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Verloren in Eis und Schnee Die unglaubliche Geschichte der Geschwister Danilow

Ungekürzte Lesung mit Nicolás Artajo, Gabrielle Pietermann, Reinhard Kuhnert

Ab 12 Jahren

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€ 11,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-4339-3

NEU
Erschienen:  17.09.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zwei Geschwister in den Wirren des Zweiten Weltkriegs - von Davide Morosinotto!

Ihr dürft euch nicht verlieren!, hat die Mutter den Zwillingen Viktor und Nadja eingeschärft. Doch im überfüllten Bahnhof von Leningrad werden sie auseinandergerissen. Viktor findet sich im entlegenen Sibirien wieder. Obwohl er keinerlei Nachricht von seiner Schwester hat, spürt Viktor, dass sie noch lebt.

Er schließt sich einer Gruppe Jugendlicher an, mit denen er sich auf den gefährlichen Weg quer durch das verschneite Russland begibt. Währendessen hält Nadja sich in einer Festung auf einer Insel versteckt, auf der sich die Lage zuspitzt. Sie hat ihr Tagebuch dabei, in dem sie, ebenso wie ihr weit entfernter Bruder, ihre dramatischen Erlebnisse festhält.

Der beeindruckende Roman spielt in der Zeit der Belagerung Leningrads durch die Deutschen im zweiten Weltkrieg. Mitreißend erzählt aus der Perspektive der beiden Geschwister.

Gabrielle Pietermann liest die Tagebücher von Nadja, Nicolás Artajo die von Viktor

Davide Morosinotto (Autor)

Davide Morosinotto wurde 1980 in Norditalien geboren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, die auf der Auswahlliste des renommierten italienischen Literaturpreises „Premio Campiello“ stand. Seitdem hat er über 30 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, für die er zahlreiche Preise erhalten hat. Davide Morosinotto lebt als Autor, Journalist und Übersetzer in Bologna.


Gabrielle Pietermann (Sprecherin)

Gabrielle Pietermann, geboren 1987, ist eine deutsche Synchronsprecherin. Seit ihrem neunten Lebensjahr verleiht sie mit ihrer Stimme Geschichten und Figuren Leben. Man kennt sie als deutsche Stimme von Emma Watson (u. a. Hermine in den "Harry Potter"-Filmen), Emilia Clarke (u. a. Daenerys Targaryen in der Serie "Game of Thrones"), Selena Gomez oder Anna Kendrick. Neben der Synchrontätigkeit liest sie auch Hörbücher und wirkt in Hörspielen und Kurzfilmen mit.


Reinhard Kuhnert (Sprecher)

Reinhard Kuhnert, geboren in Berlin, ist neben seiner Arbeit als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur und Liederdichter auch bekannt als Synchronsprecher von u.a. Peter Coyote, André Dussolier und David Strathairn. Für Random House Audio hat er George R. R. Martins Weltbestseller Das Lied von Eis und Feuer sowie für cbj audio Der Eisdrache ungekürzt eingelesen.

Übersetzt von Cornelia Panzacchi
Originalverlag: Thienemann HC

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 8h 21 min

ISBN: 978-3-8371-4339-3

€ 11,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj audio

NEU
Erschienen:  17.09.2018

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Eine gelungene Vertonung

Von: Janine Gimbel Datum: 07.10.2018

schreiblust-leselust.de/

Russland, 1941: Die Zwillinge Viktor und Nadja Danilow sind 13 Jahre alt, als der Krieg ihre Heimatstadt Leningrad erreicht. Denn von 1941 bis 1944 war Leningrad von den Deutschen belagert. Während der Vater der beiden Jugendlichen an die Front muss und die Mutter zu Hause helfen soll, werden die Zwillinge mit einem Zug aufs Land verschickt. Doch bereits an diesem Punkt ihrer Reise werden Viktor und Nadja voneinander getrennt. In Notizbüchern schreiben sie ihre Erlebnisse nieder und ihren Weg zurück zueinander. Viktor muss glauben, dass Nadja in ihrem Zug nahe Leningrad umgekommen ist, da dieser völlig ausbrannte. Aber er ist überzeugt, dass er es gespürt hätte, wenn Nadja gestorben wäre. Deshalb glaubt er der Zeitung nicht und setzt alles daran, Nadja zu finden.

Das Hörbuch wird durch drei Sprecher gestaltet. Reinhard Kuhnert liest einen Inspektor, der 1946 die Tagebücher der Geschwister vorgelegt bekommt, um herauszufinden, welche verfolgbaren Straftaten sie beinhalten. Er ist für die Rahmenhandlung verantwortlich und selbst er ist manchmal geschockt von den Dingen, die er zu lesen bekommt. Nicolás Artajo liest die von Viktor niedergeschriebenen Passagen der Notizbücher. Manchem ist er vielleicht als Schauspieler und Moderator aus dem Fernsehen bekannt. Es gelingt ihm sehr gut, Viktors Zwiespalt zwischen Verantwortung für sich selbst und die mit ihm gestrandeten Kinder und Jugendlichen und seiner Sehnsucht, Nadja zu suchen, in Szene zu setzen. Artajos Stimme kann man sehr gut über einen langen Zeitraum zuhören, ohne das Interesse zu verlieren. Die Stimme von Nadja ist Gabrielle Pietermann, die vor allem durch ihre Synchronsprechertätigkeit für Emma Watson bekannt sein sollte. Auch der Klang ihrer Stimme macht es leicht, dem Hörbuch zu folgen. Manchmal wechseln sich Viktor und Nadja vor allem zu Beginn des Romans sogar von einem Satz auf den anderen ab. Später sind meist längere Passagen von einem der beiden zu hören. Alein schon durch die unterschiedlichen Sprecher wird „Verloren in Eis und Schnee“ sehr abwechslungsreich.

Die Geschichte für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet, nicht zwangsläufig nur Mädchen, durchaus für beide Geschlechter, vielleicht sogar als Schulbuch, denn man kann sehr gut mit den Jugendlichen analysieren, was Nadja und Viktor denken und erleben. Zu jedem Zeitpunkt des Hörens ist klar, welchen Standpunkt die beiden einnehmen. Auch bekommt man geschichtliches Wissen über den II. Weltkrieg vermittelt. Die Verzweiflung der Menschen, ihre Hoffnungslosigkeit wird aus den Augen der beiden Jugendlichen beschrieben und anders als viele der Menschen sind sie nicht sofort mutlos, sondern gehen die Probleme mit ihrer jugendlichen Naivität an. Sie teilen ihr Essen, stellen ihre eigenen Bedürfnisse vor denen anderer zurück, sind rücksichtsvoll, verlieren aber dennoch nie ihr Ziel aus den Augen, das fehlende Geschwisterteil zu finden.

Ein gelungener Roman über ein Weltkriegsschicksal aus der Sicht zweier eng miteinander verbundener Jugendlicher. Hier kann man etwas lernen und wird gleichzeitig sehr gut unterhalten. Eine tolle Vertonung mit sehr abwechslungsreichen Sprechern.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch MP3-CD)

Die unglaubliche Geschichte der Geschwister Danilow

Von: JD's Book of Life Datum: 10.11.2018

www.jdsbookoflife.de

Die Zwillinge Nadja und Viktor leben 1941 in Leningrad. In dem einem Moment ist ihre Welt noch in Ordnung, im nächsten Moment herrscht Krieg.Da sich die Lage zuspitzt, werden alle Kinder aus der Stadt gebracht, in Sicherheit. Ihre Mutter schärft ihnen immer wieder ein, dass sie zusammenbleiben müssen. Doch am Bahnhof werden sie auseinander gerissen und kommen in unterschiedliche Züge. Und bald merken sowohl Viktor als auch Nadja, dass ihre Reise gar nicht so sicher ist.

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Ich habe dieses Hörbuch als Rezensionsexemplar erhalten. Das beeinflusst meine Meinung natürlich in keiner Weise.

Ich habe diese Geschichte also gehört. Ich muss ja ehrlich sagen dass ich manchmal Probleme mit Hörbüchern habe. Oder viel mehr damit, was ich nebenher mache. Höre ich nur das Hörbuch, schlafe ich ein. Aber ich darf auch nichts tun, was mich zu sehr ablenkt, sonst bekomme ich die Geschichte nicht mehr mit. Deswegen brauche ich manchmal länger, das Buch zu hören als ich gebraucht hätte um es zu lesen. Trotz allem mag ich Hörbücher aber sehr gern, wenn sie gut gelesen sind.

Die Geschichte ist im Stil von Tagebüchern und wird aus drei Perspektiven erzählt. Einmal eben aus der Sicht von Nadja, einmal aus der Sicht von Viktor und einmal aus der Sicht von Oberst Smirnow, der aber nur selten zu hören ist. Die Abschnitte werden auch von unterschiedlichen Sprechern gelesen und die fand ich unheimlich gut. Ich persönlich kenne die beiden männlichen Sprecher nicht, oder zumindest habe ich sie nicht erkannt. Die weibliche Stimme kommt von Gabrielle Pietermann, also der deutschen Stimme von Hermine. : D Aber ich muss sagen, dass ich auch bei ihr nicht das Gefühl hatte, die Stimme zu kennen. Sie hat mich gar nicht an Hermine erinnert. Sie haben mir alle drei so so gut gefallen. Es war wirklich sehr angenehm zuzuhören.

Ich mochte die Charaktere. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich Nadja lieber mochte als Viktor. Der war mir zeitweise einfach zu aufbrausend und zu bestimmend. Man muss natürlich bedenken, dass beide Protagonisten erst 13 Jahre alt sind. Und doch, Nadja war da wesentlich angenehmer. Die Nebencharaktere waren zwar etwas blass, aber ich mochte sie trotzdem.

Ich fand die Geschichte meistens sehr spannend. Die Geschwister und ihre Begleiter haben schlimme Dinge erlebt, die aber durchaus glaubhaft waren. Naja, zumindest der größte Teil. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen ähnliche Dinge zu dieses Zeit in Russland widerfahren sind. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es schade fand, dass oft Dinge schon vorweg genommen worden. Klar, es ist im Stil eines Tagebuchs erzählt. Das alleine nimmt ja schon ein bisschen Spannung weg. Aber ich fand es schade wenn ein Absatz mit einem Plan endetet und der nächste Absatz begann mit Worten wie “Wir haben es geschafft” und dann wurde erzählt, was eigentlich passiert ist.

Trotz dem ich ein, zwei Kritikpunkte habe, fand ich die Geschichte richtig gut und die Erzähler haben perfekt gepasst, wie ich finde. Ich werde mir auch auf jeden Fall noch das gebundene Buch holen, weil es einfach so schön aufgemacht ist. Ich kann mir vorstellen, dass das die Geschichte auf jeden Fall noch bereichert.

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