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Schwarzes Prisma Roman
[Die Licht-Tetralogie 1]

Licht-Saga (The Lightbringer) (1)

Ungekürzte Lesung mit Bodo Primus

Kundenrezensionen (5)

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€ 34,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-1661-8

Erschienen: 15.06.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Sein Leben ist eine Lüge, seine Macht nur geraubt …

Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat, und von der Gefahr für dessen Leben. Doch um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren – und damit das Reich zerreißen. Denn sein Leben fußt auf einer Lüge, und seine Macht ist lediglich geraubt. Kann er diesen Preis bezahlen, um sein einziges Kind zu retten?

Offizielle Website des Autors (engl.) www.brentweeks.com

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ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON BRENT WEEKS

Mit der großartigen Schatten-Trilogie um den Gassenjungen Azoth, der seine einzige Chance fürs Überleben darin sieht, bei einem Assassinen in die Lehre zu gehen, schuf Brent Weeks ein ebenso düsteres wie fesselndes Epos. Denn der Preis für Azoth' Sicherheit ist hoch. Doch er ahnt nicht, wie hoch – bis er um der Freundschaft willen seinen Meister verrät.
Genauso düster wie faszinierend ist »Der Weg in die Schatten« trotz des jugendlichen Helden besonders für erwachsene Leser geeignet, denen fesselnde, hervorragend ausgearbeitete Charaktere genauso wichtig sind wie rasante Action. »Am Rande der Schatten« führt diese Linie konsequent weiter ...

Schatten-Trilogie (Night Angel)

Licht-Saga (The Lightbringer)

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Brent Weeks (Autor)

Brent Weeks betrachtete das Schreiben fantastischer Geschichten schon immer als seine Berufung, inzwischen ist es auch sein Beruf geworden. Brent Weeks lebt mit seiner Frau in Oregon.


Bodo Primus (Sprecher)

Als Hörspiel- und Feature-Sprecher wurde Schauspieler Bodo Primus bekannt. Im Radio tritt er u. a. neben Peer Augustinski in der Hörspielserie Der letzte Detektiv von M. Koser auf. Für die Lesung von Der Nazi & der Friseur erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.

Aus dem Englischen von Hans Link
Originaltitel: Black Prism (01 The Lightbringer) (Orbit, London 2010)
Originalverlag: Blanvalet TB

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 1532 Minuten

ISBN: 978-3-8371-1661-8

€ 34,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 15.06.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Genialer Einstieg in die Saga

Von: Isbel Datum: 31.05.2016

www.buecherlilien.blogspot.de


Zu diesem Buch bin ich gelangt, weil ich zuvor die Nachtengel-Trilogie (auch Schatten-Trilogie genannt) von Brent Weeks gelesen hatte und davon total begeistert war. Brent Weeks hat es durch seinen Schreibstil und der Art wie er seine Geschichten aufbaut, geschafft unter meine Lieblingsautoren zu wandern.
Die Erzählperspektive ist die des eingeschränkten auktorialen Erzählers. Die Hauptpersonen in Schwarzes Prisma sind Gavin Guile und sein Bastardsohn Kip. Aber auch weitere Personen wie zum Beispiel Liv und Karris gehören zu den auserwählten Personen, durch die der Autor die Geschehnisse schildert. Dadurch ist der Leser an so gut wie allen wichtigen Handlungsorten dabei, und weiß dadurch mehr als die Hauptpersonen.

Das Land, in dem die Geschichte spielt, besteht aus sieben Satrapien (Ländern) und der Chromeria. Die Satrapien werden von einem Satrapen verwaltet und beherrscht (etwa wie ein König, nur mit geringerer Macht). Über allem steht die Chromeria mit dem Lord Prisma. Das Prisma ist die mächtigste magische Person und religiöses sowie weltliches Oberhaupt.
Das Magiesystem beruht auf Licht. Magische Menschen, sogenannte Wandler oder Chromaten, können aus farbigen Licht Luxin wandeln. Ein Stoff, der zu den unterschiedlichsten Dingen eingesetzt werden kann. Dabei hat jede Farbe eine besondere Eigenschaft. Wandler können jedoch nur auf bestimmte Farben des Spektrums zugreifen von ultraviolett bis infrarot. Je nachdem wie viele Farben ein Wandler beherrscht ist er ein Mono-, Bi- oder Polychromat. Zum Wandeln wird farbiges Licht oder ein farbiger Gegenstand gebraucht, sodass Wandler bei Abwesenheit ihrer Farbe oder im Dunkeln machtlos sind. Einzig allein das Prisma, welches ein Vollspektrumpolysuperchromat ist, kann weißes Licht zum Wandeln benutzen. Des Weiteren hat er die einzigartige Fähigkeit die Magieströme im ganzen Land zu spüren, um die Farben im Gleichgewicht zu halten. Was ihn auch so wahnsinnig wichtig und unersetzbar macht. Allerdings hat ein Prisma, sobald er jede Farbe beherrscht nur noch sieben, vierzehn oder einundzwanzig Jahre zu leben. Zumindest hat es keiner länger geschafft und auch weiß niemand wieso das so ist.
In das Magiesystem wird der Leser nach und nach eingeführt. Zum größten Teil über Kip, der als neuer Schüler in die Chromeria kommt und wie der Leser so gut wie nichts weiß. Auch werden magierelevante Dinge öfter während der Handlung wiederholt, weil ein so komplexes System nicht auf einmal im Kopf bleibt.

Gavin ist das Lord Prisma und sehr schwer einzuschätzen. Seine Vergangenheit und sein gegenwärtiges Leben sind voller Spannungen, Krieg und bringen ihn ständig an seine Grenzen. Er ist ein sehr vielschichtiger Typ und ich mag ihn, aber ich denke, dass er noch viel für mich bereit hält und ich als Leser nicht alle seine Entscheidungen mittragen werde. Schon jetzt kann ich ein paar Dinge zwar nachvollziehen, aber nicht für gutheißen. Aber ich denke, das ist es, was ich an Gavin liebe. Das er eben nicht, der strahlende Held ist, für den ihn alle halten, sondern das er wirklich sehr dunkle Geheimnisse hat.
Kip hat eindeutig die Gene der Guiles. Ein sehr helles Köpfchen, allerdings mit der Gabe zum falschen Zeitpunkt das Falsche zu sagen und sich damit in Schwierigkeiten zu bringen. Er wurde früher sehr gemobbt, weil er übergewichtig ist. Das hat sein Selbstvertrauen natürlich etwas geschadet, aber wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann verfolgt er es mit allen Mitteln. Und er möchte, dass sein Vater und Liv auf ihn stolz sind. Da der erste Band nicht viel in der Chromeria spielt, bin ich wirklich gespannt wie Kip sich dort behauptet und weiterentwickelt. Als Bastardsohn des Lord Prismas wird von ihm zum einen viel erwartet werden, zum anderen wird es ihn sicherlich zum Gegenstand der Intrigen machen. Das ganze politsche System beruht nämlich auf Intrigen, Erpressungen und dem Wunsch sich selbst höher zu stellen, egal was es kostet.
Und dann gibt es auch noch Karris und Liv, die meiner Meinung nach, noch bedeutende Rollen spielen werden. Und ich hoffe, dass man als Leser bei ihnen bleiben wird.

Zur Handlung mag ich gar nicht so viel schreiben, weil ich dann wahrscheinlich zu viel verraten würden. Und spoilern will ich ja auf gar keinen Fall. Die Haupthandlung ist der drohende Krieg mit einem der Satrapen und dem Herausfinden, wer da alles seine Finger im Spiel hat und wie man einen Krieg vermeiden könnte. Allerdings wird sehr schnell klar, dass das gar nicht so einfach ist. Die Handlung ist unglaublich vielschichtig. Ist ein Problem gelöst, tauchen fünf neue auf. Als Leser weiß man natürlich mehr und ich hätte Gavin und Kip sowie Liv und ihren Vater sehr gerne geschüttelt und angeschrien, dass sie miteinander reden sollen und vor allem richtig zuhören. Das hätte einige Dinge verhindert und andere einfacher gemacht. Was zum Ende hin bezüglich des Krieges und der Leute, die da ihre Finger im Spiel haben, herauskommt, lässt so viele Fragen entstehen, dass ich gar nicht anders kann als weiterzulesen.

Ich empfehle, dass Buch jedem, der Lust auf eine gute Fantasystory mit einem komplexen Magiesystem hat. Der nicht zimperlich ist, wenn es um harte Entscheidungen geht und der in eine Welt voller Intrigen eintauchen will, wo kaum etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Leider wurde das Potenzial der Geschichte nicht ausgeschöpft

Von: Annabel Datum: 10.02.2016

a-bookdemon.blogspot.com

Dieses Buch hätte anfangs das Potenzial gehabt, eines meiner Lieblingsbücher zu werden. Schade, dass es zum Ende hin so abgeflaut ist...

Kip, ein dicker Junge, der seine unliebsame Mutter in einem Feuer verloren hat, trifft gerade im rechten Zeitpunkt auf seinen Vater, das Prisma. Und damit beginnt für ihn ein neuer (Leidens-/) Lebensweg. Er selbst ist ungeschickt, schwächlich und nicht gerade ein Vorzeigeheld. Gavin (sein Vater) hingegen ist eine mächtige und geachtete Persönlichkeit. Er wirkt sehr berechnend, etwas kühl und deswegen passt es in meinem Augen wirklich absolut nicht, dass Liv, eine nervige Nebenprotagonistin, ihn als zauberhaft bezeichnet.
Kip muss sich logischerweise in vielem erst einmal bewähren, denn sein neues Leben verlangt ihm einiges ab. Es entwickelt sich also eine perfekte tragische Familiengeschichte.
Dieses Buch ist sehr bunt, allein schon durch das Wandeln von Farben, das viele Personen in dieser Welt betreiben können und die genauen Beschreibungen ihrer Magie, wird eine gewisse Abwechslung und Vitalität gehalten. Leider geht auch dieser Pluspunkt schnell verloren, da vieles sehr detailliert beschrieben wird und ich beim Lesen immer wieder das Gefühl hatte, ein Lehrbuch vor mir liegen zu haben, statt einer Geschichte.
Auch die Charaktere sind trotz teils familiärer oder freundschaftlicher Beziehungen sehr distanziert voneinander. Es ergab sich für mich kein Gefüge, keine Beziehungen zwischen ihnen. Eine genauere Beschreibung der Welt hätte ich mir auch gewünscht. Es wird viel von Politik und Problemen geredet, von der Magie und den Farben, aber in meinem Kopf konnten selten Bilder und somit kaum Intensität entstehen. Ich muss zugeben, das sind auch alles Gründe, warum ich immer Seiten nur überflog, je näher ich dem Ende kam. Es blieb keine Spannung da und die größte Überraschung wurde schon in der Mitte des Buches offenbart. Für mich folgen nur viele eher belanglose Geschehnisse.
Der Schreibstil des Autors ist auch nicht wirklich etwas Besonderes. Er lässt sich leicht lesen und ich bin selten über eine Stelle „gestolpert“, und doch gibt es keinen wirklichen Wiedererkennungswert.
Da ich aber weiß, dass „Schwarzes Prisma“ eigentlich sehr viele Leute begeistert und auch sehr gute Bewertungen hat, könnte ich mit meiner Meinung auch recht allein stehen.

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