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Angstmörder

Gekürzte Lesung mit Uve Teschner, Oliver Brod

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-4005-7

NEU
Erschienen: 09.10.2017
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Er tötet dich – auf seine Weise

Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt ...

Tiefgehend und spannend gelesen von Uve Teschner und Oliver Brod.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 8h 14)

Lorenz Stassen (Autor)

Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.


Sprecher

Uve Teschner und Oliver Brod sind Garanten für Höchstspannung. Teschner leiht seit Jahren den Hörbüchern von Kristina Ohlsson seine Stimme, Oliver Brod ist untrennbar mit den Hörbüchern von Dmitry Glukhovsky verbunden. Gemeinsam waren sie zuletzt in Peter Swansons Die Gerechte zu hören.

11.01.2018 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung mit Lorenz Stassen

Eintritt: € 9,-

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Mehr Infos

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 494 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4005-7

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 09.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Gelungenes Debüt

Von: Katja Ezold Datum: 09.10.2017

katjas-buecher-und-rezepte.de/

Mit dem Thriller „Angstmörder“ liegt das Debüt den Autoren Lorenz Stassen vor und – obwohl ich nur bedingt Thriller lese, fand es den Weg in mein Reich, auf meinen SUB. Da lag es aber nicht lange, war ich doch sehr neugierig und natürlich stolz darauf, dass ich es vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen darf.

In Angstmörder schickt Lorenz Stassen zwei Protagonisten ins Rennen, wie sie eigentlich unterschiedlicher nicht sein können. Und doch verbindet die beiden wesentlich mehr, als man auf dem ersten Blick sieht.

Da ist zum einen der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller, der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält und auch Mandanten annimmt, denen man im Dunkeln lieber nicht begegnen möchte. Mandanten, die aber dennoch irgendwie „nützlich“ sein können – später einmal. So nach dem Prinzip „eine Hand wäscht die andere“. Nicholas Meller ist alles andere als ein Womenizer, er ist ein Mensch mit allen Facetten und Fehlern, der aber auch das Herz am rechten Fleck hat.

Ihm zur Seite gestellt wird Nina, eine junge und sehr gut aussehende Frau mit viel Herz, noch mehr Verstand und … einem kleinen „Schönheitsfehler“. Dabei ist ihr körperlicher „Makel“, ein zurückgebildeter Arm, für sie kein Grund klein beizugeben. Sie ist eine Frau, die ich bewundert habe. Wie sie ihren Weg geht, wie sie mit den Blicken der anderen umgeht, nötigt mit als Leser immer wieder den größten Respekt ab. Auch ihre Ehrlichkeit, die manchmal auch ein wenig irritierend sein kann. Sie weiß was sie will und geht ihren Weg.

Beide geraten gemeinsam in einen Fall hinein, der ihnen alles abverlangt. Einfühlungsvermögen genauso wie Mut und Tapferkeit. Sie müssen zusammen arbeiten, um den Fall zu lösen und den Täter zu überführen.

Das hier auch menschliche Aspekte, die Gefühle der beiden, eine große Rolle einnehmen, ist logisch aber sehr passend.

Lorenz Stassen ist Drehbuchautor und als ich das Buch anfing, hatte ich irgendwie Angst davor, dass mich das Buch zu sehr an ein Drehbuch erinnern würde. Nicht, das ich bisher eines gelesen hätte. Aber ich stell mir ein Drehbuch so vor, dass es kurz und knapp gehalten ist, man sich vieles einfach nur denken muss und vieles daher nicht erzählt wird.

Zum Glück war dem hier nicht so: Lorenz Stassen ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, dass in vielen Bereichen fesselt. Sprachlich gesehen ist es extrem ausgereift. Die Sprache ist deutlich und prägnant. Wichtige Schlüsselszenen, Personen und Orte werden so beschrieben, dass man sich alles ohne weiteres bildlich vor Augen fühlen kann. Dabei werden diese Geschehnisse aber auch so beschrieben, dass der Leser dennoch seine eigene Fantasie und Vorstellungskraft benötigt und auch nutzen kann.

Der Spannungsbogen wird kontinuierlich gehalten; es werden geschickt Wendungen eingebaut, mit denen der Leser so ersteinmal nicht rechnet.

Durch die Erzählweise – einmal erzählt Nicholas und einmal „schauen“ wir quasi dem Täter zu – wird es nicht langweilig und wir erhalten Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des jeweiligen Erzählers. So erfahren wir viel über Beweggründe, Handlungsweisen und Gedankengänge.

Aber nicht nur die drei – der Täter, der Anwalt und die Referendarin – werden detailiert dargestellt. Auch andere Figuren des Buches – egal auf welcher Seite sie stehen – sind so dargestellt das sie sich harmonisch in die Geschichte einfügen, diese bereichern.

Mir hat es viel Spaß bereitet, dieses spannende Buch zu lesen und vielleicht – so hoffe ich – gibt es bald ein Wiedersehen mit Nicholas und Nina. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen.

Für das Buch hier vergebe ich auf jeden Fall 4 1/2 von 5 Sternen, denn ich denke, da kann man getrost noch eine Schippe drauf legen.

Interview mit dem Autor: http://katjas-buecher-und-rezepte.de/interview-mit-lorenz-stassen/

Seine Planung ist dein Tod

Von: Denise Datum: 08.10.2017

www.tapsisbuchblog.blogspot.de

Nicholas Meller ist ein mäßig erfolgreicher Anwalt. Dennoch bewirbt sich die Jurastudentin Nina um eine Referendarssstelle bei ihm. Schnell wird klar, Nina benötigt einfach nur Praxiserfahrung und genügend Zeit um sich auf ihr Examen vorzubereiten. Für Meller kein Problem, er selbst ist auch eher Fan seiner Playstation als seiner Mandanten. Bis ein ehemaliger Mandant wegen Mordes verhaftet wird. Nicholas und Nina versuchen alles, um die Unschuld des Mannes zu beweisen und geraten dabei ins Visier des Mörders...

"Angstmörder" ist das Debüt von Lorenz Stassen und hat mir, bis auf eine kleine Ausnahme, gut gefallen. Der Autor verwebt das Leben seines semi-erfolgreichen Anwalts mit einer Mordserie, deren Ausmaß kaum einer kennt. Toll!

Die Geschichte wird abwechselnd von Nicholas und von einem auktorialen Erzähler berichtet. Während man mit dem Anwalt über seinem ersten Mordfall brütet, bekommt man in anderen Kapiteln einen Einblick in die Welt des Täters und seiner Opfer. Dieser Wechsel der Blickwinkel hat mir sehr gut gefallen und ich war direkt gefangen von der Story.

Mit Nicholas Meller hat Lorenz Stassen eine streitbare Hauptfigur erschaffen. Auf der einen Seite hat der Anwalt das Herz am richtigen Fleck und wirkt situationsabhängig sympathisch, auf der anderen Seite zeigt er eine chauvinistische, machohafte und arrogante Art, bei der ich so manches Mal laut vor Missfallen geschnaubt habe. Ihm gegenüber stellt der Autor die körperlich behinderte Nina. Ihr fehlt seit Geburt ein Arm. Mit dieser Beeinträchtigung geht sie sehr souverän um und zeigt mit Humor und Sarkasmus, dass das Fehlen nicht so schlimm ist wie die teilweise Dummheit ihrer Umwelt. Im Zusammenspiel sind der Anwalt und seine Referendarin herrlich witzig und erfolgreich. Das mochte ich sehr.

Die Story ist von Beginn an spannend und fesselt sofort. Mit jedem Kapitel wird mehr und mehr klar, dass Meller und Nina einer Mordserie auf der Spur sind, die bisher unentdeckt blieb. Ich habe mit den beiden kombiniert, ermittelt und mit den Opfern des Mörders gehofft.

Auch der Täter war sehr interessant. Leider lässt ihn Lorenz Stassen zum Ende hin einen sehr fahrlässigen, schon dummen Fehler machen, der für mich einen Knick in dem ansonsten guten Thriller darstellt. Der Fehler musste sein, damit das Finale funktioniert, für mich war er jedoch zu durchschaubar und für den Täter einfach nicht typisch oder logisch. Das fand ich sehr schade.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt, an den richtigen Stellen mit Humor gespickt und detailreich, ohne dabei ins Schwafeln zu kommen. Toll!

Fazit: Nicholas erwartet dich in seiner Kanzlei. Trotz kleinem Tief eine Leseempfehlung.

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