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Rat der Neun - Gezeichnet

Ungekürzte Lesung mit Laura Maire, Shenja Lacher

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2525-0

Erschienen: 17.01.2017
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Von der Autorin des Weltbestsellers "Die Bestimmung"

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Gelesen von Laura Maire und Shenja Lacher.

(Laufzeit: 16h 4)

Veronica Roth (Autorin)

Veronica Roth ist die #1 New York Times Bestsellerautorin der Trilogie Die Bestimmung, die auch weltweit zum internationalen Bestseller wurde.

Rat der Neun - Gezeichnet ist der erste Band ihres spektakulären neuen Fantasy-Zweiteilers bei cbt.

Veronica Roth lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.


Sprecher

Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt". Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in "Raum" (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der "Twilight"-Reihe. Daneben war sie immer wieder in "How I Met Your Mother" zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller "Schattengrund" von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr "virtuoses Sprach-Spiel" noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Shenja Lacher, geboren 1978, ging nach seiner Schauspielausbildung an der HMT Rostock ans Theater, wo er u. a. Romeo, Hamlet, Danton und Raskolnikov spielte. Von der Bühne in Zittau führte ihn sein Weg über Mannheim und Oldenburg nach München, wo er am Residenztheater von 2007 bis 2016 engagiert war. Hier spielte Lacher u. a. Prinz Friedrich von Homburg, Orest und Peer Gynt. Neben seiner Bühnenarbeit übernahm er immer wieder Fernsehrollen, z. B. im "Tatort" oder im "Polizeiruf 110", einen verzweifelten Geiselnehmer im Film "Das letzte Wort" oder den Ermittler in "Das weiße Kaninchen". Shenja Lacher ist außerdem regelmäßig Sprecher beim Bayerischen Rundfunk und die Stimme mehrerer Hörbücher.

Übersetzt von Petra Koob-Pawis, Michaela Link
Originalverlag: cbt HC

Hörbuch Download, Laufzeit: 964 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2525-0

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 17.01.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ganz anders als "Die Bestimmung", aber trotzdem toll

Von: Buchdetektivin Datum: 03.10.2017

buchdetektivin.de

Nachdem ich „Die Bestimmung“ quasi verschlungen habe, habe ich nun auf das neue Buch von Veronica Roth hingefiebert. Ich wusste, dass „Rat der Neun“ etwas ganz anderes sein würde, als „Die Bestimmung“ und war dementsprechend auch darauf vorbereitet.

Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme die ganzen Charaktere auseinander zu halten und mich an die Welt innerhalb des Buches zu gewöhnen. Es gibt sehr viele verschiedene Charaktere mit teils komplizierten Namen und stellenweise noch komplizierteren Lebensgaben. Hier alles und jeden auseinander zu halten und richtig zuzuordnen, dazu gehört schon eine ordentliche Portion Mühe und Konzentration, denn es ist wirklich komplex. Zwar gibt es hinten im Buch einen Glossar, aber ich hatte auch keine Lust, beim lesen immer wieder hin und her zu blättern.

Grob gesagt gibt es neun verschiedene Planeten mit verschiedenen Arten Menschen mit verschiedenen Gaben. Natürlich sind sich hier alle untereinander nicht besonders grün. An sich ist die Idee wirklich cool, aber die Umsetzung passte nicht so ganz bzw. war es ziemlich kompliziert gestaltet.
Zwischendurch gab es schon ziemliche Längen und im Nachhinein muss ich sagen, dass 100 Seiten weniger dem Buch schon ganz gut getan hätten.

Im Großen und Ganzen geht es um Cyra und Akos, aus deren sich auch abwechselnd erzählt wird. Dabei wird bei Cyra in der Ich-Form erzählt und bei Akos in der dritten Person.
Mit Cyra bin ich irgendwie nicht so ganz warm geworden. Zwar wandelt sie sich im Laufe der Geschichte recht stark, aber so richtig überzeugen und für sich gewinnen konnte sie mich nicht.

Akos hingegen mochte ich schon ganz gerne, da er nicht so übertrieben dargestellt wird und ein wenig authentischer wirkt als Cyra.
In Kombination ergeben Cyra und Akos ein gutes Protagonisten-Gespann, welches aber keinesfalls langweilig ist, denn Friede Freude Eierkuchen ist anders. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

Was ich an Veronica Roth mag sind ihre, teilweise nicht vorhersehbaren, Wendungen. Damit hat sie mich bei „Die Bestimmung“ schon immer dran gekriegt und bei „Rat der Neun“ ist ihr das wieder gelungen.

Die Aufmachung des Buches ist interessant, auch wenn man vom Cover her absolut nicht auf den Inhalt schließen kann. Trotzdem macht es neugierig. Natürlich steht der Name Veronica Roth bei vielen Lesern mittlerweile für sich.

Den Schreibstil von Veronica Roth mag ich sehr gerne. Einerseits ist er gut zu lesen, aber auch nicht zu locker leicht. Ihre Beschreibungen sind ziemlich bildhaft, auch wenn sie es in „Rat der Neun“ fast ein wenig übertrieben hat, mit den vielen vielen Elementen der von ihr geschaffenen Welt.


Fazit

„Rat der Neun“ ist etwas ganz anderes als „Die Bestimmung“, dem sollte man sich vor dem Lesen auf jeden Fall bewusst sein, sonst wird man ziemlich enttäuscht sein. Die Welt ist sehr komplex und einfach mal so locker runterlesen ist nicht. Man muss sich ziemlich mit dem geschriebenen beschäftigen, um überhaupt erst einmal durchzublicken.


Empfehlung

Science Fiction – Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Fans von „Die Bestimmung“ sollten sich bitte erst mit dem Thema des Buches auseinandersetze und ggf. die Leseprobe lesen.

Schi-Fi meets Fantasy

Von: Pineapples BookNook Datum: 28.08.2017

https://pineapplesbooknook.wordpress.com/

Inhalt:

Auf dem Planeten Thuvhe leben die Shotet und Thuvhesi seit Generationen in Feindschaft. Akos gehört mit seiner Familie den friedlichen Thuvhesi an. Eines Tages werden er und sein Bruder Eijeh von Shotet-Kriegern entführt, da sie laut Orakel mit dem Schicksal der Herrscherfamilie der Shotet verbunden sind. In der Gefangenschaft lernt Akos Cyra, die Schwester des Shotetherrschers Ryzek kennen. Zusammen mit ihr könnte er es schaffen, sich und seinen Bruder zu befreien. Wird Cyra ihm helfen oder sitzt die Feindschaft zwischen beiden Völkern so tief, dass sie sich gegenseitig vernichten werden?

Cover:

Das Cover ist definitiv ein Blickfang. Es wirkt wie zerschnittene Haut, aus deren Wunden flüssiges Gold rinnt. Es bildet einen sehr guten Bezug zum Buch. Ich finde es nur schade, dass der deutsche Titel so wenig über die Geschichte aussagt. Über den Rat der Neun an sich erfährt man fast nichts. Im englischen Original wird mit „Carve the mark“ der Zusammenhang zwischen Titel, Cover und Inhalt viel deutlicher.

Meinung:

„Rat der Neun“ ist eindeutig schwere Lektüre. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Nachdem es jetzt über ein halbes Jahr auf meinem SuB lag, war es an der Zeit einen neuen Leseversuch zu starten. Dieses Mal habe ich es tatsächlich geschafft, das Buch zu beenden, aber es war ein ziemlicher Kampf.

Für „Rat der Neun“ hat Veronica Roth eine komplexe Galaxie erschaffen, die aus neun Planten besteht. Diese Planeten werden von jeweils einem Volk bewohnt und vom Rat der Neun beherrscht. Alle, bis auf Thuvhe. Thuvhe ist der einzige Planet, den sich zwei verfeindete Völker teilen müssen – die kriegerischen Shotet und die friedlichen Thuvhesi. Außerdem haben die Bewohner der Planeten verschiedene Lebensgaben, d.h. sie besitzen eine besondere Fähigkeit, die sie von den „normalen“ Menschen unterscheidet.

Der Einstieg in die Geschichte fällt durch die Komplexität des Settings sehr schwer. Das Buch beginnt mit der Beschreibung der Kindheit unserer beiden Protagonisten Cyra und Akos, um die Galaxie in ihren Grundzügen kennenzulernen, aber es zieht sich sehr in die Länge. Spannung kommt so gut wie keine auf. Das war auch einer der Hauptgründe, wieso ich das Buch beim ersten Lesen schon nach knapp 50 Seiten abbrechen musste. Nur sehr langsam baut sich ein Spannungsbogen auf. Es gibt einfach zu viele kleine Handlungsstränge, die nebenher verlaufen, dass man leicht den Überblick verliert. Ich habe etwas den roten Faden dabei vermisst. Jedoch schafft es Veronica Roth mit zunehmendem Fortschreiten in der Geschichte, den Leser zu fesseln. Die Ereignisse entwickeln sich rasanter und das letzte Drittel macht wirklich Lust auf den finalen zweiten Band.

Ein Großteil der Spannung wird durch die beiden Hauptprotagonisten erzeugt. Sie sind sehr vielschichtig und entwickeln sich auch weiter.

Zu Cyra baut man schnell eine Verbindung auf, da ihre Kapitel in der Ich-Perspektive geschrieben wurden. Durch ihre tödliche Lebensgabe wird sie vom Volk gefürchtet und gemieden. Ihr Bruder nutzt sie aus, um seine Feinde zu foltern und zu ermorden. Ich finde es schön, wie sehr sie sich im Laufe der Geschichte wandelt. Während sie am Anfang noch gnadenlos und unsympathisch wirkt, wird sie später sanfter und menschlicher. Cyra ergibt sich nicht mehr ihrem Schicksal und kämpft gegen die Ausnutzung durch ihren tyrannischen Bruder.

Diese Wandlung löst in ihr Akos aus. Als Thuvhesi liegen ihm Frieden und Harmonie im Blut. Man braucht ein wenig Zeit, um mit ihm warm zu werden, da seine Kapitel von einem allwissenden Erzähler geschildert werden und man keinen genauen Einblick in seine Gefühlswelt erhält. Auch Akos entwickelt sich vom zurückhaltenden Jungen zu einem starken Kämpfer.

Die Tiefe der Protagonisten vermisse ich ein wenig bei den Nebenfiguren. Sie sind sehr oberflächlich und klischeehaft ausgearbeitet.

Fazit:

„Rat der Neun – Gezeichnet“ ist eine durchaus gelungene Mischung aus Fantasy und Sci-Fi. Jedoch sorgt die sehr komplexe Welt für ziemliche Startschwierigkeiten. Man muss wirklich konzentriert und motiviert bleiben, um den zähen Anfang zu überstehen. Positiv stechen Cyra und Akos hervor, die grandiose Protagonisten darstellen. Ich bin gespannt, wie Veronica Roth die Dilogie beenden wird. Für den ersten Band vergebe ich 3 Ananas.

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