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Schule des Schweigens

Ungekürzte Lesung mit Dietmar Wunder

Kundenrezensionen (3)

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€ 29,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-3229-8

Erschienen: 19.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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24 Stunden Nervenkitzel vom Großmeister der unvorhersehbaren Spannung!

In Kansas entführen drei entflohene Schwerverbrecher einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen. Sie flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof und stellen ein Ultimatum: Im Austausch gegen ihre Geiseln wollen sie einen Hubschrauber – sonst stirbt jede Stunde ein Mädchen. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, ist fest entschlossen, die Täter zur Strecke zu bringen. Während die Geiseln im Schlachthof durch die Hölle gehen, nimmt ein nervenaufreibendes Feilschen um ihre Leben seinen Lauf.

(Laufeit ca. 15 h 13)

Offizielle deutsche Webseite zu JEFFERY DEAVER www.jeffery-deaver.de

Offizielle Webseite (engl.) www.jefferydeaver.com

ÜBERSICHT ZU JEFFERY DEAVER

Jeffery Deaver, ehemals Rechtsanwalt und heute erfolgreicher Schriftsteller, wurde von der Londoner Times als der "beste Autor psychologischer Thriller weit und breit" gewürdigt. Seine intelligenten Thriller um das höchst ungewöhnliche Ermittlerduo Rhyme / Sachs - der querschnittsgelähmten Lincoln Rhyme löst die Fälle durch analytische Intelligenz, das Ex-Model Amelia Sachs übernimmt als Assistentin die "Beinarbeit" - haben ihm eine riesige Fangemeinde eingetragen.
Mit John Pellam schickt Deaver einen weiteren faszinierenden Helden auf Spurensuche, der durch seine einfallsreichen Ermittlungsmethoden glänzt. Neu in der Deaver'schen Ermittlerriege: Kathryn Dance, Verhörspezialistin beim California Bureau of Investigation.

"Jeffery Deaver schreibt brilliant" Minette Walters

Mehr Informationen: www.jeffery-deaver.de

Lincoln-Rhyme-Thriller

Kathryn-Dance-Thriller

John-Pellam-Thriller

Weitere Titel des Autors

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jeffery Deaver (Autor)

Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffrey Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht.


Dietmar Wunder (Sprecher)

Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Synchronregisseur und -autor tätig und ein gefragter Hörbuchsprecher. Die Schule des Schweigens ist sein 15. Jeffery-Deaver-Hörbuch.

Aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner
Originaltitel: A Maiden's Grave (Viking Penguin, New York 1995)
Originalverlag: Blanvalet TB

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 913 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3229-8

€ 29,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 19.10.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Rezension "Seelenlesezeichen

Von: Seelenlesezeichen Datum: 06.03.2016

seelenlesezeichen.blogspot.de

Inhalt

In Kansas entführen drei entflohene Schwerverbrecher einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen. Sie flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof und stellen ein Ultimatum: Im Austausch gegen ihre Geiseln wollen sie einen Hubschrauber – sonst stirbt jede Stunde ein Mädchen. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, ist fest entschlossen, die Täter zur Strecke zu bringen. Während die Geiseln im Schlachthof durch die Hölle gehen, nimmt ein nervenaufreibendes Feilschen um ihre Leben seinen Lauf.


Meine Meinung

Der Schreibstil ist gut und einfach, so dass man sehr gut ins Buch rein kommt und sich auch in die Situationen hineinversetzen kann. Dadurch, dass immer aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird, erfährt man immer was gerade an den verschiedenen Orten (im Schlachthaus, bei den Polizisten und auch an anderen Plätzen und mit anderen Personen) passiert und genau das macht es meiner Meinung nach so spannend.

Mit Arthur Potter bin ich nicht so wirklich warm geworden. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber irgendwie war er mir unsympathisch. Es kam mir irgendwie so vor, als hätte er lieber die Geiselnehmer als die Geiseln gerettet. Er kam irgendwie manchmal total kalt rüber. Auch, dass er sich mit dem Geiselnehmer Lou Handy so „verbunden“ gefühlt hat, hat ihn nur noch unsympathischer gemacht.

Die ersten Seiten haben mir überhaupt nicht gefallen und ich bin auch nicht wirklich ins Buch reingekommen, was sich aber nach ca. 10-15 Seiten geändert hat. Die Spannung blieb im ganzen Buch erhalten und ich konnte es ab Seite 100 nur noch schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter und auch aus geht.


Fazit

Das Buch war sehr spannend und hat mir, bis auf ein paar Sachen, sehr gut gefallen. Ich werde auf jeden Fall auch noch andere Bücher des Autors lesen.

4/5 Punkte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

A Maiden's Grave

Von: Mikka Liest Datum: 22.11.2015

mikkaliest.blogspot.de

Eigentlich ist das Buch schon ein Oldie, denn es ist 1996 erstmals auf deutsch erschienen! Aber in meinen Augen ist es zeitlos spannend und daher definitiv auch ein Goldie der Thriller-Literatur. Was das Buch für mich so außergewöhnlich und hochinteressant machte war vor allem zweierlei:

Zum einen gibt es dem Leser einen faszinierenden Einblick darin, was bei einer Geiselnahme (in den USA) eigentlich hinter den Kulissen passiert: eine enorme, gut geölte Maschinerie, an der außer dem mit den Geiselnehmern ermittelnden Verhandler viele unterschiedliche Parteien beteiligt sind. Bundespolizei, Staatspolizei, FBI... Leider ergeben sich daraus in dieser Geschichte auch interne Machtkämpfe, denn so mancher Beteiligte will sich mithilfe der Geiselnahme und dem damit einhergehenden Medienspektakel profilieren - oder hat andere Gründe, Sand ins Getriebe zu streuen, was für die Geiseln tödlich enden kann...

Darüber hinaus erfährt man viel über die ganz eigene Kultur und die Gemeinschaft der Gehörlosen. Eine völlig andere Welt mit Hierarchien, Wertvorstellungen und Kunstformen, von denen ich keine Ahnung hatte!

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei Personen: Arthur Potter, der FBI-Spezialst, der mit den Geiselnehmern verhandeln soll, die gehörlose junge Lehrerin Melanie, die zu den Geiseln gehört, und der Anführer der Geiselnehmer, Lou Handy.

Arthur Potter ist ohne Zweifel ein ungewöhnlicher Romanheld: kurz vom Rentenalter, leicht übergewichtig, nicht unbedingt gut aussehend... Aber er ist ein Verhandler mit immenser Erfahrung, der eine beinahe schon übernatürliche Fähigkeit dazu hat, sich in Geiselnehmer hinein zu versetzen und dadurch genau das zu sagen, was nötig ist, um sie in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Erst erschien er mir sehr skrupellos, denn er betrachtet es als seine höchste Priorität, dass die Geiselnehmer gestoppt werden - wenn die Geiseln dabei sterben, dann ist das bedauerlich, aber ein vertretbarer Verlust. Im Laufe des Buches konnte ich ihn aber immer besser verstehen, denn seine Erfahrung hat ihn gelehrt, dass entflohene Geiselnehmer im Endeffekt oft wesentlich mehr Unschuldige das Leben kosten.

Melanie steht in der Hierarchie der Gehörlosen relativ weit unten, denn sie ist erst nach ihrem achten Lebensjahr nach und nach ertaubt. Für sie war das doppelt tragisch, da sie eigentlich immer Musikerin werden wollte. Ihre Eltern betrachten ihr Taubsein als Problem und Makel, und vielleicht ist sie daher so ängstlich, zaudernd und wenig selbstbewusst. Obwohl sie für ihre Schülerinnen verantwortlich ist, schafft sie es kaum, ihnen wenigstens ein bisschen Trost zu spenden. Stattdessen flüchtet sie sich in ihre Traumwelt: ihr "Musikzimmer", in dem sie noch hören kann und Besuch von berühmten Komponisten bekommt.

Ich habe mir immer wieder gedacht: "Komm schon, Melanie - komm schon!" Sie will ja mutig sein, sie setzt immer wieder dazu an, die Kinder den Geiselnehmern gegenüber zu beschützen, tritt aber stets ängstlich den Rückzug an.

Aber natürlich macht sie dann doch noch eine große Entwicklung durch, die mich größtenteils auch überzeugt hat. Erst ganz am Schluss stellt sie an sich etwas fest, das ich drastisch, schockierend und nicht mehr komplett glaubwürdig fand. Einer von zwei Kritikpunkten, die ich an dem Buch habe!

Lou Handy (den Melanie und die Kinder "Brutus" nennen) ist hochintelligent und völlig skrupellos. Die Vorstellung, kleine Kinder zu töten, berührt ihn nicht mehr als die Vorstellung, einen Wurm zu zertreten. In seiner verdrehten Vorstellung der Welt ist sein Verhalten dennoch gerechtfertigt, denn er bestraft ja nur, wenn ihm etwas vorenthalten wird, was ihm zusteht...

Sowohl Arthur als auch Melanie spüren eine tiefe Verbundenheit mit dem eiskalten Killer - und miteinander, obwohl sie sich nie begegnet sind. Aber am Ende können nur zwei dieses seltsamen Dreigespanns überleben...

Es gibt ziemlich viele Charaktere, aber ich hatte keine Schwierigkeiten damit, sie auseinander zu halten, weil sie alle lebendig, detailliert und glaubhaft beschrieben werden. Gut fand ich, dass man auch bei den "Bösen" zumindest nachvollziehen (wenn auch nicht entschuldigen) kann, warum sie handeln, wie sie handeln.

Obwohl ein Großteil es Buches beherrscht wird von den Gesprächen zwischen Arthur und "Brutus", war es für mich immer unglaublich spannend. Ich fand es sehr intelligent geschrieben, mit vielen unerwarteten Wendungen. Besonders gegen Ende passieren dann noch einmal Dinge, die ich überhaupt nicht erwartet hatte, und die Auflösung widersteht den üblichen Klischees.

Mein zweiter Kritikpunkt ist, dass in den letzten Kapiteln ein paar Dinge passieren, die ich vollkommen unrealistisch fand, und die die Spannung auf in meinen Augen billige Art und Weise hoch puschen - was gar nicht nötig wäre.

Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt. Der Autor schreibt prägnant und atmosphärisch, mit ungewöhnlichen Formulierungen und viel Gespür dafür, wie Gehörlose die Welt wahrnehmen.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist "Schule des Schweigens" ein intelligenter Thriller, in dem einerseits politische Elemente eine Rolle spielen, andererseits aber auch die faszinierende Kultur der Gehörlosen und die verschiedenen Spielarten des Stockholm-Syndroms. Im Mittelpunkt stehen drei starke Charaktere, und die Handlung konnte mich immer wieder überraschen und überzeugen.

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