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Bedenke, was du tust Ein Inspector-Lynley-Roman (19)
limitierte Sonderausgabe

Ein Inspector-Lynley-Roman (19)

Ungekürzte Lesung mit Stefan Wilkening

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-2536-6

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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SALE AWAY... Der große Hörbuch-Frühling

Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Nach ihren letzten Alleingängen hat sie aber keinen guten Stand bei ihrer Chefin. Mit Unterstützung von DI Thomas Lynley will Barbara beweisen, dass sie ein guter Detective ist. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass sich in Cambridge ein mysteriöser Todesfall ereignet hat: Die Bestsellerautorin Clare Abbott wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Aber war es Mord? Clares Freundin und Lektorin Rory Statham glaubt jedenfalls nicht an einen natürlichen Tod. Auch Barbara hat das Gefühl, dass es im Verborgenen einen Gegenspieler gibt, der einem perfiden Plan folgt – ein Gefühl, das bestätigt wird, als sie Rory kurz darauf mit dem Tod ringend in ihrer Wohnung auffindet …

Gelesen von Stafen Wilkening.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 20h 35)

Hörbuch-Sprecher im Interview: Stefan Wilkening

ELIZABETH GEORGE: DIE INSPECTOR-LYNLEY-ROMANE

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse kennzeichnen die Romane der Amerikanerin Elizabeth George. Ihre Krimis mit Inspector Lynley und seiner Assistentin Barbara Havers wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und haben inzwischen eine Gesamtauflage von 10 Millionen Exemplaren erreicht.

"Niemand mordet so erfolgreich wie Elizabeth George. Ihre Krimis sind klassische Whodunnits - und exakte Milieuskizzen der britischen Gesellschaft." Amica

Ein Inspector-Lynley-Roman

Reihenfolge nach Erscheinen der amerikanischen Originalausgaben

Doppelbände

  • 01. Gott schütze dieses Haus/Mein ist die Rache

Einzeltitel (ohne Inspector Lynley)

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elizabeth George (Autorin)

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.

Weitere Informationen unter www.elizabeth-george.de


Stefan Wilkening (Sprecher)

Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. "Tatort", "Der Alte", "Um Himmels Willen") zu sehen.
Für den Hörverlag las er z. B. "Glaube der Lüge" von Elizabeth George, die "Merlin-Saga" von T.A. Barron, "Das Böse unter der Sonne" und "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie und erzählt Uwe Timms Geschichte vom "Rennschwein Rudi Rüssel". Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen "Ulysses" und "Moby-Dick" mit. Mit seinen erfolgreichen Solo-Live-Hörspielen ist er gern gesehener Gast auf allen deutschen Bühnen.

Übersetzt von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originalverlag: Goldmann HC

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: 1235 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2536-6

€ 9,99 [D]* | € 11,20 [A]* | CHF 14,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 10.04.2017

  • Leserstimmen

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Tragische (krankhafte), aber auch mörderische Familiengeschichte

Von: Birgit Kleffmann Datum: 13.05.2017

www.wir-besprechens.de


Ich muss gestehen, ich kenne bisher die Geschichten um Inspector Lynley und seiner öfters mal ins Fettnäpfen tretenden Mitarbeiterin Barbara Havers nur als Verfilmung aus dem Fernsehen.

Da mir diese spannenden Filme immer gut gefallen haben, war ich auf die Buchvorlage des neuen Romans um Inspector Lynley gespannt.

Ich habe mir das Buch in der vollständigen Lesung – die übrigens über 20 Stunden dauert und von Stefan Wilkening toll vorgetragen wird – angehört.

Erst einmal ist für mich seit der letzten Verfilmung einiges in der Rahmenhandlung passiert und aktuell steht Barbara Havers auf der Abschussliste ihrer Chefin und sie arbeitet nicht mehr offiziell mit Inspector Thomas Lynley zusammen.

Achtung Spoiler
Auch im Privatleben der beiden hat sich einiges getan, Thomas Lynley ist frisch verliebt, aber von fester Beziehung kann man noch sprechen. Barbara wird von einer Kollegin auf Trapp gehalten, die versucht ihr einen neuen Kleidungsstil angedeihen zu lassen und lässt außerdem nichts unversucht, Barbara irgendwie zu verkuppeln.

Da es Barbaras Kollegin wirklich gut meint, da sie um die Probleme mit der Vorgesetzten weiss und Havers alles versucht um ihre Chefin bei Laune zu halten um nicht in irgendein Provinznest versetzt zu werden, lässt Barbara sich auf die eine oder andere Unternehmung ein und bei einer dieser Gelegenheiten lernt sie zufällig die Bestsellerautorin Clare Abbott kennen. Wenige Tage später erfährt sie vom Tod dieser Frau und kurze Zeit später kontaktiert Rory Stratham, die Freundin und Lektorin von Clare Abbot Barbara, denn sie glaubt nicht an eine natürliche Todesursache…

Im Verlauf setzt sich Lynley sehr für Babara Havers ein und sie erhält die Erlaubnis nebst einem neuen Kollegen den Tod von Clare Abbott etwas genauer zu betrachten…..

Tatsächlich gibt es kleine Ungereimtheiten und Barbaras Ermittler-Instinkt ist geweckt, besonders als sie kurze Zeit später Rory in deren Wohnung mehr tot als lebendig auffindet…..
Spoiler Ende

So zusammengefasst, ist dies aber nur ein Puzzle-Teil der Gesamthandlung, die eigentlich eine tragische und krankhafte Familiengeschichte ist, denn es gibt hier einige auffällige Personen bzw. eigenwillige Beziehungen, die zum Verwirrspiel um die Auflösung der Kriminalgeschichte betragen.

Wer sich hier knisternde Spannung und „blutige Szenen“ erhofft, der liegt hier ganz falsch. Elisabeth George hat einen sehr angenehmen und besonders anschaulichen Erzählstil, der mir gut gefällt. Allerdings fehlt mir tatsächlich hier die fesselnde Spannung in der Handlung, obwohl man aber unbedingt hinter die Auflösung der Geschichte kommen möchte. Die Fokussierung auf eine Verdächtige und der Versuch diese Person eines vermutlichen Verbrechens zu überführen, steht im Vordergrund der Ermittlungen. Wer die anderen Geschichten aus dieser Reihe kennt, der weiss, dass meist das Böse im Verborgenen liegt, was sich hier wieder einmal bestätigt...

Da es ein Roman ist und nicht in der Kategorie Krimi oder Thriller herausgegeben wurde, kann ich dies nur bestätigen, das Hörbuch ist unterhaltsam, aber man muss sich schon etwas Zeit nehmen um hinter alle Fassaden schauen zu können. Der Vorleser Stefan Wilkening macht seine Sache wirklich gut und ihm ist es auch zu verdanken, dass dieser Roman lebendig wird und man ins Geschehen abtaucht, was ein ganz besonders wichtiger Punkt für mich ist um bei so langen „Vorträgen“ überhaupt am Ball zu bleiben und das hat sich hier auf jeden Fall gelohnt.

Fazit: Kein spannender und fesselnder Krimi, aber eine hörenswerte tragisch/krankhafte, aber auch mörderische Familiengeschichte, die wunderbar von Stefan Wilkening vorgetragen wird!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Lynley and Havers are back!

Von: Annika Datum: 13.07.2016

https://bibliotaphblog.wordpress.com

Die Feministin und Autorin Clare Abbott feiert gerade große Erfolge mit ihrem jüngst erschienen Buch „Auf der Suche nach Mr Darcy“, in dem es über die Institution Ehe geht. Auf ihren Lesereisen begleiten sie die Verlagsmitarbeiterin Rory Statham und ihre dominanten Assistentin Caroline Goldacre. Barbara Havers besucht eine ihrer Lesungen und führt auch ein kurzes Gespräch mit der Autorin und ihren beiden Begleitungen. Als Clare Abbott kurz danach von ihrer Assistentin tot in ihrem Hotelzimmer gefunden wird, setzt sich Rory mit Barbara Havers in Verbindung, da sie nicht an eine natürliche Todesursache glauben kann, sie verdächtigt Clares Assistentin, die ein sehr eigenartiges Verhalten an den Tag legt, ihrer Chefin etwas angetan zu haben. Doch DS Barbara Havers steht aufgrund von Fehlentschlüssen in ihrem letzten Fall unter strenger Beobachtung ihrer Chefin Isabelle Ardery, ihrer beruflichen Karriere droht ein schnelles Ende, wenn sie sich noch einen Fehltritt erlaubt. Nichtsdestotrotz überzeugt sie ihren direkten Vorgesetzten DI Lynley davon, sich des Falles anzunehmen und bald stellt sich heraus, dass die berühmte Feministin vergiftet worden ist. Isabelle Ardery ist gegen die Ermittlungen in diesem Fall, da Clare Abbott in Dorset lebte und in Oxford starb und es somit nicht in das Arbeitsgebiet von Scotland Yard fällt. Lynley übergeht ihre Anweisungen jedoch und kurz darauf macht Havers sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Winston Nkata auf den Weg nach Dorset, um herauszufinden, wer Interesse an dem Tod der bekannten Feministin gehabt hätte. Besonders interessieren sie sich für Caroline Goldacre, da ihr Verhältnis zu Clare ungewöhnlich zu sein schien. Nach dem Suizid ihres Sohnes Will vor zwei Jahren scheint sie sehr labil, doch hatte sie einen Grund, ihrer Arbeitgeberin den Tod zu wünschen?

Eigentlich spielt die Krimihandlung in diesem Roman nur eine Nebenrolle (der Mord geschieht erst nach 200 Seiten), auch Thomas Lynleys und Barbara Havers' Privatleben wird relativ wenig Aufmerksamkeit gewidmet, was aber der Lesefreude keinen Abbruch tut. Die Autorin hat sich auch schon in einigen vorherigen Romanen nicht hauptsächlich auf das Verbrechen, sondern auf die Psychologie ihrer Charaktere konzentriert und beherrscht dies wirklich meisterhaft. Statt der Geschichte eines Mordes wird vielmehr die Geschichte der Familie Goldacre erzählt, von Caroline, ihrem zweiten Mann Alistair, ihrem Sohn Will, der Selbstmord beging, ihrem Sohn Charlie, der als Psychologe in London lebt und arbeitet und dessen Frau India, die sich vor Kurzem von ihm getrennt hat. In dieser Familie ist jeder auf seine Weise unglücklich, was aber zumeist ihren Ursprung in dem unberechenbaren Verhalten Carolines hat. Sie will alles und jeden kontrollieren und schreckt auch nicht vor Lügen zurück, um ihre Macht, die sie über die einzelnen Familienmitglieder hat, zu behalten. So versuchen ihr Mann, ihre Kinder und selbst India es ihr recht zu machen, doch Wills Suizid bringt Carolines Machtverhältnisse ins Wanken. Man könnte meinen, dass der Selbstmord die Familie zerstört, doch die Frage ist eigentlich, ob es überhaupt etwas zu zerstören gab, da die gesamte Familiengeschichte nur auf Lügen aufgebaut zu sein scheint. Die Charaktere und ihre Geschichten sind das, was diesen Roman so lesenswert macht, die Perspektivwechsel zwischen Havers, Lynley, Alistair, Charlie India und Rory unterstützen dies noch. Der Roman ist flüssig zu lesen und da dies nun schon der 19 Band mit den beiden Hauptermittlern ist, fühlt man sich gleich „zu Hause“. Auch wenn, wie schon erwähnt, der größte Teil des Romans nicht unbedingt von Lynley und Havers handelt, so ist es doch offensichtlich, dass ihre Charaktere sich innerlich und- in Havers Fall- auch äußerlich entwickeln. Diese Entwicklung ist etwas, das mir bei den drei vorangegangenen Romanen gefehlt hat, hier aber nun endlich geschieht. Besonders Barbara Havers, die schon seit dem ersten Buch der Reihe größere Veränderungen strikt abgelehnt hat, scheint langsam zu begreifen, dass sie sich selbst verändern muss, um ein erfüllteres Leben zu haben. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe, nicht nur, um die Entwicklungen der Hauptfiguren zu verfolgen, sondern auch, weil Elizabeth George mich wunderbar unterhalten kann, was sie mit diesem Buch endlich wieder bewiesen hat.

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