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Das Buch der Spiegel

Gekürzte Lesung mit Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph, Sascha Rotermund

Kundenrezensionen (35)

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2544-1

NEU
Erschienen: 27.02.2017
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Die Wahrheit des Einen ist die Lüge des Anderen

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...

Gelesen von Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph und Sascha Rotermund.

(1 mp3-CD, Laufzeit: ca. 6h 48)

zum Video Denis Scheck in der Sendung "druckfrisch" über "Das Buch der Spiegel"

E.O. Chirovici (Autor)

E. O. Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien. Er hat in seinem Heimatland eine namhafte Zeitung und einen Fernsehsender geleitet und sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Seit 2013 arbeitet er hauptberuflich als Schriftsteller und lebt mit seiner Frau in Brüssel. "Das Buch der Spiegel" ist sein erster Roman in englischer Sprache, der im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse 2015 heiß gehandelt und schließlich in 38 Länder verkauft wurde.


Jonas Nay (Sprecher)

Jonas Nay, geboren 1990, ist ein deutscher Schauspieler und ausgebildeter Filmkomponist. Bereits während seiner Schulzeit spielte er mehrere kleinere Rollen in Fernsehproduktionen. Bald folgten Hauptrollen in Fernseh- und Kinofilmen. 2012 erhielt er den Grimme-Preis und wurde 2013 als Bester Nachwuchsschauspieler mit dem Bayerischen Filmpreis geehrt. 2015 war er als Protagonist der Serie "Deutschland 83" regelmäßig im Fernsehen zu sehen.


Stephan Kampwirth (Sprecher)

Stephan Kampwirth war Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters sowie der Münchner Kammerspiele. Zur Zeit spielt er u.a. an den Hamburger Kammerspielen. Seit Ende der 90er Jahre arbeitet der Schauspieler vermehrt für Film- und Fernsehproduktionen u.a. "Die Todesautomatik", "Der Mann auf der Brücke", "Liebe deinen Feind", "Contergan", "Who AM I" und wirkte in der hochgelobten Fernsehserie "Die Stadt und die Macht" und in diversen "Tatort"-Folgen mit. Zuletzt sah man ihn auf der Kinoleinwand in den Filmen "Agnes", "Junges Licht" und "Radio Heimat" sowie in der WDR-Serie "Phoenixsee".


Volker Lechtenbrink (Sprecher)

Volker Lechtenbrink wurde 1944 in Cranz/Ostpreußen geboren. Bereits als Achtjähriger sprach er im NDR-Kinderfunk. 1959 wurde er 15-jährig in der Rolle des Kurt Hagen in Bernhard Wickis Antikriegsfilm 'Die Brücke' bundesweit bekannt.
Es spielte am Theater in Köln, am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1976 stellte Volker Lechtenbrink seine viel beachtete erste Langspielplatte 'Der Macher' vor. 1979 erhielt er vom Saarländischen Rundfunk eine eigene Fernsehshow: 'Life: Volker Lechtenbrink'.
2007 wurde Volker Lechtenbrink für die Lesung 'Die Brücke' als 'Bester Interpret' mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet und ist heute in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, wie u. a. 'Ein Fall für Zwei', 'Siska', 'Küstenwache'.


Sebastian Rudolph (Sprecher)

Sebastian Rudolph, geboren 1968 in Berlin, hatte seinen Durchbruch als Fernsehschauspieler in der Komödie "Manta – Der Film" zu Beginn der 1990er Jahre. Seitdem war er auch immer wieder in Serien zu sehen, darunter "Tatort" und "Notruf Hafenkante". Auf Theaterbühnen ist Sebastian Rudolph ebenfalls erfolgreich, so hatte er Engagements am Theater Basel, an der Schaubühne Berlin, der Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Hamburg u. v. m. Im Ensemble des Thalia Theaters Hamburg ist er seit der Spielzeit 2009/2010 festes Mitglied. 2012 wurde Sebastian Rudolph von "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gekürt.


Sascha Rotermund (Sprecher)

Sascha Rotermund, Jahrgang 1974, studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Engagements an Theatern von Bremen bis Berlin. Im Fernsehen war er u. a. in der ZDF-Serie Küstenwache und in der RTL-Comedy 4 Singles zu sehen. Seit 2003 ist Sascha Rotermund außerdem ein gefragter Hörbuchinterpret und Synchronsprecher und lieh seine Stimme u. a. Joaquin Phoenix, Christian Bale, Jon Hamm in Mad Men, Omar Sy in Ziemlich beste Freunde sowie Benedict Cumberbatch in Star Trek – Into Darkness.


Silvia Morawetz (Übersetzerin)

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

Übersetzt von Werner Schmitz, Silvia Morawetz
Originalverlag: Goldmann HC

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 408 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2544-1

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 27.02.2017

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Für Genrefans interessant

Von: Flaventus Datum: 27.03.2017

https://familieimchaos.blogspot.de/p/bucher.html

Im Grunde genommen ist der Plot sehr vielversprechend und gut umgesetzt. Auch dass im Hörbuch jede Passage von einem anderen Sprecher gesprochen wurde, verspricht ein interessantes Lesevergnügen. Aber dennoch konnte mich dieses Buch nicht so richtig in seinen Bann ziehen. Warum ist dem so?

Es sind insgesamt drei Perspektiven und vier Sprecher, die die teils komplexe Geschichte rund um die Ermordung des angesehenen Psychiaters Joseph Wieder erzählen. Es beginnt bei einem Literaturagenten, dem ein eingereichtes Manuskript ins Auge fällt, aber abrupt endet.

Komplexe Handlung
Mit dem Manuskript beginnt die eigentliche Geschichte, die teilweise recht langatmig erzählt wird. Die Geschichte nimmt zwar zwischendrin an Fahrt auf, aber der Wind wird recht schnell durch Passagen aus den Segeln genommen, die mehr sachlich als emotional erzählen.

Es mag daran liegen, dass ich recht viele Thriller und spannende Werke gelesen habe und dadurch ganz andere Texte gelesen habe, die den Leser tatsächlich zu fesseln vermögen. Aber dieses Buch ist sehr weit davon entfernt, spannend zu sein. Es ist definitiv eine Erzählung und kein Thriller oder Krimi.

Der Erzählstil wechselt zwischen bildlicher Darstellung und emotionsloser Erzählung. Das ist gerade in den langatmigen Passagen etwas ermüdend, so dass es einiges an Konzentration bedarf, um bei der Sache zu bleiben.

Nur am Rande bemerkt und für die Leser, die sich in der Geschichte verloren fühlen: Lest es bis zum Ende. Spätestens dort erfährt der Leser, weshalb das Buch seinen Titel Das Buch der Spiegel erhalten hat.

Charaktere
Das störendste an dem Plot sind sicherlich die oberflächlichen Charaktere. Dadurch, dass die Perspektiven wechseln, wird nicht nur das Geschehen aus einem anderen Betrachtungswinkel erzählt, sondern die Charaktere verlieren ihren Tiefgang, der gerade erst aufgebaut wurde.

Leider verpufft so auch das Element der wechselnden Sprecher, die eben diesen Eindruck verstärken. Anstelle die Geschichte abwechslungsreicher zu erzählen, wird der Leser aus seinem Konzept gerissen und beginnt gedanklich von vorn.

Sprecher
Es sind wie schon erwähnt vier Sprecher, die dieses ungekürzte Buch lesen. Das klingt vielversprechender als es am Ende ist. Leider kann keiner der Sprecher vollkommen überzeugen. Zwei der Sprecher sind bisher noch gar nicht in Erscheinung getreten, was man als Hörer finde ich auch hört.

Aber auch die anderen beiden glänzen nicht durch eine charakterstarke Lesung, sondern verstärken oftmals in den langatmigen Passagen durch eine langweile Betonung den anstrengenden Effekt.

Fazit
Eine komplexe Geschichte langweilig zu erzählen ist nicht die beste Voraussetzung für ein packendes Buch. Da hilft es auch wenig, wenn das Setting und der angewandte Erzählstil interessant sind. Das ist für mein Gefühl zu wenig, um eine Lese- bzw. Hörempfehlung auszusprechen.

Leider spielen die Sprecher dieses Hörbuchs nicht in einer Liga, in der es sich allein ihretwegen lohnt, ein Buch anzuhören.

Deswegen lautet mein Fazit: Für Genrefans sicherlich interessant, alle anderen suchen sich lieber einen anderen Lese- bzw. Hörstoff.

Tiefgründiger Roman mit psychologischer Tiefe

Von: Hörbuch-Junkies  aus Bergen Datum: 18.03.2017

www.hoerbuchjunkies.com

Der Aufhänger der Geschichte ist ein Mord, der vor 28 Jahren passierte und der bisher nicht aufgeklärt werden konnte und für den nicht mal ein eindeutiges Motiv gefunden werden konnte. Nun erscheint ein Manuskript, das an interessanter Stelle abbricht und das von jemandem stammen muss, der mehr über den Mord weiß. Ein Geständnis oder eine späte Zeugenaussage?

„Das Buch der Spiegel“ lässt auch den Hörer lange im Dunkeln, Autor Chirovici versteht es, ihn auf die Folter zu spannen. Die Geschichte wird aus allen Blickwinkeln beleuchtet, indem sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Jeder Blickwinkel bringt neue Details zu Tage und deckt neue Wahrheiten auf. Die Protagonisten sind fein und detailreich ausgearbeitet und berichten nach langer Zeit von ihren Erlebnissen, die eine reizvolle Mischung aus Erlebtem und unbewusst Angepasstem liefern. Die Geschichte besitzt viel Tiefe und kommt ohne große Action aus, trotzdem gelingt es ihr, immer wieder zu überraschen. Das Erzähltempo ist passgenau und führt in gutem Tempo durch die Handlung.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und jede hat ihren eigenen Sprecher. Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph und Sascha Rotermund verleihen ihren Figuren Stimme und steigern die Atmosphäre. Durch die verschiedenen Stimmen wird die Geschichte lebendiger und erhält etwas Authentisches.

Das Cover zeigt die Silhouette einiger Gebäude, die sich spiegeln und passt damit sehr gut zur Geschichte. Die Farbgebung, eine Mischung aus nüchternem schwarz und weiß mit dem blutrot wirkt sehr ansprechend.
Verpackt ist die MP3-CD in einem Digipak aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autor und Sprechern enthält.

Fazit
Spannender Roman, der mit Tiefgründigkeit, psychologischer Tiefe und Raffinesse überzeugt. Die ausgezeichneten Sprecher machen die Handlung lebendig und überzeugen restlos.
Volle Punktzahl für eine ungewöhnliche Geschichte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Viktoria Schneider aus 87700 Memmingen Datum: 13.03.2017

Buchhandlung: Javurek

Zusätzlich zu spannenden Lesestunden macht das Buch bewußt, wie subjektiv
Menschen sich erinnern und man fragt sich, ob man seiner eigenen
Erinnerung trauen kann.

Von: Antonia Merkel aus Rheinfelden Datum: 14.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Merkel

Großartig! Voller Raffinesse ist dies ein großer "Wurf"! Ich freue mich sehr, es zu verkaufen.

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