VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Das Original

Gekürzte Lesung mit Charles Brauer

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 22,50 [A]* | CHF 28,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-4008-8

Erschienen:  21.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Video

  • Service

  • Biblio

Ein Coup, der die Buchwelt erschüttert

In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald aus der Bibliothek der Universität Princeton gestohlen. Eine Beute von unschätzbarem Wert. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, und binnen weniger Tage kommt es zu ersten Festnahmen. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die wertvollen Schriften. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida, in die Buchhandlung von Bruce Kable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich gegen eine großzügige Vergütung in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll. Doch die Ermittler haben die Rechnung ohne Bruce Kable gemacht, der überaus findig sein ganz eigenes Spiel mit ihnen treibt.

Charles Brauer macht Das Original zum Hör-Ereignis.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 10h 04)

John Grisham (Autor)

John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com


Charles Brauer (Sprecher)

Charles Brauer, geboren 1935, ist durch seine Rolle als Hamburger Tatort-Kommissar Brockmöller einem breiten Publikum bekannt. Der vielseitige Schauspieler ist ein beliebter Hörbuchsprecher und hat u. a. In einer Person von John Irving sowie allen John-Grisham-Thrillern seine Stimme geliehen.

Aus dem Amerikanischen von Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter, Imke Walsh-Araya
Originaltitel: Camino Island (Doubleday)
Originalverlag: Heyne HC

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 10h 4 min

ISBN: 978-3-8371-4008-8

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  21.08.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Rezension zu "Das Original - HB"

Von: Zsadista Datum: 11.11.2018

zsadista.blogspot.de

Aus der Universität von Princeton werden 5 handgeschriebene original Manuskripte von F. Scott Fitzgerald gestohlen. Eigentlich unmöglich und doch passiert.

Doch trotz allen Vorbereitungen geht im Nachhinein alles schief. Recht fix werden zwei der Diebe in Haft genommen, die anderen sind auf der Flucht.

Die Versicherungsgesellschaft der Universität ist auf der Suche nach den Manuskripten, da sie den Versicherungspreis nicht bezahlen will. Dafür haben sie eigens Ermittler, die sich der Sache annehmen. Ebenso das FBI ist der Sache auf der Spur.

Die Versicherung heuert Mercer Mann an, eine möchte gern Autorin im tiefen Tal des Schreibens. Vermutet man doch die Manuskripte bei Bruce Cable und seiner besonderen Buchhandlung. Und da kommt es gerade Recht, dass Mercer mit Camino Island einige Verbindungen hat und ohne aufzufallen dort herum schnüffeln könnte.

Und so reist Mercer nach Camino Island und fängt an, die Spur der Manuskripte aufzunehmen.

„Das Original – HB“ ist ein Roman von John Grisham.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Gelesen wurde das Ganze von Charles Brauer. Ich fand seine Stimme sehr gut und hab ihm gerne zugehört.

Das Buch selbst war leider so gar nichts. Es ist jetzt das zweite Grisham Hörbuch, das mich erstaunt zurück lässt. Ich bin so erstaunt, dass ich mich mittlerweile frage, ob Grisham Urlaub macht und Ghostwriter seine Werke verfassen lässt. Selten so langweile Grishams gelesen oder gehört. Auch hier habe ich zum Ende hin einfach Kapitel übersprungen, weil ich endlich zum Ende kommen wollte.

Der Anfang des Buches ist noch relativ spannend. Der Raub der Manuskripte verspricht ein spannendes Katz und Maus Spiel.

Leider war es das dann aber auch schon. Im Grunde hätte es gereicht, wenn ich die ersten und letzten paar Minuten gehört und mir den Rest einfach erspart hätte.

Die Diebe, mega böse aber auch mega blöd. Hab das Verhalten der Typen nicht so ganz nachvollziehen können.

Das FBI, nur blöde. Die haben ja gar nichts auf den Apfel bekommen. Die Versicherungstypen dafür intelligenter, als die Polizei erlaubt. Aber immer noch zu dämlich, um selbst was zu tun.

Mercer, eine Frau, die sich als Autorin träumt. Vor Jahren eine Kurzgeschichtensammlung und ein mehr schlecht als Recht zu bezeichnender Roman veröffentlicht. An ihrem neuen Werk ist sie jetzt schon, ich hab es vergessen, aber mindestens 3 Jahre im Rückstand. Eine Schaffenskriese ohne Idee, was sie weiter schreiben sollte. So quartiert sie sich in der alten Familien Villa ein um dort ihr Buch zu beenden und Cable sein Geheimnis zu entreißen.

Und so starten fast 10 Stunden Gerede über Partys, Buch schreiben, Buch weg werfen und neu schreiben, spazieren gehen, Leute kennen lernen, wieder Partys, keine Idee für neues Buch haben, reden über Bücher, reden über Manuskripte, Antiquitäten, wieder keine Idee was zu schreiben … und und und …

Zwischendurch taucht der eine Dieb mit einem neuen Kumpel auf, der recht rabiat zur Sache geht, weil er die Manuskripte wieder haben will. Wobei ich mich jetzt frage, wo hat er sie eigentlich hin geschafft? Das Buch ist so einschläfernd, dass ich das einfach vergessen habe und mich jetzt wirklich frage, hat er sie vorher verkauft? Verlegt? Verloren? Naja, auf jeden Fall hat er sie nicht mehr und will sie wieder haben.

In dem Ganzen Werk war nicht eine Person die auch nur annähernd sympathisch gewesen wäre. Alles nur oberflächliche und teilweise nervige oder langweilige Typen, bei denen man einfach so über die Seiten huschen konnte. Nicht mal der Fall selbst hatte Tiefgang, bei dem man mal länger verweilen konnte.

Bedingt empfehlenswert

Von: Corinna Datum: 25.01.2018

https://gerngelesen.de

Ein Coup, der die USA erschüttert: Aus der Bibliothek der Universität Princeton werden fünf handschriftliche Manuskripte von F. Scott Fitzgerald gestohlen, darunter auch "Der große Gatsby". Das FBI nimmt sofort die Ermittlungen auf, es kommt zu ersten Festnahmen, aber die Manuskripte bleiben verschollen.
Einige Zeit später tritt die Versicherung, die für den Verlust der Manuskripte aufkommen müsste, an die junge Dozentin und Schriftstellerin Mercer Mann heran. Ein letzter Versuch, die Manuskripte zurückzuholen, bevor sie womöglich auf Nimmerwiedersehen im Ausland verschwinden. Dabei hat man Bruce Cable, einen Buchhändler und Lebemann, auf Camino Island in Florida im Visier. Mercer soll sich in seine Clique bunt zusammen gewürfelter Autoren einschleichen und Informationen sammeln.

Interessantes Thema für Schreiberlinge
Wie wohl viele andere Bücherfreunde hat auch mich das Thema gereizt: Ein Buch, in dem es um Bücher geht, das sich mit der Welt der Schriftstellerei, den Autoren und ihren Marotten beschäftigt, klang äußerst reizvoll. Obwohl ich mit John Grisham sehr unterschiedliche Erfahrungen - mal spannend, mal äußerst langatmig - gemacht habe, war ich neugierig. Das (Hör)buch hinterließ einen gespaltenen Eindruck bei mir, was allerdings nicht an der Lesung von Charles Brauer lag. Er hat wie immer eine gute Leistung abgeliefert, die gut zu Grishams Stil passt.

Der Roman beginnt mit einem Paukenschlag. Der Diebstahl der Manuskripte ist ein spannender Einstieg, ebenso wie die weiteren Geschehnisse rund um die fünfköpfige Bande. Dann jedoch springt die Handlung und beschäftigt sich nun mit dem Werdegang des Buchhändlers, Playboy und Schlitzohrs Bruce Cable. Eingestreut wird in weiteren Rückblenden der Weg der Manuskripte über verschiedene Stationen, ohne jedoch den aktuellen Verbleib zu offenbaren.

Das Leben auf Camino Island...
Als sei dies alles lediglich Vorgeplänkel gewesen, kommt Grisham nun zum eigentlich Teil der Geschichte: Die erfolglose Autorin Mercer Mann, die sich ihre Brötchen mit einer ungeliebten Dozententätigkeit verdienen muss, und der nun auch noch gekündigt wird, erhält ein Angebot: Sie erhält eine große Geldsumme, wenn sie sich in das Sommerhaus ihrer Großmutter nach Camino Island zurückzieht, um dort ein Buch zu schreiben. Praktischerweise wohnt dort ebenfalls Bruce Calbe, der einen kleinen Kreis von unterschiedlich erfolgreichen Schriftstellern um sich geschart hat. Mercer soll in im Auftrag der Versicherung ausspionieren, da man die Manuskripte im Safe seiner Buchhandlung vermutet. Mercer sagt zu, auch wenn das Gewissen sie quält, denn Bruce verhält sich ihr gegenüber äußerst charmant.

...nimmt sehr viel Raum ein
Diesem Teil der Handlung widmet Grisham sehr viel Zeit. Ausführlich werden alle Schriftsteller vorgestellt, es gibt Party und Kaffeekränzchen bis hin zu Lesungen in Bruce' Buchhandlung. Wer sich für die Welt der Schriftstellerei interessiert, bekommt hier interessante Einblicke und muss über manch nette Andekdote aus der Verlagswelt schmunzeln. Wenn unter den Schriftstellern beispielsweise diskutiert wird, ob man sich schämen muss, wenn man mit Erotik-Bestsellern die Verkaufslisten stürmt, aber eigentlich lieber anspruchsvolle Literatur schreiben möchte, scheint das wie aus dem Autorenleben gegriffen - Erfolg oder Anspruch, das ist hier die Frage.

Ein Leser, der an solchen Informationen kein Interesse hat, wird sich aber vermutlich über weite Strecken langweilen, denn die Handlung stockt hier deutlich. Zwar gibt es immer wieder Treffen zwischen Mercer und Elaine, der Beauftragten der Versicherung, aber keine Spur von den Manuskripten, auch keine Hinweis darauf, ob Bruce wirklich involviert ist. Dieser Abschnitt zieht sich deshalb deutlich. Lediglich gegen Ende des Buches kann man wieder mit überraschenden Wendungen rechnen.

Bei der Gelegenheit möchte ich übrigens auch wieder einmal auf einen unglücklich gewählten deutschen Titel hinweisen. Den Roman das "Das Original" zu nennen, wo es sich um fünf gestohlene Manuskripte handelt, ist doch irreführend. Im Amerikanischen heißt der Roman dann auch "Camino Island", stellt so aber auch keinen Bezug zur Buchwelt her.

Grishams Erzählstil: Distanziert und geruhsam
Kommen wir aber nun zu einem weiteren Problem des Romans. Die Erzählweise ist grishamtypisch sehr geruhsam und distanziert. Das muss man einfach mögen oder eben nicht. Egal, ob es um die dramatischen Ereignisse beim Diebstahl selbst oder die langatmigen Beschreibungen rund um Camino Island sind, alles wird gleichförmig beschrieben. Der Sprecher Charles Brauer beherrscht diese Art des Vorlesens übrigens perfekt und passt somit wunderbar zu John Grisham, was keine Kritik am Sprechen sein soll! Wer sich aber hier rasante Handlung und Spannung verspricht, ist bei diesem Werk fehl am Platz.

Ich habe für dieses rund 10 Stunden andauernde Hörbuch für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht, auch ein Zeichen dafür, dass mich die Handlung nicht so fesseln konnte, dass ein Weiterhören unabdingbar war.

Fazit: Wer Einblick in die Buchwelt, ihre Autoren und nette Hintergrundinfos möchte, eingerahmt in eine (am Anfang und Ende) spannende Handlung, kann zugreifen. Wer nicht so schriftstelleraffin ist, sollte sich nicht zu viel versprechen. Bedingt empfehlenswert!

Gerngelesen:  3 von 5

Voransicht

  • Unsere Empfehlungen

  • Weitere Hörbücher des Autors