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Satori

Ungekürzte Lesung mit Frank Arnold

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€ 24,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-1133-0

Erschienen: 13.09.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Tokio 1951: Das Schicksal der Welt steht auf Messers Schneide. USA und Russland kämpfen mit allen Mitteln um die Vorherrschaft in Asien. Die CIA, die Nikolai Hel inhaftiert und gefoltert hat, macht ihm ein Angebot: Seine Freiheit gegen den Tod des sowjetischen Botschafters in Peking. Getarnt als Waffenhändler gerät Hel in ein tödliches Netz politischer Intrigen und verfolgt dabei ganz eigene Ziele: Rache und den Weg zu Satori, der Erleuchtung.

Don Winslow (Autor)

Don Winslow wurde in New York geboren und wuchs in South Kingston (Rhode Island) auf. Er war Schauspieler, Regisseur, Theatermanager, Safariführer und Privatdetektiv, bevor er mit seinen Thrillern Kritik und Publikum begeisterte. Don Winslow lebt mit seiner Frau Jean und seinem Sohn Thomas in San Diego, Kalifornien.


Frank Arnold (Sprecher)

Frank Arnold, Regisseur, Schauspieler und Dramaturg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Luc Bondy, George Tabori und Peter Stein zusammen, und hat viele erfolgreiche Hörbücher gelesen, u. a. auch Goethe. Kunstwerk des Lebens von Rüdiger Safranski.

Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch
Originaltitel: Satori (Grand Central Publishing)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 795 Minuten

ISBN: 978-3-8371-1133-0

€ 24,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 13.09.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Top Thriller!

Von: Taka Datum: 08.08.2015

lesenwasichwill.blogspot.de/

Inhalt:

Südostasien 1951: Das Schicksal der Welt steht auf Messers Schneide. USA und Russland kämpfen mit allen Mitteln um die Vorherrschaft in Asien. Die CIA, die Nikolai Hel inhaftiert und gefoltert hat, macht ihm ein Angebot: Seine Freiheit gegen den Tod des sowjetischen Botschafters in Peking. Getarnt als Waffenhändler gerät Hel in ein tödliches Netz politischer Intrigen und verfolgt dabei ganz eigene Ziele: Rache und den Weg zu Satori, der Erleuchtung.

Cover:

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, denn es hat etwas mysteriöses an sich. Auf dem Cover sieht man einen Mann der aus der sicheren Höhe aus dem Fenster dem Geschehen um sich herum zuschaut. Man sieht rote Wolken und es zieht eine sehr düstere Stimmung auf. Der Mann auf dem Cover ist vermutlich der Hauptprotagonist Nikolai Hel. Der Titel "Satori" sticht mit großen und dicken Buchstaben hervor.

Erster Satz:

"Nikolai Hel betrachtete ein Ahornblatt, das vom Ast fiel, im seichten Wind segelte und sanft zu Boden schwebte."

Meine Meinung:

So einen Thriller habe ich lange nicht mehr gelesen, wo es um politische Intrigen, Machtkämpfe und der Weg zur Erleuchtung, um Satori geht. Es gibt Akteure im Hintergrund, die das Handeln der Personen bestimmen, um Macht zu erlangen. Doch nur der Hauptprotagonist Nikolai Hel schafft es sich aus den Fängen der Akteuren zu entziehen und zahlt einen hohen Preis dafür, auf dem Weg zur Freiheit. Mehrmals entkommt er dem Tod nur um Haaresbreite und verliert am Ende seine Liebste, die er auf der langen Durchreise kennengelernt hat.

Die meiste Zeit bleibt der Leser im ungewissen, wer gerade wann die Fäden zieht, doch erst am Ende macht alles einen Sinn. Es gibt auch verschiedene Perspektiven.

Der Autor hat seinen Roman Satori als Prequel zu dem Buch Shibumi des Autors Trevanian geschrieben, was mal ein ungewöhnlicher Ansatz ist.

Fazit:

Ich fand den Thriller sehr unterhaltsam und spannend. Manchmal musste ich echt die Luft anhalten, da ich so gar nicht voraussagen konnte, was als nächstes passieren würde. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die es gerne spannend mögen und Thriller über alles lieben.
Ich vergebe deshalb 5***** von 5***** Sternen.

Atmosphärisch dichtes, komplex-spannendes Prequel zu Trevanians "Shibumi"

Von: Dirk Hoffmann Datum: 13.06.2015

mamouliansgeschichten.blogspot.de

Der junge CIA-Agent Nikolai Hel wird nach drei Jahren Einzelhaft, die er für den Mord an General Kishikawa in den tristen Mauern des Sugamo-Gefängnisses absitzen musste, 1951 in einem Vorort von Tokio auf freien Fuß gesetzt, muss im Gegenzug aber in einer geheimen Mission den sowjetischen Oberbevollmächtigten für Rotchina, Juri Woroschenin, umbringen. Da sich die USA mit China im Krieg befinden, soll Hel als französischer Waffenhändler getarnt einen Keil zwischen Peking und Moskau treiben, um einen undurchdringlichen kommunistischen Block zu vermeiden.
Die schöne Französin Solange bereitet Hel, der in Japan aufgewachsen ist und dort in einer Vielzahl von Kampfkünsten unterrichtet worden ist, auf die heikle Mission vor, beginnt aber auch eine leidenschaftliche Affäre mit ihrem Schützling, der den Auftrag nutzen will, um auch eine ganz persönliche Mission zu erledigen, nämlich Rache an den Männern zu nehmen, die ihm nicht nur die Freiheit nahmen, sondern auch folterten. Derweil spielen sich auch die CIA-Männer Haverford, Singleton und Diamond gegeneinander aus. Hel, auch ein Meister des Strategie-Spiels Go, muss sich immer wieder auf die Spielzüge konzentrieren, um seine Optionen abzuwägen und seine Mission erfolgreich zu Ende bringen zu können.
„Er wechselte die Paradigmen und stellte sich das Szenario als Go-Brett vor, setzte seine schwarzen Steine und spielte. Er begegnete den zu erwartenden Herausforderungen, aber ansonsten fiel ihm nichts weiter auf. Falls Woroschenin meine wahre Identität kennt und sich daran erinnert, wie er mit der Gräfin Alexandra Iwanowna umgesprungen ist, dann ist es gut möglich, dass ich in eine Falle tappe, aber das weiß ich schon und bin darauf vorbereitet.
Da ist noch etwas anderes.
Er wechselte wieder das Gedankenmodell und beschloss, mit den weißen Steinen gegen seine eigenen schwarzen anzutreten.
Es war eine Offenbarung.“ (S. 247)
Dass im Heyne-Verlag ein Werk von Don Winslow, der eigentlich bei Suhrkamp und Knaur beheimatet ist, erscheint, mag zunächst überraschen, aber das Nachwort des Autors klärt die Zusammenhänge auf: 2011 erschien im Heyne-Verlag nämlich die Neuauflage des Klassikers „Shibumi“ des 2005 verstorbenen Schriftstellers Rodney William Whitaker, den er 1979 unter seinem Pseudonym Trevanian („Im Auftrag des Drachen“) veröffentlicht hat. Auf den Vorschlag seines Agenten verfasste Don Winslow nun mit „Satori“ die Vorgeschichte zu Trevanians internationalen Thriller-Erfolg. Dabei gelingt es dem Bestseller-Autor („Tage der Toten“, „Zeit des Zorns“) meisterhaft, seine Leser in die asiatische Kultur der 1950er Jahre einzuführen und die internationalen Spionage-Aktivitäten der damaligen Zeit in einen ebenso exotisch gefärbten wie spannenden Plot zu packen, der zum Ende hin immer wieder interessante Wendungen nimmt.

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