. In seinen Memoiren lernt man ihn als einen Menschen kennen, dessen Schicksal eng mit dem bedrückendsten Teil der Geschichte dieses Jahrhunderts verknüpft ist. Wie Reich-Ranicki seine Kindheit in Polen schildert, seine Jugend im Berlin der Weimarer Zeit, die Erlebnisse seiner Deportation nach Polen, die Begegnung mit seiner Frau Tosia am Anfang des Krieges, das Warschauer Ghetto, die Rückkehr nach Deutschland, das alles lässt nicht wieder los.

Authentisch, unprätentios und fesselnd liest Marcel Reich-Ranicki selbst ausgewählte Passagen aus seinen Erinnerungen.

(Laufzeit: 2h 10)

"Lebenslanges Verarbeiten" - Deutschlandfunk-Magazin Andruck

Marcel Reich-Ranickis Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus Zum Text mit Video der Gedenkstunde

"Unverwechselbar sind seine Stimme, seine rhetorische Finesse. Ein besonderer Genuss ist es, ihn lesen zu hören."

Handelsblatt

Marcel Reich-Ranicki (Autor, Sprecher)

Marcel Reich-Ranicki, (*1920 in Wloclawek/Polen, †2013 in Frankfurt/Main) wuchs in Berlin auf, bis er 1938 nach Polen ausgewiesen wurde. Im Warschauer Ghetto arbeitete er in der Verwaltung als Übersetzer. Nach Kriegsende wurde er 1960 bis 1973 Literaturkritiker der "Zeit". Von 1973 bis 1988 leitete er die Redaktion für Literatur und literarisches Leben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Von 1988 bis 2001 leitete er "Das literarische Quartett" im ZDF.
Reich-Ranicki erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Ricarda-Huch-Preis 1981, den Thomas-Mann-Preis 1987, den Bayerischen Fernsehpreis 1991 sowie den Ludwig-Börne-Preis 1995.
Zu seinen zahlreichen Buchpublikationen zählen: "Deutsche Literatur in West und Ost" (1983), "Über Ruhestörer. Juden in der deutschen Literatur" (1989), "Nachprüfung. Aufsätze über deutsche Schriftsteller von gestern" (1980), "Thomas Mann und die Seinen" (1987), "Günter Grass" (1992), "Die Anwälte der Literatur" (1994), "Martin Walser" (1994), "Vladimir Nabokov" (1995), "Ungeheuer oben. Über Bertolt Brecht" (1996) und "Der Fall Heine" (1997). Seine Autobiografie "Mein Leben" (1999) wurde ein Bestseller.

"Unverwechselbar sind seine Stimme, seine rhetorische Finesse. Ein besonderer Genuss ist es, ihn lesen zu hören."

Handelsblatt

Originaltitel: © 1999 Deutsche Verlags-Anstalt, (P) Der Hörverlag/Hessischer Rundfunk 1999

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 130 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0156-8

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 19.09.2003

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Keine 100%

Von: Susanne Ullrich Datum: 09.05.2016

https://wortgestalten.wordpress.com/

So als Nicht-Journalist und vergleichsweise leistungsschwaches Glühwürmchen(chenchen) der Buchbloggerwelt traue ich mich ja irgendwie so gar nicht richtig an die Autobiografie des scheinbar allmächtigen deutschen Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki heran. „Welches Recht habe ich, diesen großen Mann zu kritisieren?“ frage ich mich. Das einer unbedarften Leserin, sage ich einfach mal.
Dass das Leben dieses so polarisierenden Mannes ein ereignisreiches, dramatisches, tragisches und auch so erfolgreiches war, ist unbestritten. Ob er hingegen auch glücklich war, dass konnte ich der Autobiografie nicht entnehmen.
Selbstverständlich hat man auf jeder Seite die allgegenwärtige Liebe zur (deutschen) Literatur gespürt. Und auch die durchaus zahlreichen Erfolge haben ihren Platz. All die vielen Begegnungen mit (mehr oder weniger) bekannten Autoren, Schauspielern, Musikern, Künstlern aller Art zeigen die Begeisterung, mit der Reich-Ranicki bei der Sache war. Indes ist überall auch spürbar, dass er in gewisser Weise immer außen vor blieb und eben nicht 100% dazu gehörte. Sei das bei der Gruppe 47 oder bei der „Zeit“.
So ähnlich ist auch mein Eindruck von der Autobiografie: Marcel Reich-Ranicki ist nicht zu 100% drin. Natürlich schreibt er über seine Leidenschaft, seine Liebe, seine Erlebnisse, seinen Werdegang. Bei all den kleinen und großen Episoden hatte ich aber das Gefühl, der Autor bleibt außen vor. Das finde ich sehr schade.
Immer wieder zwischendrin fand ich das Buch auch etwas schwer zu lesen. Gerade in den Abschnitten in denen er immer wieder mit Autoren-Namen regelrecht um sich wirft. Wen er wann wo getroffen hat, wer in seiner Radio- und/oder Fernsehsendung zu Gast war, wer in welcher Zeitung rezensiert wurde. Das ist auf Dauer mühselig. Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen.
Ich finde das Buch dennoch lesenswert, weil es Leidenschaft vermittelt, Leidenschaft für Literatur. Und weil es damit auch neugierig auf mehr macht.

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