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Von der Gestapo verhaftet und in ein Hotelzimmer gesperrt, flüchtet Dr. B. in die abstrakte Welt des Schachspiels, um sich so seine geistige Widerstandskraft zu erhalten.
Eindrucksvoll sind Willy Trenk-Trebitsch als Dr. B und Mario Adorf als Schachweltmeister Mirko Czentovic zu hören, die eine ungewöhnliche Schachpartie auf einem Passagierdampfer gegeneinander spielen.
Gert Westphal führt als Erzähler durch dieses legendäre Hörspiel und verdichtet gekonnt die beklemmende Atmosphäre der Schachpartie, die in die Abgründe der menschlichen Seele mündet.

(Laufzeit: 1h 5)

"Man kann sich tatsächlich keine dramatisch geglücktere und in ihrer Intensität fesselndere Bearbeitung des Stoffes vorstellen."

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Originaltitel: © 1943 by Bermann-Fischer, Stockholm, © S. Fischer Verlag, (P) Hessischer Rundfunk/Saarländischer Rundfunk/Schweizer Radio DRS 1959
Hörbuch Download, Laufzeit: 1h 5min
ISBN: 978-3-8445-0617-4
Erschienen am  17. Juni 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Klassiker-Revival

Von: Lesetante

04.02.2017

Endlich kam ich mal wieder in den Genuss eines Hörspieles. Meine zweite Freude bezieht sich auf einen Klassiker der Weltliteratur, der als Hörspiel umgearbeitet wurde. Die drei Herren machen einen großartigen Job, ziehen den Zuhörer so in den Bann, dass man am Ende überrascht ist, dass es schon vorbei ist. Das Original von Stefan Zweig gehört zum Kanon der Weltliteratur und durch die Bearbeitung als Hörspiel erfährt es - für meinen Geschmack - ein sehr gelungenes Revival. Gerd Westphal führt wie ein Marionettenspieler durch die Handlung und inszeniert die beiden großartigen Protagonisten. Das Tempo, die Intonation, die Pausen erzeugen eine Stimmung, die mich gefangen nahm, die mich wünschen ließ, die Geschichte ginge länger. Willy Trenk-Trebisch präsentierte einen Dr. Blatt, der mich begeisterte. Die Atmosphäre, als dieser durch seine Isolationszelle tigert und im Geiste Schachpartien wahnsinnig vor sich hin spielt ist großartig und sehr dicht. Dieses Hörspiel ist ein wahres Meisterwerk, sehr klug und akzentuiert ausgearbeitet und es erzeugt eine Verve, die ihresgleichen sucht. Von mir bekommt es die unbedingte Empfehlung. Hören, Hören, Hören!

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Vita

Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881–1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Seit 1938 auf der Flucht, lebte der engagierte Pazifist und Humanist zuletzt in Brasilien, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Selbstmord beging.

Zur AUTORENSEITE

Gert Westphal (Erzähler), 1920 in Dresden geboren, erhielt 1945 sein erstes Engagement an den Bremer Kammerspielen. Nebenbei begann er bei Radio Bremen als Hörspielsprecher zu arbeiten, 1948 avancierte er dort zum Chef der Hörspielabteilung. 1953 wechselte er zum Südwestfunk in Baden-Baden, wo er bis 1959 die Hörspielabteilung leitete. Zum Theater kehrte er 1959 ans Zürcher Schauspielhaus zurück, dem er bis 1980 angehörte. Seitdem war er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig, vor allem aber als Rezitator. Er ver starb 2002 in Zürich.

Mario Adorf (Mirko Czentovic), 1930 in Zürich geboren, spielte die Rolle des Mirko Czentovic auch in der Verfilmung von Gerd Oswald 1960 an der Seite von Curd Jürgens. In seiner über 50-jährigen Karriere war Adorf in zahlreichen Theaterstücken, Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, u. a. in "Der große Bellheim", "Die Affäre Semmeling" und "Same Same But Different". Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. 1994 den Adolf-Grimme-Preis und 2004 den Deutschen Filmpreis. Auch als Autor ist er erfolgreich, so schrieb er z. B. "Der Fenstersturz" und "Der römische Schneeball".

Willy Trenk-Trebitsch (Dr. Blatt), 1902 in Wien geboren, gab den Mackie Messer aus Brechts "Dreigroschenoper" bei ihrer Uraufführung 1928 in Berlin. Bis 1933 spielte er unter Max Reinhardt an der Berliner Volksbühne. Danach ging er nach Wien, wo er hauptsächlich beim Rundfunk arbeitete. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich floh er nach Paris und konnte von dort aus in die USA emigrieren. 1952 kehrte er nach Deutschland zurück, um dort vor allem Theater zu spielen. Er starb 1983 in Berlin.

Mario Adorf
Willy Trenk-Trebitsch
Gert Westphal

Pressestimmen

"Eine Meisterpartie."

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Ein Klassiker der Weltliteratur, von höchster Spannung auch in diesem Medium."

HESSISCHE ALLGEMEINE

"Zum Glück ist dieser Klassiker jetzt wieder käuflich zu erwerben."

Münchner Merkur (29. April 2011)

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