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Wir sind doch alle da

Ungekürzte Lesung mit Martina Gedeck

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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-3107-9

Erschienen: 23.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Seine Familie sucht sich niemand aus, aber sie bestimmt unser aller Leben

Benny ist sechzehn. Nach einem Unfall liegt er bewusstlos im Krankenhaus. Um ihn versammelt sich seine Familie, die sonst nur noch wenig miteinander zu schaffen hat. Seine Eltern wollten sich nie mehr begegnen. Nun stehen sie am Bett von Benny, der lange schon bei seinen Großeltern lebt. Und plötzlich brechen längst vergessen geglaubte Konflikte noch einmal auf.

Bernd Schroeder (Autor)

Bernd Schroeder, geboren 1944, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in München. Seit 1970 arbeitet er als freier Autor. Bis 1992 hat er vorwiegend Fernseh- und Hörspiele geschrieben, u.a. die ersten Drehbücher für Wolfgang Petersen. 1985 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis, 1992 den Deutschen Filmpreis. Seit 1993 hat er verschiedene Romane veröffentlicht ("Versunkenes Land", "Unter Brüdern", "Die Madonnina", "Mutter & Sohn" und den Erzählband "Rudernde Hunde" in Zusammenarbeit mit Elke Heidenreich).


Martina Gedeck (Sprecherin)

Martina Gedeck studierte an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Internationale Bekanntheit erlangte die mehrfach preisgekrönte Schauspielerin mit den oscarnominierten Filmen "Das Leben der Anderen" und „Der Baader Meinhof Komplex”.

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 307 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3107-9

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 23.03.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Aus die Maus

Von: Michaela G. Datum: 02.09.2015

www.gutowsky-online.de

Kurzbeschreibung
Der 16 jährige Benny liegt nach einem Unfall bewusstlos im Krankenhaus. Um ihn herum versammelt sich seine Familie, die sonst nichts mehr miteinander zu tun haben. Seine Eltern wollten sich nie mehr sehen, und auch sein Großvater, bei dem Benny seit Jahren lebt, ist anwesend.
Große Konflikte sind vorprogrammiert …

Eindruck
Der Einstieg in die Geschichte beginnt direkt mit Bennys Unfall und dem Zusammentreffen der Familie im Krankenhaus. Schnell bekommt der Zuhörer mit, dass diese Familie voller Konflikte steckt und so lernt er einzelne Familienmitglieder und deren Schicksale und Leben, Stück für Stück kennen.
Erzählt wird die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Angehörigen. Es bilden sich verschiedene Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden.
Jeder scheint sein eigenes Süppchen zu kochen während Benny bewusstlos ist.
Zunächst fand ich es etwas ungewöhnlich, da mir nicht klar war, worauf die Geschichte hinausläuft, doch nach und nach kristallisierte für mich nicht nur eine tragische Familiengeschichte, sondern der Untergang einer Familiendynastie heraus.
Die Handlung thematisiert verschiedene Szenarien wie Scheidung und Ruin erzählt aber auch von Hoffnung und Mut.

Personen
Diese fand ich sehr faszinierend und vor allem „lebensecht“ beschrieben.
Lange Zeit stellte sich mir die Frage, ob ich wirklich mit einer einzigen Person in diesem Schauspiel sympathisieren konnte.
Die Geschichte steckt voller Egomanen, die mich fortlaufend zum Kopfschütteln brachten.
Während Ines und Michael als Eltern für mich eine Katastrophe war, nahm ich dem Großvater, die Rolle als Familienoberhaupt, der sich auch gerne mal die Welt schön redet, absolut ab.
Alle Personen veranlassten mich zu verschiedenen Emotionen, was wiederum ein weiterer Pluspunkt für diese Geschichte ist.

Sprecherin
Martina Gedeck, besitzt eine klare angenehme Stimme, die es vermochte, verschiedene Emotionen und Szenen, bildhaft darzustellen. Vor allem die Auseinandersetzungen der Angehörigen betonte sie glaubwürdig und nachvollziehbar.
Es war leicht, die unterschiedlichen Personen herauszuhören und ich hätte noch weitere Stunden problemlos zuhören können.

Spieldauer
Mit ca. 307 Minuten handelt es sich um eine ungekürzte Lesung.
Ich fand die Länge angemessen, bin aber auch froh, dass die Geschichte nicht länger war, da sie dann sicherlich doch noch langatmig geworden wäre.

Fazit
„Wir sind doch alle da“ erzählt die tragische, vielleicht auch etwas zynische Familiengeschichte der Familie Maus und den Untergang einer Familiendynastie.
Für mich wurde die Handlung zu einem beeindruckenden und faszinierenden Schauspiel, voller Egomanen. Selten bin ich von einer Geschichte so beeindruckt und abgeschreckt zu gleich.
Obwohl man vielleicht am Ende froh ist, diese Familie los zu sein, wäre ich doch neugierig darauf, wie es mit bestimmten Personen weitergeht.
© Michaela Gutowsky

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