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Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit Thriller

Ungekürzte Lesung mit Cathlen Gawlich, Laura Maire

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2926-5

Erschienen:  11.06.2018
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Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen.

Frankie und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen die Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. 18 Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Frankie weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund.

Gelesen von Laura Maire und Cathlen Gawlich.

(Laufzeit: 10h 42)

Fünf Fragen an die Autorin Claire Douglas Zum Special

Claire Douglas (Autorin)

Claire Douglas arbeitete 15 Jahre lang als Journalistin, bevor sich ihr Kindheitstraum, Schriftstellerin zu werden, erfüllte. Ihr Thriller »Missing« wurde in England zum Bestseller. Claire Douglas lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Bath, England.


Sprecher

Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt". Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in "Raum" (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der "Twilight"-Reihe. Daneben war sie immer wieder in "How I Met Your Mother" zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller "Schattengrund" von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr "virtuoses Sprach-Spiel" noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Cathlen Gawlich, geboren 1970, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Von 1991 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Außerdem hatte sie Gastengagements am Maxim Gorki Theater Berlin und der Staatsoper Berlin. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne in Berlin. Sie ist die Synchronstimme von Sandy, dem Eichhörnchen, in "SpongeBob Schwammkopf", spricht den Kakadu im gleichnamigen Kinderprogramm von Deutschlandradio Kultur und leiht Rose in der Fernsehserie "Two and a Half Men" ihre Stimme.

Übersetzt von Sabine Thiele
Originalverlag: Penguin TB

Hörbuch Download, Laufzeit: 10h 42 min

ISBN: 978-3-8445-2926-5

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  11.06.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Gute Unterhaltung

Von: Janine Gimbel Datum: 01.10.2018

schreiblust-leselust.de/

Francesca und Sophie waren in ihrer Jugend unzertrennliche Freundinnen. Sie hatten keine Geheimnisse voreinander und genossen ihr Leben in vollen Zügen. Zum Bruch zwischen ihnen kam es erst, als Francesca das Küstenörtchen zum Studieren verließ. Danach war die Freundschaft den beiden nicht mehr dieselbe. Doch es keimte schwach wieder eine Verbindung zwischen ihnen auf, bis sich alles für immer veränderte: Sophie verschwand eines nachts und nur ein Schuh im Wasser blieb von ihr. Ist sie tatsächlich gesprungen, würde sie gestoßen? Was ist in der Nacht passiert? Auch fast zwanzig Jahre nach Sophies Verschwinden lässt dieses Francesca keine Ruhe. Haben die Ereignisse etwas mit dem furchtbaren Erlebnis zu tun, das die Mädchen viele Jahre vor Sophies Verschwinden hatten? Als Sophies Bruder Francesca erneut in das Küstenörtchen ruft, um eine angeschwemmte Leiche mit ihr zu identifizieren, muss sich Francesca der Vergangenheit stellen.

„Missing“ springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und ist ein Psychothriller mit einigen spannenden Wendungen und eine Tätersuche bis zur letzten Seite. Der Roman ist zwar keinesfalls perfekt, kann aber für einige unterhaltsame Lesestunden sorgen, vor allem für diejenigen Leserinnen und Leser, die sonst nicht so oft zum Psychothriller oder Thriller im Allgemeinen greifen. Für regelmäßige Leserinnen und Leser ist er vielleicht ein bisschen langweilig. Durch die verschiedenen Handlungsstränge ist zumindest unterschwellig eigentlich immer Spannung da und auf die falsche Fährte wird man auch mehr als einmal gelotst. „Missing“ ist solide, wenn auch nicht überragend, mich konnte die Autorin sehr gut unterhalten.

Die aktuelle Erzählebene wird von Francesca bestritten, die seit Jahren nicht in ihrem Heimatörtchen war. Sie hat mit der offenen Feindschaft mancher Bewohner zu kämpfen und muss sich vielen Schatten der Vergangenheit stellen. In der Vergangenheit folgt man einem Tagebuch von Sophie, das Aufschlüsse geben soll, was damals passiert ist. Francesca – das ist sehr wichtig – besitzt diese Aufzeichnungen allerdings nicht. Das heißt, als Leserin oder Leser ist man immer schlauer als die Protagonistin. Was nicht heißt, dass man schneller herausfindet, was damals passiert ist. Es gibt spannende Wendungen und das Ende ist vielleicht nicht für jeden überzeugend.

Gute Unterhaltung vor allem für diejenigen, die sonst nicht allzu oft zum Psychothriller greifen.

Gänsehaut pur

Von: Lesendes Federvieh Datum: 28.09.2018

lesendesfedervieh.blogspot.de

Die beiden Freundinnen Sophie und Francesca wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf und sind seit jeher unzertrennlich. Kein Blatt und kein Geheimnis passt zwischen sie. Als sie älter werden, verbringen sie die Abende gemeinsam mit ihrer Clique auf dem alten Pier und genießen das Leben in vollen Zügen. Doch mit einem Tag ist alles anders. Sophie verschwindet eines Nachts spurlos, neben ihrem Turnschuh auf dem Pier bleibt die Frage nach dem Warum. Es sollte achtzehn Jahre dauern bis Frankie, mittlerweile erfolgreiche Geschäftsfrau in London, erneut die Chance bekommt die Wahrheit herauszufinden. Denn man hat eine Leiche gefunden. Frankie kehrt umgehend nach Hause zurück, um endlich Licht ins Dunkle zu bringen und die Geheimnisse jener Nacht aufzudecken.

Als ich den Klappentext von "Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" überflogen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt und so schnell wie möglich lesen muss. Tatsächlich habe ich es innerhalb eines Tages verschlungen, weil mich die mitreißende und zunehmend ungeheuerlich werdende Geschichte von Frankie, Sophie sowie ihrer ganz besonderen Freundschaft einfach nicht losgelassen hat. Auch wenn die Geheimnisse, die im Verlauf der Handlung ans Tageslicht kommen, immer abscheulichere Details über die Vergangenheit der beiden Mädchen ans Licht bringen, konnte ich mich dem Bann des Buches nicht entziehen. Was als ungeklärter Fall eines vermissten Mädchens vor schauriger Kulisse begann, sollte sich schon bald in einen Strudel aus psychischen Spielchen wandeln, der die Charaktere nebst dem Leser tief in den Abgrund der menschlichen Psyche aus Fäulnis und Düsternis blicken lässt. Die eigentliche Handlung, die von den Nachforschungen Frankies erzählt, die nach dem Fund einer Leiche zurück an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurückgekehrt ist um Jahre später endlich das Verschwinden ihrer besten Freundin Sophie aufzuklären, erstreckt sich von Donnerstag bis Dienstag eigentlich nur über wenige Tage. Dennoch kommt es einem viel länger vor, denn mittels zahlreicher Rückblenden, die abwechselnd aus den Blickwinkeln von Frankie und Sophie erzählen, gewinnt die Handlung deutlich an Plastizität und Tiefe. Gerade jenes Spiel mit den Perspektiven hat mich nachhaltig beeindruckt, weil man durch diese spezielle Art des Erzählens selbst schleichend einen Platz in der Geschichte einnimmt und es erst merkt, als man schon mittendrin steckt und es kein zurück mehr gibt. Technisch gesehen gibt es nur die zwei Blickwinkel, doch Frankie wendet sich innerlich an Sophie, indem sie ihre Freundin direkt anspricht, was sich als Leser anfühlt, als wäre man selbst Sophie. Je länger ich über diese Geschichte nachdenke, desto besser wird sie trotz oder vielleicht gerade wegen der Grausamkeiten, die sich darin ereignen.

"Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" ist ein absolut fesselnder Thriller über das Verschwinden eines Mädchens, das ihre beste Freundin Jahre später aufklären will. Dabei ist das grandiose Spiel mit den Erzählperspektiven nebst den schaurigen Wendungen ein wahres Highlight, wenngleich von Beginn an eine sehr düstere Grundstimmung herrscht, die sich zunehmend steigert.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Schmid-Paech aus Hilpoltstein Datum: 06.02.2018

Buchhandlung: Buch und Büro Ute Schmid

Räuberspiel mit nicht erwarteter Wendung

Von: Schmitz aus Herford Datum: 06.02.2018

Buchhandlung: Mayersche Buchhandlung KG

Ein sehr gut gelungener Thriller, gekrönt mit der perfekten Portion Grusel!

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