VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Unterleuten

Ungekürzte Lesung mit Helene Grass

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 29,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2246-4

Erschienen:  08.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Video

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

„Die Geschichte ist wie ein Kaleidoskop. Man dreht ein wenig, und alles sieht anders aus.“ Juli Zeh

Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf „Unterleuten“ irgendwo in Brandenburg. Wer nur einen flüchtigen Blick darauf wirft, ist bezaubert von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten, von den kleinen Häusern, die sich Stadtflüchtige aus Berlin gerne kaufen. Doch als eine Investmentfirma einen Windpark in unmittelbarer Nähe der Ortschaft errichten will, brechen Streitigkeiten wieder auf, die lange Zeit unterdrückt wurden. Kein Wunder, dass schon wenige Tage später im Dorf die Hölle los ist …

Mit "Unterleuten" hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der hochspannend wie ein Thriller ist. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?

(Laufzeit: 18h 9)

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) sowie dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt (2017).

www.juli-zeh.de


Helene Grass (Sprecherin)

Helene Grass, geboren 1974, hatte nach ihrer Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule die ersten Engagements an Theater in München, Braunschweig und Zürich. Sie ist immer wieder um Kino ("3/4", "Bach in Brazil") und im TV ("Rentnercops" und "Polizeiruf 110") zu sehen. Außerdem spricht sie regemäßig in Hörspiel- und Hörbuchproduktionen.

26.04.2018 | Berlin

Lesung und Gespräch
Moderation: Michel Friedman

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

07.05.2018 | 19:30 Uhr | Wien

Lesung
mit musikalischer Begleitung durch Nina Omilian (Gesang) und Marian Lux (Klavier)
der Kartenvorverkauf beginnt am 10. April 2018

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030 Wien

Tel. +43 1 242002, ticket@konzerthaus.at

08.05.2018 | Wien

Lesung
Bruno-Kreisky Preisverleihung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Hofburg
Michaelerkuppel
1010 Wien

17.05.2018 | Frankfurt am Main

Lesung und Gespräch

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

24.05.2018 | 20:00 Uhr | Potsdam

Lesung und Gespräch
Moderation: Knut Elstermann
Eintritt: 12 € / 10 € erm.
Karten erhältlich unter: www.waschhaus.de

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Waschhaus Potsdam
Schiffbauergasse 6
14467 Potsdam

Weitere Informationen:
Brandenburgische Literaturlandschaft e.V.
14469 Potsdam

12.06.2018 | 20:15 Uhr | Braunschweig

Lesung
Eintritt: 14 €

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Buchhandlung Graff GmbH
Sack 15
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

23.06.2018 | 19:00 Uhr | Erfurt

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Hörbuch Download, Laufzeit: 1089 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2246-4

€ 29,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  08.03.2016

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Kunstvoll und spannend

Von: Keith Surridge  aus Frankfurt Datum: 13.02.2018

www.cameracrewgermany.com

Kunstvoll und spannend verkörpert in diesem Dorfroman von Juli Zeh von 2016 das fiktive brandenburgische Dorf „Unterleuten“ einen Mikrokosmos der Gesellschaft. Große Themen werden aufgeworfen und mit Witz und einer Art tiefgründiger Leichtigkeit gestreift: Systemanpassungen nach der Wende, alternative Energiequellen, Berliner Yuppies auf Großstadtflucht, Generationenkonflikte, korrupte Politiker. Spannung und Vielseitigkeit entsteht durch den ständigen Perspektivwechsel, denn jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners geschrieben, nach dem es benannt ist.
Juli Zeh zeigt in ihrem Roman einmal mehr, wie gut sie eine ausgefeilte psychologische Figurenzeichnung beherrscht. Wie wer sich gegenüber dem großen Investor verhält, der Parzelle um Parzelle Land zum Errichten eines großen Windparks aufkauft, das ist vergnüglich und lehrreich zugleich. Ränke und Intrigenspiel des Dorflebens erinnern an tagesaktuelle Intrigen auf dem politischen Parkett. Grüner Klimaschutz dient hier nur der Gewinnmaximierung, Aussteigen folgt eher nostalgischen Bedürfnissen als einem wirklichen Streben nach ländlicher Idylle.
Dabei bleibt der Zynismus der Autorin immer menschenfreundlich und lebensbejahend.

Kunstvoll un spannend

Von: Keith Surridge  aus Frankfurt Datum: 13.02.2018

Kunstvoll und spannend verkörpert in diesem Dorfroman von Juli Zeh von 2016 das fiktive brandenburgische Dorf „Unterleuten“ einen Mikrokosmos der Gesellschaft. Große Themen werden aufgeworfen und mit Witz und einer Art tiefgründiger Leichtigkeit gestreift: Systemanpassungen nach der Wende, alternative Energiequellen, Berliner Yuppies auf Großstadtflucht, Generationenkonflikte, korrupte Politiker. Spannung und Vielseitigkeit entsteht durch den ständigen Perspektivwechsel, denn jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners geschrieben, nach dem es benannt ist.
Juli Zeh zeigt in ihrem Roman einmal mehr, wie gut sie eine ausgefeilte psychologische Figurenzeichnung beherrscht. Wie wer sich gegenüber dem großen Investor verhält, der Parzelle um Parzelle Land zum Errichten eines großen Windparks aufkauft, das ist vergnüglich und lehrreich zugleich. Ränke und Intrigenspiel des Dorflebens erinnern an tagesaktuelle Intrigen auf dem politischen Parkett. Grüner Klimaschutz dient hier nur der Gewinnmaximierung, Aussteigen folgt eher nostalgischen Bedürfnissen als einem wirklichen Streben nach ländlicher Idylle.
Dabei bleibt der Zynismus der Autorin immer menschenfreundlich und lebensbejahend.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Einfach großartig!!

Von: Beate Leinweber aus Leipzig Datum: 10.06.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Hugendubel, Petersstr.12, 04109 Leipzig

"Teilweise Spoiler"!
Ich finde: Dieser neueste Roman von Julie Zeh ist einfach großartig und unbedingt lesenswert:
Was als Roman, oder auch als eine Art Stück Aufarbeitung deutsch-deutscher Geschichte beginnt, entwickelt sich nach und nach und immer mehr zu einem äußerst klugen, psychologischen Kammerspiel, über menschliche Abgründe. Der Roman zeigt auf (anfangs sehr subtil, später immer deutlicher und drängender), was Neid und Missgunst, jahrelange, unter der Oberfläche brodelnde, unterdrückte Wut und lang gehegte, unausgesprochene Konflikte, gepaart mit einer gut funktionierenden Gerüchteküche im Menschen an sich und in einer kleiner Dorfgemeinschaft, wo die Nachbarn sich ein Leben lang kennen, anrichten können- wenn man nur einen passenden „Aufhänger“ findet, der den schon lange Zeit vor sich hin schwelenden Vulkan schließlich zum emotionalen Ausbruch bringt.
Und wie erschreckend einfach es ist, eine kleine Gemeinschaft von Leuten so gegeneinander aufzuhetzen und so sich gegenseitig auszuspielen, dass Würde, Freundschaft und Anstand auf der Strecke bleiben- man braucht dazu nur ein paar gezielte Seitenhiebe.
„Unterleuten“ mag zwar an manchen Textstellen etwas überspitzt wirken, aber im Kern trifft Juli Zeh mit ihrer ganz eigenen Beobachtungsgabe völlig ins Schwarze, meiner Meinung nach; sie legt quasi ihren Finger in die noch immer aktuelle, brisante Wunde, die (stellvertretend dafür) das Dörfchen Unterleuten in verschiedene Lager spaltet: Auf der einen Seite stehen die Menschen, die nach der Wende nie mehr so richtig auf die Beine kamen, dann sind da noch die Menschen, die den „alten Zeiten“ nachtrauern, oder die Einwohner, die die „neue Zeit“ als Chance sehen und schließlich kommen noch die vermeintlich reichen Zugezogenen aus dem „Westen“- und mittendrin ein Windpark, der neu gebaut werden soll... Und der letztenendes das Fass zum Überlaufen bringt, bzw. die vor sich hin brodelnden Probleme der Dorfgemeinschaft zum Überkochen. (Denn hier zeigt sich ganz deutlich ein weiteres gesellschaftliches Phänomen: Viele Bürger sind für die Abschaffung der Atomkraftwerke und wollen gerne die Energiewende haben- aber „bitte nicht vor der eigenen Haustür“.)
Beeindruckend finde ich, mit welcher Genauigkeit die Autorin unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält: Unwillkürlich musste ich beim Lesen an solche Redewendungen wie „Schuld sind immer die Anderen“, oder „Jeder ist jedermanns Feind“, oder auch „Jeder ist sich selbst der Nächste“ denken, denn solche Sätze werden in diesem großartigen Gesellschaftsroman zur bedrückenden Realität. Toll finde ich den Schreibstil der Autorin: Sie schreibt einfach über gesellschaftliche und persönliche Abgründe, ohne dem Leser ihre eigene, ganz persönliche Meinung aufzudrängen, nein - sie schreibt ganz einfach so, dass man sich beim Lesen in die Protagonisten hineinversetzen kann, ob man dies nun will oder nicht, und Juli Zeh regt mit ihrem Roman „Unterleuten“ zum Nachdenken an.
Also: Wie schon oben gesagt: Unbed

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 16.03.2016

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Der Gesellschaftsroman aus der Provinz liest sich spannend wie ein Thriller und enthält eigentlich alles, was uns zeitgeschichtlich umtreibt. Mein Frühjahrsfavorit!

Voransicht

  • Weitere Hörbücher der Autorin