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Und deine Zeit verrinnt

Gekürzte Lesung mit Michou Friesz

Kundenrezensionen (2)

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3644-9

NEU
Erschienen: 03.10.2016
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Ein Mordfall, ein Geheimnis, eine Frau vor dem Abgrund

Seit Jahren ist die TV-Journalistin Delaney Wright auf der Suche nach ihrer Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Beruflich läuft alles perfekt: Täglich berichtet sie über einen spektakulären Mordfall: Betsy Grant soll ihren alten und sehr reichen Ehemann getötet haben. Doch dann nimmt der Prozess eine schockierende Wendung, die Suche nach ihrer Mutter führt zu einem dunklen Geheimnis – und Wright schwebt in Lebensgefahr.

Michou Friesz liest atemberaubend spannend.

(6 CDs, Laufzeit 7h 30)

Weitere Infos zu den Thrillern von Mary Higgins Clark

Mary Higgins Clark (Autorin)

Mary Higgins Clark, geboren in New York, lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautoren weltweit. Ihre große Stärke sind ausgefeilte und raffinierte Plots und die stimmige Psychologie ihrer Heldinnen. Mit ihren Büchern führt Mary Higgins Clark regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an. Sie hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den begehrten Edgar Award. Zuletzt bei Heyne erschienen: So still in meinen Armen.


Michou Friesz (Sprecherin)

Michou Friesz hat am Max-Reinhardt-Seminar in Wien sowie bei Marilyn Fried in New York Schauspiel studiert und seitdem in zahlreichen Serien, Filmen und Theaterstücken mitgewirkt.

Aus dem Amerikanischen von Karl-Heinz Ebnet
Originaltitel: As TIme Goes By (Simon & Schuster)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 401 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3644-9

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 03.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mehr Gerichtsdrama

Von: harakiri Datum: 03.10.2016

harakirisleseecke.jimdo.com/

Delaney Wright ist adoptiert und möchte ihre richtige Mutter kennen lernen.

Betsy Grant gerät in den Verdacht, ihren kranken Ehemann ermordet zu haben.

Die Wege der beiden kreuzen sich, als Delaney von dem Fall berichten soll als Betsy vor Gericht steht.



Nun ja, die Handlung hatte ich mir lt. Klappentext dann doch etwas anders vorgestellt. Ich dachte, ich lese die Suche nach Delaneys Mutter, die wird aber eher in einer Nebenhandlung abgespeist. Der Hauptstrang zieht sich zäh durch Betsys Gerichtsverhandlung. Ständige Wiederholungen (das Geburtstagsfest von Ted Grant) machen die Handlung etwas ermüdend und lahm.


Zudem fand ich das Ganze dann doch etwas vorhersehbar. Als Thriller würde ich das Ganze hier eher nicht bezeichnen, eher als Krimi. Wobei ich gerade festgestellt habe, dass ich das bei jeder meiner 3 Rezensionen von Higgins-Clark geschrieben habe.

Erst als der Einbrecher ins Spiel kommt (den ich im Übrigen sehr erfrischend fand) kommt Leben in die Handlung . Das Buch liest sich gewohnt schnell und flüssig, wie man es von Higgins-Clark kennt. Allerdings konnte ich diesmal gar keine Sympathien für die Personen – außer den Dieb – aufbauen. Das ging dann doch alles viel zu schnell und es waren zu viele Leute involviert. Die Nebenhandlung mit Steven hätte man getrost weglassen können und dafür die mit der Suche nach den Adoptiveltern etwas ausbauen.

Ich vergebe dennoch drei Sterne wegen der tollen Schreibweise der Autorin und weil sie mich dann doch einen Nachmittag recht gut unterhalten hat.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Laaangatmig

Von: krimi-fan Datum: 15.10.2016

Zu altbacken und abgehoben, um richtig spannend zu sein. Selbst Hausangestellte sprechen im Roman wie Hochschuldozenten, stilistisch unrealistisch und lebensfremd. Extrem viele Wiederholungen der gleichen Fakten während der Beschreibung der Zeugenbefragungen des Gerichtsprozesses, was den Roman nur sinnlos überfrachtet und in die Länge zieht. Teilweise deplatzierte und albern wirkende Naivität bei den handelnden Personen: Betsy soll immerhin ein Hochschuldiplom besitzen und als Lehrerin gearbeitet haben, ihre Gedanken und inneren Monologe sind beleidigend banal angesichts der ihr drohenden lebenslangen Haft. Die Autorin schafft rein zahlenmäßig eine Personenaufstellung, die für einen epochalen Generationen-Roman ausreichte, und keine der Figuren, nicht einmal die Protagonisten, werden besser als farblos, eigenschaftslos, uninteressant gezeichnet. Der Tathergang zum Mord an Ted Grant und das Betsy Grant angelastete Motiv erscheinen mir zu konstruiert, unlogisch und faktenfrei, der darauf basierende Prozess an den Haaren herbeigezogen.

Wirklich gefallen hat mir im ganzen Roman nur die Stelle, an der eine Sprechstundenhilfe erzählt, dass ein Arzt mit einem Prepaid-Handy telefoniert habe, und die Autorin eben jene junge Frau doch allen Ernstes erklären lässt, was ein Prepaid-Handy ist. Für einen Krimi im Jahr 2016 ist so etwas absurd.

--- Spoiler-Alarm Beginn ---

Völlig unglaubwürdig, wie am Ende Mord, Adoption und Medikamenten-Dealing ineinander finden. Ich habe schon seit langem keinen derart vorhersehbaren Krimi mehr gelesen.

--- Spoiler-Alarm Ende ---

Es wirkt alles ein wenig, als würde man auf rosa Kissen sitzen, durch einen rosa Schleier auf die Welt sehen und sich währenddessen Pralinen in den Mund schieben. Kein Vergleich mehr mit früheren MHC-Romanen.

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