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Sechs Jahre Der Abschied von meiner Schwester

Ungekürzte Lesung mit Claudia Michelsen

Kundenrezensionen (21)

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€ 21,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-2749-2

Erschienen: 01.09.2014
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Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörige ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.

18 Fragen an Charlotte Link Zum Interview

Video, Interview & Beiträge zu Charlotte Link

Charlotte Link (Autorin)

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Kriminalromane sind internationale Bestseller, allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft.
Sechs Jahre ist das erste nicht belletristische und zudem persönlichste Buch der Autorin, in dem sie Abschied nimmt von ihrer Schwester Franziska, die 2012 nach langer Krankheit starb. Es ist die Geschichte einer Familie, die sich aufreibt im Widerstand gegen eine gnadenlose Krankheit und einen teilweise unmenschlichen Klinikalltag und doch nicht aufhört, um das Leben zu kämpfen.


Claudia Michelsen (Sprecherin)

„Claudia Michelsen gehört zu den besten Schauspielerinnen im Deutschen Fernsehen“ (FAS). Von 2009 bis 2012 war die geborene Dresdnerin in der ZDF-Krimiserie „Flemming“ zu sehen, seit 2013 ermittelt sie im „Polizeiruf 110” in Magdeburg. Für ihre Rolle in der Verfilmung von Uwe Tellkamps „Der Turm” erhielt sie 2012 den Hessischen Filmpreis, 2013 den Grimme-Preis und die Goldene Kamera.

16.12.2016 | 18:45 Uhr | Fernsehen & Radio

Charlotte Link zu Gast in der Sendung "NDR Das!"

Infos zur Sendung

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
NDR

20.01.2017 | 20:00 Uhr | Oberursel

Lesung
Eintritt: € 14,-
Kartenreservierung über
Tel.: 06171/284664

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Bollinger Bücherwelt im Camp King
Hohemarkstraße 151
61440 Oberursel

Tel. 06171/284664, MCMRiBollinger@aol.com

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 579 Minuten

ISBN: 978-3-8371-2749-2

€ 21,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 01.09.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Sibel Cananoglu aus München Datum: 29.06.2016

Ich habe bis jetzt die hälfte des Buches gelesen und kann jedes Wort, jeden Gedanken, jede psychische Verfassung und jede Reaktion sehr gut verstehen. Ich bin 44 Jahre alt und wohne mitten in München. Mein Sohn ist 20 Jahre jung und ist an der Sichelzellerkrankung mit der Kombination ß - Thalassämie erkrankt . Wir haben auch so ähnliches erlebt. Mit jeder Seite, die ich aus diesem Buch lese, finde ich mich mitten drin. Ich fühle , was Charlotte Link geschrieben hat. Ich fühle die Angst, die Hilfslosigkeit, dieses Ausgeliefert zu sein.....ich könnte in Tränen ausbrechen. Ich bin auch seit einiger Zeit in Psychologischer Behandlung. Es ost zum verzweifeln. Sibel

Ein langsamer Abschied

Von: Inas Bücherkiste Datum: 08.04.2016

inasbuecherkiste.blogspot.de

Anfang 2006 wird bei Charlotte Links Schwester Franziska im Alter von 41 Jahren Darmkrebs diagnostiziert. Die Situation wird von den Ärzten als kritisch eingeschätzt: Sie befürchten, dass bereits die Lymphknoten und das Bauchfell befallen sein könnten. Die Behandlung mit Chemotherapie, Bestrahlung und anschließender Operation beginnt praktisch sofort. Was jetzt so wirken mag, als hätte Charlotte Link das Wechselspiel der unterschiedlichen Therapieformen auf ein ganzes Buch ausgedehnt, ist falsch. Das Schreiben ist ihr Weg, sich mit dem langsamen Sterben ihrer ihr sehr nahestehenden Schwester auseinanderzusetzen und den Verlust zu verarbeiten.

Bereits als junge Frau war Franziska zum ersten Mal an Krebs erkrankt: Sie litt unter Morbus Hodgkin, einer sehr seltenen Erkrankung des lympathischen Systems, die mithilfe von Chemo- und Strahlentherapie gut heilbar ist, wenn sie früh erkannt wird. So war es auch bei Franziska: 17 Jahre lang galt sie als krebsfrei, doch der dann auftretende Darmkrebs soll nicht zu ihrem Hauptproblem werden. Was ihr in den nächsten Jahren zu schaffen machen wird, sind die Vernarbungen auf der Lunge, die Jahrzehnte zuvor im Zuge der Morbus-Hodgkin-Therapie entstanden sind: Sie beginnen, sich auszubreiten und die Lungenkapazitäten allmählich dramatisch zu reduzieren. Franziska wird sechs Jahre mit allen nur erdenklichen Höhen und Tiefen, mit Hoffnungen und Enttäuschungen erleben. Sie klammert sich an ihr Leben und will sehen können, wie ihre Kinder aufwachsen.

Menschlichkeit und Empathie - oft vergeblich gesucht

Innerhalb des ersten dieser sechs schweren Jahre stellen drei Ärzte unabhängig vomeinander Diagnosen, die alle mit Prognosen über Franziskas noch zu erwartende Lebenszeit einhergehen und sich später als falsch erweisen. Diese Diagnosen werden mit Attributen wie "Sie leben Ende des Jahres nicht mehr" oder "Nichts zu machen!" versehen und zum Teil so gefühlskalt und gnadenlos vorgetragen, dass sie in der Patientin schwere seelische Erschütterungen hervorrufen. Für psychisch labilere Menschen als es Charlotte Links Schwester war, können solche Situationen der Anlass für einen Suizid sein. Doch auch das Verhalten des Pflegepersonals in einer der beschriebenen Kliniken eignet sich nicht dazu, Menschen die Angst vor dem Klinikaufenthalt zu nehmen.

Die Familie trifft jedoch bei ihrer Suche nach geeigneten Behandlungsmethoden auch auf sehr gute Mediziner, die so sind, wie sie sich jeder Patient wünscht: kompetent, geduldig und einfühlsam. In den Krankenhäusern, in denen sie tätig sind, geht auch das Pflegepersonal sehr fürsorglich mit den Patienten um. Möglicherweise gibt es hier einen Zusammenhang.

Sechs Jahre ist trotz des ernsten Hintergrunds ein Buch, das seinen Lesern Hoffnung gibt und ihnen vermittelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Es ist kein Buch, das man nach dem letzten Satz zuklappt, um sofort mit dem nächsten Titel zu beginnen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Doris Wörz aus Dettingen Datum: 14.04.2016

Buchhandlung: one - buchcafe one

Ich finde das Buch sehr ehrlich und bewegend. Gerne würde ich Frau Link sagen, dass siesich vergeben darf, dass sie die Woche vom 29.1. - 5.2. nicht bei ihrer Schwester war. Ihre Schwester hat die Zeit zuvor mit ihr genossen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Jutta Pollmann aus Gladbeck Datum: 05.02.2015

Buchhandlung: Humboldt Buchhandlung

Ein ungemein ehrliches und berührendes Buch, das Charlotte Link über die Krankheit und den Tod ihrer Schwester geschrieben hat. Jeder, der in irgendeiner Weise mit dieser Materie vertraut ist, kennt viele der im Buch beschriebenen Situationen und findet sich gefühlsmäßig wieder.

Dass Frau Link so offen und ehrlich über den Tod ihrer Schwester schreibt, ja ihn quasi noch einmal durchlebt, kann man nur respektvoll bewundern.

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