VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

,

Nichts fehlt – außer Dir Die Geschichte einer überwältigenden Liebe
Briefe und Tagebuchaufzeichnungen

Auswahl, Gekürzte Lesung mit Sandra Quadflieg, Ulrich Tukur

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3789-7

Erschienen: 23.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Hörbuch CD

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Die Geschichte einer überwältigenden Liebe

Claire und Yvan Goll waren eines der schillerndsten und extrovertiertesten Dichter-Paare des zwanzigsten Jahrhunderts, sie kannten Rilke, Picasso, Einstein und Dalí. Claire und Yvan konnten nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander leben. Immer wieder trennten, betrogen und vertrugen sie sich und schrieben einander ein Leben lang Briefe, die von großer Poesie und geradezu verrückter Leidenschaftlichkeit waren. Auf diesem Hörbuch liegt eine Auswahl an Briefen und Dokumenten aus 30 Jahren vor, die die hochemotionale Beziehung dieser beiden Künstler eindrucksvoll reflektieren. Die Schauspieler Sandra Quadflieg und Ulrich Tukur erwecken mit ihren Stimmen eine Amour fou zu neuem Leben, die ihren literarischen Ausdruck in einem Briefwechsel fand, der zum Ergreifendsten gehört, was dieses Genre je hervorgebracht hat.

Claire Goll (Autorin)

Claire Goll (1890-1977) wuchs in München auf. 1911 heiratete sie den Verleger Dr. Heinrich Studer. Nach ihrer Trennung lernte sie 1917 in Genf Yvan Goll kennen. Beide verkehrten im Kreis der Züricher Dadaisten, gingen 1919 nach Paris und heirateten 1921. Breton, Joyce, Cocteau, Eluard und Dali aus der Pariser Avantgarde wurden ihre Freunde. 1939 flohen sie über Kuba in die USA, kehrten 1947 nach Paris zurück.

Yvan Goll (1891-1950) gilt als deutsch-französischer Klassiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium in Straßburg, Freiburg und München lebte er von 1914-1919 im Schweizer Exil: in Genf, Lausanne, Zürich. 1919 wieder in Frankreich zusammen mit Claire Studer, wurde er einer der Wortführer des literarischen Surrealismus.


Ulrich Tukur (Sprecher)

Ulrich Tukur, 1957 in Viernheim geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte, bevor er an die Staatliche Schauspielschule Stuttgart ging. Noch zu Studierzeiten spielte er in Michael Verhoevens Film „Die weiße Rose“, später wurde das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg unter der Leitung von Peter Zadek zu seiner künstlerischen Heimat. Tukur bevorzugt die abgründigen, zerissenen Figuren, er brillierte als Andreas Baader ebenso wie als Hamlet, Jedermann oder Bonhoeffer, als Stasioffizier Anton Grubitz in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Film „Das Leben der Anderen“ oder zuletzt in der Rolle des John Rabe, eines Hamburger Kaufmanns, der in den chinesisch-japanischen Kriegswirren über zweihunderttausend Menschen das Leben rettete. Ulrich Tukur, der für seine Arbeit zahlreiche Preise erhielt, lebt mit seiner Frau, der Photographin Katharina John, in Venedig.

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 157 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3789-7

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 23.01.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

„Nichts fehlt – Außer Dir“ Claire und Yvan Goll. Briefe und Tagebücher. Hörbuch. Neuerscheinung Random House

Von: wortweg08 Datum: 09.04.2017

https://literaturoutdoors.wordpress.com

„Nichts fehlt – Außer Dir“ Claire und Yvan Goll. Briefe und Tagebücher. Hörbuch. Neuerscheinung Random House

Es sind zwei Flüchtlinge, die sich in den Wirren des Ersten Weltkrieges in der Schweiz begegnen. Sie wollen fort vom Krieg und vor allem von der Begeisterung der Massen, die in ganz Europa jubelnd die Soldaten zu den Zügen an die Front begleiten. Beide suchen danach, dem Bewusstsein und der Gesellschaft ein Gegenmodell des Wortes zum „Heldentod“ zu geben und engagieren sich in den Friedensbewegungen der Zeit.

In Zürich treffen der Philosoph Yvan Goll und die Journalistin Clara Studer aufeinander. Damit beginnt eine große Liebe, die sich über die dramatischen politischen Bögen des Jahrhunderts hinweg nie aus den Augen verlieren wird. Die Liebe und das Wort werden für beide zu Bausteinen einer neuen Welt, die aus dem Hass und der Gewalt des Krieges neu erbaut werden muss. Interessiert an der Kunstavantgarde der Zeit (Surrealismus, Expressionismus), schreiben sie und prägen eine künstlerisch-literarische Epoche mit. Ihre Briefe, die sie über Lebensbrüche und Distanzen hinweg leidenschaftlich verfassen, gehören zu den eindrücklichsten Zeugnissen großer Liebender in der Weltliteratur.

Der Ursprung des vorliegenden Hörbuch Projektes liegt in der Begeisterung der Schauspielerin Sandra Quadflieg für die Liebes- und Lebenskraft dieses Dichterpaares und ihrer eindringlichen Poesie. Mit energischem Willen schaffte es Quadflieg den Wallstein Verlag und auch den Schauspieler Ulrich Tukur vom Hörbar-Machen der Briefe Yvan und Claire Golls zu überzeugen.

Das Ergebnis ist eine beeindruckende gut 2h1/2 Reise in Literatur und Leidenschaft, die einzigartig ist. Vor dem Hintergrund der Katastrophen der Weltkriege finden hier zwei Menschen zu großer Tiefe des Herzens und des Wortes, die letztlich zur Hoffnung eines Neuanfanges auch aus den Trümmern des Krieges wird. Phantasie und Sprache werden zum Anker, der tiefen Grund in zwei verwandten Seelen findet, die sich in Sehnsucht nach Wiederkehr und rotem Himmel der Leidenschaft traumhaft verzehren.

Claire Goll, Yvan Goll, „Nichts fehlt – außer Dir“ . Die Geschichte einer überwältigenden Liebe, Briefe & Tagebuchaufzeichnungen
Auswahl mit Sandra Quadflieg, Ulrich Tukur; Hörbuch 2CD, 2h37min

Walter Pobaschnig, Wien 1_2017

https://literaturoutdoors.wordpress.com https://literaturoutdoors.wordpress.com/Rezensionen

Für Liebhaber der Poesie sicherlich ein Genuss

Von: Chrissi66 Datum: 24.02.2017

chrissisbuntelesecouch.wordpress.com

Eigentlich nehme ich lieber ein Buch in die Hand – und lese zur Entspannung. Ab und an kann es auch einmal ein besonderes Hörbuch sein, ganz besonders, wenn bekannte Hörbuch-Stimmen lesen. Bei diesem Hörbuch hat der Name „Ulrich Tukur“ mich dazu bewogen es mir zu bestellen.

Beschreibung des Hörbuches:
Dieses Hörbuch ist 2017 bei Random House Audio erschienen. Es besteht aus 2 CDs mit einer Laufzeit von 2 Stunden und 37 Minuten.

Kurze Zusammenfassung:
Zwischen der deutsch-französischen Schriftstellerin und Journalistin Claire Goll (geb. Clara Aischmann) (1890 – 1977) und dem deutsch-französischen Dichter Yvan Goll entsteht eine Liebesgeschichte, die in einer Hochzeit mündet. Da die zwei meist beruflich in Europa unterwegs sind, eine recht freizügige Ehe führen, aber sich dennoch lieben und umsorgen, schreiben sie sich Briefe. Dieser 30 Jahre währende Briefwechsel (1917-1947) ist hier auf diesem Hörbuch mit den Schauspielern Sandra Quadflieg und Ulrich Tukur stimmlich „zum Leben erweckt“ worden. Zwischen 1939 und 1947 gingen beide gemeinsam (beide waren jüdischer Herkunft) ins Exil nach New York.

Mein Leseeindruck:
Mein erster Eindruck: Sehr angenehme Stimmen, die ruhig und sehr authentisch die Poesie der Briefwechsel der Protagonisten „vortragen“. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass ich nicht ganz so viel für derartige Poesie übrig habe. Begrifflichkeiten wie „krank vor Traurigkeit“, „mein Liebster, du fehlst mir an allen Ecken und Enden“, „deine segnenden Augen“ oder „die Seele voller Blumen“ gehen so gar nicht an mich.
Ich habe mir das Hörbuch trotzdem bis zum Schluss angehört, natürlich, weil ich neugierig war, wie die „Geschichte“ um Claire und Yvan „endet“. Dafür musste ich mich aber tatsächlich (stundenweise) vollständig auf diesen Sprachstil einlassen, was mir manchmal schwer viel. Hätte ich es abends im Bett gehört, so wäre ich (aufgrund der sehr angenehmen Stimmen) wahrscheinlich schnell eingeschlafen…

Fazit:
Dieses Hörbuch ist wahrscheinlich ein Genuss für Liebhaber der Poesie, für mich war es eine Erfahrung mit dem Ergebnis, dass solche (Hör-)Bücher nicht so ganz meinen Geschmack treffen. Ulrich Tukur als Yvan Goll hat mir in seiner „Sprecherrolle“ allerdings sehr gut gefallen. Auch Sandra Quadflieg konnte mich als Claire überzeugen.

Voransicht