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SOG Thriller

Kommissar Huldar und Psychologin Freyja  (2)

Ungekürzte Lesung mit Dietmar Wunder

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€ 22,50 [A]* | CHF 28,50*
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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2713-1

Erschienen:  18.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hinter allem Bösen schreitet die Rache

Kommissar Huldar hatte keinen guten Start bei seiner Zusammenarbeit mit der Kinderpsychologin Freyja. Dennoch zieht er sie bei den aktuellen Ermittlungen wieder zurate: In Reykjavik wird nach zehn Jahren eine in einen Grundstein eingemauerte Zeitkapsel mit Briefen von damaligen Schülern gehoben. Unter den Briefen findet sich auch eine Nachricht, die akribisch die Initialen zukünftiger Mordopfer auflistet. Als kurz darauf zwei Hände gefunden werden, die ihren Besitzern bei lebendigem Leib abgetrennt wurden, ist klar, dass diese Nachricht aus der Zeitkapsel tödlich ernst zu nehmen ist ...

Gelesen von Dietmar Wunder, u.a. die Synchronstimme von James Bond-Darsteller Daniel Craig.

(Laufzeit: 12h 7)

YRSA SIGURDARDÓTTIR BEI BTB

Dóra Gudmundsdóttir ermittelt

Kommissar Huldar und Psychologin Freyja

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Yrsa Sigurdardóttir (Autorin)

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. »SOG« ist nach dem Spiegel-Bestseller »DNA« der zweite Roman um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavík.


Dietmar Wunder (Sprecher)

Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Dialogregisseur tätig und ein sehr gefragter Hörbuchsprecher.

Übersetzt von Tina Flecken
Originalverlag: btb HC

Regie: Frank Bruder

Hörbuch Download, Laufzeit: 727 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2713-1

€ 25,95 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  18.09.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Knifflig, Spannend und menschlich gut getroffen

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 18.12.2017

www.rezensions-seite.de

Wenn ein verkleidetes Wesen, von dem noch nicht mal klar ist, ob es Mann oder Frau ist, zwei Kinder vom Streichelzoo weglockt und die Mutter damit in Panik versetzt.

Wenn in einem Whirlpool zwei menschliche Gegenstände auftauchen, die nicht dahin gehören.

Und wenn ein unbescholtener, leicht zwanghaft veranlagter Angestellter im mittleren Dienst seinen teuren und geliebten Wagen ausparken will und damit eine Kettenreaktion in Gang setzt, die überaus dramatische Folgen hat mitsamt dem beteiligten Schutzgatter auf einer hohen Mauer, dann ist intensive Ermittlungsarbeit angesagt.

Was einfacher wäre, wenn es überhaupt eine verwertbare Spur gäbe. Was zudem besser laufen könnte, wenn einer der Ermittler nach dem letzten Fall nicht „ganz unten“ in der Abteilung gelandet wäre, einen eher nerdigen Assistenten als Hilfe heranziehen muss und zudem in seinem Privatleben seit eben jenem letzten Fall so ziemlich alles sich in Unordnung befindet, was nur geht.

Wobei zudem die eigene Chefin mit der psychologischen Mitarbeiterin, die Kommissar Huld ja nicht nur aus beruflichen Gründen versucht, stark in den Fall mit einzubinden, keine geringen Komplikationen mit in den Raum setzt. Eifersucht vielleicht sogar?

Da muss der Leser lange Zeit den eigenen Assoziationen vertrauen, denn trotz vielfacher Andeutungen, einem eindeutigen Prolog und immer wieder kleineren Hinweisen im Thriller weiß der Leser lange Zeit nicht mehr als Hulda selbst, aus dessen Perspektive der Großteil des Thrillers seinen Gang nimmt.

Ob eine Zeitkapsle, die vor gut einem Jahrzehnt von einer Schulklasse feierlich eingemauert und erst letztens wieder geöffnet wurde, wirklich wichtige Anhaltspunkte in diesem einen Aufsatz enthält, der eine ganze Reihe von Todesfällen voraussagt?

Das bleibt zuerst dahingestellt, während Sigurdardottir den Leser tief in die Gefühlswelt ihrer Personen mit hineinzieht, ohne mit der Wimper zu zucken auch blutigste und brutalste Tatorte bildkräftig schildert (und dabei immer noch das, was sie nur andeutet, die Fantasie des Lesers konkret und zielgerichtet lenkt) und zudem Fassade über Fassade beginnt zu fallen. So dass zunächst einmal völlig unbescholtene Bürger um Jahre zurückliegende dunkle Verbindungen und manches Geheimnis langsam an die Oberfläche dieses undurchschaubaren Falles durchsickern lassen. Nicht selten müssen. Mit gravierenden Folgen für die eigene Gesundheit.

Dabei ist der Thriller weniger mysteriös denn eher als Kriminalpuzzle angelegt, zeigt die Welt „ganz unten“ in der sozialen Skala ebenso, wie die gutsituierte Seite der Gegenwart und nimmt den Leser umgehend für den gebeutelten Hulda ein. Der einerseits dankbar ist, überhaupt noch in der Abteilung, deren Chef er vor Kurzem noch war, mitarbeiten zu können, dessen Naturell aber ein einfaches „Absitzen“ der Dienstzeit konsequent nicht gestattet.

Spannend, unterhaltsam, teils mi unverdeckter Gewalt gesehen, ist dies ein Thriller, den man nicht gerne vor dem Ende aus der Hand legt.

Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Yrsa Sigurdardóttirs „Sog“ – Nichts für schwache Nerven

Von: ZeichenTonBild Datum: 18.12.2017

zeichentonbild.wordpress.com

Nachdem Kommissar Huldar in "DNA" als leitender Ermittler gescheitert ist, rückt er wieder zurück ins zweite Glied. Ausgerechnet jetzt, wo wieder ein spektakulärer Fall zu klären ist. Islands-Krimi-Exportschlager Yrsa Sigurdardóttir legt mit "Sog" den zweiten Band um Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freyja nach. Es wird spannend, dunkel und fordernd.

Eine Vergewaltigung, grausame Morde, viele Verdächtige

Kommissar Huldar bekommt es mit einem seltsamen "Fall" zu tun: Auf seinem Schreibtisch landet ein Zeitkapsel, die zwölf Jahre zuvor von einer Schulklasse vergraben wurde. In dieser sind Zettel mit Zukuntsprognosen für das Jahr 2016. Einer dieser Aufsätze kündigt mehrere Morde an, jeweils versehen mit den Initialien der Opfer. Zeitgleich werden in einem Whirlpool ein Paar abgetrennte Hände gefunden, die jedoch keiner Person zugeordnet werden können.

Da der Aufsatz recht schnell einem Jungen zugeordnet werden kann, dessen Vater wegen Mordes und Vergewaltigung einer Schülerin verurteilt wurde, zieht Huldar die Kinderpsychologin Freyja zu Rate. Und das obwohl das Verhältnis der beiden aufgrund der Vorkommnisse der letzten Ermittlungen immer noch mehr als angespannt und kompliziert ist. Denn auch Freyja ist in ihren Aufgaben zurüchgesetzt worden. Nicht einfacher werden die Ermittlungen dadurch, dass Huldar immer noch versucht, Freyjas Herz zu gewinnen. Als nach nach dem Fund der abgetrennten Hände ein weiterer brutaler Mord geschieht und die Initialien zum Aufsatz aus dem Jahr 2004 passen, wird klar, dass der Aufsatz ernst zu nehmen ist.

Starker Plot, interessante Charaktere

Mit "Sog" legt Yrsa Sigurdardóttir einen starken und komplexen zweiten Band um Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freyja nach. Der Plot ist komplex gestrickt und äußerst spannend: Viele verschiedene Spuren lassen zu keiner Zeit den Täter oder die Täterin klar werden. Natürlich stellt man Vermutungen an, aber die verschiedenen Spuren verlaufen ins Leere oder ergeben irgendwann keinen Sinn mehr. So tappt man bis zur Auflösung am Ende mehr oder weniger im Dunklen.

Die bereits in "DNA" komplex angelegten Hauptdarsteller faszninieren aufs Neue, da sich Huldar und Freyja einerseits "spinnefeind" sind und sich andererseits gegenseitig anziehen. Beide Charaktere sind dabei auf ihre Art sympathisch, zumal man die Innenwelt bzw. Gefühle des jeweils anderen nur zu gut nachvollziehen kann. Insofern wird es für die kommenden Bände spannend wie sich das Verhältnis entwickelt.

Die düsteren Stimmung, die Thematik um missbrauchte Kinder und die brutalen Morde gestaltet die Autorin detailreich aus. Aber eher der Art, dass man sich mit den Ursachen und Hintergründen für die Taten beschäftigt. All das mit einer unaufgeregt Sprache, leicht lesbar und doch alles andere als seicht. Geschickt sind einige Wendungen eingebaut, so dass die Suche nach den Schuldigen öfter bei Null beginnt.

Insofern ist der Thriller-Titel "Sog" durchaus Programm, denn in eben diesen wird man beim Lesen gezogen. Eine absolute Krimiempfehlung für die ruhige Zeit zwischen den Jahren, verbunden mit der Vorfreude auf weitere Fälle.

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