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Mord im Orientexpress Die vollständige Lesung

Hercule Poirot (13)

Ungekürzte Lesung mit Friedhelm Ptok

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€ 6,95 [D]* inkl. MwSt.
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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-1482-7

Erschienen: 12.05.2014
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Mit HERCULE POIROT im ORIENTEXPRESS

Eigentlich muß Hercule Poirot rasch mit dem Luxuszug von Istanbul nach London, doch bleibt der Orientexpress im Schnee stecken. Als einer der Passagiere erstochen wird, bleibt dem belgischen Meisterdetektiv nicht viel Zeit, den Mörder zu entlarven. Die kleinen grauen Zellen arbeiten auf Hochtouren, denn der Zug rollt bald wieder…

(Laufzeit: 7h 28)

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Hercule Poirot

Miss Marple und Hercule Poirot

Sonstige Ermittler

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Agatha Christie (Autorin)

Als "Queen of Crime" wird Agatha Christie, 1890 bis 1976, allein schon wegen ihres gigantischen Publikumserfolges bezeichnet: Die geschätzte Gesamtauflage ihres Werkes beläuft sich auf über zwei Milliarden. Neben Theaterstücken und "gewöhnlichen Romanen", die unter dem Pseudonym Mary Westmacott erschienen, hat Christie im Laufe eines halben Jahrhunderts etwa achtzig Kriminalromane und dreißig Bände mit Kurzgeschichten publiziert.
In den 50er Jahren begann sie, ihre Krimistories für das Theater zu adaptieren. Ihr bekanntestes Kriminaldrama The Mousetrap wird noch heute, nach über 40-jähriger Laufzeit, im St. Martin's Theatre im Londoner Westend gespielt.
1971 wurde Agatha Christie eine der höchsten Auszeichnungen Englands verliehen – der Titel "Dame Commander of the British Empire".


Friedhelm Ptok (Sprecher)

Friedhelm Ptok, geboren 1933 in Hamburg, absolvierte nach einer Buchdruckerlehre eine private Schauspielausbildung. Nach seinem ersten Engagement in Flensburg spielte er beispielsweise in Bremen unter Peter Zadek, an den Münchner Kammerspielen und dem Schauspielhaus Hamburg, bis er 1972 an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin bis zu deren Schließung ein Engagement erhielt. Er wirkte in verschiedenen Fernsehproduktionen mit, so zum Beispiel in "Alphateam", "Praxis Bülowbogen" oder "Unser Lehrer, Dr. Specht" und "Kartoffeln mit Stippe", und ist darüber hinaus auch als Regisseur tätig.
Friedhelm Ptok ist in zahlreichen Hörspielen zu hören, so in Helma Sanders-Brahms "1001 Nacht", Per Olov Enquists "Der Besuch des Leibarztes", "Ich habe sie geliebt" von Anna Gavalda und in Hans Magnus Enzenbergers "Hammerstein oder der Eigensinn" die alle im Hörverlag erschienen sind.

Übersetzt von Otto Bayer
Originaltitel: © 1934 Agatha Christie Limited. Rechte an der deutschen Übersetzung von Otto Bayer: S. Fischer Verlag GmbH, (P) Der Hörverlag 2014
Originalverlag: Fischer

Hörbuch Download, Laufzeit: 448 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1482-7

€ 6,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 12.05.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Hercule Poirot – sein interessantester Fall!

Von: Janna KeJas-BlogBuch Datum: 03.06.2017

kejas-blogbuch.de/

Das Agatha Christie die Queen of Crime für mich ist und ich besonders in ihren Protagonisten Hercule Poirot vernarrt bin ist wohl kein großes Geheimnis. Viele Geschichten kenne ich bereits oder lese diese nach Jahren nochmals – warum ich den berühmtesten Fall von dem kleinen Detektiven bislang nicht kannte, ist mir selbst ein Rätsel. Aber dies ist ja nun nachgeholt und zeitgleich eine kleine Premiere, da es mein erstes Hörbuch von der Autorin ist.

Und wer meine Rezensionen kennt weiß ebenso, dass diese besonders bei Hörbüchern & -spielen leider kürzer ausfallen.
Natürlich gibt es auch knackige kurze Rezensionen von mir zu Printbüchern und E-Books, aber oft fallen bei mir Zitate bezüglich Audiobesprechungen weg. Ich bin da einfach fauler als Kerstin mit Pause, zurück spulen und notieren …

Aber nun schweife ich ab, zurück zum Krimi!
Bei Agatha Christie kann ich mich immer wieder nur wiederholen: sie schafft(e) es, einen Krimi spannend zu schreiben, ohne die Elemente der blutigen Gewalt, Actionszenen oder ähnliches mit einzuarbeiten. Ein Spannungsbogen – die große Frage nach dem wer/wie/warum ist immer gegenwärtig, aber einzig mit dem Augenmerk auf den Fall an sich. Minimalistisch werden private Situationen oder Beziehungen des Detektiven geschildert, ohne sich in Einzelheiten zu verlieren. Es geht vom Zeitpunkt der Tat bzw. dem Finden der Leiche bis hin zur Tatschilderung nur um dessen Aufklärung.

Auch in dieser Geschichte bin ich bis zum Schluss nicht auf den Täter gekommen! Der Beweggrund der Tat wird nach der Vorstellung der einzelnen Protagonisten schnell klar. Der Tote ist nicht der, der er vorgibt zu sein und so kommt zu der aktuellen Ermittlung ein weiterer Mord hinzu.

Der Orientexpress muss aufgrund des Unwetters einen Zwangstop einlegen und so werden die Fahrgäste einzeln im Speisewagen befragt. Das Wort „verhört“ benutze ich gezielt nicht, denn Hercule Poirot kommt durch geschickte Fragestellungen an seine für ihn relevanten Antworten, welche dem Leser (Zuhörer) selbst erst bei dessen Schilderung ins Auge fallen.
Im späteren Verlauf bespricht Poirot seine Notizen mit seinen ‚Kollegen‘, wie bspw. das mögliche Motiv, Alibi, belastende Umstände oder eigenen Anmerkungen zu den einzelnen Befragten. Doch dies hilft kaum, um selbst auf den Täter zu kommen. Poirot vergleicht die verschiedenen Aussagen, doch die Indizien sind so gut in der Geschichte versteckt, sodass ich wirklich bis zur Aufklärung warten „musste“, um zu erfahren wer den Mord begangen hat.

Nicht nur mit der Aufklärung überrascht die Autorin, auch der Ausgang der Geschichte ist absolut anders als gewohnt, aber definitiv überzeugend!

Über 7 Std. reines Hörvergnügen, denn die Autorin versteht bzw. verstand sich hervorragend darin, einen Kriminalfall zu skizzieren, welcher ohne Überholspur einen Spannungsbogen erzeugt.
Die Wahl des Sprechers ist mehr als gelungen, die Stimme von Stefan Wilkening ist perfekt!
Es ist für die LeserInnen meiner kleinen Buchmeinungen nicht unbekannt, ich bin ein wenig verliebt in den kleinen kauzigen Detektiven! Da ich schon mehrere Bücher um Hercule Poirot kenne, ist das Lesen – oder in diesem Falle das Hören – ein wenig wie nach Hause kommen. Ein liebgewonnener Protagonist und eine einladende Atmosphäre lassen mich jedes Mal in die Geschichte eintauchen. Auch wenn der Sprecher nicht den Akzent der kleinen Detektiven hervorhebt, so ist seine Stimme genau die, die man sich für ein Hörbuch des Protagonisten wünscht. Da Poirot auch nur einen kleinen Akzent hat stört es absolut nicht, das dieser nicht betont wird. Der Sprecher zeigt jedoch an der schwedischen Protagonisten wie gut er Akzente beherrscht und überzeugend einarbeiten kann.
Durchweg ein wunderbares Hörerlebnis mit einer mehr als passenden Stimme!

Dieser Kriminalfall wurde bereits 1974 verfilmt und soll im November 2017 als Neuverfilmung erscheinen.

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