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Nicht weise werden, zornig bleiben Ein Porträt in Originalaufnahmen

O-Ton mit Max Frisch

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-0701-0

Erschienen: 09.03.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Man möchte gehört werden, besonders als Schriftsteller, so Max Frisch. Er hat sich immer wieder zu Wort gemeldet - häufig humorvoll, meist pointiert, immer klug. Die Edition enthält einen Querschnitt durch sein literarisches Schaffen und
gesellschaftspolitisches Engagement, z. B. mit Homo Faber (Autorenlesung, 1957), Deutsche Dichter als Emigranten in der Schweiz (anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises, 1958) oder Begegnung mit Negern (Notizen/Radioessay, 1952). Diese O-Ton-Edition bietet Gelegenheit zu einer faszinierenden Begegnung mit der markanten und leidenschaftlichen Stimme eines der wirkungsmächtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

(Laufzeit: ca. 2h 31)

"Große Extra-Klasse ist die Zusammenstellung auf zwei CDs von Frisch-Vorträgen, -Reden und -Lesungen."

Darmstädter Echo (16.05.2011)

Max Frisch (Autor, Sprecher)

Max Frisch (* 1911 in Zürich, † 1991 in Zürich) studierte zunächst Germanistik, anschließend Architektur. 1934 erschien, neben freier redaktioneller Arbeit für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, sein erstes Buch "Jürg Reinhart". Der Erfolg seines Romans "Stiller" erlaubte ihm ein Leben als freier Schriftsteller. Zahlreiche bedeutende Romane und Erzählungen folgten, seine Dramen wurden im ganzen deutschsprachigen Raum zu großen Bühnenerfolgen. Frisch verbrachte den größten Teil seines Lebens in Zürich, lebte aber auch, zusammen mit Ingeborg Bachmann, in Rom, New York und zuletzt wieder in Zürich. Sein Werk wurde u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1958 und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1976 ausgezeichnet. Seine bekanntesten Werke sind die Romane "Stiller" (1945), "Homo faber" (1957), "Mein Name sei Gantenbein" (1964), die Dramen "Biedermann und die Brandstifter" (1958), "Andorra" (1961), die Erzählungen "Montauk" (1975), "Der Mensch erscheint im Holozän" (1979), "Blaubart" (1982) sowie seine literarischen Tagebücher.

"Große Extra-Klasse ist die Zusammenstellung auf zwei CDs von Frisch-Vorträgen, -Reden und -Lesungen."

Darmstädter Echo (16.05.2011)

Originaltitel: © Suhrkamp Verlag Berlin, (P) Bayerischer Rundfunk 1958/Schweizer Radio und Fernsehen 1952, 1974, 1986/Hessischer Rundfunk 1957, 1958, 1961, 1964, 1976/Süddeutscher Rundfunk, jetzt Südwestrundfunk 1972/Westdeutscher Rundfunk 1989

Hörbuch Download, Laufzeit: 151 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0701-0

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 09.03.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Begegnung mit einem Schrifsteller

Von: Manfred Orlick Datum: 22.02.2011

Der Schriftsteller Max Frisch (1911-1991) gehörte zusammen mit Friedrich Dürrenmatt zu den wichtigsten Schweizer Schriftstellern der Nachkriegszeit. Zunächst arbeitete er als Korrespondent und Journalist für verschiedene Zeitungen. 1934 publizierte er sein erstes Buch „Jürg Reinhart - Eine sommerliche Schicksalsfahrt“. Von 1936-40 studierte er dann Architektur und eröffnete ein Architekturbüro.

Die schriftstellerische Tätigkeit holte Max Frisch aber wieder ein, nachdem er 1947 mit Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt zusammentraf. Ab Anfang der 50er Jahre arbeitete er dann als freier Schriftsteller. Mit der Veröffentlichung seines Romans „Stiller“ (1954) schaffte er endgültig den literarischen Durchbruch. Es folgten seine Welterfolge „Homo Faber“ (1957), „Mein Name sei Gantenbein“ (1964) und „Montauk“ (1975), die ihm zu einem der wichtigsten Schriftsteller im deutschsprachigen Raum machten.

Seine Romane, die sich mit der Widersprüchlichkeit der menschlichen Existenz auseinandersetzen, stießen bei jungen und älteren Lesern sowie bei der Kritik auf eine breite Resonanz und so dienten sie als literarische Vorlage für zahlreiche Verfilmungen. Sein Werk wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis (1958) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1976).

Neben seinen schriftstellerischen Arbeiten äußerte sich Frisch auch immer wieder zu gesellschaftlichen Problemen seiner Zeit. Besonders sein Verhältnis zur Schweiz, mit deren Mythos als Musterland er sich niemals identifizieren konnte, war immer wieder Anlass zur Auseinandersetzung. Mit scharfem Blick analysierte er die bürgerliche Gesellschaft und deren Verkrustung.

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Max Frisch hat der Hörverlag München eine Doppel-Audio-CD herausgeben, die den engagierten Autor gerade von dieser gesellschaftskritischen Seite zeigt. Die dreizehn Originalreden, Vorträge, Gespräche und Lesungen (mit einer Gesamtlaufzeit von 151 Minuten) zeigen Frisch als wachen und neugierigen Zeitgenossen. Ob in seiner Festansprache zur Frankfurter Buchmesse 1958 oder in der Dankesrede zur Verleihung des Großen Schillerpreises 1974, immer verfolgte er die turbulenten und erschütternden Ereignisse seiner Umgebung.

Die O-Ton-Edition, die mit einem Booklet ausgestattet ist, bietet eine einmalige Gelegenheit zu einer faszinierenden Begegnung mit der markanten und leidenschaftlichen Stimme eines der wirkungsmächtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Selbst zwanzig Jahre nach seinem Tod sind seine Ideen von der „Literatur als Aufklärung“ noch immer lebendig.

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